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   BAG, 16.04.2008 - 7 ABR 6/07   

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https://dejure.org/2008,1983
BAG, 16.04.2008 - 7 ABR 6/07 (https://dejure.org/2008,1983)
BAG, Entscheidung vom 16.04.2008 - 7 ABR 6/07 (https://dejure.org/2008,1983)
BAG, Entscheidung vom 16. April 2008 - 7 ABR 6/07 (https://dejure.org/2008,1983)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • Wolters Kluwer

    Durchführung eines Statusverfahrens vor der Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern der Arbeitnehmer bei einer bislang aufsichtsratslosen GmbH; Abgrenzung zwischen einem Antrag auf Feststellung der Nichtigkeit der Wahl und einem Antrag auf Wahlanfechtung; Eigene unmittelbare ...

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Durchführung eines Statusverfahrens vor Wahl der Arbeitnehmer-Aufsichtsräte bei Streit über die Notwendigkeit eines Aufsichtsrats in der GmbH

  • Betriebs-Berater

    Statusverfahren bei Aufsichtsratswahl

  • Betriebs-Berater

    Statusverfahren bei Wahl der Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmer in einer bislang aufsichtsratslosen GmbH

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmer; Nichtigkeit der Wahl; Statusverfahren

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "BB-Kommentar zum Beschluss des BAG vom 26.01.2008, Az.: 7 ABR 6/07" von RA Dr. Mark Lembke, LL.M. und RAin Dr. Julia Fesenmeyer, original erschienen in: BB 2008, 2185 - 2187.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BAGE 126, 286
  • ZIP 2008, 1630
  • NZA 2008, 1025
  • NZA 2009, 84
  • BB 2008, 2182
  • DB 2008, 1850
  • JR 2009, 396
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BVerfG, 09.01.2014 - 1 BvR 299/13

    Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde gegen Ordnungsgeld wegen fehlenden

    Sieht die Geschäftsführung einer bislang aufsichtsratslosen Gesellschaft mit beschränkter Haftung für die Bildung eines Aufsichtsrats nach dem Drittelbeteiligungsgesetz keine Veranlassung und leitet sie kein Verfahren nach § 97 AktG ein, können die weiter in § 98 Abs. 2 AktG genannten Antragsberechtigten, unter anderem der Gesamtbetriebsrat oder der Betriebsrat, ein Zehntel oder einhundert der betroffenen Arbeitnehmer sowie Gewerkschaften und deren Spitzenorganisationen, eine gerichtliche Entscheidung in einem Statusverfahren gemäß § 98 Abs. 1 AktG beantragen (vgl. BAG, NZA 2008, S. 1025 Rn. 12 ff.; Spindler, in: MünchKommGmbHG, § 52 Rn. 66 ; Lutter, in: Lutter/Hommelhoff, GmbHG, 18. Aufl. 2012, § 52 Rn. 38; Oetker, in: ErfK, 13. Aufl. 2013, § 1 DrittelbG Rn. 14; Habersack, in: Ulmer/Habersack/Henssler, Mitbestimmungsrecht, 3. Aufl. 2013, § 1 DrittelbG Rn. 22 ; Ulmer/Habersack, in: Ulmer/Habersack/Henssler, Mitbestimmungsrecht, 3. Aufl. 2013, § 6 MitbestG Rn. 11 f.).
  • BAG, 13.03.2013 - 7 ABR 47/11

    Aktives Wahlrecht nach § 5 Abs. 2 Satz 1 DrittelbG

    a) Die Feststellung der Nichtigkeit einer Wahl nach dem DrittelbG kann - unabhängig von den formellen Voraussetzungen einer Wahlanfechtung nach § 11 DrittelbG - von jedermann jederzeit geltend gemacht werden, sofern hieran ein rechtliches Interesse besteht (vgl. BAG 16. April 2008 - 7 ABR 6/07 - Rn. 9, BAGE 126, 286; ErfK/Oetker 13. Aufl. § 11 DrittelbG Rn. 5 mwN) .

    a) Die Nichtigkeit der Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern der Arbeitnehmer kann wegen der damit verbundenen weitreichenden Folgen nur in besonderen Ausnahmefällen angenommen werden, in denen die Voraussetzungen der Wahl nicht vorlagen oder bei der Wahl gegen fundamentale Wahlgrundsätze in so hohem Maße verstoßen wurde, dass nicht einmal mehr der Anschein einer ordnungsgemäßen Wahl vorliegt (für die Nichtigkeit einer Betriebsratswahl vgl. BAG 21. September 2011 - 7 ABR 54/10 - Rn. 26; vgl. auch HWK/Seibt 5. Aufl. § 11 DrittelbG Rn. 8 mwN) , beispielsweise weil die erstmalige Wahl der Arbeitnehmervertreter ohne vorheriges Statusverfahren durchgeführt wurde (so BAG 16. April 2008 - 7 ABR 6/07 - Rn. 11, BAGE 126, 286 ) .

  • OLG Saarbrücken, 02.03.2016 - 4 W 1/15

    Hydac Filtertechnik GmbH: Beschwerde des Betriebsrats zurückgewiesen

    Dies ergibt sich auch aus der Verweisung in § 6 Abs. 2 Satz 1 MitbestG auf §§ 98, 99 AktG (vgl. BAG, Beschl. v. 16.04.2008 - 7 ABR 6/07, NZA 2008, 1025 - 1028, jurisRdn. 14; ErfKomm-Oetker, Arbeitsrecht, 14. Aufl., §§ 97 - 99 AktG , Rdn. 1; Baumbach/Hueck-Zöller/Noack, GmbHG , 20. Auflage, § 52 GmbHG , Rdn. 15).

    Bezüglich der Gesellschaften mit beschränkter Haftung legt § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 DrittelbG fest, dass abweichend von § 52 GmbHG bei Gesellschaften mit einer den Schwellenwert von 500 regelmäßig überschreitenden Anzahl von Arbeitnehmern stets ein Aufsichtsrat zu bilden ist (vgl. BAG, Beschl. v. 16.04.2008 - 7 ABR 6/07, NZA 2008, 1025 - 1028, jurisRdn. 14; ErfKomm-Oetker, aaO., § 1 DrittelbG , Rdn. 13; Baumbach/Hueck-Zöller/Noack, aaO., § 52 GmbHG , Rdn. 15).

    Dies wird für den Anwendungsbereich des Mitbestimmungsgesetzes auch durch § 6 Abs. 2 Satz 1 MitbestG und den Verweis auf §§ 98, 99 AktG bestätigt (vgl. BAG, Beschl. v. 16.04.2008 - 7 ABR 6/07, NZA 2008, 1025 - 1028, jurisRdn. 14; Baumbach/Hueck-Zöllner/Noack, aaO., § 52 GmbHG , Rdn. 15; ErfKomm-Oetker, aaO., § 1 DrittelbG , Rdn. 14).

  • ArbG Düsseldorf, 16.09.2016 - 14 BV 160/15

    Nichtigkeit, Aufsichtsratswahl, Gewerkschaftseigenschaft, formelle Rechtskraft

    a.Nach § 83 Abs. 3 ArbGG haben in einem Beschlussverfahren neben dem Antragsteller diejenigen Stellen ein Recht auf Anhörung, die durch die begehrte Entscheidung in ihrer kollektivrechtlichen Rechtsposition unmittelbar betroffen sind (vgl. BAG 04.11.2015 - 7 ABR 42/13, NZA 2016, 559; 10.12.2013 - 1 ABR 43/12, NZA 2014, 439; 09.07.2013 - 1 ABR 17/12, NZA 2013, 1166; 16.04.2008 - 7 ABR 6/07, BAGE 126, 286).

    b.Daher sind zunächst die Aufsichtsratsmitglieder, deren Wahl angefochten wird, beteiligt, da sie in ihrer mitbestimmungsrechtlichen Stellung betroffen sind (BAG 16.04.2008 - 7 ABR 6/07, aaO.; 27.01.1993 - 7 ABR 37/92, BAGE 72, 161; Henssler in Hanau/Ulmer Mitbestimmungsrecht 3. Aufl. § 22 MitbestG Rn. 7).

    Die Nichtigkeit einer Aufsichtsratswahl kann jederzeit geltend gemacht werden (BAG 16.04.2008 - 7 ABR 6/07, AP Nr. 1 zu § 98 AktG).

    Dem entspricht, dass eine Aufsichtsratswahl dann nichtig ist, wenn die Voraussetzungen für eine Wahl überhaupt nicht vorlagen (BAG 16.04.2008 - 7 ABR 6/07, aaO.).

  • LAG Düsseldorf, 22.03.2017 - 4 TaBV 102/16

    Aussetzung des Verfahrens im Hinblick auf eine Verfassungsbeschwerde gegen eine

    Dies ist - wie das Arbeitsgericht zutreffend erkannt hat - neben der Arbeitgeberin (§ 83 Abs. 3 ArbGG), dem Aufsichtsrat (BAG 27.01.1993 - 7 ABR 37/92, BAGE 72, 161) und den Aufsichtsratsmitgliedern, deren Wahl angefochten wird (Beteiligte zu 2) - 5), vgl. BAG 16.04.2008 - 7 ABR 6/07, BAGE 126, 286) auch der O. e.V.
  • LG Hamburg, 12.08.2016 - 413 HKO 138/15

    SGS Société Générale de Surveillance Holding (Deutschland) GmbH:

    Ist streitig oder ungewiss, ob bei einer bislang aufsichtsratslosen GmbH überhaupt ein Aufsichtsrat zu bilden ist, ist diese Frage vorab in einem Statusverfahren nach §§ 98, 99 AktG zu klären (BAG, Beschluss vom 16.04.2008 - 7 ABR 6/07, Rn. 13 - juris, BAGE 126, 286).
  • OLG München, 19.11.2008 - 31 Wx 99/07

    Konzernmitbestimmung: Anforderungen an eine mitbestimmungsrechtliche Zurechnung

    Die in § 27 EGAktG und § 6 Abs. 2 Satz 1 MitbestG angeordnete sinngemäße Anwendung von § 96 Abs. 2, §§ 97 bis 99 AktG auf Gesellschaften mit beschränkter Haftung umfasst auch die gerichtliche Klärung der Frage, ob bei einer Gesellschaft überhaupt ein mitbestimmter Aufsichtsrat zu bilden ist (vgl. BAG DB 2008, 1850) bzw. ob - wie hier - von der Drittelbeteiligung der Arbeitnehmer nach dem Drittelbeteiligungsgesetz zur paritätischen Beteiligung nach dem Mitbestimmungsgesetz (vgl. MünchHdbAG/Hoffmann-Becking § 28 Rn. 50 und 60) überzugehen ist.
  • OLG Frankfurt, 02.11.2010 - 20 W 362/10

    Arbeitnehmermitbestimmung: Durchführung eines Statusverfahrens bei Freiwerden von

    30 Eines solches Statusverfahren ist beispielweise dann durchzuführen, wenn bei einer bislang aufsichtsratslosen GmbH Streit darüber besteht, ob nach den Bestimmungen des Drittelbeteiligungsgesetzes überhaupt ein Aufsichtsrat zu bilden ist (BAG, Beschluss vom 16.04.2008, Az. 7 ABR 6/07, zitiert nach juris).
  • LAG Hessen, 29.07.2010 - 9 TaBVGa 116/10

    Aufsichtsratswahl - Statusverfahren

    Ebenso wenig wie es zulässig ist, bei erstmaliger Bildung eines Aufsichtsrats ohne vorheriges Statusverfahren ein Aufsichtsratsmitglied der Arbeitnehmer zu wählen, wenn streitig ist, nach welchen Vorschriften die Wahl durchzuführen ist (vgl. BAG Beschluss vom 16. April 2008 - 7 ABR 6/07 - EzA § 1 DrittelbG Nr. 1; BAG Beschluss vom 3. Okt. 1989 1 ABR 12/88 - EzA § 76 BetrVG 1972 Nr. 13), darf das Mitbestimmungsmodell ohne vorheriges Statusverfahren abgeschafft werden, wenn über die Mitbestimmungsfähigkeit der Gesellschaft Streit besteht.
  • ArbG Wuppertal, 10.10.2011 - 7 BV 36/11
    Anders als die Wahlanfechtung, die gem. § 11 Abs. 1 DrittelbG fristgebunden und gem. § 11 Abs. 2 DrittelbG bestimmten Personenkreis vorbehalten ist, kann die Nichtigkeit der wahl von jedermann jederzeit geltend gemacht werden, sofern hieran ein rechtliches Interesse besteht (BAG v. 16.4.2008 - 7 ABR 6/07 - Juris; Oetker in Erfurter Kommentar, 11. Aufl. 2011, § 11 DrittelbG Rz. 8; vgl. zur Betriebsratswahl: BAG 21.7.2004 - 7 ABR 57/03 - Juris).
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