Neue Kooperation: dejure.org × Doctrine bringen KI-Power für Aktenanalyse, Recherche und Texterstellung. Doctrine entdecken
×
Weitere Entscheidung unten: BGH, 02.07.1984

Rechtsprechung
   BGH, 19.09.1984 - VIII ZR 108/83   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1984,1301
BGH, 19.09.1984 - VIII ZR 108/83 (https://dejure.org/1984,1301)
BGH, Entscheidung vom 19.09.1984 - VIII ZR 108/83 (https://dejure.org/1984,1301)
BGH, Entscheidung vom 19. September 1984 - VIII ZR 108/83 (https://dejure.org/1984,1301)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1984,1301) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Aufrechnungsausschluss durch die Klausel "cash on delivery" - Abgrenzung von Abkürzungen für Zahlungsklauseln und Dokumenteninkasso - Begründung einer Vorleistungspflicht des Käufers bei Lieferung gegen Nachnahme - Auslegung von Kassa-Klauseln - Bedeutung des Begriffes ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 157 ; HGB § 346
    Auslegung der Klausel "cash on delivery"

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1985, 550
  • ZIP 1984, 1497
  • MDR 1985, 667
  • WM 1984, 1572
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 15.06.1954 - I ZR 6/53

    Netto- Kasse-Klausel. Aufrechnungsverzicht

    Auszug aus BGH, 19.09.1984 - VIII ZR 108/83
    Daß der Vereinbarung "Kasse gegen Dokumente" grundsätzlich diese Bedeutung zukommt, ist in Rechtsprechung und Lehre anerkannt (vgl. BGHZ 14, 61, 62 [BGH 15.06.1954 - I ZR 6/53] ; BGHZ 23, 131, 136; Senatsurteil vom 21. Juni 1972 - VIII ZR 96/71 = WM 1972, 1092, 1093; BGH Urteil vom 18. Dezember 1975 - III ZR 103/73 = WM 1976, 331, 332 unter 5.;… Liesecke a.a.O. S. 8 f und 12;… Leitsatz a.a.O. S. 11 Stichwort "Aufrechnungsausschluß";… Zahn a.a.O. S. 203;… Soergel/Siebert/Knopp, 10. Aufl., § 157 Rdn. 56;… Ratz aaO, § 346 Anm. 164;… Schlegelberger, AGB, 5. Aufl., § 346 Rdn. 78;… Weber in RGRK-BGB, 12. Aufl., § 387 Rdn. 51;… von Feldmann in MünchKomm, § 387 Rdn. 20).

    Der Vereinbarung "cash on delivery", die als typische Vertragsbestimmung der freien Auslegung durch das Revisionsgericht unterliegt (BGHZ 14, 61, 62) [BGH 15.06.1954 - I ZR 6/53] , läßt sich jedenfalls dann ein Aufrechnungsausschluß entnehmen, wenn die Bedeutung des Begriffes "cash" (= Kasse) berücksichtigt wird.

    Angesichts dieser allgemein bekannten Bedeutung der Nachnahme, des Strebens des Handelsverkehrs nach der Verwendung typisierter, knapp gefaßter, eindeutiger Klauseln (…Senatsurteil vom 21. Juni 1972 a.a.O. S. 1093) und der danach gebotenen objektiven Betrachtungsweise (BGHZ 14, 62 [BGH 15.06.1954 - I ZR 6/53] ) ist demnach die vorliegend vereinbarte Klausel "cash on delivery" als Barzahlungsabrede mit Aufrechnungsausschluß zu verstehen.

    Das Interesse des Käufers an der Aufrechnung hat demgegenüber regelmäßig zurückzutreten, weil er durch die Vereinbarung der Kassa-Klausel seine Barzahlungspflicht in Kauf genommen hat (BGHZ 14, 61, 63) [BGH 15.06.1954 - I ZR 6/53] .

  • BGH, 21.06.1972 - VIII ZR 96/71

    Voraussetzungen für die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts - …

    Auszug aus BGH, 19.09.1984 - VIII ZR 108/83
    Daß der Vereinbarung "Kasse gegen Dokumente" grundsätzlich diese Bedeutung zukommt, ist in Rechtsprechung und Lehre anerkannt (vgl. BGHZ 14, 61, 62 [BGH 15.06.1954 - I ZR 6/53] ; BGHZ 23, 131, 136; Senatsurteil vom 21. Juni 1972 - VIII ZR 96/71 = WM 1972, 1092, 1093; BGH Urteil vom 18. Dezember 1975 - III ZR 103/73 = WM 1976, 331, 332 unter 5.;… Liesecke a.a.O. S. 8 f und 12;… Leitsatz a.a.O. S. 11 Stichwort "Aufrechnungsausschluß";… Zahn a.a.O. S. 203;… Soergel/Siebert/Knopp, 10. Aufl., § 157 Rdn. 56;… Ratz aaO, § 346 Anm. 164;… Schlegelberger, AGB, 5. Aufl., § 346 Rdn. 78;… Weber in RGRK-BGB, 12. Aufl., § 387 Rdn. 51;… von Feldmann in MünchKomm, § 387 Rdn. 20).

    Vorbehaltlich eines etwa abweichenden Handelsbrauches in einzelnen Branchen ergibt sich nach herkömmlichem Sprachgebrauch und der Auffassung des Handelsverkehrs aus dem Wort "Kasse" in sonst üblichen Kassa-Klauseln wie beispielsweise "Kasse gegen Dokumente", "Kasse gegen Faktura", "Netto Kasse gegen Rechnung und Verladepapiere" eine Barzahlungsabrede des Inhalts, daß die Geldleistungspflicht nur durch Barzahlung bzw. Überweisung oder eine diesen Zahlungsformen gleichgestellte Hingabe eines gedeckten Schecks, nicht aber durch Aufrechnung erfüllt werden darf (…vgl. Liesecke a.a.O. S. 8;… Leitsatz a.a.O. S. 11, Stichwort "Aufrechnungsausschluß"; Senatsurteil vom 21. Juni 1972 a.a.O. S. 1093 m.w.Nachw.).

    Angesichts dieser allgemein bekannten Bedeutung der Nachnahme, des Strebens des Handelsverkehrs nach der Verwendung typisierter, knapp gefaßter, eindeutiger Klauseln (Senatsurteil vom 21. Juni 1972 a.a.O. S. 1093) und der danach gebotenen objektiven Betrachtungsweise (BGHZ 14, 62 [BGH 15.06.1954 - I ZR 6/53] ) ist demnach die vorliegend vereinbarte Klausel "cash on delivery" als Barzahlungsabrede mit Aufrechnungsausschluß zu verstehen.

  • BGH, 18.12.1975 - III ZR 103/73

    Wirksame Abtretung von Kaufpreisforderungen aus einem Getreidehandel - …

    Auszug aus BGH, 19.09.1984 - VIII ZR 108/83
    Daß der Vereinbarung "Kasse gegen Dokumente" grundsätzlich diese Bedeutung zukommt, ist in Rechtsprechung und Lehre anerkannt (vgl. BGHZ 14, 61, 62 [BGH 15.06.1954 - I ZR 6/53] ; BGHZ 23, 131, 136; Senatsurteil vom 21. Juni 1972 - VIII ZR 96/71 = WM 1972, 1092, 1093; BGH Urteil vom 18. Dezember 1975 - III ZR 103/73 = WM 1976, 331, 332 unter 5.;… Liesecke a.a.O. S. 8 f und 12;… Leitsatz a.a.O. S. 11 Stichwort "Aufrechnungsausschluß";… Zahn a.a.O. S. 203;… Soergel/Siebert/Knopp, 10. Aufl., § 157 Rdn. 56;… Ratz aaO, § 346 Anm. 164;… Schlegelberger, AGB, 5. Aufl., § 346 Rdn. 78;… Weber in RGRK-BGB, 12. Aufl., § 387 Rdn. 51;… von Feldmann in MünchKomm, § 387 Rdn. 20).
  • BGH, 09.05.1966 - VIII ZR 8/64

    Einbeziehung Allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGBs) in einen Vertrag - Anspruch …

    Auszug aus BGH, 19.09.1984 - VIII ZR 108/83
    Der Verkäufer hat grundsätzlich ein schutzwürdiges Interesse daran, sich durch Ausschluß der Aufrechnungsbefugnis dagegen zu sichern, daß ihm die Zahlung des Kaufpreises durch einen Aufrechnungseinwand vorenthalten wird (vgl. Senatsurteil vom 9. Mai 1966 - VIII ZR 8/64 = WM 1966, 734, 735 = NJW 1966, 1452).
  • BGH, 22.01.1957 - VIII ZR 72/56

    Netto-Kasse-Klausel. Aufrechnungsverzicht

    Auszug aus BGH, 19.09.1984 - VIII ZR 108/83
    Daß der Vereinbarung "Kasse gegen Dokumente" grundsätzlich diese Bedeutung zukommt, ist in Rechtsprechung und Lehre anerkannt (vgl. BGHZ 14, 61, 62 [BGH 15.06.1954 - I ZR 6/53] ; BGHZ 23, 131, 136; Senatsurteil vom 21. Juni 1972 - VIII ZR 96/71 = WM 1972, 1092, 1093; BGH Urteil vom 18. Dezember 1975 - III ZR 103/73 = WM 1976, 331, 332 unter 5.;… Liesecke a.a.O. S. 8 f und 12;… Leitsatz a.a.O. S. 11 Stichwort "Aufrechnungsausschluß";… Zahn a.a.O. S. 203;… Soergel/Siebert/Knopp, 10. Aufl., § 157 Rdn. 56;… Ratz aaO, § 346 Anm. 164;… Schlegelberger, AGB, 5. Aufl., § 346 Rdn. 78;… Weber in RGRK-BGB, 12. Aufl., § 387 Rdn. 51;… von Feldmann in MünchKomm, § 387 Rdn. 20).
  • BGH, 08.07.1998 - VIII ZR 1/98

    Formularmäßige Abwälzung der Nachnahmekosten im Versandhandel; Formularmäßige …

    Er muß bei Aushändigung der Ware leisten, ohne diese zuvor untersuchen zu können (BGH, Urteil vom 19. September 1984 - VIII ZR 108/83 = NJW 1985, 550 unter I 2 b bb m.w.Nachw.).

    Es ist auf den Einzug von Geldbeträgen gerichtet (BGH, Urteil vom 19. September 1984 aaO).

  • BGH, 05.03.1997 - VIII ZR 118/96

    Berufen des Schuldners auf Unkenntnis von einer Forderungsabtretung; Auslegung …

    Die Bedeutung dieser Klausel beschränkt sich auf die Fälligkeitsregel, wonach den Verkäufer eine Vorleistungspflicht zur Dokumentenvorlage und den Käufer eine Vorleistungspflicht zur Zahlung vor Erhalt der Ware trifft, verbunden mit der Vereinbarung der Barzahlung und dem Ausschluß der Aufrechnung und des Zurückbehaltungsrechts (Senatsurteil vom 19. September 1984 - VIII ZR 108/83 = NJW 1985, 550 unter I 2 b m.w.Nachw.; Senatsurteil vom 18. Juni 1975 - VIII ZR 34/74 = WM 1975, 917, 920 unter II;… Senatsurteil vom 21. Januar 1987 - VIII ZR 26/86 = BGHR BGB § 284 Vorleistungsklausel 1 = WM 1987, 503= NJW 1987, 2435 unter II 2 und 4 a aa m.w.Nachw.).
  • BGH, 07.12.2004 - X ZR 12/03

    Rechtstellung des Bestellers eines Werks bei vereinbarter Vorleistungspflicht und …

    b) Das Berufungsgericht hat sich bei der Auslegung der Zahlungsvereinbarung der Parteien auf eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 19. September 1984 (NJW 1985, 550) zu der im Handelsverkehr üblichen Klausel "cash on delivery" bezogen, nach der diese Klausel eine Vorleistungspflicht des Käufers und ein Aufrechnungsverbot enthalte.

    Wie der Bundesgerichtshof in der genannten Entscheidung (…aaO) ausgeführt hat, stellt die Klausel "cash on delivery" eine Barzahlungsabrede des Inhalts dar, daß die Geldleistungspflicht nur durch Barzahlung bzw. Überweisung oder eine diesen Zahlungsformen gleichgestellte Hingabe eines gedeckten Schecks erfüllt werden kann; er hat auf eine der Lieferung per Nachnahme vergleichbare Situation abgestellt (NJW 1985, 550 rechte Spalte).

  • OLG Hamburg, 05.10.1998 - 12 U 62/97
    Der "Netto" oder "Netto Kasse"-Klausel wird deshalb in Deutschland kraft Handelsbrauch ein Aufrechnungsausschluß entnommen (BGH.Z 14, 62; BGHZ 23, 131 ["netto Kasse gegen Rechnung und Verladepapiere"]; BGH NJW 1985, 550 m. zust. Aufs.

    Lebuhn, IPrax 1986, 19 ["cash on delivery"]; OLG Düsseldorf, NJW-RR 1996, 115 ["binnen 7 Tagen rein netto Kasse ohne Abzug"];… Baumbach/Hopt, HGB, 29. Aufl. 1995; § 346 Stichwort "Kasse, Kasse gegen Dokumente"; Palandt/Heinrichs, § 387 Rz.14; Staudinger/Gursky, § 387 Rz.173; eingehend auch Liesecke, WM 1978, Beil.3 S.8f.).

  • BGH, 20.04.1988 - VIII ZR 1/87

    Gefahrübergang beim Versendungskauf

    Zwischen den Parteien ist außer Streit, daß die Beklagte aufgrund der vereinbarten Klausel "sofortige netto Kasse gegen Rechnung" grundsätzlich vorleistungspflichtig war, also vor Zahlung des Kaufpreises weder die Übergabe der Ware noch deren Untersuchung verlangen konnte (vgl. zu den ähnlichen Klauseln "cash against documents" Senatsurteil vom 21. Januar 1987 - VIII ZR 26/86 = WM 1987, 503, 505 und "cash on delivery" Senatsurteil vom 19. September 1984 - VIII ZR 108/83 = WM 1984, 1572, 1573; vgl. ferner Koller in: Staub GroßKomm.
  • BGH, 26.02.1987 - I ZR 110/85

    Unangemessene Benachteiligung des Vertragspartners; Zulässige Berufung auf das …

    Solche Regelungen sind auch in anderen Bereichen, wie beispielsweise im Bankrecht (vgl. Nr. 2 Abs. 1 AGBG-Banken), im Kaufvertragsrecht oder im Mietrecht allgemein üblich und anerkannt (BGHZ 91, 375, 386, 387 [BGH 20.06.1984 - VIII ZR 337/82]; BGH, Urt. v. 19.9.1984 - VIII ZR 108/83, WM 1984, 1572, 1573;…Urt. v. 26.11.1984 - VIII ZR 217/83, NJW 1985, 1556, 1558 = WM 1985, 264, 266;…Urt. v. 17.2.1986 - II ZR 285/84, LM AGBG § 11 Ziff. 3 Nr. 2 = NJW 1986, 1757).
  • OLG Brandenburg, 13.11.2020 - 7 U 93/20

    Aufrechnung kann auf unbestrittene Forderungen beschränkt werden!

    Der Verkäufer einer Sache hat ein Interesse daran, sich durch Ausschluss der Aufrechnungsbefugnis dagegen zu schützen, dass die Bezahlung zu Unrecht vorenthalten wird (vgl. zur Klausel "cash on delivery" unter Kaufleuten, BGH, Urteil vom 19.09.1984 - VIII ZR 108/83, NJW 1985, 550; Urteil vom 01.12.1974, II ZR 132/73, NJW 1975, 442), der Aufrechnungsausschluss schützt dieses Interesse.
  • BGH, 14.07.1988 - III ZR 78/87

    Anspruch gegen Stadt auf Ersatz des aus einem Verkehrsunfall entstandenen …

    Die Einholung einer Vorabentscheidung durch Anrufung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften ist nicht veranlaßt (s. auch Gramlich RIW/AWD 1981, 811, 814 m. w. Nachw. in Fußn. 43; ders. NVwZ 1986, 448 [BGH 05.07.1984 - III ZR 94/83]; Ritterspach IPrax 1986, 19, 20;… v. Mutius in Bonner Kommentar Zweitbearbeitung 1975 Art. 19 Abs. 3 Rdn. 52 S. 44 a; a. A. Steindorff IPrax 1986, 20).
  • OLG Hamm, 06.12.2005 - 24 U 149/04

    Kassa-Klausel im Werkvertrag: Aufrechnungsverbot?

    Dieser Auslegung steht stehen nicht die Entscheidung OLG Düsseldorf NJW-RR 1996, 115 und BGH NJW 1985, 550 entgegen (…vgl. auch die hierauf bezugnehmende Kommentierung bei Palandt-Heinrichs, § 387 Rdnr. 14).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BGH

Rechtsprechung
   BGH, 02.07.1984 - II ZR 160/83   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1984,1486
BGH, 02.07.1984 - II ZR 160/83 (https://dejure.org/1984,1486)
BGH, Entscheidung vom 02.07.1984 - II ZR 160/83 (https://dejure.org/1984,1486)
BGH, Entscheidung vom 02. Juli 1984 - II ZR 160/83 (https://dejure.org/1984,1486)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1984,1486) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Akkreditiv - Aufnahme der Dokumente - Akkreditiv-Bedingungen - Akkreditivsumme

Papierfundstellen

  • NJW 1985, 550
  • ZIP 1984, 1194
  • MDR 1985, 297
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (4)

  • BGH, 10.12.1970 - II ZR 132/68

    Voraussetzungen für das Zustandekommen vertraglicher Beziehungen - Anforderungen …

    Auszug aus BGH, 02.07.1984 - II ZR 160/83
    Es entspricht allgemeiner Auffassung, daß sich die Banken im Akkreditivverkehr streng innerhalb der Grenzen des erteilten formalen und präzisen Auftrags halten müssen, da sie die näheren Vereinbarungen der am Grundgeschäft Beteiligten nicht übersehen und infolgedessen nicht ausschließen können, daß selbst geringfügige Abweichungen von den Weisungen des Auftraggebers diesem beträchtlichen Schaden zufügen können (vgl. BGH, Urteil vom 9.1.1958 - II ZR 146/56 = LM BGB § 780 Nr. 1; vom 24.3.1958 - II ZR 51/57 = LM BGB § 780 Nr. 2; vom 19.11.1959 - VII ZR 209/58 = LM BGB § 665 Nr. 3; vom 10.12.1970 - II ZR 132/68 = LM BGB § 665 Nr. 7).
  • BGH, 19.11.1959 - VII ZR 209/58
    Auszug aus BGH, 02.07.1984 - II ZR 160/83
    Es entspricht allgemeiner Auffassung, daß sich die Banken im Akkreditivverkehr streng innerhalb der Grenzen des erteilten formalen und präzisen Auftrags halten müssen, da sie die näheren Vereinbarungen der am Grundgeschäft Beteiligten nicht übersehen und infolgedessen nicht ausschließen können, daß selbst geringfügige Abweichungen von den Weisungen des Auftraggebers diesem beträchtlichen Schaden zufügen können (vgl. BGH, Urteil vom 9.1.1958 - II ZR 146/56 = LM BGB § 780 Nr. 1; vom 24.3.1958 - II ZR 51/57 = LM BGB § 780 Nr. 2; vom 19.11.1959 - VII ZR 209/58 = LM BGB § 665 Nr. 3; vom 10.12.1970 - II ZR 132/68 = LM BGB § 665 Nr. 7).
  • BGH, 24.03.1958 - II ZR 51/57

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 02.07.1984 - II ZR 160/83
    Es entspricht allgemeiner Auffassung, daß sich die Banken im Akkreditivverkehr streng innerhalb der Grenzen des erteilten formalen und präzisen Auftrags halten müssen, da sie die näheren Vereinbarungen der am Grundgeschäft Beteiligten nicht übersehen und infolgedessen nicht ausschließen können, daß selbst geringfügige Abweichungen von den Weisungen des Auftraggebers diesem beträchtlichen Schaden zufügen können (vgl. BGH, Urteil vom 9.1.1958 - II ZR 146/56 = LM BGB § 780 Nr. 1; vom 24.3.1958 - II ZR 51/57 = LM BGB § 780 Nr. 2; vom 19.11.1959 - VII ZR 209/58 = LM BGB § 665 Nr. 3; vom 10.12.1970 - II ZR 132/68 = LM BGB § 665 Nr. 7).
  • BGH, 09.01.1958 - II ZR 146/56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 02.07.1984 - II ZR 160/83
    Es entspricht allgemeiner Auffassung, daß sich die Banken im Akkreditivverkehr streng innerhalb der Grenzen des erteilten formalen und präzisen Auftrags halten müssen, da sie die näheren Vereinbarungen der am Grundgeschäft Beteiligten nicht übersehen und infolgedessen nicht ausschließen können, daß selbst geringfügige Abweichungen von den Weisungen des Auftraggebers diesem beträchtlichen Schaden zufügen können (vgl. BGH, Urteil vom 9.1.1958 - II ZR 146/56 = LM BGB § 780 Nr. 1; vom 24.3.1958 - II ZR 51/57 = LM BGB § 780 Nr. 2; vom 19.11.1959 - VII ZR 209/58 = LM BGB § 665 Nr. 3; vom 10.12.1970 - II ZR 132/68 = LM BGB § 665 Nr. 7).
  • BGH, 15.03.2004 - II ZR 247/01

    Rechtsfolgen der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der …

    1. Für die weitere Verhandlung und Entscheidung ist darauf hinzuweisen, daß eine etwaige Falschangabe hinsichtlich der verschifften Ware für die Auszahlung der Akkreditivsumme und damit für den Schaden der Klägerin insofern ursächlich wäre, als die Akkreditivbank die Auszahlung nur vornehmen darf, wenn sie zuvor die Übereinstimmung zwischen den Akkreditivbedingungen und den vorgelegten Dokumenten genau geprüft hat (…vgl. Baumbach/Hopt, HGB 31. Aufl. VI Bankgeschäfte (11), ERA Art. 13 Rdn. 1; vgl. auch zum Grundsatz der Dokumentenstrenge, Sen.Urt. v. 2. Juli 1984 - II ZR 160/83, WM 1984, 1214;… Urt. v. 10. Dezember 1970 - II ZR 132/68, WM 1971, 158 f.).
  • OLG Köln, 28.02.2002 - 8 U 81/01

    In "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Steuerberater, Steuerbevollmächtigte und …

    Für eine in den allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vorgesehene Ausschlussfrist zur Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen wird zutreffend unter Hinweis auf die Regelungen der § 51 a WPO und § 168 Abs. 5 AktG darauf abgestellt, dass eine Ausschlussfrist dem Auftraggeber einen erheblichen Teil des zeitlichen Spielraums für die Geltendmachung seines Schadensersatzanspruchs nimmt, den ihm die gesetzlichen Vorschriften mit der dort geregelten 5-Jahres-Frist zubilligen (vgl. Brandner ZIP 1984, 1194 ff., 1193 f., m. w. N.;… Furmans, in v. Westphalen, 2. Ordner, Rn. 102).
  • OLG Düsseldorf, 11.07.2003 - 16 U 129/02

    Teilinanspruchnahme eines Dokumentenakkreditivs zur Sicherung und Abwicklung der …

    Gegenüber der Zweitbank muss die Akkreditivbank nicht akkreditivkonforme Dokumente spätestens sieben Bankarbeitstage nach Erhalt rügen (Art. 14 d) (i) ERA; vgl. BGH WM 1984, 1214, 1215).
  • OLG München, 03.07.1996 - 7 U 2162/96

    Voraussetzungen für die Akkreditivkonformität bei Abänderung eines nicht …

    Die Bank darf bzw. muß von diesem Grundsatz ausnahmsweise nur dann abweichen, wenn sie ohne Zuziehung von Fachleuten völlig einwandfrei beurteilen kann, daß die festgestellten Abweichungen völlig unerheblich und für den Auftraggeber unschädlich sind (…Baumbach/Hopt, a.a.O. K/7;… Canaris, a.a.O., Rn. 945; BGH NJW 85, 550/1).
  • OLG München, 13.12.1996 - 23 U 4026/96

    Folgen der Abweichung der Akkreditivbank von einer Weisung ihres Auftraggebers

    1 Es entspricht allgemeiner Auffassung, wie der Bundesgerichtshof bereits in einem Urteil vom 02.07.1984 (WM 1984, 1214, 1215 DB 1984, 2400, 2401 = NJW 1985, 550, 551) unter Bezug auf frühere Entscheidungen ausgeführt hat, daß sich die Banken - wie die Beklagte - im Akkreditivverkehr streng innerhalb der Grenzen des erteilten formalen und präzisen Auftrags halten müssen, daß sie die näheren Vereinbarungen der am Grundgeschäft Beteiligten nicht übersehen und infolgedessen nicht ausschließen können, daß selbst geringfügige Abweichungen von den Weisungen des Auftraggebers diesen beträchtlichen Schaden zufügen können.
  • BGH, 04.10.1984 - III ZR 102/83

    Akkreditivgeschäft - Grundsatz der Dokumentenstrenge - Weisungsgebundenheit der …

    Das Berufungsgericht ist rechtsbedenkenfrei von dem Grundsatz der Dokumentenstrenge im Akkreditivgeschäft ausgegangen (BGH Urteil vom 2. Juli 1984 - II ZR 160/83 m.w.Nachw.;… Canaris, Bankvertragsrecht 2. Aufl. Rn. 942 mit Fn. 41).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BGH
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht