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Rechtsprechung
   BGH, 17.12.1954 - V ZR 4/54   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1954,131
BGH, 17.12.1954 - V ZR 4/54 (https://dejure.org/1954,131)
BGH, Entscheidung vom 17.12.1954 - V ZR 4/54 (https://dejure.org/1954,131)
BGH, Entscheidung vom 17. Dezember 1954 - V ZR 4/54 (https://dejure.org/1954,131)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • BGHZ 16, 31
  • NJW 1955, 302
  • DB 1955, 143
 
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (3)

  • BGH, 06.06.1952 - V ZR 79/51

    Mietvorauszahlung. Wirkung im Konkurs

    Auszug aus BGH, 17.12.1954 - V ZR 4/54
    Die Auslegung des Berufungsgerichts, die von der Revision nicht angegriffen wird, ist möglich, ein Rechtsirrtum nicht ersichtlich; sie ist daher für das Revisionsgericht bindend (BGHZ 6, 202; BGH MDR 1953, 473).

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Reichsgerichts, der auch der Bundesgerichtshof sich angeschlossen habe (BGHZ 6, 202; BGH MDR 1953, 473), fielen jedoch schon im Mietvertrag vereinbarte Vorauszahlungen nicht unter die Sperrbestimmung des § 574 BGB, was insbesondere auch für Mietvorauszahlungen in Form von Baukostenzuschüssen gelte, wenn, was im vorliegenden Falle zutreffe, der Baukostenzuschuss der Substanz des Grundstücks zugeführt worden sei.

  • BGH, 26.11.1954 - V ZR 24/54

    Baukostenzuschuß

    Auszug aus BGH, 17.12.1954 - V ZR 4/54
    Der erkennende Senat hat in seinem Urteil vom 26. November 1954 V ZR 24/54, das zur Veröffentlichung in der Amtlichen Sammlung bestimmt ist, die bisherige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs über die Wirksamkeit der Leistung eines Baukostenzuschusses, der zum Bau tatsächlich verwendet worden ist, gegenüber dem späteren Ersteher aufrechterhalten und den bereits aufgestellten Rechtsgrundsatz sogar noch in einer hier nicht in Betracht kommenden Richtung weiter ausgedehnt.
  • RG, 16.03.1906 - III 348/05

    Haftung des Vermieters im Falle der Zwangsversteigerung.

    Auszug aus BGH, 17.12.1954 - V ZR 4/54
    Um einen Schadenersatzanspruch des Mieters handelt es sich bei dem Rückzahlungsanspruch nicht; ein solcher z.B. wegen der über die vergebliche Mietzinszahlung hinausreichenden Aufwendungen, etwa wegen der Umzugskosten, wäre allerdings nicht gegen den Ersteher, sondern nur gegen den ursprünglichen Vermieter, den Vollstreckungsschuldner des Zwangsversteigerungsverfahrens, zu rechten (RGZ 63, 66).
  • BGH, 11.07.1962 - VIII ZR 98/61

    Mietvorauszahlung. Rückzahlungspflicht des Grundstückserwerbers

    Nach den überzeugenden Ausführungen des V. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs (BGHZ 16, 31, 36 [BGH 17.12.1954 - V ZR 4/54] m.w.N.) ist § 555 BGB auch bei einer Kündigung nach § 57 a ZVG entsprechend anwendbar.

    Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat in BGHZ 16, 31 anerkannt, daß § 555 BGB entsprechend anwendbar ist, wenn der Ersteher kraft des ihm gegebenen außerordentlichen Kündigungsrechts das Mietverhältnis gemäß § 57 ZVG kündigt.

  • BGH, 29.10.1969 - VIII ZR 130/68

    Rückerstattung von Mietvorauszahlungen durch den Ersteher

    Diese jedenfalls mögliche Würdigung begegnet angesichts der Unverzinslichkeit und Unkündbarkeit des "Darlehens" und des tatsächlich erfolgenden Abzugs von je 10 DM vom monatlichen Mietzins keinen rechtlichen Bedenken (vgl. BGHZ 16, 31, 32 [BGH 17.12.1954 - V ZR 4/54]; Senatsurteil vom 1. Juli 1958 - VIII ZR 120/57 - = WM 1958, 1307).

    Das hat der Bundesgerichtshof für die auf § 555 BGB beruhende Verpflichtung des Vermieters zur Rückerstattung vorausbezahlten Mietzinses ausdrücklich ausgesprochen (BGHZ 16, 31, 36) [BGH 17.12.1954 - V ZR 4/54].

  • OLG Brandenburg, 01.04.2025 - 3 U 82/23

    Bereicherungsansprüche wegen den Ertragswert steigernden Investitionen bezogen …

    Der Gesetzgeber habe die Frage der Wirksamkeit oder Unwirksamkeit der Leistung eines Baukostenzuschusses gegenüber dem Ersteher dabei nicht nur bewusst offengelassen (…Bericht des Ausschusses für Rechtswesen und Verfassungsrecht, BT-Drs. Nr. 4452, S. 6 unter II; vgl. BGH, NJW 1959, 380; BGH, NJW 55, 302), er habe vielmehr auch der besonderen Schutzbedürftigkeit des Mieters, der die Miete oder einen sonstigen Beitrag zur Schaffung oder Instandsetzung des Mietraums geleistet habe, Rechnung getragen (BGH, Urteil vom 30.11.1966 - VIII ZR 145/65, NJW 1967, 555).
  • BGH, 21.10.1970 - VIII ZR 63/69

    Verwendungen als Mietvorauszahlung

    In dem Zusammentreffen beider Umstände (Unverzinslichkeit und Unkündbarkeit) hat der Bundesgerichtshof schon früher Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Mietvorauszahlung bei angeblichen Mieterdarlehen gesehen (BGHZ 16, 31, 32 [BGH 17.12.1954 - V ZR 4/54]; Senatsurteile vom 1. Juli 1958 - VIII ZR 120/57 = WM 1958, 1307 und vom 11. März 1970 - VIII ZR 96/68 = WM 1970, 684 = BGHWarn 1970 Nr. 73 = Betrieb 1970, 973).
  • BGH, 23.06.1971 - VIII ZR 166/70

    Rückzahlung eines Mieterdarlehens bei Vertragsende

    Auf die Auslegungsgrundsätze, die der Bundesgerichtshof zu dieser Frage aufgestellt hat, wird verwiesen (BGHZ 16, 31, 32 [BGH 17.12.1954 - V ZR 4/54]; 53, 35, 37 [BGH 29.10.1969 - VIII ZR 130/68]; Senatsurteil vom 11. März 1970 - VIII ZR 96/68 = WM 1970, 684 = NJW 1970, 1124, jeweils mit Nachweisen; neuerdings BGHZ 54, 347, 349) [BGH 21.10.1970 - VIII ZR 63/69].
  • BGH, 11.03.1970 - VIII ZR 96/68

    Voraussetzungen für einen Anspruch auf Zurückerstattung des Mietzinses - …

    Damit befindet das Berufungsgericht sich in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGHZ 16, 31, 34 ff [BGH 17.12.1954 - V ZR 4/54]; zuletzt Urteil des erkennenden Senats vom 29. Oktober 1969 - VIII ZR 130/68 - BGHZ 53, 35 [BGH 29.10.1969 - VIII ZR 130/68] = NJW 1970, 93).
  • BGH, 14.11.1962 - V ZR 66/61

    Anfechtung eines Kaufvertrages - Anfechtung aus dem Gesichtspunkt der arglistigen …

    Darunter versteht man nach einhelliger Ansicht nicht nur die natürliche Beschaffenheit des betreffenden Gegenstandes selbst, also die ihm unmittelbar eigentümlichen Merkmale, vielmehr gehören zu den verkehrswesentlichen Eigenschaften auch solche tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse, die zufolge ihrer Beschaffenheit und vorausgesetzten Dauer nach der Verkehrsanschauung von Einfluß auf seine Wertschätzung sind (RG LZ 1926, 742; BGHZ 16, 54, 57 [BGH 18.12.1954 - II ZR 296/53]; 34 [BGH 17.12.1954 - V ZR 4/54]/32, 41 mit weiteren nachweisen).
  • AG Bremen, 23.08.2007 - 40 IN 227/05

    Verhinderung von Mieteinnahmen und Erschwerung der Versteigerung einer Immobilie …

    Der Ersteher des Grundstücks hätte im Falle der Kündigung des Mietverhältnisses den noch nicht abgewohnten Teil des Baukostenzuschusses zurückerstatten müssen (BGH in NJW 1955, 302 [BGH 17.12.1954 - V ZR 4/54] ).
  • BFH, 05.06.1957 - II 214/56 U

    Steuerliche Berücksichtigung von Grundstücksbelastungen nach Erwerb eines …

    In einem Urteil V ZR 4/54 vom 17. Dezember 1954 (BGHZ 16 S. 31) befaßt sich der Bundesgerichtshof mit der Frage, ob der Ersteher, obwohl das Gesetz vom 20. August 1953 (siehe nachstehend Abschnitt IV) keine Regelung darüber enthält, den mit dem Baukostenzuschuß abgegoltenen Mietzins an den Mieter zurückzahlen müsse, wenn der Mietvertrag durch Kündigung des Erstehers endet, bevor der nicht verlorene Baukostenzuschuß abgewohnt sei.
  • BFH, 27.02.1957 - II 211/56 U

    Die vom Käufer übernommenen sonstigen Leistungen und die dem Verkäufer …

    Über das Rechtsverhältnis zwischen den Mietern und dem Erwerber des Grundstücks siehe auch die Urteile des Bundesgerichtshofs V ZR 24/54 vom 26. November 1954 (Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen Bd. 15 S. 296) und V ZR 4/54 vom 17. Dezember 1954 (Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen Bd. 16 S. 32) sowie die in diesen Urteilen angeführte umfangreiche Rechtsprechung.
  • BGH, 12.02.1957 - VIII ZR 30/56

    Rechtsmittel

  • BGH, 17.12.1954 - V ZR 4754
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