Rechtsprechung
| OLG Oldenburg, 06.11.1972 - 1 AR 3/72 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1973, 810
- MDR 1973, 231
Wird zitiert von ... (6)
- BGH, 05.10.1999 - X ARZ 247/99
Kompetenzkonflikt zwischen Berufungszivilkammer und erstinstanzlicher Kammer …
Das Kammergericht möchte diese Frage verneinen, sieht sich hierin jedoch durch die bejahende Entscheidung des Oberlandesgerichts Oldenburg vom 6. November 1972 (1 AR 3/72, NJW 1973, 810) gehindert.Allerdings liegen die Voraussetzungen des § 36 Abs. 3 ZPO insoweit vor, als das Kammergericht nach der aus seinem Vorlagebeschluß ersichtlichen Rechtsansicht von der Auffassung des Oberlandesgerichts Oldenburg abweichen will, wie diese in dessen Beschluß vom 6. November 1972 (aaO) zum Ausdruck gekommen ist.
- BGH, 20.03.1996 - X ARZ 1018/95
Verweisung an das Oberlandesgericht als Berufungsgericht wegen einer in der …
Die Entscheidung des Oberlandesgerichts Oldenburg (NJW 1973, 810) betrifft die Verweisung des Landgerichts als Berufungsgericht an das Landgericht als Gericht 1. Instanz und damit ersichtlich einen anderen Fall. - OLG Koblenz, 20.07.1977 - 4 SmA 6/77
Streit über die Auslegung einer gesetzlichen Zuständigkeitsabgrenzung; …
76/66">NJW 1967, 2165 [OLG München 08.05.1967 - 11 Allg Reg 76/66], OLG Bremen OLGZ 1975, 475; OLG Nürnberg NJW 1975, 23145, 23146) oder erstinstanzliche Zivilkammer und Berufungskammer (OLG Oldenburg NJw 1973, 810) - und nicht an Hand der Geschäftsverteilung, sondern aufgrund der gesetzlichen Zuständigkeitsabgrenzung zu entscheiden ist.
- LG Zweibrücken, 22.02.1994 - 3 S 159/93 Eine entsprechende Anwendung des § 506 ZPO scheidet aus, weil im Berufungsverfahren nach § 523 ZPO die für das Verfahren vor dem LG geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden sind, § 506 ZPO jedoch nur für das Verfahren vor dem AG gilt (aA.: OLG Oldenburg, NJW 1973, 810; LG Hannover, MDR 1985, 329; LG Aachen und LG Stuttgart, NJW-RR 1990, 704;… Rosenberg/Schwab, Zivilprozeßrecht, 14. Aufl., § 39 II 2 b).
- LG Aachen, 28.02.1990 - 7 S 461/89
Sachliche Zuständigkeit des Gerichts bei Klageerweiterung im Berufungsverfahren
Rügt der Beklagte nach Klageerweiterung in zweiter Instanz über den in § 23 Nr. 1 GVG genannten Betrag hinaus die Zuständigkeit, so ist deshalb in entsprechender Anwendung des § 506 ZPO der Rechtsstreit an das Landgericht erster Instanz zu verweisen, wobei das amtsgerichtliche Urteil ohne Sachprüfung formell aufzuheben ist (vgl. OLG Oldenburg, Beschluß vom 06.11.1972 NJW 1973 Seite 810 ff. m.w.N.; Landgericht Hannover Urteil vom 12.12.1984, MDR 1985, Seite 329 f.;… Wieczorek ZPO 2. Auflage 1976 § 276 Rdnr. B. IV c 1;… Rosenberg-Schwab, ZPO, 14. Auflage 1986, § 39 II 2 b m.w.N.;… OLG Hamburg, a.a.O.;… BayObLG a.a.O.;… Bundesarbeitsgericht a.a.O.; anderer Ansicht RG, Urteil vom 10.01.1928 in RGZ 119, 379 ff;… Stein-Jonas-Leipold, ZPO, 15. Auflage, § 506 Rdnr. 16;… Zöller-Stephan, ZPO, 15. Auflage § 506 Rdnr. 4;… Baumbach-Lauterbach-Hartmann, ZPO, 48. Auflage, § 506 Anm. 2 B a). - LG Zweibrücken, 23.02.1994 - 3 S 159/93 Eine entsprechende Anwendung des § 506 ZPO scheidet aus, weil im Berufungsverfahren nach § 523 ZPO die für das Verfahren vor dem LG geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden sind, § 506 ZPO jedoch nur für das Verfahren vor dem AG gilt (aA.: OLG Oldenburg, NJW 1973, 810; LG Hannover, MDR 1985, 329; LG Aachen und LG Stuttgart, NJW-RR 1990, 704;… Rosenberg/Schwab, Zivilprozeßrecht, 14. Aufl., § 39 II 2 b).
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