Rechtsprechung
| OLG Karlsruhe, 16.09.2013 - 5 WF 66/13 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
§ 2 Abs. 1 VersAusglG; §§ 50 Abs. 3, 50 Abs. 1 Satz 1, 43 Abs. 1 FamGKG
- Justiz Baden-Württemberg
§ 43 Abs 1 FamGKG, § 50 Abs 1 S 1 FamGKG, § 2 Abs 1 VersAusglG, § 2 Abs 1 VersAusglG, § 2 Abs 3 VersAusglG
Festsetzung des Verfahrenswertes in Ehe- und Versorgungsausgleichssachen bei offensichtlichem Nichtvorliegen eines Versorgungsanrechts - rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
FamGKG § 50 Abs. 1 S. 1; FamGKG § 43 Abs. 1
Verfahrenswert in Ehesachen und im Versogungsausgleich - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (4)
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Verfahrenswert für Ehesache und Versorgungsausgleich
- rechtsanwaltskammer-hamm.de (Kurzinformation)
FamGKG §§ 43 Abs. 1, 50 Abs. 1 S. 1; VersAusglG §§ 2 Abs. 1, 3
- isuv.de (Kurzinformation)
FamGKG §43
Scheidungsrecht - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Festsetzung des Verfahrenswerts in Ehesachen und im Versorgungsausgleich
Verfahrensgang
- AG Offenburg, 06.12.2012 - 1 F 146/12
- OLG Karlsruhe, 16.09.2013 - 5 WF 66/13
Papierfundstellen
- NJW-RR 2014, 68
- FamRZ 2014, 1226
Wird zitiert von ... (21) Zitiert selbst (9)
- OLG Karlsruhe, 04.04.2008 - 2 WF 40/08
Beschwerde gegen die Festsetzung des Werts der Ehescheidung durch das Gericht; …
Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.09.2013 - 5 WF 66/13
Rn. 13 a. Bei den Einkommensverhältnissen ist nach ständiger Rechtsprechung auszugehen von den beiderseitigen Nettoeinkünften zuzüglich des Kindergeldes (OLG Karlsruhe, Beschluss vom 04.04.2008 - 2 WF 40/08 - Juris Rn. 8; OLG Hamm…, Beschluss vom 10.01.2012 - 5 WF 173/11 - Juris Rn. 12 m.w.N.;… vgl. auch die Übersicht in Schneider/Herget/Thiel, Streitwertkommentar, 13. Aufl., Rn. 7169a "Kindergeld") abzüglich pauschaler Aufwendungen für die Kinder von je 250 Euro (…OLG Karlsruhe, a.a.O., Rn. 9;… OLG Hamm, a.a.O., Rn. 15, allerdings mit 300 Euro;… vgl. auch die Übersicht in Schneider/Herget/Thiel, a.a.O., Rn. 7180a).Die abzusetzenden Freibeträge belaufen sich nach ständiger Rechtsprechung der Karlsruher und Freiburger Familiensenate auf je 15.000 Euro für die Ehegatten und je 7.500 Euro für die Kinder (vgl. etwa FamRZ 2008, 2050, 2051; 1999, 1288).
- OLG Koblenz, 28.01.2003 - 9 WF 860/02
Bemessung des Streitwerts für familienrechtliche Streitigkeiten; Berücksichtigung …
Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.09.2013 - 5 WF 66/13
Rn. 15 Zwar wird teilweise vertreten, dass ein Freibetrag von 60.000 Euro je Ehegatte anzunehmen ist (vgl. etwa OLG Koblenz FamRZ 2003, 1681, 1682; OLG Hamm FamRZ 2006, 353 - dort sogar 64.000 Euro je Ehegatte; OLG Stuttgart, FamRZ 2010, 1940; OLG München…, Beschluss vom 15.04.1998 - 26 WF 1314/97 - Juris Rn. 15 ff.;… vgl. auch die Übersicht in Schneider/Herget/Thiel, a.a.O., Rn. 7223a). - OLG Stuttgart, 16.04.2010 - 18 WF 71/10
Bestimmung des Verfahrenswertes einer einverständlichen Ehescheidung
Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.09.2013 - 5 WF 66/13
Rn. 15 Zwar wird teilweise vertreten, dass ein Freibetrag von 60.000 Euro je Ehegatte anzunehmen ist (vgl. etwa OLG Koblenz FamRZ 2003, 1681, 1682; OLG Hamm FamRZ 2006, 353 - dort sogar 64.000 Euro je Ehegatte; OLG Stuttgart, FamRZ 2010, 1940; OLG München…, Beschluss vom 15.04.1998 - 26 WF 1314/97 - Juris Rn. 15 ff.;… vgl. auch die Übersicht in Schneider/Herget/Thiel, a.a.O., Rn. 7223a).
- OLG Stuttgart, 13.09.2010 - 16 WF 205/10
Bestimmung des Verfahrenswerts für eine Folgesache Versorgungsausgleich
Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.09.2013 - 5 WF 66/13
Das OLG Stuttgart hat in der vom Antragstellervertreter zitierten Entscheidung darauf hingewiesen, dass nach Vorschlag des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages die Formulierung in der Regierungsvorlage "für jedes auszugleichende Anrecht" geändert wurde in "für jedes Anrecht" (OLG Stuttgart, Beschluss vom 13.09.2010 - 16 WF 205/10 - Juris Rn. 7). - OLG Koblenz, 05.07.2011 - 7 WF 646/11
Verfahrenswert des Versorgungsausgleichsverfahrens: Berücksichtigung von nicht …
Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.09.2013 - 5 WF 66/13
Daran fehlt es jedenfalls, wenn die eingeholte Auskunft eindeutig - das heißt ohne Notwendigkeit eingehender Prüfung - ergibt, dass es sich überhaupt nicht um ein Anrecht handelt, das nach seiner Art im Versorgungsausgleich ausgeglichen werden könnte, oder während der Ehezeit keine Anrechte erworben worden sind (ebenso OLG Koblenz, Beschluss vom 05.07.2011 - 7 WF 646/11 - Juris Rn. 12;… im Ergebnis ebenso OLG Stuttgart, a.a.O., Rn. 9 ff.). - OLG Hamm, 16.03.2005 - 11 WF 76/05
Erhöhung des Streitwerts für Scheidungsverfahren bei vorhandenem …
Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.09.2013 - 5 WF 66/13
Rn. 15 Zwar wird teilweise vertreten, dass ein Freibetrag von 60.000 Euro je Ehegatte anzunehmen ist (vgl. etwa OLG Koblenz FamRZ 2003, 1681, 1682; OLG Hamm FamRZ 2006, 353 - dort sogar 64.000 Euro je Ehegatte; OLG Stuttgart, FamRZ 2010, 1940; OLG München…, Beschluss vom 15.04.1998 - 26 WF 1314/97 - Juris Rn. 15 ff.;… vgl. auch die Übersicht in Schneider/Herget/Thiel, a.a.O., Rn. 7223a). - OLG Hamm, 10.01.2012 - 5 WF 173/11
Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.09.2013 - 5 WF 66/13
Rn. 13 a. Bei den Einkommensverhältnissen ist nach ständiger Rechtsprechung auszugehen von den beiderseitigen Nettoeinkünften zuzüglich des Kindergeldes (OLG Karlsruhe…, Beschluss vom 04.04.2008 - 2 WF 40/08 - Juris Rn. 8; OLG Hamm, Beschluss vom 10.01.2012 - 5 WF 173/11 - Juris Rn. 12 m.w.N.;… vgl. auch die Übersicht in Schneider/Herget/Thiel, Streitwertkommentar, 13. Aufl., Rn. 7169a "Kindergeld") abzüglich pauschaler Aufwendungen für die Kinder von je 250 Euro (…OLG Karlsruhe, a.a.O., Rn. 9;… OLG Hamm, a.a.O., Rn. 15, allerdings mit 300 Euro;… vgl. auch die Übersicht in Schneider/Herget/Thiel, a.a.O., Rn. 7180a). - OLG Karlsruhe, 10.12.1998 - 2 WF 68/98
Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.09.2013 - 5 WF 66/13
Die abzusetzenden Freibeträge belaufen sich nach ständiger Rechtsprechung der Karlsruher und Freiburger Familiensenate auf je 15.000 Euro für die Ehegatten und je 7.500 Euro für die Kinder (vgl. etwa FamRZ 2008, 2050, 2051; 1999, 1288). - OLG München, 15.04.1998 - 26 WF 1314/97
Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.09.2013 - 5 WF 66/13
Rn. 15 Zwar wird teilweise vertreten, dass ein Freibetrag von 60.000 Euro je Ehegatte anzunehmen ist (vgl. etwa OLG Koblenz FamRZ 2003, 1681, 1682; OLG Hamm FamRZ 2006, 353 - dort sogar 64.000 Euro je Ehegatte; OLG Stuttgart, FamRZ 2010, 1940; OLG München, Beschluss vom 15.04.1998 - 26 WF 1314/97 - Juris Rn. 15 ff.;… vgl. auch die Übersicht in Schneider/Herget/Thiel, a.a.O., Rn. 7223a).
- OLG Stuttgart, 03.01.2018 - 18 WF 149/17
Festsetzung des Verfahrenswerts in Ehesachen: Berücksichtigung der Einkommens- …
Andererseits erscheinen Freibeträge in Höhe von lediglich 15.000,00 EUR je Ehegatten, wie sie teilweise auch vertreten werden ( OLG Karlsruhe FamRZ 2014, 1226 - allerdings mit zusätzlichen Freibeträgen von 7.500,00 EUR je Kind), insbesondere dann zu niedrig, wenn nicht für gemeinsame Kinder zusätzliche Vermögensfreibeträge angenommen werden. - OLG Köln, 10.11.2015 - 4 WF 161/15
Berücksichtigung des Vermögens der Ehegatten bei der Bemessung des …
Die Ansichten divergierend zum einen hinsichtlich des Prozentsatzes, mit dem das Vermögen zu berücksichtigen ist, hier werden Prozentsätze zwischen 5 % (z. B. OLG Stuttgart, Beschluss vom 16.04.2010 - 18 WF 71/10 -, FamRZ 2010, 1940; OLG Celle, Beschluss vom 29.06.2012 - 12 WF 140/12 -, FamRZ 2013, 149; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 16.09.2013 - 5 WF 66/13 -, FamRZ 2014, 1226; KG, Beschluss vom 14.01.2014 - 17 WF 265/13 -, FuR 2014, 598; OLG Brandenburg, Beschluss vom 23.06.2014 - 15 WF 11/14 -, FamRZ 2015, 529; OLG Köln, Beschluss vom 24.08.2015 - 21 WF 149/15; OLG Hamm, Beschluss vom 13.03.2015 - 13 WF 19/15 -, FamRZ 2015, 1748) und 10 % (z. B. OLG Schleswig, Beschluss vom 08.04.2014 - 10 WF 3/14 -, SchlA 2015, 163; KG, Beschluss vom 05.05.2015 - 18 WF 60/14 -, AGS 2015, 132) angesetzt, und zum anderen hinsichtlich des von der Berücksichtigung auszunehmenden "Freibetrages".Schließlich gibt es auch noch die Auffassung, wonach nur ein Freibetrag i.H.v. 15.000 EUR je Ehegatten und 7500 EUR je Kind anzusetzen sei (OLG Karlsruhe, Beschluss vom 16.09.2013 - 5 WF 66/13 -, FamRZ 2014, 1226).
- OLG Brandenburg, 12.10.2015 - 15 WF 176/15
Bemessung des Verfahrenswertes in Ehesachen: Ermessensentscheidung des …
Rn. 17 Es ist in der Rechtsprechung und Literatur anerkannt, dass es dem Sinn und Zweck des § 43 FamGKG entspricht, Unterhaltsverpflichtungen der Ehegatten bei der Gesamtbetrachtung ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse in der Weise zu berücksichtigen, dass entsprechend der Anzahl der Unterhaltsberechtigten oder der Höhe der Unterhaltsverpflichtung Abschläge von dem gem. § 43 Abs. 2 FamFG zu ermittelnden Einkommensbetrag vorgenommen werden, wobei zur Höhe der abzusetzenden Beträge unterschiedliche Ansichten bestehen (vgl. OLG Celle, BeckRS 2014, 00301; OLG Karlsruhe, AGS 2013, 472; OLG Dresden, FamRZ 2010, 1939; OLG München, FamRZ 2009, 1703; OLG Nürnberg, FamRZ 2009, 1619; OLG Köln, FamRZ 2008, 2051; OLG Karlsruhe, FamRZ 2008, 2050; OLG Düsseldorf, FamRZ 2006, 807; OLG Nürnberg, MDR 2006, 597; OLG Schleswig, FamRZ 2009, 75; OLG Jena, FamRZ 2010, 1934; OLG Brandenburg, FamRZ 2011, 755; OLG Hamm, FamRZ 2006, 718; OLG Zweibrücken, FamRZ 2008, 2052; KG, FamRZ 2009, 1854; OLG Düsseldorf, FamRZ 2009, 453; OLG Köln, FamRZ 2009, 638; OLG Hamburg, FamRZ 2003, 1681; OLG Celle, NdsRpfl 1998, 175).Rn. 27 Dann aber ist auch das an die Ehefrau ausgezahlte Kindergeld Einkommen i.S.v. § 43 Abs. 2 FamGKG (so auch OLG Karlsruhe, AGS 2013, 472; OLG Brandenburg, FamRZ 2011, 755; 2008, 1206; OLG Jena, FamRZ 2010, 1934; OLG Köln, FamRZ 2008, 205; OLG Dresden, FamRZ 2006, 1053; OLG Hamm, FamRB 2012, 149; FamRZ 2006, 806; OLG Zweibrücken, FamRZ 2008, 2052;… Schneider, a. a. O.;… Oestreich/Hellstab/Trenkle, FamGKG, Anhang zum FamGKG, Stichwort Ehesachen, Rn. 8;… BeckOK KostR/Neumann, a.a.O., Rn. 32;… Schneider/Herget/Thiel, a.a.O., Rn. 7169 f., 7177; Schewe, NZFam 2014, 176; Nickel, FuR 2013, 255).
- OLG Karlsruhe, 19.07.2024 - 18 WF 20/24
Verfahrenswert für die Volljährigenadoption
In Ehesachen, die im Falle einer Scheidung die erbrechtliche Stellung wie bei der Volljährigenadoption verändern, ist bei den Senaten des Oberlandesgerichts Karlsruhe und der überwiegenden obergerichtlichen Rechtsprechung anerkannt, dass neben dem Einkommen das (um Freibeträge bereinigte) Vermögen mit einem Prozentsatz von 5 % anzusetzen ist ( OLG Karlsruhe vom 16.09.2013 - 5 WF 66/13 , juris Rn. 17 …und vom 21.09.2023 - 5 UF 56/23 , juris Rn. 29 ;… ebenso: OLG Hamm vom 08.01.2019 - 9 WF 232/18, juris Rn. 30;… OLG Stuttgart vom 04.01.2018 - 18 WF 149/17 , juris Rn. 22 ;… OLG Frankfurt vom 12.03.2024 - 2 WF 12/24, juris Rn. 9;… OLG Brandenburg vom 13.03.2024 - 13 WF 38/24, juris Rn. 15;… OLG Braunschweig vom 18.07.2023 - 1 WF 41/23, juris Rn. 14 f.;… OLG Hamburg vom 08.03.2019 - 12 WF 184/18, juris Rn. 4 f.). - OLG Braunschweig, 17.07.2023 - 1 WF 41/23
Ehescheidung; Wert; Vermögen; Freibetrag; Zur Berücksichtigung des Vermögens beim …
Dementsprechend ist das Vermögen bei dem Verfahrenswert der Scheidung nach einhelliger Ansicht in der obergerichtlichen Rechtsprechung zu berücksichtigen (vgl. u.a. OLG Braunschweig NdsRpfl 1979, 272; OLG Hamm FamRZ 2015, 1748; OLG Bamberg FamRZ 2017, 1771; OLG Karlsruhe FamRZ 2014, 1226; OLG Brandenburg FamRZ 2011, 755; OLG Sachsen-Anhalt FamRZ 2019, 304).Von dem nach Abzug der Freibeträge verbleibenden Vermögen rechnet der Senat nach seiner regelmäßigen Rechtsprechung und in Übereinstimmung mit der ganz herrschenden obergerichtlichen Rechtsprechung einen Anteil von 5 % für den Wert der Scheidung an (vgl. u.a. die Oberlandesgerichte Karlsruhe FamRZ 2014, 1226; Brandenburg FamRZ 2015, 529; Hamm FamRZ 2015, 1748; Frankfurt FamRZ 2017, 1769; Stuttgart FamRZ 2010, 1940; Hamm FF 2019, 167; Hamburg JurBüro 2019, 260; Brandenburg FamRZ 2011, 755; Sachsen-Anhalt FamRZ 2019, 304; Thür.
- OLG Frankfurt, 15.08.2017 - 4 WF 73/17
Berücksichtigung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse bei Festsetzung des …
Dabei wird der für Unterhaltsverpflichtungen vorzunehmende Abschlag z. T. mit 200, 00 EUR/Kind (KG, Beschluss vom 29.06.2009 - 16 WF 96/09 -, FamRZ 2009, 1854), oder 250, 00 EUR/Kind (so z. B. OLG Karlsruhe, Beschluss vom 16.09.2013 - 5 WF 66/13 -, FamRZ 2014, 1226; OLG Köln, Beschluss vom 02.06.2008 - 12 WF 51/08 -, FamRZ 2008, 2051), oder 300, 00 EUR/Kind (OLG Zweibrücken, Beschluss vom 28.04.2008 - 6 WF 196/07 -, FamRZ 2008, 2052; OLG Brandenburg, Beschluss vom 26.05.2010 - 13 WF 20/10 -, FamRZ 2011, 755) pauschaliert, während nach anderer Ansicht ein Unterhaltsbetrag, wie er sich als Barunterhalt aus der Düsseldorfer Tabelle ergibt, abgezogen wird (OLG Hamm, Beschluss vom 24.05.2004 - 7 WF 80/04 -, FamRZ 2004, 227)..."). - OLG Celle, 17.12.2013 - 12 WF 92/13
Berücksichtigung des Kindergeldes als erzieltes Nettoeinkommen bei der …
Nach einer Auffassung ist das staatliche Kindergeld als Einkommen zu berücksichtigen (OLG Brandenburg, FamRZ 2011, 755; OLG Hamm, FamRB 2012, 149; OLG Jena, FamRZ 2010, 1934; OLG Zweibrücken, FamRZ 2008, 2052; OLG Brandenburg, FamRZ 2008, 1206; OLG Hamm, FamRZ 2006, 718; 2006, 806; OLG Karlsruhe, FamRZ 2006, 1055; AGS 2013, 472; Türk-Brocker in Schneider/Wolf/Volpert FamGKG § 43 Rn 26; Oestreich/Hellstab/Trenkle GKG/FamGKG Stand: Juni 2011, "Ehesachen Rn 8; Hartmann, KostG43 § 43 FamGKG Rn 30; Thiel in Schneider/Herget Streitwertkommentar13 Rn 7156; Nickel, FuR 2013, 255).Dabei ist das Nettoeinkommen wie in § 43 Abs. 2 FamGKG zu bestimmen (OLG Karlsruhe AGS 2013, 472; Meyer, GKG/FamGKG13 § 50 Rn 5).
- OLG Karlsruhe, 31.03.2023 - 5 UF 102/22
Eheaufhebung wegen Verschweigen des Vorhandenseins von minderjährigen Kindern
Soweit das Familiengericht im angefochtenen Beschluss hinsichtlich des Vermögens 7, 5 % angesetzt hat, widerspricht dies der ständigen Rechtsprechung des Senats, auf die verwiesen wird (vgl. Senat vom 16.09.2013 - 5 WF 66/13 , NJW-RR 2014, 68 , juris Rn. 17 ), die im Übrigen auch die herrschende Ansicht in der Rechtsprechung allgemein darstellt (…vgl. dazu Musielak/Borth/Frank/Frank, a.a.O., § 43 FamGKG Rn. 3 m.w.N.). - OLG Karlsruhe, 24.06.2026 - 5 WF 26/26
Verfahrenswert des Abfindungsantrags im Versorgungsausgleich
Rn. 18 Bei den Einkommensverhältnissen ist nach ständiger Rechtsprechung des Senats von den beiderseitigen Nettoeinkünften zuzüglich des Kindergeldes und abzüglich pauschaler Aufwendungen in Höhe von 250 EUR je Kind auszugehen (vgl. Senat vom 16.09.2013 - 5 WF 66/13 , juris Rn. 13 ).Von dem errechneten Betrag sind 5 % als Zuschlag zum Verfahrenswert zu berücksichtigen (Senat vom 16.09.2013, a.a.O., juris Rn. 14, 17).
- OLG Hamm, 08.01.2019 - 9 WF 232/18
Beschwerde gegen die Festsetzung eines Verfahrenswertes
Um dem Rechnung zu tragen, teilt der Senat die überwiegend vertretene Auffassung, dass das Vermögen bei beiden Ehegatten um einen angemessenen Freibetrag zu bereinigen ist, wobei zu dessen Höhe in der Rechtsprechung unterschiedliche Werte von 15.000,00 EUR (OLG Karlsruhe FamRZ 2014, 1226), über 20.000,00 EUR (OLG Frankfurt FamRZ 2017, 1769) und 25.000,00 EUR (KG FamRZ 2018, 701) bis hin zu 60.000,00 EUR (OLG Bamberg FamRZ 2017, 1082) bzw. bis zu 64.000,00 EUR (OLG Hamm FamRZ 2006, 353) diskutiert werden. - OLG Frankfurt, 03.04.2017 - 5 WF 45/17
Bemessung Verfahrenswert nach § 50 FamGKG
- OLG Frankfurt, 01.08.2018 - 2 WF 196/18
Verfahrenswert in Abänderungsverfahren nach § 51 VersAusglG
- OLG Jena, 15.09.2017 - 4 WF 499/17
Verfahrenswert für Ehescheidung, Versorgungsausgleich und Kindschaftssache: …
- OLG Köln, 16.11.2016 - 4 WF 106/16
Kindesunterhalt; Kindergeld
- OLG Karlsruhe, 09.08.2023 - 5 UF 212/22
Verfahrenswert für die Volljährigenadoption
- OLG Bamberg, 16.11.2015 - 2 WF 243/15
Gegenstandswert des Versorgungsausgleichs - Anzahl der Anrechte
- OLG Hamm, 16.09.2015 - 13 WF 146/15
Berücksichtigung von Sozialleistungen bei der Bemessung des Gegenstandswerts in …
- OLG Bamberg, 22.05.2017 - 2 WF 122/17
Beschwerde über Verfahrenswertfestsetzung von Ehescheidung und …
- OLG Düsseldorf, 19.12.2018 - 3 WF 68/18
Berücksichtigung des Kindergeldes bei der Festsetzung des Verfahrenswerts in …
- OLG Karlsruhe, 21.09.2023 - 5 UF 56/23
Eintritt der Scheidungsvoraussetzungen während des Beschwerdeverfahrens; Kosten …
- OLG Celle, 28.10.2013 - 10 WF 350/13
Versorgungsausgleich; Gegenstandswert
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Rechtsprechung
| BGH, 13.11.2013 - XII ZB 681/12 |
Volltextveröffentlichungen (14)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
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FamFG § 62
- openjur.de
- bundesgerichtshof.de
- rechtsinformationen.bund.de
Antragsbefugnis der Eltern bezüglich der Feststellung der Rechtswidrigkeit erledigten genehmigten Unterbringung eines minderjährigen Kindes
- rechtsprechung-im-internet.de
§ 62 FamFG
Antragsbefugnis der Eltern bezüglich der Feststellung der Rechtswidrigkeit erledigten genehmigten Unterbringung eines minderjährigen Kindes - IWW
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Beschwerdeberechtigung der Eltern hinsichtlich einer erledigten Unterbringungsmaßnahme bzgl. ihres Kindes
- ra.de
- rechtsportal.de
FamFG § 62
Beschwerdeberechtigung der Eltern hinsichtlich einer erledigten Unterbringungsmaßnahme bzgl. ihres Kindes - datenbank.nwb.de
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (3)
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Die Unterbringung eines Kindes - und das Beschwerderecht der Eltern
- wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)
Eltern können gegen beendete Unterbringung des Kindes nicht in eigenem Namen vorgehen
- Wolters Kluwer (Kurzinformation)
Eltern können gegen beendete Unterbringung des Kindes nicht in eigenem Namen vorgehen
Verfahrensgang
- AG Düren, 02.10.2012 - 23 F 274/12
- OLG Köln, 08.11.2012 - 26 UF 158/12
- BGH, 13.11.2013 - XII ZB 681/12
Papierfundstellen
- NJW-RR 2014, 68
- MDR 2014, 46
- FGPrax 2014, 89 (Ls.)
- FamRZ 2014, 108
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (3)
- BGH, 15.02.2012 - XII ZB 389/11
Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus: Anhörung des Betroffenen in …
Auszug aus BGH, 13.11.2013 - XII ZB 681/12
Die Eltern eines minderjährigen Kindes sind nach Ablauf der von einer gerichtlichen Genehmigung gedeckten Unterbringung des Kindes nicht berechtigt, im eigenen Namen einen Antrag auf Feststellung der Rechtswidrigkeit zu stellen (im Anschluss an Senatsbeschlüsse vom 15. Februar 2012, XII ZB 389/11, FamRZ 2012, 619 und vom 24. Oktober 2012, XII ZB 404/12, FamRZ 2013, 29).Denn § 62 FamFG setzt nach seinem eindeutigen Wortlaut voraus, dass der "Beschwerdeführer" selbst durch die erledigte Maßnahme in seinen Rechten verletzt worden ist (Senatsbeschlüsse vom 15. Februar 2012 - XII ZB 389/11 - FamRZ 2012, 619 Rn. 13 …und vom 24. Oktober 2012 - XII ZB 404/12 - FamRZ 2013, 29 Rn. 7).
- BGH, 24.10.2012 - XII ZB 404/12
Beschwerdeverfahren gegen eine Betreuungsanordnung nach dem Tod des Betroffenen: …
Auszug aus BGH, 13.11.2013 - XII ZB 681/12
Die Eltern eines minderjährigen Kindes sind nach Ablauf der von einer gerichtlichen Genehmigung gedeckten Unterbringung des Kindes nicht berechtigt, im eigenen Namen einen Antrag auf Feststellung der Rechtswidrigkeit zu stellen (im Anschluss an Senatsbeschlüsse vom 15. Februar 2012, XII ZB 389/11, FamRZ 2012, 619 und vom 24. Oktober 2012, XII ZB 404/12, FamRZ 2013, 29).Denn § 62 FamFG setzt nach seinem eindeutigen Wortlaut voraus, dass der "Beschwerdeführer" selbst durch die erledigte Maßnahme in seinen Rechten verletzt worden ist (…Senatsbeschlüsse vom 15. Februar 2012 - XII ZB 389/11 - FamRZ 2012, 619 Rn. 13 und vom 24. Oktober 2012 - XII ZB 404/12 - FamRZ 2013, 29 Rn. 7).
- BGH, 07.09.2011 - XII ZB 12/11
Verfahren zur Übertragung der elterlichen Sorge: Gesetzliche Vertretung des …
Auszug aus BGH, 13.11.2013 - XII ZB 681/12
Vielmehr bleibt es dem jeweiligen gesetzlichen Vertreter des Kindes (den Eltern oder im Fall der Sorgerechtsentziehung dem Ergänzungspfleger) möglich, in dessen Namen einen Antrag nach § 62 FamFG zu stellen (vgl. Senatsbeschluss BGHZ 191, 48 = FamRZ 2011, 1788 Rn. 18, 28).
- BGH, 20.08.2014 - XII ZB 205/14
Hauptsacheerledigung im Betreuungsverfahren: Antrag einer beschwerdeführenden …
Nach Erledigung der Hauptsache im Betreuungsverfahren kann von der Betreuungsbehörde kein Feststellungsantrag nach § 62 FamFG gestellt werden (im Anschluss an Senatsbeschlüsse vom 15. Februar 2012, XII ZB 389/11, FamRZ 2012, 619, vom 24. Oktober 2012, XII ZB 404/12, FamRZ 2013, 29 und vom 13. November 2013, XII ZB 681/12, FamRZ 2014, 108).Dasselbe gilt für den nach § 303 Abs. 2 FamFG privilegierten Personenkreis bestimmter Angehöriger und Vertrauenspersonen des Betroffenen (…Senatsbeschluss vom 24. Oktober 2012 - XII ZB 404/12 - FamRZ 2013, 29 Rn. 6 ff.; vgl. auch Senatsbeschluss vom 13. November 2013 - XII ZB 681/12 - FamRZ 2014, 108 Rn. 4).
- BGH, 27.07.2016 - XII ZB 623/15
Elterliche Sorge: Rechtsbeschwerde der Tante gegen eine durch Zeitablauf …
Ebenfalls hat er einen im eigenen Namen gestellten Antrag der Eltern eines nach § 1631 b BGB untergebrachten Kindes als mangels eigener Rechtsverletzung unzulässig angesehen (Senatsbeschluss vom 13. November 2013 - XII ZB 681/12 - FamRZ 2014, 108 Rn. 4 f.). - BGH, 19.10.2022 - XII ZB 493/21
Antrag auf Fixierungsgenehmigung durch Betreuer bei drohenden Selbstverletzungen …
Rn. 8 b) Die Feststellung einer Rechtsverletzung wegen unterlassener staatlicher Schutzpflichten kann aber nicht von dem Betreuer im eigenen Namen, sondern - vom Sonderfall des § 62 Abs. 3 FamFG (Rechtsmittel von Verfahrensbeistand oder Verfahrenspfleger) abgesehen - jeweils nur von demjenigen persönlich verfolgt werden, der durch die Entscheidung in seinen Rechten verletzt worden ist (…vgl. Senatsbeschlüsse vom 16. Januar 2019 - XII ZB 429/18 - FamRZ 2019, 555 Rn. 10 f. mwN;… vom 22. März 2017 - XII ZB 460/16 - FamRZ 2017, 1069 Rn. 3;… vom 20. August 2014 - XII ZB 205/14 - FamRZ 2014, 1916 Rn. 6 f.; vom 13. November 2013 - XII ZB 681/12 - FamRZ 2014, 108 Rn. 4 f.;… vom 24. Oktober 2012 - XII ZB 404/12 - FamRZ 2013, 29 Rn. 6 ff. …und vom 15. Februar 2012 - XII ZB 389/11 - FamRZ 2012, 619 Rn. 12 f.). - LG Lübeck, 09.10.2015 - 7 T 388/15
Unterbringungssache: Zulässigkeit des Antrags des Verfahrenspflegers auf …
Angehörige/Vertrauenspersonen nach dem Tod des Betreuten; BGH, Beschluss vom 13.11.2013, Az. XII ZB 681/12, FamRZ 2014, 108, betr.
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