Rechtsprechung
| BAG, 12.08.1999 - 2 AZR 12/99 |
Volltextveröffentlichungen (10)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
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KSchG § 1 Abs. 3
- Judicialis
KSchG § 1 Abs. 3
- Kanzlei Prof. Schweizer
Betriebsbedingte Kündigung - soziale Auswahl
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Betriebsbedingte Kündigung - soziale Auswahl; Organisationsentscheidung im Zusammenhang mit der Sozialauswahl i.S.d. § 1Abs.3 des Kündigungsschutzgesetzes (KSchG)
- Techniker Krankenkasse
- RA Kotz
Betriebsbedingte Kündigung - soziale Auswahl
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
KSchG § 1 Abs. 3
Betriebsbedingte Kündigung - soziale Auswahl - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- nomos.de
, S. 57 (Leitsatz)
§ 1 Abs. 3 KSchG
Kündigung/Sozialauswahl/Vergleichbarkeit von Teilzeit- mit Vollzeitarbeitnehmern - datenbank.nwb.de (Leitsatz)
Öffentlicher Dienst; soziale Auswahl bei betriebsbedingter Kündigung
Verfahrensgang
- ArbG Dresden, 06.04.1998 - 6 Ca 3912/97
- ArbG Dresden, 06.04.1998 - Ma 3912/97
- LAG Sachsen, 09.10.1998 - 3 Sa 641/98
- BAG, 12.08.1999 - 2 AZR 12/99
Papierfundstellen
- NJW 2000, 533
- NZA 2000, 30
- NJ 2000, 220 (Ls.)
- BB 1999, 2509
- DB 2000, 228
Wird zitiert von ... (17) Zitiert selbst (7)
- BAG, 03.12.1998 - 2 AZR 341/98
Sozialauswahl auch zwischen Teilzeit- und Vollbeschäftigten?
Auszug aus BAG, 12.08.1999 - 2 AZR 12/99
Die Grundsätze, die der Senat zur Vergleichbarkeit von teilzeitbeschäftigten und vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmern bei der Sozialauswahl nach § 1 Abs. 3 KSchG im Urteil vom 3. Dezember 1998 (- 2 AZR 341/98 - AP Nr. 39 zu § 1 KSchG 1969 Soziale Auswahl, auch zur Veröffentlichung in der Amtlichen Sammlung vorgesehen) aufgestellt hat, wonach es entscheidend auf die betriebliche Organisation der Arbeitszeigestaltung ankommt, gelten auch im öffentlichen Dienst.Die Rechtsprechung des Berufungsgerichts steht nicht in Übereinstimmung mit der in der Zwischenzeit ergangenen Entscheidung des Senats vom 3. Dezember 1998 (- 2 AZR 341/98 - AP Nr. 39 zu § 1 KSchG 1969 Soziale Auswahl, auch zur Veröffentlichung in der Amtlichen Sammlung vorgesehen).
a) In seinem Urteil vom 3. Dezember 1998 (- 2 AZR 341/98 - zur Veröffentlichung in der Amtlichen Sammlung vorgesehen) hat der Senat, worauf wegen der Einzelheiten hier verwiesen werden kann, entschieden, es hänge von der betrieblichen Organisation ab, ob bei der Kündigung teilzeitbeschäftigter Arbeitnehmer Vollzeitbeschäftigte und bei der Kündigung vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer Teilzeitbeschäftigte in die Sozialauswahl nach § 1 Abs. 3 KSchG einzubeziehen seien; habe der Arbeitgeber eine Organisationsentscheidung getroffen, aufgrund derer für bestimmte Arbeiten Vollzeitkräfte vorgesehen seien, so könne diese Entscheidung als sog. freie Unternehmerentscheidung nur darauf überprüft werden, ob sie offenbar unsachlich, unvernünftig oder willkürlich sei; liege danach eine bindende Unternehmerentscheidung vor, seien bei der Kündigung einer Teilzeitkraft die Vollzeitkräfte nicht in die Sozialauswahl einzubeziehen.
Hätte die sozial weniger schutzbedürftige Mitarbeiterin das entsprechende Angebot angenommen, war der betriebsbedingt notwendige Abbau der Überkapazität erreicht; lehnte dagegen die Arbeitnehmerin das Angebot ab, war deren Kündigung betriebsbedingt sozial gerechtfertigt, und der Beklagte konnte auf dem Arbeitsmarkt den Fehlbedarf decken (ebenso Senatsurteil vom 3. Dezember 1998, aaO, zu II 4 b der Gründe).
Dem entspricht es, wenn in der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (vgl. u.a. Senatsurteil vom 3. Dezember 1998, aaO, zu II 4 b der Gründe, m.w.N.) nicht darauf abgestellt wird, ob ein bestimmter Arbeitsplatz weggefallen, sondern ob und in welchem Umfang ein Beschäftigungsbedürfnis entfallen ist.
- BAG, 04.11.1957 - 2 AZR 57/56
Verdacht eines Geschäftsdiebstahls - Fristgemäße Kündigung - Schuldhaftes …
Auszug aus BAG, 12.08.1999 - 2 AZR 12/99
Die Grundsätze, die der Senat zur Vergleichbarkeit von teilzeitbeschäftigten und vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmern bei der Sozialauswahl nach § 1 Abs. 3 KSchG im Urteil vom 3. Dezember 1998 (- 2 AZR 341/98 - AP Nr. 39 zu § 1 KSchG 1969 Soziale Auswahl, auch zur Veröffentlichung in der Amtlichen Sammlung vorgesehen) aufgestellt hat, wonach es entscheidend auf die betriebliche Organisation der Arbeitszeigestaltung ankommt, gelten auch im öffentlichen Dienst.Die Rechtsprechung des Berufungsgerichts steht nicht in Übereinstimmung mit der in der Zwischenzeit ergangenen Entscheidung des Senats vom 3. Dezember 1998 (- 2 AZR 341/98 - AP Nr. 39 zu § 1 KSchG 1969 Soziale Auswahl, auch zur Veröffentlichung in der Amtlichen Sammlung vorgesehen).
- LAG Sachsen, 09.10.1998 - 3 Sa 641/98
Auszug aus BAG, 12.08.1999 - 2 AZR 12/99
Sächsisches Landesarbeitsgericht - 3 Sa 641/98 -.Auf die Revision der Klägerin wird das Urteil des Sächsischen Landesarbeitsgerichts vom 9. Oktober 1998 - 3 Sa 641/98 - aufgehoben.
- BAG, 19.05.1993 - 2 AZR 584/92
Betriebsbedingte Änderungskündigung
Auszug aus BAG, 12.08.1999 - 2 AZR 12/99
Im Gegenteil: Er hat ebenso wie im Urteil vom 19. Mai 1993 (- 2 AZR 584/92 - BAGE 73, 151 = AP Nr. 31 zu § 2 KSchG) konkrete Darlegungen zu einem nachvollziehbaren unternehmerischen Konzept der Arbeitszeitgestaltung verlangt. - BAG, 28.11.1956 - GS 3/56
Arbeitsverhältnis: Grundsätze des Großen Senats zur betriebsbedingten Kündigung
Auszug aus BAG, 12.08.1999 - 2 AZR 12/99
Es bedarf insofern vielmehr erst noch einer organisatorischen Umsetzung, wie bereits der Große Senat des Bundesarbeitsgerichts in einer Entscheidung vom 28. November 1956 (- Gs 3/56 - BAGE 3, 245 = AP Nr. 20 zu § 1 KSchG) ausgeführt hat. - BAG, 10.02.1999 - 2 AZR 716/98
Darlegungslast für Sozialauswahl bei Interessenausgleich mit Namensliste - …
Auszug aus BAG, 12.08.1999 - 2 AZR 12/99
Maßgebend ist hier die frühere Fassung des § 1 Abs. 3 Satz 1 KSchG aufgrund des Gesetzes vom 25. September 1996 (BGBl. I S. 1476), die zur Zeit der hier streitigen Kündigung galt, ohne daß das sog. Korrekturgesetz vom 19. Dezember 1998 (BGBl. I S. 3843) hieran etwas geändert hätte (vgl. Senatsurteile vom 21. Januar 1999 - 2 AZR 624/98 - zur Veröffentlichung in der Fachpresse vorgesehen und vom 10. Februar 1999 - 2 AZR 716/98 - AP Nr. 40 zu § 1 KSchG 1969 Soziale Auswahl). - BAG, 21.01.1999 - 2 AZR 624/98
Betriebsbedingte Kündigung - Sozialauswahl
Auszug aus BAG, 12.08.1999 - 2 AZR 12/99
Maßgebend ist hier die frühere Fassung des § 1 Abs. 3 Satz 1 KSchG aufgrund des Gesetzes vom 25. September 1996 (BGBl. I S. 1476), die zur Zeit der hier streitigen Kündigung galt, ohne daß das sog. Korrekturgesetz vom 19. Dezember 1998 (BGBl. I S. 3843) hieran etwas geändert hätte (vgl. Senatsurteile vom 21. Januar 1999 - 2 AZR 624/98 - zur Veröffentlichung in der Fachpresse vorgesehen und vom 10. Februar 1999 - 2 AZR 716/98 - AP Nr. 40 zu § 1 KSchG 1969 Soziale Auswahl).
- BAG, 18.02.2003 - 9 AZR 164/02
Anspruch auf Teilzeitarbeit
Der Zweite Senat hat vor Inkrafttreten des TzBfG am 1. Januar 2001 (Art. 4 des Gesetzes über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge und zur Änderung und Aufhebung arbeitsrechtlicher Bestimmungen vom 21. Dezember 2000; BGBl. I S. 1966) zwar entschieden, im Rahmen des Kündigungsschutzrechts sei die Unternehmerentscheidung über das Arbeitszeitmodell, insbesondere der Entscheidung für oder gegen Teilzeitarbeit, verbindlich (vgl. BAG 3. Dezember 1998 - 2 AZR 341/98 - BAGE 90, 236; 12. August 1999 - 2 AZR 12/99 - AP KSchG 1969 § 1 Soziale Auswahl Nr. 44 = EzA KSchG § 1 Soziale Auswahl Nr. 41). - BAG, 23.11.2000 - 2 AZR 533/99
Betriebsbedingte Kündigung; ausgewogene Altersstruktur
c) Soweit die Beklagte bei den Erzieherinnen mit vergleichbarer Tätigkeit weiter nach der Wochenarbeitszeit differenziert und neben der Vergleichsgruppe 02 (35 Stunden) weitere Arbeitnehmerinnen nach ihrer Wochenarbeitszeit (40, 33, 32, 30 Wochenstunden) in anderen Vergleichsgruppen zusammengefaßt hat, stellt dies zwar möglicherweise einen Fehler bei der Vergleichsgruppenbildung dar (vgl. Senat 3. Dezember 1998 - 2 AZR 341/98 - BAGE 90, 239; 12. August 1999 - 2 AZR 12/99 - AP KSchG 1969 § 1 Soziale Auswahl Nr. 44 = EzA KSchG § 1 Soziale Auswahl Nr. 41). - BAG, 22.04.2004 - 2 AZR 385/03
Betriebsbedingte Änderungskündigung
Im gleichen Sinn hat der Senat die Frage entschieden, ob Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigte im Rahmen der Sozialauswahl vergleichbar sind (BAG 12. August 1999 - 2 AZR 12/99 - AP KSchG 1969 § 1 Soziale Auswahl Nr. 44 = EzA KSchG § 1 Soziale Auswahl Nr. 41; 3. Dezember 1998 - 2 AZR 341/98 - BAGE 90, 236).
- BAG, 07.12.2006 - 2 AZR 748/05
Betriebsbedingte Kündigung - Sozialauswahl
Arbeitnehmer, die auf Grund solcher Organisationsentscheidungen unterschiedliche Arbeitszeiten aufweisen, die nur durch Änderungskündigungen angepasst werden könnten, sind nicht miteinander vergleichbar (vgl. Senat 15. Juli 2004 - 2 AZR 376/03 - BAGE 111, 229; 3. Dezember 1998 - 2 AZR 341/98 - BAGE 90, 236; 12. August 1999 - 2 AZR 12/99 - AP KSchG 1969 § 1 Soziale Auswahl Nr. 44 = EzA KSchG § 1 Soziale Auswahl Nr. 41; 17. Januar 2002 - 2 AZR 15/01 - EzA KSchG § 1 Soziale Auswahl Nr. 47). - BAG, 15.07.2004 - 2 AZR 376/03
Betriebsbedingte Kündigung - Sozialauswahl - Vergleichbarkeit - Teilzeitkräfte
Arbeitnehmer, die auf Grund solcher Organisationsentscheidungen unterschiedliche Arbeitszeiten aufweisen, die nur durch Änderungskündigungen angepasst werden könnten, sind nicht miteinander vergleichbar (BAG 3. Dezember 1998 - 2 AZR 341/98 - BAGE 90, 236; 12. August 1999 - 2 AZR 12/99 - AP KSchG 1969 § 1 Soziale Auswahl Nr. 44 = EzA KSchG § 1 Soziale Auswahl Nr. 41; 17. Januar 2002 - 2 AZR 15/01 - EzA KSchG § 1 Soziale Auswahl Nr. 47). - BAG, 22.04.2004 - 2 AZR 244/03
Betriebsbedingte Kündigung; Sozialauswahl nach Widerspruch des Arbeitnehmers …
a) Reduziert sich auf Grund einer arbeitgeberseitigen Organisationsentscheidung lediglich das Arbeitsvolumen bzw. das Stundenkontingent im Betrieb oder in der Dienststelle, so sind nach der Rechtsprechung des Senats teilzeit- und vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer im Rahmen der Sozialauswahl miteinander vergleichbar (vgl. insbesondere 3. Dezember 1998 - 2 AZR 341/98 - BAGE 90, 236; 12. August 1999 - 2 AZR 12/99 - AP KSchG 1969 § 1 Soziale Auswahl Nr. 44 = EzA KSchG § 1 Soziale Auswahl Nr. 41;… Stahlhacke/Preis/Vossen Kündigung und Kündigungsschutz im Arbeitsverhältnis 8. Aufl. Rn. 1079;… ErfK/Ascheid 4. Aufl. § 1 KSchG Rn. 485; Linck Die Soziale Auswahl S. 60 f.;… KR-Etzel 6. Aufl. § 1 KSchG Rn. 625;… von Hoyningen-Huene/Linck KSchG 13. Aufl. § 1 Rn. 425b;… Hako/Gallner 2. Aufl. § 1 Rn. 732;… APS/Kiel § 1 KSchG Rn. 686).Eine andere Lösung, die eine Differenzierung des Auswahlkreises bei der sozialen Auswahl von Teilzeitbeschäftigten einerseits und Vollzeitbeschäftigten andererseits ohne Vorliegen von sachlichen Gründen vornähme, würde auf eine nach § 4 Abs. 1 TzBfG unzulässige Diskriminierung hinauslaufen (vgl. Senat 12. August 1999 aaO).
In einem solchen Fall wäre eine Sozialauswahl nicht zu beanstanden, die bei diesen organisatorischen Rahmenbedingungen ansetzt (vgl. insbesondere Senat 3. Dezember 1998 - 2 AZR 341/98 - BAGE 90, 236 und 12. August 1999 - 2 AZR 12/99 - AP KSchG 1969 § 1 Soziale Auswahl Nr. 44 = EzA KSchG § 1 Soziale Auswahl Nr. 41;… zusammenfassend: APS/Kiel § 1 KSchG Rn. 684).
Damit steht mit einer Stellenverteilung allein noch nicht fest, auf welches Arbeitsverhältnis der Mangel an Beschäftigungsmöglichkeiten - nach dem Stellenplan - durchschlägt und wer unter Beachtung sozialer Auswahlgesichtspunkte von dem Abbau des Beschäftigungsvolumens nach dem Stellenplan betroffen ist (Senat 12. August 1999 - 2 AZR 12/99 - AP KSchG 1969 § 1 Soziale Auswahl Nr. 44).
- BAG, 22.04.2004 - 2 AZR 243/03
Betriebsbedingte Kündigung; Sozialauswahl nach Widerspruch des Arbeitnehmers …
a) Reduziert sich auf Grund einer arbeitgeberseitigen Organisationsentscheidung lediglich das Arbeitsvolumen bzw. das Stundenkontingent im Betrieb bzw. in der Dienststelle, so sind nach der Rechtssprechung des Senats teilzeit- und vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer im Rahmen der Sozialauswahl mmiteinander vergleichbar (vgl. insbesondere 3. Dezember 1998 - 2 AZR 341/98 - BAGE 90, 236; 12. August 1999 - 2 AZR 12/99 - AP KSchG 1969 § 1 Soziale Auswahl Nr. 44 = EzA KSchG § 1 Soziale Auswahl Nr. 41;… Stahlhacke/Preis/Vossen Kündigung und Kündigungsschutz im Arbeitsverhältnis 8. Aufl. Rn. 1079;… ErfK/Ascheid 4. Aufl. § 1 KSchG Rn. 485; Linck Die Soziale Auswahl S. 60 f.;… KR-Etzel 6. Aufl. § 1 KSchG Rn. 625;… von Hoyningen-Huene/Linck KSchG 13. Aufl. § 1 Rn. 425b;… Hako/Gallner 2. Aufl. § 1 Rn. 732;… APS/Kiel § 1 KSchG Rn. 686).Eine andere Lösung, die eine Differenzierung des Auswahlkreises bei der sozialen Auswahl von Teilzeitbeschäftigten einerseits und Vollzeitbeschäftigten andererseits ohne Vorliegen von sachlichen Gründen vornähme, würde auf eine nach § 4 Abs. 1 TzBfG unzulässige Diskriminierung hinauslaufen (vgl. Senat 12. August 1999 aaO).
In einem solchen Fall wäre eine Sozialauswahl nicht zu beanstanden, die auf diesen organisatorischen Rahmenbedingungen ansetzt (vgl. insbesondere Senat 3. Dezember 1998 - 2 AZR 341/98 - BAGE 90, 236 und 12. August 1999 - 2 AZR 12/99 - AP KSchG 1969 § 1 Soziale Auswahl Nr. 44 = EzA KSchG § 1 Soziale Auswahl Nr. 41;… zusammenfassend: APS/Kiel § 1 KSchG Rn. 684).
Damit steht mit einer Stellenverteilung allein noch nicht fest, auf welches Arbeitsverhältnis der Mangel an Beschäftigungsmöglichkeiten - nach dem Stellenplan - durchschlägt und wer unter Beachtung sozialer Auswahlgesichtspunkte von dem Abbau des Beschäftigungsvolumens nach dem Stellenplan betroffen ist (Senat 12. August 1999 - 2 AZR 12/99 - AP KSchG 1969 § 1 Soziale Auswahl Nr. 44 = EzA KSchG § 1 Soziale Auswahl Nr. 41).
- BAG, 17.01.2002 - 2 AZR 15/01
Sozialauswahl
Will der Arbeitgeber lediglich die Zahl der insgesamt etwa für Reinigungsarbeiten geleisteten Arbeitsstunden abbauen, ohne daß eine Organisationsentscheidung vorliegt, bestimmte Arbeiten nur durch Vollzeit- oder Teilzeitkräfte erledigen zu lassen, so sind alle mit diesen Arbeiten beschäftigten Arbeitnehmer ohne Rücksicht auf ihr Arbeitszeitvolumen in die Sozialauswahl einzubeziehen (BAG 3. Dezember 1998 - 2 AZR 341/98 - BAGE 90, 236; 12. August 1999 - 2 AZR 12/99 - AP § 1 KSchG 1969 Soziale Auswahl Nr. 44 = EzA KSchG § 1 Soziale Auswahl Nr. 41; vgl. EuGH 26. September 2000 - C - 322/98 -EuCHE I 2000, 7507). - LAG Mecklenburg-Vorpommern, 15.07.2008 - 1 Sa 528/05
Teilzeitarbeit - Lehrkraft - Nichtteilnahme am Lehrerpersonalkonzept …
Hier hat das Gericht anerkannt, dass eine Vergleichbarkeit ausscheidet, wenn die Arbeit auf den Vollzeitarbeitsplätzen aus betriebsorganisatorischen Gründen nur in Vollzeit erbracht werden könne (BAG 03.12.1998 - 2 AZR 341/98 - AP Nr. 39 zu § 1 KSchG 1969 Soziale Auswahl = DB 1999, 487 = NZA 1999, 431 = NJW 1999, 1733 sowie für den öffentlichen Dienst im gleichen Sinne BAG, Urteil vom 12. August 1999 - 2 AZR 12/99 - AP Nr. 44 zu § 1 KSchG 1969 Soziale Auswahl = NJW 2000, 533 = NZA 2000, 30 = DB 2000, 228;… vgl. zu einer ähnliche Konstellation auch BAG 22.04.2004 - 2 AZR 385/03 - a. a. O.). - LAG Köln, 31.03.2006 - 11 Sa 1637/05
Interessenausgleich, Namensliste, Teilzeit
Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts ist im Grundsatz das Gegenteil der Fall: Reduziert sich auf Grund einer arbeitgeberseitigen Organisationsentscheidung lediglich das Arbeitsvolumen bzw. das Stundenkontingent im Betrieb, so sind teilzeit- und vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer im Rahmen der Sozialauswahl miteinander vergleichbar (BAG Urteil vom 22.04.2004 - 2 AZR 244/03 - AP Nr. 67 zu § 1 KSchG 1969 Soziale Auswahl; BAG Urteil vom 03.12.1998 - 2 AZR 341/98 - BAGE 90, 236; Urteil vom 12.08.1999 - 2 AZR 12/99 - AP Nr. 44 zu § 1 KSchG 1969 Soziale Auswahl m.w.N.). - ArbG Stuttgart, 05.07.2001 - 21 Ca 2762/01
Teilzeitbegehren - Entgegenstehende betriebliche Gründe
- LAG Berlin, 30.10.2003 - 16 Sa 1052/03
Änderungskündigung/Beendigungskündigung; Sozialauswahl
- LAG Mecklenburg-Vorpommern, 18.10.2001 - 1 Sa 75/01
Wirksamkeit einer ordentlichen Kündigung; Berechtigung des Arbeitgebers zur …
- LAG Niedersachsen, 23.02.2001 - 16 Sa 1427/00
Berufung auf eine fehlerhafte Sozialauswahl; Anhörung des Betriebsrats
- LAG Mecklenburg-Vorpommern, 07.12.2000 - 1 Sa 236/00
Zulässigkeit von Kündigungen die auf einem Lehrerpersonalkonzept beruhen; …
- LAG Hamm, 23.05.2000 - 7 Sa 407/00
Abgrenzung der "reinen" Lohnkürzung bei gleichzeitiger Einschränkung des …
- ArbG Bielefeld, 12.03.2002 - 5 Ca 3150/01
Arbeitszeitreduzierung - betriebliche Gründe - TzBfG
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Rechtsprechung
| OVG Niedersachsen, 21.01.1999 - 1 L 5580/96 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Baurechtssammlung (Wolters Kluwer)(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
§§ 4, 92 NBauO, § 119 BGB.
- rechtsportal.de
NBauO §§ 4, 92 ; BGB § 119
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Entscheidungsdatenbank Niedersachsen (Leitsatz)
§ 4 BauO ND; § 92 BauO ND; § 119 BGB
Baulasterklärung; Formwirksamkeit; Überbau; Vereinigungsbaulast; Anfechtung einer Baulast wegen Irrtums - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Baulasterklärung; Formwirksamkeit; Überbau; Vereinigungsbaulast; Anfechtung einer Baulast wegen Irrtums
Verfahrensgang
- VG Osnabrück, 21.06.1966 - 2 A 73/93
- VG Osnabrück, 21.06.1996 - 2 A 73/93
- OVG Niedersachsen, 21.01.1999 - 1 L 5580/96
Papierfundstellen
- NJW 2000, 533 (Ls.)
- NVwZ 1999, 1364
- BauR 1999, 894
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (1)
- VGH Baden-Württemberg, 13.06.1984 - 3 S 696/84
Baulast; keine Irrtumsanfechtung
Auszug aus OVG Niedersachsen, 21.01.1999 - 1 L 5580/96
Diese dürfte schon deshalb ausscheiden, weil diese Baulast eingetragen und daraufhin das Vorhaben der Klägerin genehmigt und verwirklicht worden ist (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 13.6.1984 - 3 S 696/84 -, NJW 1985, 1723).
- OVG Nordrhein-Westfalen, 17.01.2017 - 2 A 917/15
Verpflichtungsbegehren auf Erteilung eines bauplanungsrechtlichen Vorbescheides; …
Umdrucks; OVG Sch.-H., Urteil vom 21. Januar 1999 - 1 L 5580/96 -, BRS 62 Nr. 146 = juris Rn. 14 ff.; Gärditz, in: Schönenbroicher/Kamp, BauO NRW, § 4 Rn. 15; Johlen, in: Gädtke/Czepuck/Johlen/Plietz/Wenzel, BauO NRW, 12. Auflage, 2011, § 4 Rn. 98; Boeddinghaus/Hahn/Schulte, BauO NRW, Stand Oktober 2014, § 4 Rn. 45. - OVG Niedersachsen, 07.09.2023 - 1 LB 3/23
Bauaufsichtliches Einschreiten; Bauaufsichtsbehörde; Baugenehmigung; …
Auf mehreren Baugrundstücken gelegen ist eine bauliche Anlage auch dann, wenn sie körperlich lediglich auf einem Baugrundstück verankert ist, jedoch in den Luftraum des Nachbargrundstücks hineinragt (vgl. Senatsurt. v. 21.1.1999 - 1 L 5580/96 -, NVwZ 1999, 1364 = BRS 62 Nr. 146 = juris Rn. 15;… v. 26.9.2000 - 1 L 96/00 -, BauR 2001, 379 = BRS 63 Nr. 168 = juris Rn. 5). - VG Frankfurt/Main, 23.05.2003 - 6 G 1730/03
Auslegung einer Baulast, Anfechtung der Baulasterklärung
Damit kann die Frage, ob eine einmal erteilte Baulasterklärung überhaupt angefochten werden kann (dagegen: VGH Mannheim, Urteil vom 13.06.1984 - 3 S 696/84; vgl. auch OVG Lüneburg, Urteil vom 21.01.1999 - 1 L 5580/96) vorliegend dahingestellt bleiben.
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Rechtsprechung
| VGH Bayern, 01.04.1999 - 2 CS 98.2646 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Besprechungen u.ä.
- Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)
Keine Anwendbarkeit auf Vorbescheid
Papierfundstellen
- NJW 2000, 533 (Ls.)
- NVwZ 1999, 1363
Wird zitiert von ... (16)
- VGH Baden-Württemberg, 18.09.2019 - 3 S 1930/19
Fehlendes Rechtsschutzbedürfnis für Aussetzungsantrag bei sofort vollziehbarem …
Er kann seine Interessen folglich bereits durch die Einlegung des Widerspruchs gegen den Bauvorbescheid wahren (in diesem Sinne auch BayVGH, Beschl. v. 01.04.1999 - 2 CS 98.2646 - NVwZ 1999, 1363).Denn er hat bei Erlass des § 212 a BauGB ausdrücklich von der gesetzlichen Ermächtigung des § 80 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 VwGO Gebrauch gemacht (vgl. BT-Drucks. 13/7589, Seite 30; siehe zu dieser Argumentation auch BayVGH, Beschl. v. 01.04.1999 - 2 CS 98.2646 - NVwZ 1999, 1363).
- VG Frankfurt/Main, 12.11.2010 - 8 K 3407/09
Bauvorbescheid, Befreiung, Erschließungsvertrag, Baugenehmigung
Deshalb muss der Inhalt des noch nicht bestandskräftigen Bauvorbescheides in der Baugenehmigung erneut geregelt werden (vgl. BVerwG, Urteil vom 09.12.1983 - 4 C 44.83 -, BVerwGE 68, 241 = NJW 1984, 1474 = BRS 40 Nr. 46; Urteil vom 17.03.1989 - 4 C 14.85 -, NVwZ 1989, 863 = BRS 49 Nr. 168; Bayerischer VGH, Beschluss vom 31.03.1992 - 2 CS 92.627 -, BayVBl. 1993, 85; Beschluss vom 01.04.1999 - 2 CS 98.2646 -, NVwZ 1999, 1363 = BRS 62 Nr. 192; Sächsisches OVG, Beschluss vom 02.10.1997 - 1 S 639/96 -, LKV 1998, 202 = BRS 59 Nr. 196; Niedersächsisches OVG, 24.04.1997 - 6 L 5476/94, NdsVBl. - LSG Nordrhein-Westfalen, 06.01.2004 - L 11 B 17/03
Klage gegen Sicherungseinbehalt des Honorars; Pflicht zur Auskehr einbehaltener …
Rn. 21 Der Senat folgt der in der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung entwickelten Auffassung, wonach das Gericht die aufschiebende Wirkung eines Rechtsbehelfs feststellen kann, wenn die Behörde sie missachtet (OVG Brandenburg, NVwZ 2000, 577 f.; Bayerischer VGH, NVwZ 1999, 1363; Hessischer VGH, GewArch 1999, 38 f.; OVG Nordrhein-Westfalen, NJW 1998, 1969 f.; OVG Berlin, NVwZ 1995, 399; OVG Bremen, NZV 1990, 367; LSG Niedersachsen, Beschl. v. 08.07.1997 - L 1 Rlw 20/97 eR - SGb 1998, 584 (Ls);… , vgl. auch Meyer-Ladwig, SGG, 7. Aufl. (2002) § 86b Rdnr. 15 m.w.N.).
- VG Berlin, 30.04.2010 - 19 L 24.10
Vorläufiger Rechtsschutz; Nachbar; Schankwirtschaft mit musikalischen und …
60 Um von Seiten des Nachbarn diese Rechtsposition zu erlangen, genügt die Erhebung des Widerspruchs nicht, denn § 212a Abs. 1 VwGO findet nach Auffassung der Kammer auch auf Vorbescheide Anwendung (ebenso: OVG Lüneburg…, Beschluss vom 30. März 1999 - 1 M 897/99 -, NVwZ-RR 1999, S. 716;… Beschluss vom 8. Juli 2004 - 1 ME 167/04 -, NVwZ-RR 2005, S. 69; OVG Münster, Beschluss vom 1. Dezember 1998 - 10 B 2304/98 -, BRS 60 Nr. 156;… Finkelnburg/Dombert/Külpmann a.a.O. Rdnr. 1282;… Mainczyk/Bonnmann, Ausschluss der aufschiebenden Wirkung im Städtebaurecht, ZfBR 1997, S. 281, 285;… Kopp/Schenke, a.a.O., § 80 Rdnr. 80; a.A. BayVGH, Beschluss vom 1. April 1999 - 2 CS 98.2646 -, BayVBl. 1999, S. 467;… Kalb in: Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, BauGB, Stand Oktober 2009, § 212a Rdnr. 24 unter Aufgabe der früheren Ansicht;… Ortloff, Die Entwicklung des Bauordnungsrechts, NVwZ 1999, S. 955, 960).So vertritt z.B. der Bayerische Verwaltungsgerichtshof die Auffassung, der Nachbar könne im Wege vorläufigen Rechtsschutzes die Feststellung der aufschiebenden Wirkung seines Widerspruchs gegen einen Vorbescheid begehren (BayVGH, Beschluss vom 1. April 1999, a.a.O.), wobei die Rechtswirkungen einer solchen Feststellung allerdings unklar bleiben.
- OVG Nordrhein-Westfalen, 30.08.1999 - 8 B 902/99
Verwaltungsakt; Aufschiebende Wirkung; Ausschluss durch Bundesgesetz; Formelles …
Rn. 8 vgl. dazu: Bay. VGH, Beschluß vom 1. April 1999 - 2 CS 98.2646 -, Bay.VBl.Rn. 14 Vgl. Finkelnburg/Jank, vorläufiger Rechtsschutz im Verwaltungsstreitverfahren, 4. Auflage, § 44 II, Rdnr. 905, 906, 908 m.w.N.; Kopp, VwGO, 11. Auflage, Rdnr. 181 zu § 80; Schmidt, Eyermann/Fröhler, VwGO, 10. Auflage, Rdnr. 109 zu § 80; BVerwG, Beschluß vom 17. Dezember 1965 - 2 C 32.65 -, Buchholz 232, § 44 BBG Nr. 8, S. 21; OVG Bremen, Beschluß vom 19. März 1990 - 1 B 9/90 -, DÖV 1991, 473 (nur Leitsatz); OVG Hamburg, Beschluß vom 2. Oktober 1981 - Bs V 117/81 -, NVwZ 1982, S. 323 (324); OVG Lüneburg, Beschluß vom 13. Juni 1990 - 5 M 22/90 -, NVwZ 1990, S. 1194; OVG NRW, Beschluß vom 3. September 1992 - 14 B 684/92 -, NVwZ-RR 1993, 269; Bay. VGH, Beschluß vom 1. April 1999 - 2 CS 98.2646 -, Bay.VBl.
- VGH Bayern, 29.01.2026 - 22 AS 25.40075
Immissionsschutzrechtlicher Vorbescheid für Windenergieanlagen …
Er hat damit zum Ausdruck gebracht, dass er im Falle eines Genehmigungsantrags der Beigeladenen aufgrund der von ihm angenommenen sofortigen Vollziehbarkeit der Vorbescheide der Beigeladenen von deren Bindungswirkung ausgehen werde (so auch BayVGH, B.v. 1.4.1999 - 2 CS 98.2646 - juris Rn. 11 zu einem Bauvorbescheid). - VG Gießen, 17.05.2004 - 1 G 2027/04
Eilantrag eines Nachbarn gegen einen Bauvorbescheid für einen SB-Verbrauchermarkt
Bei dem Bauvorbescheid, der zwar ein vorweggenommener Teil der Baugenehmigung ist, der jedoch nur eine feststellende und keine verfügende Wirkung hat, ist dies nicht der Fall (vgl. Bayerischer VGH, Beschluss vom 01.04.1999 - 2 CS 98.2646 -, NVwZ 1999, 1363 = BayVBl. 1999, 467 = BRS 62 Nr. 192; OVG Niedersachsen, Beschluss vom 30.03.1999 - 1 M 897/99 -, BauR 1999, 1163 = BRS 62 Nr. 190; Hess. VGH, Urteil vom 29.04.1997 - 4 UE 1349/02 -, BRS 59 Nr. 153; Urteil vom 18.05.2000 - 4 UE 2901/95 -, BRS 63 Nr. 196; VG Gießen, Urteil vom 25.11.2002 - 1 E 2698/02 - VG Dessau, Beschluss vom 26.05.2000 - 1 A 157/00 DE -, BauR 2000, 1733; Redeker, NVwZ 1998, 589). - VGH Bayern, 12.11.2018 - 2 CS 18.2165
Bauvorbescheid keine bauaufsichtliche Zulassung
Mit der Bauausführung darf vielmehr erst nach Bekanntgabe der Baugenehmigung gemäß Art. 68 Abs. 5 BayBO begonnen werden (vgl. BayVGH, B.v. 1.4.1999 - 2 CS 98.2646 - BayVBl 1999, 467; OVG Saarland, B.v. 2.8.2018 - 2 B 170/18 - juris;… Berliner Kommentar/Fislake, BauGB, Stand: August 2018, § 212a Rn. 9;… Spannowsky/Uechtritz/Hornmann, BauGB, 3. Auflage 2018, § 212a Rn. 18;… Simon/Busse/ Decker, BayBO, Stand: März 2018, Art. 71 Rn. 158;… Eyermann/Schmidt, VwGO, 14. Auflage 2014, § 80 Rn. 28; Redeker, NVwZ 1998, 589; a.A. NdsOVG, B.v. 30.3.1999 - 1 M 897/99 - NVwZ-RR 1999, 716; OVG NW, B.v. 1.12.1998 - 10 B 2304/98 - BRS 60 Nr. 156;… Ernst/ Zinkahn/ Bielenberg/Krautzberger/Kalb/Külpmann, BauGB, Stand: Mai 2018, § 212a, Rn. 25;… Kopp/Schenke, VwGO, 24. Auflage 2018, § 80 Rn. 65;… Battis/Krautzberger/ Löhr, BauGB, 13. Auflage 2016, § 212a Rn. 1). - VG Schwerin, 10.02.2017 - 2 B 3900/16
Baurecht: Eilantrag einer Gemeinde gegen eine einem Dritten erteilten …
Dies ist vergleichbar dem Fall einer faktischen Vollziehung, für den allgemein anerkannt ist, dass das Gericht festzustellen hat, dass die aufschiebende Wirkung eines Rechtsbehelfs besteht (vgl. u.a. Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom 01. April 1999 - 2 CS 98.2646 -, juris Rn. 11;… Schoch, in: Schoch/Schneider/Bier, 31. EL Juni 2016, VwGO § 80 Rn. 353). - VG Frankfurt/Main, 15.09.2010 - 8 K 3407/09
Beiladung der Widerspruchsführer gegen einen Bauvorbescheid im Verfahren auf …
Deshalb muss der Inhalt des noch nicht bestandskräftigen Bauvorbescheides in der Baugenehmigung erneut geregelt werden (vgl. BVerwG, Urteil vom 09.12.1983 - 4 C 44.83 -, BVerwGE 68, 241 = NJW 1984, 1474 = BRS 40 Nr. 46; Urteil vom 17.03.1989 - 4 C 14.85 -, NVwZ 1989, 863 = BRS 49 Nr. 168; Bayerischer VGH, Beschluss vom 31.03.1992 - 2 CS 92.627 -, BayVBl. 1993, 85; Beschluss vom 01.04.1999 - 2 CS 98.2646 -, NVwZ 1999, 1363 = BRS 62 Nr. 192; Sächsisches OVG, Beschluss vom 02.10.1997 - 1 S 639/96 -, LKV 1998, 202 = BRS 59 Nr. 196; Niedersächsisches OVG, 24.04.1997 - 6 L 5476/95 -, NdsVBl. - VG Düsseldorf, 27.10.2020 - 25 L 994/20
- VG Mainz, 02.03.2007 - 3 L 8/07
§ 212 BauBG findet auf den Bauvorbescheid keine Anwendung
- VG München, 13.09.2018 - M 29 SN 18.4199
Aufschiebende Wirkung der Klage gegen einen Bauvorbescheid
- VG München, 04.11.2024 - M 1 E1 24.5567
Eilantrag, Nachbar, Vorbescheid, Aufschiebende Wirkung, Einstweilige Verfügung, …
- VG Gießen, 14.08.2001 - 1 G 1696/01
Widerspruch des Nachbarn gegen Bauvorbescheid
- VG Chemnitz, 29.11.2000 - 4 K 2137/00
Kosten der Abschiebung als "öffentliche Abgaben und Kosten" i.S.d. § 80 Abs. 2 …
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