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Rechtsprechung
   OLG Karlsruhe, 24.07.1981 - 3 RE-Miet 4/81   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1981,930
OLG Karlsruhe, 24.07.1981 - 3 RE-Miet 4/81 (https://dejure.org/1981,930)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 24.07.1981 - 3 RE-Miet 4/81 (https://dejure.org/1981,930)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 24. Juli 1981 - 3 RE-Miet 4/81 (https://dejure.org/1981,930)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    556 Abs. 3 BGB
    Herausgabeverlangen des Hauptvermieters gegenüber Untermieter, der sich für Hauptmieter hält

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 242, § 556a, § 564b

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1982, 1290
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 29.09.1967 - V ZR 40/66

    KPD-Verbot

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 24.07.1981 - 3 REMiet 4/81
    Entgegen der Ansicht der Kläger ist ihr Anspruch nicht schon deshalb begründet, weil die Auflösung der Firma ... in Handelsregister eingetragen worden sein soll; denn eine solche Tatsache ist auf die jener Gesellschaft zustehenden und die gegen sie begründeten materiell-rechtlichen Ansprüche ohne Einfluß (BGH NJW 1968, 297, 298).
  • BGH, 24.05.1962 - VII ZR 46/61

    Wirksamkeit eines bewußt unwahren Geständnisses

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 24.07.1981 - 3 REMiet 4/81
    Der Anspruch aus § 556 Abs. 3 BGB wurde dem Vermieter bisher nach der in Rechtsprechung und Literatur nahezu einhelligen Auffassung lediglich dann versagt, wenn der Vermieter mit dem Mieter den Hauptmietvertrag einvernehmlich aufhebt nur zu dem Zweck, auf diese Weise den Kündigungsschutz des Untermieters zu umgehen und ihn so zur Räumung zu zwingen (…vgl. Voelskow in Münch.Komm., § 556 Rdn. 43;… Soergel-Kummer, BGB , 11.Aufl., § 556 Rdn. 25;… RGRK- BGB , § 556 Rdn. 19;… Staudinger-Sonnenschein, § 556 Rdn. 44; Roquette, NJW 1962, 1395 ; LG Kleve, MDR 54, 361; LG Köln, MDR 54, 420 mit zustimmender Anmerkung Weimar; LG Aachen, ZMR 54, 212; LG Nürnberg-Fürth, ZMR 1960, 173; AG Frankfurt, WuM 1962, 53; AG Essen-Steele, WuM 1963, 57; weitergehend nur LG Rottweil, WuM 1962, 185).
  • BayObLG, 21.07.1970 - Allg. Reg. 20/70
    Auszug aus OLG Karlsruhe, 24.07.1981 - 3 REMiet 4/81
    a) Es ist grundsätzlich erforderlich, daß das Landgericht im Vorlagebeschluß knapp den Sach- und Streitstand darstellt und deutlich macht, von welchen Tatsachen es ausgeht und warum es seiner Ansicht nach für die zu treffende Entscheidung auf die vorgelegte Rechtsfrage ankommt (BayObLG, NJW 1970, 1748, 1749; OLG Oldenburg, Nds.Rpfl. 80, 261, 262; Schmidt/Futterer/Blank, Wohnraumschutzgesetze, 4.Aufl., G 16; Thomas-Putzo, ZPO , 10.Aufl., Vorbem. VII 3 vor § 511).
  • RG, 25.09.1912 - III 309/12

    Wirksamkeit des Mietvertrags über fremde Sachen

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 24.07.1981 - 3 REMiet 4/81
    Aus der Entscheidung RGZ 80, 395 ff läßt sich kein Argument dafür ableiten, dem Vermieter hier den Herausgabeanspruch aus § 556 Abs. 3 BGB zu versagen; denn dem Urteil lag eine andere Fallgestaltung zu Grunde.
  • LG Stade, 14.10.1979 - 3 S 163/79
    Auszug aus OLG Karlsruhe, 24.07.1981 - 3 REMiet 4/81
    Demgegenüber lehnt nunmehr das LG Stade (Urteil vom 14.10.19789, WuM 1980, 103 ff) den Rückgabeanspruch des Vermieters unter dem Gesichtspunkt der unzulässigen Rechtsausübung (§ 242 BGB ) ab, wenn der Dritte sich gutgläubig für den Hauptmieter hält, der Vermieter wußte, daß die Wohnungsbaugesellschaft, der er die Wohnung vermietet hat, diese nicht selbst nutzen, sondern weitervermieten werde, und er nicht dafür Sorge getragen hat, daß der Dritte auf das Untermietverhältnis hingewiesen wird.
  • BGH, 21.04.1982 - VIII ARZ 16/81

    Einwand des Rechtsmißbrauch durch auf Räumung in Anspruch genommenen Untermieter …

    Es sieht sich aber an einer solchen Entscheidung durch die Rechtsentscheide des Oberlandesgerichts Karlsruhe vom 24. Juli 1981 (3 ReMiet 4/81 = WuM 1981, 249) und des Oberlandesgerichts Oldenburg vom 3. August 1973 (5 UH 1/73 = NJW 1973, 1841) gehindert.

    Mit der beabsichtigten Entscheidung würde das vorlegende Oberlandesgericht Hamm von dem Rechtsentscheid des Oberlandesgerichts Karlsruhe (WuM 1981, 249) abweichen.

  • BayObLG, 04.02.1987 - REMiet 2/86

    Mietzinsminderung bei Baulärm auf Nachbargrundstück

    aa) Bei der Prüfung, ob die Rechtsfrage entscheidungserheblich ist, müssen nach herrschender Rechtsprechung mehrerer Oberlandesgerichte die vom Landgericht im Vorlagebeschluß vertretene und niedergelegte Rechtsauffassung, Tatsachenfeststellung und -würdigung zugrundegelegt werden, es sei denn, sie wären unhaltbar (OLG Oldenburg Sammlung der Rechtsentscheide in Wohnraummietsachen = RES Bd. I 3. MietRÄndG Nr. 1; OLG Karlsruhe OLGZ 1981, 354 und NJW 1982, 1290 ; OLG Celle ZMR 1984, 318 ; OLG Hamm ZMR 1984, 14 ; OLG Koblenz ZMR 1984, 30 ; SchlHolstOLG ZMR 1984, 95 ; KG ZMR 1985, 406 ; OLG Hamburg ZMR 1985, 410 ).
  • OLG Hamm, 23.07.1982 - 4 REMiet 3/82
    Es sieht sich an einer solchen Beantwortung der Vorlagefrage zu 1) durch den Rechtsentscheid des OLG Karlsruhe vom 24.7.1981 (3 ReMiet 4/81 = WuM 1981, 249 ) und an der beabsichtigten Beantwortung der Vorlagefrage zu 2) durch den vorgenannten Vorlagebeschluß des beschließenden Senats vom 30.11.1981 (…aaO.) gehindert.

    Zwar war die - richtig verstandene - Vorlagefrage zu 1), da das Landgericht vom Rechtsentscheid des OLG Karlsruhe vom 24.7.1981 (a.a.O.) abweichen wollte, bei Erlaß des Vorlagebeschlusses zulässig, Art. 3 Abs. 1 S. 1 MÄG (Abweichung von einem Rechtsentscheid eines Oberlandesgerichts).

  • OLG Karlsruhe, 24.10.1983 - 3 REMiet 4/83

    Geschäftsraummiete; Wohnraummiete; Untervermietung; Gemeinnützige Organisation ; …

    An der im Schrifttum noch überwiegend vertretenen Ansicht, die auf die Zweckbestimmung des vermieteten Raumes abstellt (…Schmidt-Futterer-Blank, Wohnraumkündigungsschutzgesetze, 4. Aufl., B 9;… Barthelmess, 2. WKSchG, Einführung vor Art. 1 Rdn. 28; Sternel, Mietrecht, 2.Aufl., I 29; Mitzkus, ZMR 1982, 197; ebenso LG München I, ZMR 1974, 49) und auch dem Rechtsentscheid vom 24.07.1981 (NJW 1982, 1290 = OLGZ 1982, 96 = Justiz 1981, 474 = WuM 1981, 249 = 9 in RE Miet = RES. § 556 BGB Nr. 1) zugrunde lag, hält der Senat nicht fest.
  • OLG Karlsruhe, 04.07.1983 - 9 REMiet 3/82

    Untermieter; Werkswohnung; Mieterschutz; Rechtsmißbrauch; Herausgabe

    Eine entsprechende Anwendung des Mieterschutzes auf das Verhältnis zum (Haupt)-Vermieter ist demgemäß in allen hier einschlägigen höchstrichterlichen Entscheidungen übereinstimmend verneint worden, so in dem Rechtsentscheid des OLG Karlsruhe vom 24.07.1981 (WuM 1981, 249 ), dem anschließenden Vorlagebeschluß des OLG Hamm vom 30.11.1981 (ZMR 1982, 147 = DWW 1982, 24), dem darauf ergangenen Rechtsentscheid des BGH vom 21.04.1982 (WuM 1982, 178 ) und einem weiteren Beschluß des OLG Hamm vom 23.07.1982 (…RIM, Bd. 1, S. 744), vgl. hierzu ferner Maute, WuM 1982, 288, II, 2.
  • OLG Frankfurt, 03.12.1985 - 20 REMiet 6/85

    Unzureichende Substantiierung eines Vorlagebeschlusses

    Dabei muß das Landgericht angeben, von welchen Tatsachen es ausgeht, und dartun, weshalb es seiner Ansicht nach für die von ihm zu treffende Entscheidung auf die vorgelegte Rechtsfrage ankommt (OLG Oldenburg in WuM 1982, 121 ; OLG Karlsruhe NJW 1982, 1290 = WuM 1981, 249 = ZMR 1982, 208 =DWW 1982, 118 und NJW 1982, 391 = WuM 1982, 14 = ZMR 1983, 95 =DWW 1982, 54 m.w.N.) und worin die grundsätzliche Bedeutung der Rechtsfrage liegt (OLG Frankfurt WuM 1984, 50 = ZMR 1984, 95 = DWW 1984, 73).
  • OLG Hamm, 19.09.1990 - 30 REMiet 2/90
    Die Frage des Mieterschutzes bei gewerblicher Zwischenvermietung von Wohnungen war schon vor dem Rechtsentscheid des BGH umstritten (vgl. u.a. den Rechtsentscheid des OLG Karlsruhe, WuM 1981, 249 , den der BGH-Entscheidung zugrunde liegenden Vorlagebeschluß des OLG Hamm, ZMR 1982, 147 = DB 1982, 371 = DWW 1982, 24 und die weiteren in der BGH-Entscheidung angeführten Nachweise).
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