Rechtsprechung
| BGH, 25.10.2002 - V ZR 279/01 |
Volltextveröffentlichungen (14)
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BeurkG § 13 Abs. 1 S. 1
- openjur.de
- bundesgerichtshof.de
- Judicialis
BeurkG § 13 Abs. 1 S. 1
- IWW
- Deutsches Notarinstitut
Art. 3 § 2 Ziffer 4 EuroEG, § 4 Abs. 2 und 5 EGAktG, § 229 Abs. 2 AktG
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Formerfordernisse einer notariellen Urkunde - Wirksamkeit eines Kaufvertrages über ein Grundstück - Erforderlichkeit der Unterzeichnung einer notariellen Urkunde mit dem Familiennamen - Unwirksamkeit einer Erklärung - Namensbestandteile einer Unterschrift - Eigenhändige ...
- ra.de
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BeurkG § 13 Abs. 1 S. 1
Anforderungen an die Unterzeichnung einer notariellen Urkunde - datenbank.nwb.de
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Anforderungen an die Unterschrift unter dem notariellen Vertrag
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Deutsches Notarinstitut (Leitsatz)
BeurkG § 13 Abs. 1 S. 1
Unwirksamkeit bloßer Unterzeichnung mit dem Vornamen - onlineurteile.de (Kurzmitteilung)
Grundstückskauf geplatzt - Vertreter des Käufers unterschrieb notariellen Kaufvertrag nur mit dem Vornamen
Besprechungen u.ä.
- Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)
Schuldrecht AT, Familienname als erforderlicher Bestandteil einer Unterschrift unter eine notarielle Urkunde
Papierfundstellen
- BGHZ 152, 255
- NJW 2003, 1120
- ZIP 2003, 482
- MDR 2003, 384
- DNotZ 2003, 269
- FamRZ 2003, 675
- WM 2003, 1239
- BB 2003, 328
- Rpfleger 2003, 174
- JR 2003, 33
- JR 2003, 333
Wird zitiert von ... (12) Zitiert selbst (7)
- OLG Stuttgart, 14.11.2001 - 3 U 123/01
Unterschrift im Sinne des § 13 BeurkG als Voraussetzung für wirksamen notariellen …
Auszug aus BGH, 25.10.2002 - V ZR 279/01
c) Ob die notarielle Urkunde auch dann wirksam ist, wenn andere Personen sie ausschließlich mit ihrem Vornamen unterzeichnen, ist in Rechtsprechung und Schrifttum umstritten (…bejahend Jansen, aaO Rdn. 17; Josef, BayNotV 1927, 128, 136;… Heinemann, aaO; verneinend BGHZ 27, 274, 276 [zu § 16 TestG]; OLG Stuttgart, DNotZ 2002, 543, 544; LG Oldenburg, BWNotZ 1991, 120;… Keidel/Winkler, BeurkG, 14. Aufl., § 13 Rdn. 41; Firsching, NJW 1956, 24;… Glaser, aaO;… Köhler, Festschrift für Schippel, S. 209, 211). - BGH, 03.11.1983 - IX ZR 104/82
Erwerb eines Grundstücks durch Ehegatten - Gemeinschaftlicher Anspruch auf …
Auszug aus BGH, 25.10.2002 - V ZR 279/01
Denn wenn - wie hier - das Grundstückseigentum nicht aufgeteilt, sondern als Ganzes an mehrere Erwerber veräußert werden soll, steht ihnen ein gemeinschaftlicher Anspruch auf Eigentumsübertragung zu; dieser Anspruch ist auf eine unteilbare Leistung gerichtet, so daß § 420 BGB nicht eingreift (BGH, Urt. v. 3. November 1983, IX ZR 104/82, NJW 1984, 795, 796). - BGH, 19.05.1958 - III ZR 21/57
Notarielles Testament
Auszug aus BGH, 25.10.2002 - V ZR 279/01
c) Ob die notarielle Urkunde auch dann wirksam ist, wenn andere Personen sie ausschließlich mit ihrem Vornamen unterzeichnen, ist in Rechtsprechung und Schrifttum umstritten (…bejahend Jansen, aaO Rdn. 17; Josef, BayNotV 1927, 128, 136;… Heinemann, aaO; verneinend BGHZ 27, 274, 276 [zu § 16 TestG]; OLG Stuttgart, DNotZ 2002, 543, 544; LG Oldenburg, BWNotZ 1991, 120;… Keidel/Winkler, BeurkG, 14. Aufl., § 13 Rdn. 41; Firsching, NJW 1956, 24;… Glaser, aaO;… Köhler, Festschrift für Schippel, S. 209, 211).
- BGH, 05.12.1958 - IV ZR 95/58
Gefallenengedenktafel
Auszug aus BGH, 25.10.2002 - V ZR 279/01
Aber auch die Unterzeichnung nur mit dem Familiennamen reicht für die Wirksamkeit der Urkunde aus; er individualisiert nämlich den Unterzeichner hinreichend, weil die Kennzeichnung einer Person zur Unterscheidung von anderen (vgl. BGH, Urt. v. 5. Dezember 1958, IV ZR 95/58, NJW 1959, 525) im allgemeinen Sprachgebrauch jedenfalls außerhalb des Familien- und engeren Bekanntenkreises und erst recht im Rechtsverkehr durch den Familiennamen erfolgt. - KG, 30.01.1996 - 1 W 7243/94
Namensunterschrift bei notariellem Testament - sinnlose Buchstabenfolge, …
- RG, 05.07.1915 - IV 4/15
Erfordernisse des eigenhändigen Testaments.
Auszug aus BGH, 25.10.2002 - V ZR 279/01
Das ist dann der Fall, wenn sie unter diesem Vornamen in der Öffentlichkeit allgemein bekannt ist, wie z.B. kirchliche Würdenträger und Angehörige des Hochadels (vgl. RGZ 87, 109, 111;… Huhn/von Schuckmann, BeurkG, 3. Aufl., § 13 Rdn. 22;… Jansen, FGG, 2. Aufl., § 13 BeurkG, Rdn. 19;… Mecke/Lerch, BeurkG, 2. Aufl., § 13 Rdn. 20;… Soergel/Harder, BGB, 12. Aufl., § 13 BeurkG, Rdn. 6; Glaser, DNotZ 1958, 302). - LG Oldenburg, 01.11.1990 - 6 T 859/90
Auszug aus BGH, 25.10.2002 - V ZR 279/01
c) Ob die notarielle Urkunde auch dann wirksam ist, wenn andere Personen sie ausschließlich mit ihrem Vornamen unterzeichnen, ist in Rechtsprechung und Schrifttum umstritten (…bejahend Jansen, aaO Rdn. 17; Josef, BayNotV 1927, 128, 136;… Heinemann, aaO; verneinend BGHZ 27, 274, 276 [zu § 16 TestG]; OLG Stuttgart, DNotZ 2002, 543, 544; LG Oldenburg, BWNotZ 1991, 120;… Keidel/Winkler, BeurkG, 14. Aufl., § 13 Rdn. 41; Firsching, NJW 1956, 24;… Glaser, aaO;… Köhler, Festschrift für Schippel, S. 209, 211).
- OLG Frankfurt, 05.03.2010 - 19 U 213/09
Zugang Faxschreiben; sekundäre Darlegungslast
Die Verwendung des Vornamens genügt grundsätzlich nicht (BGH NJW 2003, 1120). - OLG Köln, 07.12.2009 - 2 Wx 83/09
Anforderungen an die Unterzeichnung einer notariellen Urkunde; Formwirksamkeit …
Die Unterschrift ist Wirksamkeitsbedingung (vgl. BGHZ 152, 255 ff.).Seine Wirksamkeit setzt gemäß § 13 Abs. 1 S. 1 1. Halbs. BeurkG zwingend voraus, dass die von dem Notar aufgenommene Niederschrift von dem Erblasser eigenhändig unterschrieben wird; eine Urkunde ohne Unterschrift führt zur Unwirksamkeit der Beurkundung (BGHZ 152, 255 = NJW 2003, 1120).
Mit der Unterschrift wird dokumentiert, dass sich die Beteiligten ihre Erklärungen zurechnen lassen und die Urkunde in ihrer körperlichen Form genehmigen; die Unterschrift dient damit als formelles Zeichen der Verantwortungsübernahme für Geltung und Gültigkeit des beurkundeten Rechtsgeschäfts und für die Echtheit des beurkundeten Willens der Beteiligten (BGHZ 152, 255 = NJW 2003, 1120; Heinemann, ZNotP 2002, 223 [224]).
Dabei ist zu berücksichtigen, dass die eigenhändige Unterschrift nicht der Sicherstellung der Identität zwischen Erklärendem und Unterschreibendem dient (BGHZ 152, 255 = NJW 2003, 1120).
Aber auch die Unterzeichnung nur mit dem Familiennamen reicht für die Wirksamkeit der Urkunde aus; er individualisiert nämlich den Unterzeichner hinreichend (BGHZ 152, 255 = NJW 2003, 1120;… Beck"sches Notar-Handbuch/Bernhard, 5. Auflage 2009, Rn. G 210;… Huhn/von Schuckmann/Renner, BeurkG, 4. Auflage 2003, § 13 Rn 34; Lerch, BeurkG, 2008, § 13 Rn 25;… Winkler, a.a.O., § 13 Rn. 55).
Diese Feststellung ist rechtlich nicht zu beanstanden, da - unter Beachtung der vorstehenden rechtlichen Ausführungen - eine Unterzeichnung einer Urkunde mit dem Familiennamen bereits zur Individualisierung des Unterzeichners ausreicht (BGHZ 152, 255 = NJW 2003, 1120;… Winkler, aaO, § 13 Rn. 55).
- OLG Hamm, 06.05.2011 - 30 U 15/10
Ansprüche nach Beendigung eines Pachtvertrages über einen Golfplatz
Hinzufügung des Vornamens ist auch bei Verwechslungsgefahr nicht erforderlich (BGH NJW 2003, 1120).
- OLG Düsseldorf, 10.05.2017 - 3 Wx 315/15
Anforderungen an die Wirksamkeit der Unterschrift unter einem notariellen …
Rn. 20 Die zuvor genannte eigenhändige Unterschrift ist Wirksamkeitsbedingung; eine Urkunde ohne Unterschrift führt zur Unwirksamkeit der Beurkundung (BGHZ 152, 255 ff). - BGH, 13.05.2005 - V ZR 191/04
Rechtsstellung eines von mehreren gemeinschaftlichen Nutzern; Begriff des …
Er wäre, ähnlich wie der Auflassungsanspruch aus einem von mehreren Käufern geschlossenen Kaufvertrag (…dazu: BGH, Urt. v. 3. November 1983, IX ZR 104/82, NJW 1984, 795, 796; Senat, Urt. v. 25. Oktober 2002, V ZR 279/01, NJW 2003, 1120, 1121), auf eine unteilbare Leistung gerichtet (…Hügel in: Czub/Schmidt-Räntsch, Sachenrechtsbereinigungsgesetz, § 14 Rdn. 10b;… Eickmann/Rothe, Sachenrechtsbereinigungsgesetz, § 14 Rdn. 15;… Vossius, Sachenrechtsbereinigungsgesetz, 2. Aufl., § 14 Rdn. 16). - BFH, 14.01.2026 - II R 24/23
Rückgängigmachung eines Erwerbsvorgangs
Die Erwerber können nicht jeweils die Übertragung eines Miteigentumsanteils an dem Grundstück auf sich, sondern grundsätzlich nur die Übereignung des ganzen Grundstücks auf alle Erwerber verlangen (vgl. Urteile des Bundesgerichtshofs vom 03.11.1983 - IX ZR 104/82, Neue Juristische Wochenschrift 1984, 795, unter 1. [Rz 9], und vom 25.10.2002 - V ZR 279/01, BGHZ 152, 255, unter II.6.; Bayerisches Oberstes Landesgericht, Beschluss vom 14.05.1992 - BReg … - VG Bremen, 20.07.2021 - 4 V 1223/21
Unterschrift auf dem Personalausweis - Bundespersonalausweis; Personalausweis; …
Nach der Rechtsprechung ist etwa die Schriftform des § 126 Abs. 1 BGB nur gewahrt, wenn die Unterschrift den Unterzeichnenden ausreichend individualisiert, was angesichts der Tatsache, dass Personen üblicherweise anhand des Familiennamens bezeichnet und angesprochen werden, eine Unterschrift mit mindestens dem Familiennamen erfordert (BGH, Urteil vom 25.10.2002 - V ZR 279/01 -, BGHZ 152, 255- 262, Rn. 10 ff.). - AG Bad Segeberg, 05.01.2012 - 17 C 31/11
Nutzungsvereinbarung zum Betrieb eines Jugendzentrums mit einer Gemeinde: …
Dem Erfordernis der vom Gesetz geforderten Namensunterschrift genügt die Unterzeichnung mit dem Familiennamen, der Vorname muss nicht hinzugefügt sein (vgl. BGH, Urt. v. 25.10.2002 - V ZR 279/01, NJW 2003, 1120). - KG, 02.02.2017 - 21 U 124/16
Mitwirkungspflicht eines Bruchteilseigentümers an der Einräumung eines …
Rn. 26 Auch aus dem vom Klägervertreter angeführten Urteil des BGH vom 25. Oktober 2002 (V ZR 279/01, BGHZ 152, 255) folgt nichts anderes. - OLG München, 18.06.2015 - 14 U 2974/14
Streit über die Wirksamkeit streitgegenständlicher Unterschriften
Rn. 47 Die von der Beklagtenpartei zitierte Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 25.10.2002, Az. V ZR 279/01, wonach (grundsätzlich) eine Unterzeichnung mit dem Familiennamen erforderlich ist, betrifft nur die Anforderungen an die Unterschrift bei einer notariellen Beurkundung, wobei vom Bundesgerichtshof ausdrücklich darauf hingewiesen wurde, dass § 126 BGB und § 13 Abs. 1 S. 1 BeurkG nicht nur unterschiedliche Anwendungsbereiche haben, sondern dem entsprechend auch unterschiedliche Zielsetzungen. - AG Bonn, 09.12.2019 - 39 VI 517/16
- LAG Hamm, 30.04.2008 - 6 Sa 1987/07
§ 623 BGB, § 6 KSchG Schriftform der Kündigungserklärung
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