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Weitere Entscheidung unten: BVerwG, 05.09.1991

Rechtsprechung
   BVerwG, 06.05.1992 - 4 B 139.91   

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https://dejure.org/1992,1897
BVerwG, 06.05.1992 - 4 B 139.91 (https://dejure.org/1992,1897)
BVerwG, Entscheidung vom 06.05.1992 - 4 B 139.91 (https://dejure.org/1992,1897)
BVerwG, Entscheidung vom 06. Mai 1992 - 4 B 139.91 (https://dejure.org/1992,1897)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Beiladung - Nachbarklage

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Nachbarklage mit dem Ziel bauordnungsbehördlichen Einschreitens; notwendige Beiladung; Eigentümerwechsel während Berufungsverfahrens

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Nachbarklage und Beiladung (IBR 1993, 211)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1993, 79
  • NVwZ 1993, 166 (Ls.)
  • ZfBR 1992, 194
 
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Wird zitiert von ... (21)Zitiert selbst (7)

  • BVerwG, 04.03.1988 - 4 B 36.88

    Notwendige Beiladung bei Anfechtung einer Nutzungsuntersagung gegen einen …

    Auszug aus BVerwG, 06.05.1992 - 4 B 139.91
    Ein Fall notwendiger Beiladung war insoweit jedoch nicht gegeben (vgl. auch Beschluß des Senats vom 4. März 1988 - BVerwG 4 B 36.88 - Buchholz 310 § 65 VwGO Nr. 89).
  • BVerwG, 29.10.1982 - 4 C 51.79

    Zuröffentlich-rechtlichen Nachbarklageberechtigung des Grundstückskäufers

    Auszug aus BVerwG, 06.05.1992 - 4 B 139.91
    Das Berufungsurteil weicht auch nicht von dem Beschluß des Senats vom 26. Juli 1990 - BVerwG 4 B 235.89 - (DÖV 1990, 1061) und von dem Urteil des Senats vom 29. Oktober 1982 - BVerwG 4 C 51.79 - (NJW 1983, 1626) ab.
  • BGH, 12.05.1977 - VII ZR 167/76

    Zulässigkeit der Klage einer Wohnungseigentümergemeinschaft; Namentliche Angabe …

    Auszug aus BVerwG, 06.05.1992 - 4 B 139.91
    Dies ist, da nach dem objektiven Sinn der Bezeichnung nicht zweifelhaft sein kann, wer gemeint ist, und da sich die Miteigentümer aus der bei den Gerichtsakten befindlichen Eigentümerliste zweifelsfrei ermitteln lassen, ausreichend (vgl. BGH NJW 1977, 1686 f.; NJW 1983, 1901 f.).
  • BGH, 20.01.1983 - VII ZR 210/81

    Unterbrechung der Verjährung durch Einleitung eines Beweissicherungsverfahrens

    Auszug aus BVerwG, 06.05.1992 - 4 B 139.91
    Dies ist, da nach dem objektiven Sinn der Bezeichnung nicht zweifelhaft sein kann, wer gemeint ist, und da sich die Miteigentümer aus der bei den Gerichtsakten befindlichen Eigentümerliste zweifelsfrei ermitteln lassen, ausreichend (vgl. BGH NJW 1977, 1686 f.; NJW 1983, 1901 f.).
  • BVerwG, 07.09.1984 - 4 C 19.83

    Verwaltungsgerichtsverfahren - Beiladung - Wochenendhaus - Beseitigung

    Auszug aus BVerwG, 06.05.1992 - 4 B 139.91
    Daß eine Beiladung etwa deshalb notwendig wäre, um die Rechtskraft des Urteils auf die Erwerberin als Rechtsnachfolgerin des Klägers zu erstrecken, wird durch § 121 VwGO widerlegt, der die Rechtsnachfolger der Beteiligten ausdrücklich neben ihnen nennt (vgl. BVerwG, Urteil vom 7. September 1984 - BVerwG 4 C 19.83 - Buchholz 406.34 § 2 SchBG Nr. 2 = DVBl. 1985, 118).
  • BVerwG, 26.07.1990 - 4 B 235.89

    Grundstücksbezogenheit des Baurechts - Keine Klagemöglichkeit für Ehegatten

    Auszug aus BVerwG, 06.05.1992 - 4 B 139.91
    Das Berufungsurteil weicht auch nicht von dem Beschluß des Senats vom 26. Juli 1990 - BVerwG 4 B 235.89 - (DÖV 1990, 1061) und von dem Urteil des Senats vom 29. Oktober 1982 - BVerwG 4 C 51.79 - (NJW 1983, 1626) ab.
  • BVerwG, 26.08.1977 - 4 B 124.77

    Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Fortbestehen …

    Auszug aus BVerwG, 06.05.1992 - 4 B 139.91
    Zutreffend ist zwar, daß bei einer Nachbarklage das Rechtsschutzinteresse der Klage entfallen kann, wenn der klagende Nachbar sein Grundstück veräußert (BVerwG, Beschluß vom 26. August 1977 - BVerwG 4 B 124.77 - Buchholz 406.19 Nachbarschutz Nr. 32).
  • BVerwG, 25.02.1994 - 8 C 2.92

    Abgabenbescheid "z.Hd." des Wohnungseigentumsverwalters - (vgl. für …

    Im gleichen Sinne ist die Beiladung der "Gemeinschaft der Wohnungseigentümer" als Beiladung der einzelnen Wohnungseigentümer ausgelegt worden (Beschluß vom 6. Mai 1992 - BVerwG 4 B 139.91 - Buchholz 310 § 65 VwGO Nr. 104 S. 17 ).
  • OVG Sachsen, 18.10.2018 - 1 A 84/16

    Bauaufsichtliches Einschreiten; Nachbarschutz; Beseitigungsanordnung; Brandwand; …

    Denn nach § 121 Nr. 1 VwGO bindet das rechtskräftige Urteil über die Beteiligten - einschließlich der Beigeladenen - hinaus auch deren Rechtsnachfolger (…vgl. BVerwG, Beschl. v. 7. Februar 2011 a. a. O. Rn. 4 und Beschl. v. 6. Mai 1992 - 4 B 139.91 -, juris Rn. 8;… SächsOVG, Beschl. v. 27. Juli 2012 a. a. O.).
  • VGH Baden-Württemberg, 15.11.2011 - 8 S 1044/09

    Zum Rechtsschutzinteresse in einem Normenkontrollverfahren gegen einen …

    Es bleibt bei der Prozessführungsbefugnis des früheren Eigentümers (BVerwG, Beschluss vom 01.08.2001 - 4 BN 43.01 - NVwZ 2001, 1282; siehe auch Beschlüsse vom 26.08.1977 - IV B 124.77 - Buchholz 406.19 Nachbarschutz Nr. 32, vom 06.05.1992 - 4 B 139.91 - NJW 1993, 79, und vom 12.12.2000 - 7 B 68.00 - NVwZ-RR 2001, 406).
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Rechtsprechung
   BVerwG, 05.09.1991 - 3 C 64.88   

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https://dejure.org/1991,3866
BVerwG, 05.09.1991 - 3 C 64.88 (https://dejure.org/1991,3866)
BVerwG, Entscheidung vom 05.09.1991 - 3 C 64.88 (https://dejure.org/1991,3866)
BVerwG, Entscheidung vom 05. September 1991 - 3 C 64.88 (https://dejure.org/1991,3866)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Rücknahme Verwaltungsakt - Umkehr der Beweislast - Rechtswidrigkeit der Begünstigung - Denaturierung - Fehlende Aufzeichnung - Unlauteres Verhalten - Aufzeichnungspflichten

  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1993, 79 (Ls.)
  • NVwZ 1992, 772
 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (8)

  • BVerwG, 13.12.1984 - 3 C 79.82

    Ernährungswirtschaft, Denaturierungsprämie

    Auszug aus BVerwG, 05.09.1991 - 3 C 64.88
    Das Bundesverwaltungsgericht habe diese Auffassung im Urteil vom 13. Dezember 1984 - BVerwG 3 C 79.82 - bestätigt.

    Bei der Rückforderung gewährter Geldleistungen ist jedoch regelmäßig anzunehmen, daß die Behörde mit der Festsetzung der zu erstattenden Leistung auch die Rücknahme des gewährenden Verwaltungsakts erklärt hat (vgl. BVerwG, Urteil vom 13. Dezember 1984 - BVerwG 3 C 79.82 - Buchholz 451.90 Nr. 52).

    Wie der Senat bereits in seinem Urteil vom 13. Dezember 1984 - BVerwG 3 C 79.82 - (…a.a.O.) ausgesprochen hat, trägt im Falle der Rücknahme eines rechtswidrigen begünstigenden Verwaltungsakts im Grundsatz die zurücknehmende Behörde die Feststellungslast dafür, daß der begünstigende Verwaltungsakt rechtswidrig ergangen ist.

    Eine Ausnahme von diesem Grundsatz hat nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts dann zu gelten, wenn die Unerweislichkeit auf einem gegen die Grundsätze von Treu und Glauben verstoßenden unlauteren Verhalten des Begünstigten beruht; dies setzt grundsätzlich ein schuldhaftes, also mindestens ein fahrlässiges Verhalten voraus (vgl. Urteile von 25. März 1964 - BVerwG 6 C 150.62 - BVerwGE 18, 168; vom 26. Februar 1965 - BVerwG 7 C 71.63 - BVerwGE 20, 295; vom 7. Juli 1966 - BVerwG 3 C 219.64 - BVerwGE 24, 294 und vom 13. Dezember 1984 a.a.O.).

  • BVerwG, 12.03.1985 - 7 C 48.82

    Einwirkung Privatrecht-öffentliches Recht

    Auszug aus BVerwG, 05.09.1991 - 3 C 64.88
    Es gibt keinen Grundsatz des Allgemeinen Verwaltungsrechts, wonach einem öffentlich-rechtlichen Erstattungsanspruch allgemein der Wegfall der Bereicherung entgegengehalten werden könnte (vgl. BVerwG, Urteil vom 12. März 1987 - BVerwG 3 C 16.86 - BayVBl. 1988, 282; BVerwGE 71, 85, 90).
  • BVerwG, 25.03.1964 - VI C 150.62

    Materielle Beweislast für die Frage der Rechtswidrigkeit eines zurückgenommenen …

    Auszug aus BVerwG, 05.09.1991 - 3 C 64.88
    Eine Ausnahme von diesem Grundsatz hat nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts dann zu gelten, wenn die Unerweislichkeit auf einem gegen die Grundsätze von Treu und Glauben verstoßenden unlauteren Verhalten des Begünstigten beruht; dies setzt grundsätzlich ein schuldhaftes, also mindestens ein fahrlässiges Verhalten voraus (vgl. Urteile von 25. März 1964 - BVerwG 6 C 150.62 - BVerwGE 18, 168; vom 26. Februar 1965 - BVerwG 7 C 71.63 - BVerwGE 20, 295; vom 7. Juli 1966 - BVerwG 3 C 219.64 - BVerwGE 24, 294 …und vom 13. Dezember 1984 a.a.O.).
  • BVerwG, 21.07.1983 - 3 C 11.82

    Zuständige nationale Behörden - Rechtswidrige Bescheide - Denaturierungsprämien - …

    Auszug aus BVerwG, 05.09.1991 - 3 C 64.88
    Sie schließt auch insoweit das Ermessen aus, das der zuständigen Behörde ansonsten bei Erlaß der angefochtenen Bescheide nach den anerkannten Grundsätzen des Allgemeinen Verwaltungsrechts zugestanden hätte (vgl. BVerwG, Urteil vom 21. Juli 1983 - BVerwG 3 C 11.82 - BVerwGE 67, 305, 311).
  • BVerwG, 07.07.1966 - III C 219.64
    Auszug aus BVerwG, 05.09.1991 - 3 C 64.88
    Eine Ausnahme von diesem Grundsatz hat nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts dann zu gelten, wenn die Unerweislichkeit auf einem gegen die Grundsätze von Treu und Glauben verstoßenden unlauteren Verhalten des Begünstigten beruht; dies setzt grundsätzlich ein schuldhaftes, also mindestens ein fahrlässiges Verhalten voraus (vgl. Urteile von 25. März 1964 - BVerwG 6 C 150.62 - BVerwGE 18, 168; vom 26. Februar 1965 - BVerwG 7 C 71.63 - BVerwGE 20, 295; vom 7. Juli 1966 - BVerwG 3 C 219.64 - BVerwGE 24, 294 …und vom 13. Dezember 1984 a.a.O.).
  • BVerwG, 26.02.1965 - VII C 71.63

    öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch

    Auszug aus BVerwG, 05.09.1991 - 3 C 64.88
    Eine Ausnahme von diesem Grundsatz hat nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts dann zu gelten, wenn die Unerweislichkeit auf einem gegen die Grundsätze von Treu und Glauben verstoßenden unlauteren Verhalten des Begünstigten beruht; dies setzt grundsätzlich ein schuldhaftes, also mindestens ein fahrlässiges Verhalten voraus (vgl. Urteile von 25. März 1964 - BVerwG 6 C 150.62 - BVerwGE 18, 168; vom 26. Februar 1965 - BVerwG 7 C 71.63 - BVerwGE 20, 295; vom 7. Juli 1966 - BVerwG 3 C 219.64 - BVerwGE 24, 294 …und vom 13. Dezember 1984 a.a.O.).
  • BVerwG, 30.05.1988 - 3 B 11.88

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision gegen ein Urteil des …

    Auszug aus BVerwG, 05.09.1991 - 3 C 64.88
    Eine Täuschungsabsicht des Begünstigten ist nicht erforderlich; auch muß diesem kein vorwerfbares Verhalten zur Last fallen (vgl. BVerwG, Beschluß vom 30. Mai 1988 - BVerwG 3 B 11.88 - Buchholz 427.3 § 335 a Nr. 84).
  • BVerwG, 12.03.1987 - 3 C 16.86

    Kriegsschadensrente - Überzahlung - Rückforderung - Sicherungshypothek - …

    Auszug aus BVerwG, 05.09.1991 - 3 C 64.88
    Es gibt keinen Grundsatz des Allgemeinen Verwaltungsrechts, wonach einem öffentlich-rechtlichen Erstattungsanspruch allgemein der Wegfall der Bereicherung entgegengehalten werden könnte (vgl. BVerwG, Urteil vom 12. März 1987 - BVerwG 3 C 16.86 - BayVBl. 1988, 282; BVerwGE 71, 85, 90).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 02.10.2026 - 1 A 2028/24
    Rn. 54 Vgl. BVerwG, Urteile vom 6. Mai 2021 - 2 C 10.20 -, juris, Rn. 19, vom 8. Dezember 2009 - 1 C 16.08 -, juris, Rn. 36, vom 30. Januar 2003 - 2 C 12.02 -, juris, Rn. 22 f., vom 5. September 1991 - 3 C 64.88 -, juris, Rn. 40, vom 13. Dezember 1984 - 3 C 79.82 -, juris, Rn. 53, vom 26. November 1969 - VI C 121.65 -, juris, Rn. 42 f., vom 7. Juli 1966 - III C 219.64 -, juris, Rn. 13, und vom 25. März 1964 - VI C 150.62 -, juris, Rn. 18 ff.; Bodanowitz, in: Schnellenbach/Bodanowitz, Beamtenrecht in der Praxis, 11. Auflage 2024, § 15 (Rückforderung von Besoldung und Versorgung sowie sonstiger Leistungen des Dienstherrn), Rn. 86.
  • BVerwG, 26.01.2006 - 2 C 43.04

    Eingetragene Lebenspartnerschaft; Familienzuschlag der Stufe 1; analoge Anwendung …

    Sie hat die nachteiligen Folgen ihrer mangelnden Mitwirkung zu tragen (Urteile vom 18. Dezember 1987 - BVerwG 7 C 49.87 - BVerwGE 78, 367 und vom 5. September 1991 - BVerwG 3 C 64.88 - Buchholz 451.90 EWG-Recht Nr. 101; Beschluss vom 1. Dezember 1994 - BVerwG 3 B 66.94 - Buchholz 427.7 § 35 FG Nr. 9) und kann deshalb mit ihrem Begehren keinen Erfolg haben.
  • VG Weimar, 04.05.2026 - 8 K 649/19

    Vorlage an den Thüringischen. Verfassungsgerichtshof wegen Verfassungswidrigkeit …

    Rn. 204 Rechtsgrundlage für die Beurteilung der streitgegenständlichen Zinsfestsetzungsentscheidung ist § 49a Abs. 3 Satz 1 ThürVwVfG a.F. Auch wenn es dem Wortlaut der Vorschrift nicht ausdrücklich zu entnehmen ist, ermächtigt sie die zuständige Behörde dazu, den Verzinsungsanspruch gemeinsam mit der Rückforderung oder in einem gesonderten Bescheid durch Verwaltungsakt geltend zu machen (vgl. BVerwG, Urteil vom 5. September 1991 - 3 C 64/88 -, juris Rn. 58 ff.;… Falkenbach, in: BeckOK VwVfG, 69. Edition, 01.10.2025, § 49a Rn. 36;… Kastner, in: Fehling/Kastner/Störmer, Verwaltungsrecht, 5. Aufl. 2021, VwVfG § 49a Rn. 16;… Schoch, in: ders./Schneider, Verwaltungsrecht, 7. EL Mai 2025, VwVfG § 49a Rn. 88).

    Dies ist denknotwendige Folge des in der Rechtsprechung und Literatur unumstrittenen Umstands, dass es der Behörde freisteht, die Zinsentscheidung unmittelbar in dem Rückforderungsbescheid oder in einem separaten Bescheid zu treffen (vgl. BVerwG, Urteil vom 5. September 1991 - 3 C 64/88 Rn. 59 f.;… Falkenbach, in: BeckOK VwVfG, 69. Edition, 01.10.2025, § 49a Rn. 36;… Kastner, in: Fehling/Kastner/Störmer, Verwaltungsrecht, 5. Aufl. 2021, VwVfG § 49a Rn. 16;… Schoch, in: ders./Schneider, Verwaltungsrecht, 7. EL Mai 2025, VwVfG § 49a Rn. 88).

  • VG Lüneburg, 18.01.2018 - 1 A 131/15

    Betriebsprämie; Günstigkeitsprinzip; Rückforderung; Rücknahme - Beihilfebescheide

    Im Falle der Rücknahme eines rechtswidrigen begünstigenden Verwaltungsakts trägt regelmäßig die zurücknehmende Behörde die materielle Beweislast (Feststellungslast) dafür, dass der begünstigende Verwaltungsakt rechtswidrig ergangen ist (vgl. BVerwG, Urt. v. 5.9.1991 - 3 C 64.88 -, juris Rn. 40), mithin dafür, dass die materiellen Voraussetzungen für die Bewilligung tatsächlich nicht vorgelegen haben.
  • VG Aachen, 20.06.2008 - 6 K 1464/07
    Rn. 66 vgl. zur Frage der Regelung des Zinsanspruchs durch Bescheid: BVerwG, Urteil vom 5. September 1991 - 3 C 64.88 -, NVwZ 1992, 772 = juris Rn. 58 f.; Kopp/Ramsauer, VwVfG, 10. Auflage 2008, § 49 a Rn. 23,.
  • BVerwG, 17.02.1993 - 3 B 131.92

    Zulässigkeit eines Rücknahmebescheids gegenüber anderen als den ursprünglich …

    In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist seit langem geklärt, daß im Falle der Rücknahme eines rechtswidrigen begünstigenden Verwaltungsaktes die zurücknehmende Behörde dann nicht die Feststellungslast für die Rechtswidrigkeit des begünstigenden Verwaltungsaktes trägt, wenn die Unerweislichkeit in diesem Punkt auf einem gegen die Grundsätze von Treu und Glauben verstoßenden unlauteren Verhalten des Begünstigten beruht (vgl. Urteile vom 25. März 1964 - BVerwG 6 C 150.62 - BVerwGE 18, 168; vom 26. Februar 1965 - BVerwG 7 C 71.63 - BVerwGE 20, 295; vom 13. Dezember 1984 - BVerwG 3 C 79.82 - Buchholz 451.90 Nr. 52; vom 5. September 1991 - BVerwG 3 C 64.88 - Buchholz 451.90 Nr. 101).
  • VG Ansbach, 05.02.2013 - AN 4 K 11.02154

    Rechtswidrigkeit der Festsetzung von Zinsen wegen besonderer Umstände des …

    Die Geltendmachung des konkreten Zinsanspruches in gesonderten Bescheiden ist auch rechtlich zulässig (vgl. BVerwG, NVwZ 1992, 772).
  • VG Osnabrück, 16.07.2003 - 3 A 76/02

    BSE; Rücknahme; Tauglichkeitserklärung

    Eine Ausnahme von diesem Grundsatz hat aber dann zu gelten, wenn die Unerweislichkeit auf einem gegen die Grundsätze von Treu und Glauben verstoßenden unlauteren Verhalten des Begünstigten beruht; dies setzt grundsätzlich ein schuldhaftes, also mindestens ein fahrlässiges Verhalten voraus (vgl. BVerwG, U.v. 5.9.1991, 3 C 64/88, NVwZ 1992, 773 m.w.Nachw.).
  • VG Oldenburg, 25.03.2009 - 11 A 399/08

    Fischereikennzeichen; Entziehung; Erwerbsmäßigkeit

    Wenn solche Obliegenheiten trotz Aufforderung und Hinweises der Behörde schuldhaft verletzt werden, kann im Hinblick auf den Gedanken der Beweisvereitelung und den Grundsatz von Treu und Glauben der Schluss gerechtfertigt sein, dass der Betroffene die maßgeblichen Voraussetzungen nicht mehr erfüllt (vgl. BVerwG, Urteil vom 5. September 1991 - 3 C 64.88 - NVwZ 1992, 772 ; Urteil vom 10. August 1988 - 7 C 83.87 - ;… Clausen in Knack: VwVfG, 8. Aufl. 2004, Rn. 36 f. zu § 26;… Kopp/Ramsauer, VwVfG, 10. Aufl. 2008, Rn. 43 f. zu § 26 VwVfG).
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