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Weitere Entscheidung unten: VerfGH Rheinland-Pfalz, 05.07.2005

Rechtsprechung
   BGH, 15.11.2005 - VI ZR 26/05   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,817
BGH, 15.11.2005 - VI ZR 26/05 (https://dejure.org/2005,817)
BGH, Entscheidung vom 15.11.2005 - VI ZR 26/05 (https://dejure.org/2005,817)
BGH, Entscheidung vom 15. November 2005 - VI ZR 26/05 (https://dejure.org/2005,817)
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Volltextveröffentlichungen (15)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • lexetius.com

    BGB § 249

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis

    BGB § 249 Gb; ; BGB § 249 Hb

  • IWW
  • Kanzlei Prof. Schweizer

    Berechnung der ersatzfähigen Umsatzsteuer nach Ersatzbeschaffung und konkreter Schadensabrechnung

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Berechnung des zu ersetzenden Mehrwertsteueranteils bei Ersatzbeschaffung eines unfallbeschädigten Kraftfahrzeugs; Differenzierung zwischen fiktiver und konkreter Schadensabrechnung

  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    Der Geschädigte kann auch dann nach dem Brutto-Wiederbeschaffungswert abrechnen, wenn für das Ersatzfahrzeug keine Umsatzsteuer anfällt, § 249 BGB

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 249
    Berechnung der Umsatzsteuer bei konkreter Schadensabrechnung nach Ersatzbeschaffung

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Schadensersatzrecht - Berechnung der Umsatzsteuer für Ersatz-Kfz

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • verkehrslexikon.de (Leitsatz und Auszüge)

    Differenzbesteuerung - Umsatzsteuerersatz

  • ar-law.de (Kurzinformation)

    Unfallschadensregulierung - Versicherung muss Mehrwertsteuer zahlen

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 164, 397
  • NJW 2006, 285
  • MDR 2006, 685
  • NZV 2006, 190
  • VersR 2006, 238
 
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Wird zitiert von ... (42)Zitiert selbst (6)

  • BGH, 01.03.2005 - VI ZR 91/04

    Umfang des Schadensersatzes bei Erwerb eines Ersatzfahrzeugs

    Auszug aus BGH, 15.11.2005 - VI ZR 26/05
    Zur Berechnung der zu ersetzenden Umsatzsteuer bei konkreter Schadensabrechnung nach Ersatzbeschaffung für ein unfallbeschädigtes Kraftfahrzeug (Fortführung des Senatsurteils vom 1. März 2005 - VI ZR 91/04 - BGHZ 162, 270).

    Vielmehr kann der Geschädigte im Wege konkreter Schadensabrechnung die Kosten der Ersatzbeschaffung bis zur Höhe des (Brutto-)Wiederbeschaffungswertes des unfallbeschädigten Fahrzeuges - unter Abzug des Restwertes - ersetzt verlangen (Senatsurteil vom 1. März 2005 - VI ZR 91/04 - VersR 2005, 994, zur Veröffentlichung in BGHZ 162, 270 bestimmt).

    Stellt der Geschädigte durch eine konkrete Ersatzbeschaffung eines gleichartigen Fahrzeugs zu dem vom Sachverständigen genannten (Brutto-)Wiederbeschaffungswert wirtschaftlich den Zustand wieder her, der vor dem Unfallereignis bestand, so kann er nach § 249 BGB - bis zur Höhe des (Brutto-)Wiederbeschaffungswertes - den tatsächlich aufgewendeten Betrag unabhängig davon ersetzt verlangen, ob in ihm die Regelumsatzsteuer im Sinne des § 10 UStG, eine Differenzsteuer im Sinne des § 25a UStG oder gar keine Umsatzsteuer enthalten ist (Senatsurteil vom 1. März 2005 - VI ZR 91/04 - aaO S. 995 m.w.N.).

  • BGH, 15.02.2005 - VI ZR 70/04

    Ohne Reperatur nur Ersatz des Wiederbeschaffungsaufwands bei Schäden an …

    Auszug aus BGH, 15.11.2005 - VI ZR 26/05
    Für den zu ersetzenden Mehrwertsteueranteil ist von Bedeutung, ob der Geschädigte seinen Schaden fiktiv auf der Grundlage eines Sachverständigengutachtens oder aber konkret auf der Basis einer von ihm vorgenommenen Reparatur oder Ersatzbeschaffung abrechnet (zur Differenzierung zwischen fiktiver und konkreter Schadensabrechnung vgl. Senatsurteile vom 15. Februar 2005 - VI ZR 70/04 - VersR 2005, 663 und - VI ZR 172/04 - VersR 2005, 665).

    Das Ergebnis einer solchen Berechnung wäre nämlich ein "fiktiver Mehrwertsteueranteil", der mit einer konkreten Schadensberechnung nicht vereinbar wäre und in Widerspruch zu § 249 Abs. 2 Satz 2 BGB stünde, wonach die Umsatzsteuer nur zu ersetzen ist, soweit sie tatsächlich angefallen ist (vgl. Senatsurteile BGHZ 158, 388; vom 15. Juli 2003 - VI ZR 361/02 - VersR 2004, 1575, 1576;… vom 18. Mai 2004 - VI ZR 267/03 - aaO und vom 15. Februar 2005 - VI ZR 172/04 - aaO S. 667).

  • BGH, 20.04.2004 - VI ZR 109/03

    Zur Erstattungsfähigkeit nicht aufgewendeter Umsatzsteuer bei wirtschaftlichem …

    Auszug aus BGH, 15.11.2005 - VI ZR 26/05
    Dies gilt auch im Falle eines wirtschaftlichen Totalschadens (vgl. Senatsurteile BGHZ 158, 388 und vom 18. Mai 2004 - VI ZR 267/03 - VersR 2004, 927).

    Das Ergebnis einer solchen Berechnung wäre nämlich ein "fiktiver Mehrwertsteueranteil", der mit einer konkreten Schadensberechnung nicht vereinbar wäre und in Widerspruch zu § 249 Abs. 2 Satz 2 BGB stünde, wonach die Umsatzsteuer nur zu ersetzen ist, soweit sie tatsächlich angefallen ist (vgl. Senatsurteile BGHZ 158, 388; vom 15. Juli 2003 - VI ZR 361/02 - VersR 2004, 1575, 1576;… vom 18. Mai 2004 - VI ZR 267/03 - aaO …und vom 15. Februar 2005 - VI ZR 172/04 - aaO S. 667).

  • BGH, 18.05.2004 - VI ZR 267/03

    Geltendmachung des vollen Mehrwertsteuerbetrages bei Ersatzbeschaffung für ein …

    Auszug aus BGH, 15.11.2005 - VI ZR 26/05
    Dies gilt auch im Falle eines wirtschaftlichen Totalschadens (vgl. Senatsurteile BGHZ 158, 388 und vom 18. Mai 2004 - VI ZR 267/03 - VersR 2004, 927).

    Das Ergebnis einer solchen Berechnung wäre nämlich ein "fiktiver Mehrwertsteueranteil", der mit einer konkreten Schadensberechnung nicht vereinbar wäre und in Widerspruch zu § 249 Abs. 2 Satz 2 BGB stünde, wonach die Umsatzsteuer nur zu ersetzen ist, soweit sie tatsächlich angefallen ist (vgl. Senatsurteile BGHZ 158, 388; vom 15. Juli 2003 - VI ZR 361/02 - VersR 2004, 1575, 1576; vom 18. Mai 2004 - VI ZR 267/03 - aaO …und vom 15. Februar 2005 - VI ZR 172/04 - aaO S. 667).

  • BGH, 15.07.2003 - VI ZR 361/02

    Bindung des Berufungsgerichts an erstinstanzlich getroffene Feststellungen; …

    Auszug aus BGH, 15.11.2005 - VI ZR 26/05
    Das Ergebnis einer solchen Berechnung wäre nämlich ein "fiktiver Mehrwertsteueranteil", der mit einer konkreten Schadensberechnung nicht vereinbar wäre und in Widerspruch zu § 249 Abs. 2 Satz 2 BGB stünde, wonach die Umsatzsteuer nur zu ersetzen ist, soweit sie tatsächlich angefallen ist (vgl. Senatsurteile BGHZ 158, 388; vom 15. Juli 2003 - VI ZR 361/02 - VersR 2004, 1575, 1576;… vom 18. Mai 2004 - VI ZR 267/03 - aaO …und vom 15. Februar 2005 - VI ZR 172/04 - aaO S. 667).
  • BGH, 15.02.2005 - VI ZR 172/04

    Ohne Reperatur nur Ersatz des Wiederbeschaffungsaufwands bei Schäden an …

    Auszug aus BGH, 15.11.2005 - VI ZR 26/05
    Für den zu ersetzenden Mehrwertsteueranteil ist von Bedeutung, ob der Geschädigte seinen Schaden fiktiv auf der Grundlage eines Sachverständigengutachtens oder aber konkret auf der Basis einer von ihm vorgenommenen Reparatur oder Ersatzbeschaffung abrechnet (zur Differenzierung zwischen fiktiver und konkreter Schadensabrechnung vgl. Senatsurteile vom 15. Februar 2005 - VI ZR 70/04 - VersR 2005, 663 und - VI ZR 172/04 - VersR 2005, 665).
  • BGH, 13.09.2016 - VI ZR 654/15

    Abrechnung eines Verkehrsunfallschadens auf Gutachtenbasis: Berechnung des vom …

    Rn. 18 Überstiegen - wie hier nicht - die konkreten Kosten der nachträglich vorgenommenen Ersatzbeschaffung einschließlich der Nebenkosten wie tatsächlich angefallener Umsatzsteuer den aufgrund der fiktiven Schadensabrechnung zustehenden Betrag, bliebe es dem Geschädigten - im Rahmen der rechtlichen Voraussetzungen für eine solche Schadensabrechnung und der Verjährung - im Übrigen unbenommen, zu einer konkreten Berechnung auf der Grundlage der Ersatzbeschaffung überzugehen (Senatsurteile vom 18. Oktober 2012 - VI ZR 17/11, NJW 2012, 50; vom 17. Oktober 2006 - VI ZR 249/05, BGHZ 169, 263; vom 20. April 2004 - VI ZR 109/03, BGHZ 158, 388, 391 f.; zur konkreten Berechnung der zu ersetzenden Umsatzsteuer s. insoweit Senatsurteil vom 15. November 2005 - VI ZR 26/05, BGHZ 164, 397).
  • BGH, 12.10.2021 - VI ZR 513/19

    Anspruch auf Sachschadensersatz aus einem Verkehrsunfall im Wege der fiktiven …

    So ist insbesondere eine Kombination von konkreter und fiktiver Schadensabrechnung unzulässig (…vgl. Senatsurteile vom 15. Februar 2005 - VI ZR 172/04, BGHZ 162, 170, juris Rn. 16; vom 15. November 2005 - VI ZR 26/05, BGHZ 164, 397, juris Rn. 5;… vom 2. Oktober 2018 - VI ZR 40/18, VersR 2018, 1530 Ls, Rn. 7;… vom 13. September 2016 - VI ZR 654/15, VersR 2017, 115 Ls 2, Rn. 10, 17;… vom 17. Oktober 2006 - VI ZR 249/05, BGHZ 169, 263, juris Rn. 15;… vom 15. Juli 2003 - VI ZR 361/02, VersR 2004, 1575, juris Rn. 9;… vom 30. Mai 2006 - VI ZR 174/05, VersR 2006, 1088 Rn. 11;… vom 24. Januar 2017 - VI ZR 146/16, VersR 2017, 440 Rn. 5, 7; Freymann, jM 2014, 62, 63; ders., DAR 2017, 607 ff.).

    Rn. 23 bb) Die Umsatzsteuer bleibt nicht nur dann fiktiv in diesem Sinne, wenn es nicht zu einer umsatzsteuerpflichtigen Reparatur oder Ersatzbeschaffung kommt; sie bleibt es vielmehr auch dann, wenn der Geschädigte zwar tatsächlich eine Restitutionsmaßnahme veranlasst, diese Maßnahme aber nicht zur Grundlage seiner Abrechnung macht, sondern seinen Schaden fiktiv und damit ohne Bezug zu den tatsächlich getätigten Aufwendungen auf der Grundlage eines Sachverständigengutachtens abrechnet (vgl. Senatsurteile vom 15. November 2005 - VI ZR 26/05, BGHZ 164, 397, juris Rn. 5;… vom 9. Mai 2006 - VI ZR 225/05, VersR 2006, 987 Rn. 10;… vom 2. Juli 2013 - VI ZR 351/12, VersR 2013, 1277, Rn. 9;… vom 13. September 2016 - VI ZR 654/15, VersR 2017, 115 Rn. 17;… vom 2. Oktober 2018 - VI ZR 40/18, VersR 2018, 1530 Rn. 7;… Katzenstein in Geigel, Haftpflichtprozess, 28. Aufl., Kap. 3 Rn. 69;… aA Freymann in Geigel, aaO, Kap. 5 Rn. 11 ff.).

  • BGH, 03.03.2009 - VI ZR 100/08

    Zuerkennung von über dem Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs liegender …

    Nach der gesetzlichen Wertung käme es zu einer Überkompensation, wenn der Geschädigte fiktive Umsatzsteuer auf den Nettoschadensbetrag erhielte (vgl. BT-Drucks. 14/7752 S. 13; Senatsurteil BGHZ 158, 388, 391) , was auch im Fall eines Totalschadens (Senatsurteil BGHZ 158, 388 ff. ) und bei konkreter Schadensabrechnung nach der Ersatzbeschaffung eines Fahrzeugs (Senatsurteile BGHZ 164, 397 ff. ) gilt.
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dejure.org Übersicht BGH

Rechtsprechung
   VerfGH Rheinland-Pfalz, 05.07.2005 - VGH B 28/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,2869
VerfGH Rheinland-Pfalz, 05.07.2005 - VGH B 28/04 (https://dejure.org/2005,2869)
VerfGH Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 05.07.2005 - VGH B 28/04 (https://dejure.org/2005,2869)
VerfGH Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 05. Juli 2005 - VGH B 28/04 (https://dejure.org/2005,2869)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Judicialis

    LBauO § 44; ; LBauO § 44 Abs. 8; ; LBauO § 85 Abs. 1; ; LBauO § 85 Abs. 2; ; LBauO § 15; ; LBauO §§ 27 ff.; ; LBauO § 50; ; LBauO § 85 Abs. 1

  • Wolters Kluwer

    Installationspflicht für Rauchwarnmelder in bestehenden Wohngebäuden; Gesetzgeberische Pflichten hinsichtlich der gesetzlichen Umsetzung derartiger Pflichten; Anspruch des Bürgers auf Erfüllung dieser Pflichten; Freiheitsgrundrechte der Landesverfassung als Abwehrrechte ...

  • Baurechtssammlung (Wolters Kluwer)(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    LV Rh.-Pf. Art. 3, 17; LBauO §§ 44 Abs. 8, 85.

Kurzfassungen/Presse (4)

  • feuerwehr-ub.de (Kurzinformation)

    Kein Rechtsanspruch auf Rauchwarnmelder in Altgebäuden

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Rauchwarnmelder in Altbauten müssen nicht vorgeschrieben werden

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Landtag verletzt Schutzpflicht nicht - Landesgesetzgeber muss Rauchwarnmelder in Altbauten nicht vorschreiben

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Installationspflicht für Rauchwarnmelder in bestehenden Wohngebäuden; Gesetzgeberische Pflichten hinsichtlich der gesetzlichen Umsetzung derartiger Pflichten; Anspruch des Bürgers auf Erfüllung dieser Pflichten; Freiheitsgrundrechte der Landesverfassung als Abwehrrechte ...

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Pflicht für Rauchwarnmelder in der Landesbauordnung? (IBR 2005, 1259)

Papierfundstellen

  • NJW 2006, 285 (Ls.)
  • NVwZ 2005, 1420
  • NZM 2005, 695
  • BauR 2005, 1614
 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (7)

  • BVerfG, 28.05.1993 - 2 BvF 2/90

    Schwangerschaftsabbruch II

    Auszug aus VerfGH Rheinland-Pfalz, 05.07.2005 - VGH B 28/04
    Der Staat ist deshalb gehalten, sich schützend und fördernd vor die verfassungsrechtlich verbürgten Rechtsgüter zu stellen, sie insbesondere vor Eingriffen anderer zu bewahren (vgl. VerfGH Rh-Pf, AS 29, 23 [31]; BVerfGE 88, 203 [251]; 66, 39 [58]; 49, 89 [141]; Süsterhenn/Schäfer, Kommentar der Landesverfassung, 1950, Art. 1 Anm. 3 a;… Gusy, in: Grimm/Caesar, Verfassung für Rheinland-Pfalz, 2001, Art. 1 Rn. 15; H. H. Klein, DVBl. 1994, 289 [290];… Merten, a.a.O., S. 236).

    Die verfassungsgerichtliche Prüfung beschränkt sich darauf, ob der Gesetzgeber die genannten Faktoren ausreichend berücksichtigt und seinen Einschätzungsspielraum in vertretbarer Weise gehandhabt hat (vgl. BVerfGE 88, 203 [262]).

  • BVerfG, 30.11.1988 - 1 BvR 1301/84

    Straßenverkehrslärm

    Auszug aus VerfGH Rheinland-Pfalz, 05.07.2005 - VGH B 28/04
    Ihm steht bei der Erfüllung der Schutzpflicht ein weiter Einschätzungs-, Wertungs- und Gestaltungsbereich zu, der auch Raum lässt, etwa konkurrierende öffentliche und private Interessen zu berücksichtigen (vgl. BVerfGE 79, 174 [202] - Verkehrslärmschutz -).

    Eine Verletzung der Schutzpflicht liegt insbesondere dann vor, wenn die staatlichen Organe gänzlich untätig geblieben oder die bisher getroffenen Maßnahmen völlig unzureichend sind (vgl. BVerfGE 79, 174 [202]).

  • BVerfG, 08.08.1978 - 2 BvL 8/77

    Kalkar I

    Auszug aus VerfGH Rheinland-Pfalz, 05.07.2005 - VGH B 28/04
    Der Staat ist deshalb gehalten, sich schützend und fördernd vor die verfassungsrechtlich verbürgten Rechtsgüter zu stellen, sie insbesondere vor Eingriffen anderer zu bewahren (vgl. VerfGH Rh-Pf, AS 29, 23 [31]; BVerfGE 88, 203 [251]; 66, 39 [58]; 49, 89 [141]; Süsterhenn/Schäfer, Kommentar der Landesverfassung, 1950, Art. 1 Anm. 3 a;… Gusy, in: Grimm/Caesar, Verfassung für Rheinland-Pfalz, 2001, Art. 1 Rn. 15; H. H. Klein, DVBl. 1994, 289 [290];… Merten, a.a.O., S. 236).
  • BVerfG, 06.05.1997 - 1 BvR 409/90

    Vaterschaftsauskunft

    Auszug aus VerfGH Rheinland-Pfalz, 05.07.2005 - VGH B 28/04
    Wie die staatlichen Organe ihre Schutzpflicht erfüllen, ist von ihnen in eigener Verantwortung zu entscheiden (vgl. BVerfGE 96, 56 [64]).
  • BVerfG, 16.12.1983 - 2 BvR 1160/83

    Nachrüstung

    Auszug aus VerfGH Rheinland-Pfalz, 05.07.2005 - VGH B 28/04
    Der Staat ist deshalb gehalten, sich schützend und fördernd vor die verfassungsrechtlich verbürgten Rechtsgüter zu stellen, sie insbesondere vor Eingriffen anderer zu bewahren (vgl. VerfGH Rh-Pf, AS 29, 23 [31]; BVerfGE 88, 203 [251]; 66, 39 [58]; 49, 89 [141]; Süsterhenn/Schäfer, Kommentar der Landesverfassung, 1950, Art. 1 Anm. 3 a;… Gusy, in: Grimm/Caesar, Verfassung für Rheinland-Pfalz, 2001, Art. 1 Rn. 15; H. H. Klein, DVBl. 1994, 289 [290];… Merten, a.a.O., S. 236).
  • VerfGH Rheinland-Pfalz, 22.06.2004 - VGH B 2/04

    Informationen an Eltern volljähriger Schüler? - Verhandlung über …

    Auszug aus VerfGH Rheinland-Pfalz, 05.07.2005 - VGH B 28/04
    Hierbei hat der Verfassungsgerichtshof lediglich darüber zu wachen, dass die äußeren, von der Verfassung gesetzten Grenzen der normativen Gestaltungsfreiheit beachtet werden (vgl. VerfGH Rh-Pf, AS 25, 418 [419]; AS 29, 23 [30 f.]; NJW 2005, 410 [414];… Caesar, in: Grimm/Caesar, Art. 17 Rnrn. 12 ff.).
  • BVerfG, 28.07.1987 - 1 BvR 842/87

    Zulässigkeit einer Verfassungsbeschwerde gegen fortdauerndes gesetzgeberisches …

    Auszug aus VerfGH Rheinland-Pfalz, 05.07.2005 - VGH B 28/04
    Es ist daher von Verfassungs wegen nicht zu beanstanden, wenn der Gesetzgeber das Anbringen von Rauchwarnmeldern grundsätzlich der Eigenverantwortung der Wohnungsnutzer überlassen und seine Schutzmaßnahmen auf die Unterrichtung der Bevölkerung und den Appell an deren Verantwortungsbewusstsein beschränkt hat (vgl. zur Öffentlichkeitsarbeit als staatliche Schutzmaßnahme: BVerfG, NJW 1987, 2287).
  • VG München, 29.05.2008 - M 11 K 07.6087

    Brandschutzrechtliche Verpflichtung zur Anbringung von Rauchwarnmeldern

    Denn die Pflicht des Staates, Leben und Gesundheit seiner Bürger durch Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und Gefahrenvorsorge zu schützen, gebietet von Verfassungs wegen nicht, jedes nützliche und verantwortungsbewusste Verhalten gesetzlich vorzuschreiben (Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz, Urteil vom 5. Juli 2005 Az: B 28/04, NVwZ 2005, 1420).
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