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Rechtsprechung
   BGH, 19.12.1977 - II ZR 202/76   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1977,146
BGH, 19.12.1977 - II ZR 202/76 (https://dejure.org/1977,146)
BGH, Entscheidung vom 19.12.1977 - II ZR 202/76 (https://dejure.org/1977,146)
BGH, Entscheidung vom 19. Dezember 1977 - II ZR 202/76 (https://dejure.org/1977,146)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Zustandekommen eines Vertrages über die Lieferung von Gas, Wasser und Strom nach Übernahme einer Gaststätte - Haftung des Inhabers einer Gaststätte nach Anmeldung beim Versorgungsunternehmen durch den Verpächter - Betreiben eines Grundhandelsgewerbes durch eine ...

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zur Beschränkung der Haftung eines ausgeschiedenen Gesellschafters

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    HGB § 1 Abs. 2 Nr. 1
    Betrieb einer Gaststätte als Grundhandelsgewerbe

Papierfundstellen

  • BGHZ 70, 132
  • NJW 1978, 636
  • MDR 1978, 386
  • DNotZ 1978, 496
  • WM 1978, 118
  • BB 1978, 271
  • DB 1978, 435
 
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Wird zitiert von ... (47)Zitiert selbst (13)

  • BGH, 13.06.1977 - II ZR 232/75

    Haftung des (zukünftigen) Kommanditisten vor Eintragung der KG bei nicht …

    Auszug aus BGH, 19.12.1977 - II ZR 202/76
    Eine wie auch immer zusammengesetzte Gesellschaft bürgerlichen Rechts kann es anders als in den Fällen, die der Senat bisher zu entscheiden hatte (BGHZ 63, 45 und 69, 95), nicht gewesen sein.

    Welche dieser Ansichten richtig ist, braucht indessen hier ebensowenig entschieden zu werden wie in dem bereits erwähnten Urteil des Senats BGHZ 69, 95, 98, das ein "sollkaufmännisches" Unternehmen und damit eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts zum Gegenstand hatte.

    Wie im Urteil des Senats BGHZ 69, 95, 102 braucht die Frage auch im vorliegenden Fall nicht entschieden zu werden.

    Es ist dabei gleichgültig, ob diese Haftung darauf beruht, daß der Vertrag über die Beteiligung der GmbH an der Dieter Gi. GmbH & Co. KG ohne weiteres für die eingetragene GmbH verbindlich wurde, oder ob diese Rechtsfolge erst dadurch eingetreten ist, daß die GmbH nach ihrer Eintragung das Gesellschaftsverhältnis aufgenommen und damit auch rechtlich anerkannt hat (BGHZ 69, 95, 102/03).

  • BGH, 15.06.1955 - IV ZR 304/54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 19.12.1977 - II ZR 202/76
    Der Senat hat in der genannten Entscheidung angedeutet, daß er der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes wie auch bereits des Reichsgerichts, wonach der Eintritt der GmbH in die Verbindlichkeit den Geschäftsführer nicht ohne Zustimmung des Gläubigers von seiner Haftung befreien soll (Urt. v. 21.11.52 - I ZR 174/51 , v. 15.6.55 - IV ZR 304/54, u. v. 4.1.65 - VIII ZR 118/63, LM GmbHG § 11 Nr. 2, 6 u. 14; RGZ 72, 401, 404; 116, 71, 74), voraussichtlich nicht wird folgen können.

    Wenn im übrigen vom Schrifttum und auch von der bisherigen Rechtsprechung für den Eintritt dieser Wirkung der Abschluß einer, sei es auch nur stillschweigenden, Vereinbarung mit dem Gläubiger für nötig gehalten wird (…Kuhn a.a.O. S. 12;… Ulmer a.a.O. § 11 Anm. 80, 84; RGZ 116, 71, 74; BGH, Urt. v. 15.6.55 - IV ZR 304/54, u. v. 4.1.65 - VIII ZR 118/63, LM GmbHG § 11 Nr. 6 u. 14), so vermag der Senat dem aus den genannten Gründen nicht zu folgen.

  • BGH, 04.01.1965 - VIII ZR 118/63

    Importlizenzen bezüglich eines Weinhandels - Persönliche Haftung eines …

    Auszug aus BGH, 19.12.1977 - II ZR 202/76
    Der Senat hat in der genannten Entscheidung angedeutet, daß er der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes wie auch bereits des Reichsgerichts, wonach der Eintritt der GmbH in die Verbindlichkeit den Geschäftsführer nicht ohne Zustimmung des Gläubigers von seiner Haftung befreien soll (Urt. v. 21.11.52 - I ZR 174/51 , v. 15.6.55 - IV ZR 304/54, u. v. 4.1.65 - VIII ZR 118/63, LM GmbHG § 11 Nr. 2, 6 u. 14; RGZ 72, 401, 404; 116, 71, 74), voraussichtlich nicht wird folgen können.

    Wenn im übrigen vom Schrifttum und auch von der bisherigen Rechtsprechung für den Eintritt dieser Wirkung der Abschluß einer, sei es auch nur stillschweigenden, Vereinbarung mit dem Gläubiger für nötig gehalten wird (…Kuhn a.a.O. S. 12;… Ulmer a.a.O. § 11 Anm. 80, 84; RGZ 116, 71, 74; BGH, Urt. v. 15.6.55 - IV ZR 304/54, u. v. 4.1.65 - VIII ZR 118/63, LM GmbHG § 11 Nr. 6 u. 14), so vermag der Senat dem aus den genannten Gründen nicht zu folgen.

  • RG, 28.01.1927 - II 362/26

    Aktiengesellschaft

    Auszug aus BGH, 19.12.1977 - II ZR 202/76
    Der Senat hat in der genannten Entscheidung angedeutet, daß er der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes wie auch bereits des Reichsgerichts, wonach der Eintritt der GmbH in die Verbindlichkeit den Geschäftsführer nicht ohne Zustimmung des Gläubigers von seiner Haftung befreien soll (…Urt. v. 21.11.52 - I ZR 174/51 , v. 15.6.55 - IV ZR 304/54, u. v. 4.1.65 - VIII ZR 118/63, LM GmbHG § 11 Nr. 2, 6 u. 14; RGZ 72, 401, 404; 116, 71, 74), voraussichtlich nicht wird folgen können.

    Wenn im übrigen vom Schrifttum und auch von der bisherigen Rechtsprechung für den Eintritt dieser Wirkung der Abschluß einer, sei es auch nur stillschweigenden, Vereinbarung mit dem Gläubiger für nötig gehalten wird (…Kuhn a.a.O. S. 12;… Ulmer a.a.O. § 11 Anm. 80, 84; RGZ 116, 71, 74;… BGH, Urt. v. 15.6.55 - IV ZR 304/54, u. v. 4.1.65 - VIII ZR 118/63, LM GmbHG § 11 Nr. 6 u. 14), so vermag der Senat dem aus den genannten Gründen nicht zu folgen.

  • BGH, 18.03.1974 - II ZR 167/72

    Wirkung des Vertreterhandelns bei Verstoß gegen den Offenkundigkeitsgrundsatz; …

    Auszug aus BGH, 19.12.1977 - II ZR 202/76
    Es kann dahingestellt bleiben, ob, wie das Berufungsgericht meint, der Beklagte persönlich Partner des Strom-, Gas- und Wasserlieferungsvertrags geworden ist, wenn er der Klägerin gegenüber unter der Bezeichnung "Ratskeller, Inhaber Dieter Gi." aufgetreten ist, oder ob entsprechend den vom erkennenden Senat in ständiger Rechtsprechung vertretenen Grundsätzen über das Auftreten unter einer Firmenbezeichnung (vgl. BGHZ 62, 216, 219 ff; 64, 11, 14 f) auch hier der Vertrag mit dem wirklichen Inhaber des Gaststättenbetriebs zustande kam, weil es sich um ein unternehmensbezogenes Geschäft handelte.
  • BGH, 03.02.1975 - II ZR 128/73

    Anwendung der Auslegungsregel bei möglichem Handeln im fremden Namen

    Auszug aus BGH, 19.12.1977 - II ZR 202/76
    Es kann dahingestellt bleiben, ob, wie das Berufungsgericht meint, der Beklagte persönlich Partner des Strom-, Gas- und Wasserlieferungsvertrags geworden ist, wenn er der Klägerin gegenüber unter der Bezeichnung "Ratskeller, Inhaber Dieter Gi." aufgetreten ist, oder ob entsprechend den vom erkennenden Senat in ständiger Rechtsprechung vertretenen Grundsätzen über das Auftreten unter einer Firmenbezeichnung (vgl. BGHZ 62, 216, 219 ff; 64, 11, 14 f) auch hier der Vertrag mit dem wirklichen Inhaber des Gaststättenbetriebs zustande kam, weil es sich um ein unternehmensbezogenes Geschäft handelte.
  • BGH, 15.12.1975 - II ZR 95/73

    technische Öle - § 11 Abs. 2 GmbH, (auf die Einlageverpflichtung beschränkte) …

    Auszug aus BGH, 19.12.1977 - II ZR 202/76
    Weiter wäre wegen § 128 HGB eine persönliche Haftung des Beklagten als Mitglied der Gründergesellschaft der GmbH ("Vor-GmbH") zu erwägen, und zwar einmal dann, wenn man die GmbH-Gründer selbst als persönlich haftende Gesellschafter der Kommanditgesellschaft ansieht, zum anderen, wenn man zwar die Vor-GmbH als persönlich haftende Gesellschafterin behandelt, daneben jedoch eine - beschränkte - persönliche Haftung der Gründer annimmt (BGHZ 65, 378, 382 f;… Ulmer a.a.O. § 11 Anm. 60; gegen eine persönliche Haftung der Gründergesellschafter Binz, Haftungsverhältnisse, S. 231 ff), Darauf, welche der einzelnen Lösungen richtig ist, kommt es jedoch hier ebensowenig an wie darauf, ob und unter welchen Voraussetzungen eine persönliche Haftung der Gründer bei Eintragung der GmbH erlischt.
  • BGH, 08.07.1974 - II ZR 180/72

    Vertretung einer Vor-Gesellschaft

    Auszug aus BGH, 19.12.1977 - II ZR 202/76
    Eine wie auch immer zusammengesetzte Gesellschaft bürgerlichen Rechts kann es anders als in den Fällen, die der Senat bisher zu entscheiden hatte (BGHZ 63, 45 und 69, 95), nicht gewesen sein.
  • BGH, 21.12.1961 - II ZR 74/59

    Haftung eines ausgeschiedenen Gesellschafters (OHG)

    Auszug aus BGH, 19.12.1977 - II ZR 202/76
    Der Senat hat in der Entscheidung BGHZ 36, 224, 229 die Frage, ob dem zu folgen ist, ausdrücklich offengelassen (vgl. auch Fischer, Anm. hierzu in LM HGB § 128 Nr. 10).
  • BGH, 19.10.1960 - VIII ZR 206/59

    Verpflichtung eines Elektrizitätsversorgungsunternehmen zur Lieferung von Strom …

    Auszug aus BGH, 19.12.1977 - II ZR 202/76
    Denn ein Energie- und Wasserversorgungsvertrag stellt jedenfalls dann ein einheitliches Dauerschuldverhältnis dar, wenn, wie hier, ein Sondertarif vereinbart ist (BGH, Urt. v. 19.10.60 - VIII ZR 206/59, LM KO § 17 Nr. 3 unter A I).
  • BGH, 09.10.1961 - VIII ZR 107/60

    Verpflichtung von Energieversorgungsunternehmen zur Bekanntmachung der …

  • BGH, 21.11.1952 - I ZR 174/51

    Rechtsmittel

  • RG, 01.02.1910 - II 232/09

    Ges. mit beschr. Haftung; Haftbarkeit des vor der Eintragung Handelnden

  • BGH, 09.03.1981 - II ZR 54/80

    Verpflichtung einer Vor-GmbH; Umfang der Versicherung über Einlageleistungen bei …

    Denn eine Vorgesellschaft, die ihre Haftung nicht voll an die eingetragene GmbH weitergeben kann, ist als persönlich haftende Gesellschafterin untauglich (so zutreffend K. Schmidt NJW 1978, 638, 639) [BGH 19.12.1977 - II ZR 202/76].
  • BGH, 12.12.2005 - II ZR 283/03

    Klarstellung zum Vertrauensschutz hinsichtlich der Haftung des einer …

    c) Bei den Gaslieferungsverträgen handelt es sich um Versorgungsverträge, die jedenfalls dann, wenn sie - wie hier - Sonderabnehmerverträge sind (…siehe zu dieser Differenzierung BGH, Urt. v. 19. Oktober 1960 - VIII ZR 206/59, LM § 17 KO Nr. 3), Sukzessivlieferungsverträge und damit Dauerschuldverhältnisse darstellen (h.M. siehe nur Senat, BGHZ 70, 132, 135;… Palandt/Heinrichs, BGB 64. Aufl. Überblick vor § 311 Rdn. 28, 30;… MünchKommBGB/Kramer, 4. Aufl. Einl. vor §§ 241 ff. Rdn. 97 m.w.Nachw.).
  • BGH, 11.11.1991 - II ZR 287/90

    Haftung aus Beherrschungs- oder Gewinnabführungsverträgen im GmbH-Vertragskonzern

    Die Forderungen auf Bezahlung der aufgrund eines derartigen Vertrages erbrachten Energieleistungen werden bereits mit dem Vertragsschluß begründet (BGHZ 70, 132, 135) [BGH 19.12.1977 - II ZR 202/76].

    Im Fall des Ausscheidens eines Gesellschafters aus einer Personengesellschaft erstreckt sie sich - von hier nicht interessierenden Ausnahmefällen abgesehen (vgl. BGHZ 87, 286, 292) [BGH 19.05.1983 - II ZR 50/82] - nur auf den Zeitraum bis zum ersten auf das Ausscheiden folgenden Kündigungstermin (BGHZ 70, 132, 136) [BGH 19.12.1977 - II ZR 202/76].

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