Rechtsprechung
| OLG Frankfurt, 03.03.1980 - 20 W 82/80 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1981, 876
- DNotZ 1981, 40 (Ls.)
Wird zitiert von ... (7)
- BGH, 24.05.1985 - V ZR 47/84
Sittenwidrigkeit - Wucherähnliches Rechtsgeschäft - Geschäftsabschlußangebot
Eine solche Annahme rechtfertigt sich indessen nicht in bezug auf das Verhältnis zwischen Grundgeschäft und Auflassung, selbst wenn beide in derselben Urkunde enthalten sind (Senat, NJW 1979, 1495 (1496 unter d); BayObLG, Rpfleger 1969, 48 m. Anm. Haegele; OLG Frankfurt, NJW 1981, 876 (877); jeweils m. w. Nachw.). - OLG Celle, 21.02.1996 - 4 W 294/95
Fehlende Übereinstimmung von Schuldvertrag und Auflassung
Nach allg. A. (…Haegele/Schöner/Stöber, Grundbuchrecht, 10. Aufl. 1993, Rn. 3348;… Meikel/Böttcher, 7. Aufl. 1988, Rn. 90 ff. im Anh. zu § 18 GBO mit ausführlichen Rechtsprechungsnachweisen) findet eine Überprüfung des schuldrechtlichen Grundgeschäfts durch das GBA grundsätzlich nicht statt (statt vieler BayObLG Rpfleger 1980, 205 ; OLG Frankfurt NJW 1981, 876 = DNotZ 1981, 40 und OLG Köln Rpfleger 1982, 61). - OLG Düsseldorf, 18.10.1989 - 9 U 70/89
Sicherungswirkung einer abgetretenen Auflassungsvormerkung
Die Wirksamkeit des dinglichen Vollzugsgeschäfts, also der Einigung über den Nießbrauch nach § 873 BGB, würde davon aber nicht berührt (vgl. BGH NJW 1988, 2364 sowie MittBayNot 1989, 142; BayObLG Rpfleger 1969, 48; OLG Hamm Rpfleger 1959,127f.; OLG FrankfurtRpfleger 1980, 292 = DNotZ 1981, 40 ;… Palandt/Bassenge, 48. Aufl., Vorbem. 5 a und b vor § 854 BGB ; Staudinger/Ertl, Rd.-Nr. 1 vor § 873 BGB).Das GBA hat deshalb die Gültigkeit des dem dinglichen Rechtsgeschäft zugrunde liegenden Kausalgeschäfts nicht zu prüfen; es darf die Eintragung einer Rechtsänderung grundsätzlich selbst dann nicht ablehnen, wenn es dieses Rechtsgeschäft für nichtig hält (vgl. BayObLG MittBayNot 1981, 188; KGJ 46, 171, 175; OLG Hamm Rpfleger 1959, 127 f., OLG Frankfurt Rpfleger 1980, 292 = DNotZ 1981, 40 ; Horber/Demharter, § 19 GBO, Anm. 6 a;… KEHE/Ertl, GBR, 3. Aufl., Einl., Rd.-Nr. A 41;… Meikel/Böttcher, GBR, 7. Aufl., Anh. zu § 18 GBO , Rd.- Nr. 90).
- BayObLG, 07.08.1985 - BReg. 2 Z 139/84
Zulässigkeit einer Dienstbarkeit
Das Grundbuchamt hat grundsätzlich nicht zu prüfen, ob das zur Entstehung des dinglichen Rechts erforderliche materiell-rechtliche Rechtsgeschäft rechtswirksam zustande gekommen ist oder ob das schuldrechtliche Rechtsverhältnis, dessen Sicherung das bewilligte dingliche Recht (nach der Veräußerung des Grundstücks) dienen soll, rechtswirksam begründet worden ist (BayObLGZ 1979, 434/436 f.; 1981, 110/111 f.; BayObLG MittBayNot 1981, 188; OLG Frankfurt NJW 1981, 876 f., Jeweils m.w.Nachw.). - BayObLG, 07.05.1981 - BReg. 2 Z 1/81
Zur Löschung eines Heimstättenvermerks
Nach § 19 GBO hat derjenige die Eintragung - auch die Loschung ist eine Eintragung in diesem Sinn (KEHE, Rd.-Nr. 3, Horber, Anm. 3b. je zu § 46 GBO ) - zu bewilligen, dessen Recht von ihr betroffen wird (sog. formelles Konsensprinzip; vgl. hierzu zuletzt BayObLGZ 1981, 109, 111 f.; OLG Frankfurt NJW 1981, 876 ; je m. N.). - BayObLG, 07.05.1981 - BReg. 2 Z 104/80
Zum Umfang der Prüfungsbefugnis des Grundbuchamts, hier: Verlängerung einer …
Das Grundbuchamt hat deshalb grundsätzlich nicht zu prüfen, ob das zur Bestellung des dinglichen Rechts erforderliche materiellrechtliche Rechtsgeschäft (Einigung) rechtswirksam zustandegekommen ist oder ob das schuldrechtliche Rechtsverhältnis, dessen Sicherung das bewilligte dingliche Recht dienen soll, rechtswirksam begründet worden ist (BayObLGZ 1979, 434/436 f. = MittBayNot 1980, 9 ; 1981, 109/111 f.; OLG Frankfurt NJW 1981, 876 f.; jew. m.Nachw.) Der in § 19 GBO verankerte Grundsatz der einseitigen Bewilligung gilt allerdings nicht ausnahmslos. - OLG Frankfurt, 09.09.1980 - 20 W 408/80
Zur persönlichen Zwangsvollstreckungsunterwerfung bei Bestellung einer …
Nach § 19 GBO hat derjenige die Eintragung - auch die Löschung ist eine Eintragung in diesem Sinne (KEHE RdNr. 3, Horber Anm. 3 b, je zu § 46) - zu bewilligen, dessen Recht von ihr betroffen wird (sog. formelles Konsensprinzip; vgl. hierzu zuletzt BayObLGZ 1981, 109 /111 f. sowie OLG Frankfurt NJW 1981, 876 ; je m. Nachw.).
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