Webinar: Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten am Mi. den 14. Oktober 2026 11:30 Uhr Unverbindlich anmelden
×

Rechtsprechung
   BGH, 05.11.1984 - II ZR 38/84   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1984,850
BGH, 05.11.1984 - II ZR 38/84 (https://dejure.org/1984,850)
BGH, Entscheidung vom 05.11.1984 - II ZR 38/84 (https://dejure.org/1984,850)
BGH, Entscheidung vom 05. November 1984 - II ZR 38/84 (https://dejure.org/1984,850)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1984,850) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Aufklärungspflicht - Warenterminoption - Vermittler

Papierfundstellen

  • NJW 1986, 123
  • ZIP 1985, 272
  • MDR 1985, 647
  • VersR 1985, 180
  • WM 1985, 81
  • BB 1985, 886
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (19)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 17.05.1982 - II ZR 9/82

    Haftung des Geschäftsführers einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) …

    Auszug aus BGH, 05.11.1984 - II ZR 38/84
    Eine Haftung der Beklagten nach diesen Vorschriften kommt nur in Betracht, wenn sie in einer gegen die guten Sitten verstoßenden Weise dem Kläger vorsätzlich dadurch Schaden zugefügt haben, daß sie die R. veranlaßt haben, die Käufer von Warenterminoptionen nicht in der gebotenen Weise aufzuklären (vgl. Senatsurteil vom 17.5.1982 - II ZR 9/82 = LM BGB § 276 (Fa) Nr. 73).

    Der Senat hat wiederholt entschieden, daß der gewerbliche Vermittler von Londoner Warenterminoptionen, die gegen eine Inklusivprämie verkauft werden, aufgrund eines vorvertraglichen Vertrauensverhältnisses verpflichtet ist, den Kaufinteressenten den Londoner Optionspreis zu nennen und auf seine Bedeutung und die wirtschaftlichen Zusammenhänge hinzuweisen (BGHZ 80, 80; Urteil vo} 6.4.1981 - II ZR 84/80 = WM 1981, 552; Urteil vom 7.5.1982 a.a.O.; Urteil vom 18.4.1983 - II ZR 192/82 = WM 1983, 554).

    Wenn das Berufungsgericht unter diesen Umständen vorsätzlich sittenwidriges Handeln der Beklagten annimmt, steht dies im Einklang mit der Rechtsprechung des Senats (vgl. Urteil vom 17.5.1982 a.a.O.), insbesondere wenn man berücksichtigt, daß die R. in dem Prospekt verspricht, ihre Berater würden nur dann eine Kaufempfehlung aussprechen, wenn ihre Analysen, Recherchen und die Informationen der Broker einen für den Kunden gewinnbringenden Geschäftsverlauf vermuten ließen.

  • BGH, 16.02.1981 - II ZR 179/80

    Aufklärungspflichten des Vermittlers von Warentermingeschäften

    Auszug aus BGH, 05.11.1984 - II ZR 38/84
    "Zum Umfang der Aufklärungspflicht des Vermittlers von Warenterminoptionen (Ergänzung zu BGHZ 80, 80).«.

    Der Senat hat wiederholt entschieden, daß der gewerbliche Vermittler von Londoner Warenterminoptionen, die gegen eine Inklusivprämie verkauft werden, aufgrund eines vorvertraglichen Vertrauensverhältnisses verpflichtet ist, den Kaufinteressenten den Londoner Optionspreis zu nennen und auf seine Bedeutung und die wirtschaftlichen Zusammenhänge hinzuweisen (BGHZ 80, 80; Urteil vo} 6.4.1981 - II ZR 84/80 = WM 1981, 552;… Urteil vom 7.5.1982 a.a.O.; Urteil vom 18.4.1983 - II ZR 192/82 = WM 1983, 554).

  • BGH, 06.04.1981 - II ZR 84/80

    Differenzeinwand - Schädigung - Culpa in contrahendo - CIC - …

    Auszug aus BGH, 05.11.1984 - II ZR 38/84
    Der Senat hat wiederholt entschieden, daß der gewerbliche Vermittler von Londoner Warenterminoptionen, die gegen eine Inklusivprämie verkauft werden, aufgrund eines vorvertraglichen Vertrauensverhältnisses verpflichtet ist, den Kaufinteressenten den Londoner Optionspreis zu nennen und auf seine Bedeutung und die wirtschaftlichen Zusammenhänge hinzuweisen (BGHZ 80, 80; Urteil vo} 6.4.1981 - II ZR 84/80 = WM 1981, 552;… Urteil vom 7.5.1982 a.a.O.; Urteil vom 18.4.1983 - II ZR 192/82 = WM 1983, 554).
  • BGH, 19.09.1983 - II ZR 248/82

    Zustandekommen und Bedeutung der sogenannten " Londoner Optionsprämie" - …

    Auszug aus BGH, 05.11.1984 - II ZR 38/84
    Maßgeblich dafür ist die Erwägung, daß die von verschiedenen Faktoren abhängige Höhe der an den Londoner Warenterminbörsen durch Angebot und Nachfrage gebildeten Prämien den noch als realistisch angesehenen, wenn auch bereits weitgehend spekulativen Kurserwartungen des Börsenfachhandels entsprechen und damit den Rahmen eines Risikobereichs kennzeichnen, der vom Markt als vertretbar angesehen wird (vgl. zuletzt BGH, Beschluß vom 19.9.1983 - II ZR 248/82 = WM 1983, 1235; Urteil vom 17.5.1984 - II ZR 199/83 = WM 1984, 960 und Urteil vom 17.5.1984 - II ZR 275/83 = WM 1984, 961).
  • BGH, 18.04.1983 - II ZR 192/82

    Schadensersatz auf Grund eines Verlustes bei einem Warenterminoptionsgeschäfts

    Auszug aus BGH, 05.11.1984 - II ZR 38/84
    Der Senat hat wiederholt entschieden, daß der gewerbliche Vermittler von Londoner Warenterminoptionen, die gegen eine Inklusivprämie verkauft werden, aufgrund eines vorvertraglichen Vertrauensverhältnisses verpflichtet ist, den Kaufinteressenten den Londoner Optionspreis zu nennen und auf seine Bedeutung und die wirtschaftlichen Zusammenhänge hinzuweisen (BGHZ 80, 80; Urteil vo} 6.4.1981 - II ZR 84/80 = WM 1981, 552;… Urteil vom 7.5.1982 a.a.O.; Urteil vom 18.4.1983 - II ZR 192/82 = WM 1983, 554).
  • BGH, 17.05.1984 - II ZR 275/83
    Auszug aus BGH, 05.11.1984 - II ZR 38/84
    Maßgeblich dafür ist die Erwägung, daß die von verschiedenen Faktoren abhängige Höhe der an den Londoner Warenterminbörsen durch Angebot und Nachfrage gebildeten Prämien den noch als realistisch angesehenen, wenn auch bereits weitgehend spekulativen Kurserwartungen des Börsenfachhandels entsprechen und damit den Rahmen eines Risikobereichs kennzeichnen, der vom Markt als vertretbar angesehen wird (vgl. zuletzt BGH, Beschluß vom 19.9.1983 - II ZR 248/82 = WM 1983, 1235; Urteil vom 17.5.1984 - II ZR 199/83 = WM 1984, 960 und Urteil vom 17.5.1984 - II ZR 275/83 = WM 1984, 961).
  • BGH, 17.05.1984 - II ZR 199/83
    Auszug aus BGH, 05.11.1984 - II ZR 38/84
    Maßgeblich dafür ist die Erwägung, daß die von verschiedenen Faktoren abhängige Höhe der an den Londoner Warenterminbörsen durch Angebot und Nachfrage gebildeten Prämien den noch als realistisch angesehenen, wenn auch bereits weitgehend spekulativen Kurserwartungen des Börsenfachhandels entsprechen und damit den Rahmen eines Risikobereichs kennzeichnen, der vom Markt als vertretbar angesehen wird (vgl. zuletzt BGH, Beschluß vom 19.9.1983 - II ZR 248/82 = WM 1983, 1235; Urteil vom 17.5.1984 - II ZR 199/83 = WM 1984, 960 und Urteil vom 17.5.1984 - II ZR 275/83 = WM 1984, 961).
  • OLG Bremen, 25.03.1987 - 3 U 26/87

    Anspruch auf Schadensersatz wegen schuldhafter Verletzung einer vorvertraglichen …

    Unter Bezugnahme auf die Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in BGHZ 80, 80 [BGH 16.02.1981 - II ZR 179/80] und insbesondere in NJW 1986, 123 [BGH 05.11.1984 - II ZR 38/84] hat er geltend gemacht, die Beklagte zu 1) habe ihn nicht in der vom Bundesgerichtshof für notwendig gehaltenen Weise über das Wesen der Optionsprämie aufgeklärt und auf diese Weise über die geringen Gewinnchancen im Hinblick auf den großen Aufschlag auf die eigentliche Prämie getäuscht, so daß sie ihm wegen Verschuldens bei Vertragsverhandlungen schadensersatzpflichtig sei.

    Er hat den Käufer insbesondere darauf hinzuweisen, daß die Börsenprämie (Londoner Optionspreis) den Rahmen eines Risikobereichs kennzeichnet, der vom Markt noch als vertretbar angesehen wird, weil die Option nach Einschätzung der Kursentwicklung durch den Börsenfachhandel eine Gewinnchance hat, die den Optionspreis wert ist, und daß deshalb jeder über die übliche Broker-Commission hinausgehende Aufschlag auf die Börsenprämie die Gewinnaussichten verändert und verschlechtert, weil ein höherer Kursausschlag als der vom Börsenfachhandel für realistisch angesehene notwendig ist, um in die Gewinnzone zu kommen (vgl. BGHZ 80, 80, 84 f. [BGH 16.02.1981 - II ZR 179/80] = BGH NJW 81, 1266 f. = WM 81, 374 f.; BGH NJW 81, 2810 = WM 81, 1021; 1022NJW 82, 2815, 2816; WM 83, 1235; WM 84, 960; NJW 86, 123, 124 = WM 85, 81, 82; WM 86, 734; WM 87, 7; WM 87, 103 ff.).

    Denn sie entspricht den noch als realistisch angesehenen, wenn auch bereits weitgehend spekulativen Kurserwartungen des Börsenfachhandels und kennzeichnet damit den Rahmen eines Risikobereichs der vom Markt als vertretbar angesehen wird (BGH NJW 86, 123).

    Eine solche Ausnutzung des eigenen Wissens- und Erfahrungsvorsprungs ist nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs in der wissentlichen Vorenthaltung der unabdingbaren Aufklärung über die Höhe der Londoner Prämie, ihre Bedeutung für die Chancen- und Risikoeinschätzung der Option und die Gewinnchancen des Kunden zu sehen (BGH NJW 82, 2815, 2816 - WM 82, 738, 740; WM 82, 1374, 1375; WM 83, 300, 301; WM 83, 1235; WM 84, 961 f.; NJW 86, 123, 124 - WM 85, 81, 82; WM 87, 103, 105).

  • BGH, 06.06.1991 - III ZR 116/90

    Aufklärungspflicht des gewerblichen Vermittlers von Warenterminoptionsgeschäften; …

    Wie das Berufungsgericht zutreffend darlegt, war die Beklagte als Vermittlerin von Londoner Warenterminoptionen nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs aufgrund eines vorvertraglichen Vertrauensverhältnisses dazu verpflichtet, ihre in die Einzelheiten der Geschäftsabwicklung nicht eingeweihten Optionserwerber über die wirtschaftlichen Zusammenhänge und Risiken des Optionsgeschäfts, insbesondere über die Höhe und Bedeutung der an der Londoner Börse zu zahlenden Optionsprämie aufzuklären (BGHZ 80, 80 [BGH 16.02.1981 - II ZR 179/80]; 105, 108 [BGH 11.07.1988 - II ZR 355/87]; BGH Urteile vom 5. November 1984 - II ZR 38/84 - WM 1985, 81;… vom 7. Juli 1986 - II ZR 6/86 - BGHR BGB vor § 1/Verschulden bei Vertragsschluß-Aufklärungspflicht 2, vom 17. November 1986 - II ZR 79/86 - WM 1987, 7 …und vom 11. Januar 1988 - II ZR 134/87 - WM 1988, 291 = BGHR aaO Aufklärungspflicht 13; für Aktienoptionen: BGH Urteil vom 27. November 1990 - XI ZR 115/89 - NJW 1991, 1106 [BGH 27.11.1990 - XI ZR 115/89] = WM 1991, 127 [BGH 27.11.1990 - XI ZR 115/89]) Die Verletzung dieser Aufklärungspflicht führt zu einer Schadensersatzverpflichtung der aufklärungspflichtigen Vermittlungsgesellschaft wegen Verschuldens bei Vertragsschluß wobei ein fahrlässiges Verhalten genügt (vgl. BGHZ 80, 80, 85 [BGH 16.02.1981 - II ZR 179/80]; Bundschuh, Die Haftung für die Verletzung der Aufklärungspflicht beim Vertrieb von Warenterminoptionen, WM 1985 249, 251).

    Da es ohne Verletzung der Aufklärungspflicht nicht zum Abschluß der Kaufverträge gekommen wäre, ist dem Kläger ein Schaden in Höhe der von ihm eingesetzten Beträge entstanden (vgl. BGH Urteil vom 5. November 1984 aaO S. 82).

  • BGH, 27.11.1990 - XI ZR 115/89

    Aufklärungspflicht des Vermittlers von Aktien- und Aktienindex-Optionen; …

    Ein solcher Hinweis gehört zu einer ordnungsgemäßen Aufklärung (BGHZ 105, 108, 110 [BGH 11.07.1988 - II ZR 355/87]; BGH, Urteile vom 5. November 1984 - II ZR 38/84, WM 1985, 81, 82; vom 17. November 1986 - II ZR 79/86, WM 1987, 7; vom 11. Januar 1988 - II ZR 134/87, WM 1988, 291, 293).
  • OLG Hamm, 08.11.2001 - 27 U 42/01

    Haftung des Vermittlers einer treuhänderischen Kommanditbeteiligung

    Der Anlagevermittler, der im Interesse des Initiators den Vertrieb einer bestimmten Emission übernommen hat, ist dem Anleger grundsätzlich nicht zu einer individuellen Beratung, sehr wohl aber zu einer richtigen und vollständigen Auskunftserteilung verpflichtet (BGH in NJW 1986, 123; 1981, 374; BGHZ 80, 80; 74, 103; OLG Karlsruhe in OLGR 1999, 91; Heymann in NJW 1999, 1579;… Assmann, a.a.O., § 5, Rn. 22).
  • BGH, 22.01.1991 - XI ZR 151/89

    Aufklärungspflichten des Vermittlers von sog. Penny Stocks

    Beim Vertrieb von Terminoptionen ist eine Aufklärung durch den Vermittler auch über die finanziellen Auswirkungen einer bereits offengelegten Preisgestaltung regelmäßig deshalb verlangt worden, weil der Vermittler die am ursprünglichen Handelsplatz vorgegebene Situation durch ganz erhebliche hinzutretende Gebühren verfälscht hatte und auf diese Weise die Grundlagen eines an sich nicht aussichtslosen Geschäfts entscheidend beeinträchtigt worden waren (vgl. BGH, Urteile vom 5. November 1984 II ZR 38/84 = NJW 1986, 123, 124 [BGH 05.11.1984 - II ZR 38/84] und vom 20. März 1986 II ZR 141/85 = WM 1986, 734; vgl. auch Senatsbeschluß vom 17. Oktober 1989 - XI ZR 182/88 = WM 1990, 61 und Senatsurteil vom 27. November 1990 - XI ZR 115/89 = WM 1991, 127, 129) [BGH 27.11.1990 - XI ZR 115/89].
  • BGH, 17.11.1986 - II ZR 79/86

    Aufklärungspflichten des Vermittlers von Londoner Warenterminoptionen

    Der Senat hat wiederholt entschieden, daß der gewerbliche Vermittler von Londoner Warenterminoptionen, die gegen eine Inklusivprämie verkauft werden, aufgrund eines vorvertraglichen Vertrauensverhältnisses verpflichtet ist, den Kaufinteressenten die Londoner Optionsprämie zu nennen und auf ihre Bedeutung und die wirtschaftlichen Zusammenhänge hinzuweisen (BGHZ 80, 80 [BGH 16.02.1981 - II ZR 179/80];… Urt. v. 6.4.1981 - II ZR 84/80, WM 1981, 552;… Urt. v. 17.5.1982 - II ZR 9/82, WM 1982, 738;… Urt. v. 18.4.1983 - II ZR 192/82, WM 1983, 554; Urt. v. 5.11.1984 - II ZR 38/84, WM 1985, 81).

    Maßgeblich dafür war die Erwägung, daß die von verschiedenen Faktoren abhängige Höhe der an den Londoner Warenterminbörsen durch Angebot und Nachfrage gebildeten Prämien den noch als realistisch angesehenen, wenn auch bereits weitgehend spekulativen Kurserwartungen des Börsenfachhandels entsprechen und damit den Rahmen eines Risikobereichs kennzeichnen, der vom Markt als vertretbar angesehen wird (BGH, Urt. v. 5.11.1984 aaO).

  • OLG Köln, 16.07.2014 - 11 U 44/13

    Umfang des Schadensersatzes bei einem unrichtigen Bodengutachten

    Bei Verletzung vertraglicher Aufklärungs- und Beratungspflichten ist der Geschädigte nach § 249 Abs. 1 BGB so zu stellen, wie er stünde, wenn der Schädiger den Vertragspartner von Anfang an ordnungsgemäß aufgeklärt und beraten hätte (BGH NJW 1986, 123 [124]; NJW-RR 1991, 1243 [1244]; OLG Düsseldorf WM 1996, 1082 [1088];… Oetker in: Münchener Kommentar zum BGB, 6. Auflage 2012 Rn. 127).
  • BGH, 01.12.1986 - II ZR 57/86

    Verschulden bei Vertragsschluss wegen Verletzung einer vorvertraglichen …

    Dieser Hinweis ist geboten, um dem Kunden deutlich zu machen, daß es sich bei dem Aufschlag auf die Börsenprämie nicht nur um einen höheren Preis für dasselbe Kaufobjekt handelt, sondern daß sich dadurch die Grundlagen des Geschäfts entscheidend verändern und verschlechtern können (vgl. die Senatsurteile BGHZ 80, 80 [BGH 16.02.1981 - II ZR 179/80];v. 05.11.1984 - II ZR 38/84, WM 1985, 81 undvom 20.03.1986 - II ZR 141/85, WM 1986, 734).

    Die Aufklärung kann auch, wie der Senat bereitsim Urteil vom 5. November 1984 (II ZR 38/84, WM 1985, 81 = ZIP 1985, 272) entschieden hat, in einem Werbeprospekt enthalten sein.

  • BGH, 07.07.1986 - II ZR 6/86

    Haftung für Verschulden bei Vertragsschluss wegen Verletzung einer …

    Dieser Hinweis ist geboten, um dem Kunden deutlich zu machen, daß es sich bei dem Aufschlag auf die Börsenprämie nicht nur um einen höheren Preis für dasselbe Kaufobjekt handelt, sondern daß sich dadurch die Grundlagen des Geschäfts entscheidend verändern und verschlechtern können (vgl. die Senatsurteile BGHZ 80, 80 [BGH 16.02.1981 - II ZR 179/80]; v. 05.11.1984 - II ZR 38/84, WM 1985, 81 und v. 20.03.1986 - II ZR 141/85, WM 1986, 734).

    Die Aufklärung kann auch, wie der Senat bereits im Urteil vom 5. November 1984 (II ZR 38/84, WM 1985, 81 = ZIP 1985, 272) entschieden hat, in einem Werbeprospekt enthalten sein.

  • OLG Frankfurt, 22.01.2004 - 16 U 21/00

    Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung bei der Vermittlung von Optionsgeschäften: …

    Auch ein Telefonhändler handelt also sittenwidrig, wenn er den Sachverhalt durchschaut, gleichwohl aber solche Geschäftsabschlüsse vornimmt, veranlasst oder bewusst nicht verhindert, ohne die Kunden zuvor über die Zusammenhänge der Geschäfte aufgeklärt zu haben (BGH WM 1985, 81, 82).
  • BGH, 11.01.1988 - II ZR 134/87

    Anforderungen an eine Informationsbroschüre über die Risiken von …

  • BGH, 05.03.1991 - XI ZR 151/89

    Anspruch auf Schadensersatz wegen unzureichender Aufklärung - Aufklärungspflicht …

  • BGH, 20.03.1986 - II ZR 141/85

    GmbH-Geschäftsführer - Aufklärungspflichten - Warenterminoptionen - …

  • OLG Düsseldorf, 30.03.1995 - 6 U 41/94
  • OLG Düsseldorf, 26.04.1996 - 22 U 1/96
  • LG Düsseldorf, 05.06.2018 - 1 O 165/16
  • OLG Düsseldorf, 05.07.2002 - 17 U 200/01
  • BGH, 18.04.1988 - II ZR 230/87

    GmbH - Geschäftsführer - Warenterminoption - Provision - Prospekthaftung - …

  • OLG Düsseldorf, 18.03.1999 - 6 U 101/95
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BGH
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht