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Weitere Entscheidungen unten: BSG, 24.04.2003 | LSG Rheinland-Pfalz, 06.02.2003

Rechtsprechung
   BSG, 02.04.2003 - B 6 KA 28/02 R   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2003,3381
BSG, 02.04.2003 - B 6 KA 28/02 R (https://dejure.org/2003,3381)
BSG, Entscheidung vom 02.04.2003 - B 6 KA 28/02 R (https://dejure.org/2003,3381)
BSG, Entscheidung vom 02. April 2003 - B 6 KA 28/02 R (https://dejure.org/2003,3381)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
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  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Vertragsarztangelegenheiten

  • lexetius.com

    Abrechnungsausschluss für Verweilgebühren - Belegarzt - Leistungserbringung auf Belegstation

  • Judicialis

    EBM-Ä Nr 40

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Begriff des Belegarztes; Leistung nach Nr. 40 des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs für vertragsärztliche Leistungen (EBM-Ä); Zur Auslegung des Begriffes "Praxis" in der Nr. 40 Abs. 2 EBM-Ä; Auslegungsregeln für die vertragsärztliche Gebührenordnung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Ausschluss der Abrechnung von Verweilgebühren

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • aerzteblatt.de (Kurzinformation)

    Betreuung auf einer Belegstation: Abrechnungsausschluss einer Verweilgebühr war zulässig

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZS 2004, 43 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (17)Zitiert selbst (4)

  • BSG, 13.05.1998 - B 6 KA 34/97 R

    Vertragszahnarztrecht - Anwendung - gebührenordnungsrechtliche …

    Auszug aus BSG, 02.04.2003 - B 6 KA 28/02 R
    Das vertragliche Regelwerk dient nämlich dem Ausgleich der unterschiedlichen Interessen zwischen Ärzten und Krankenkassen (vgl BSG SozR 3-2500 § 87 Nr. 5 S 22 ff sowie SozR 3-5555 § 10 Nr. 1 S 4 ), und es ist vorrangig Aufgabe des Bewertungsausschusses selbst, darin auftretende Ungleichheiten zu beseitigen.

    Leistungsbeschreibungen dürfen indessen weder ausdehnend ausgelegt noch analog angewandt werden (…vgl BSG SozR 3-5535 Nr. 119 Nr. 1 S 5; SozR 3-5555 § 10 Nr. 1 S 4;… SozR 3-5533 Nr. 2449 Nr. 2 S 7).

  • BSG, 30.01.2002 - B 6 KA 12/01 R

    Vertragsärztliche Versorgung - Ermächtigung eines Krankenhausradiologen auf …

    Auszug aus BSG, 02.04.2003 - B 6 KA 28/02 R
    Die Kostenentscheidung beruht auf § 193 Abs. 1 und 4 SGG in der bis zum 1. Januar 2002 geltenden und hier noch anzuwendenden Fassung (vgl BSG SozR 3-2500 § 116 Nr. 24 S 115 ff).
  • BSG, 19.08.1992 - 6 RKa 18/91

    Zuschlag - Ambulant - Anästhesie - Arzt

    Auszug aus BSG, 02.04.2003 - B 6 KA 28/02 R
    Das vertragliche Regelwerk dient nämlich dem Ausgleich der unterschiedlichen Interessen zwischen Ärzten und Krankenkassen (vgl BSG SozR 3-2500 § 87 Nr. 5 S 22 ff sowie SozR 3-5555 § 10 Nr. 1 S 4 ), und es ist vorrangig Aufgabe des Bewertungsausschusses selbst, darin auftretende Ungleichheiten zu beseitigen.
  • BSG, 26.06.2002 - B 6 KA 5/02 R

    Vertragsarzt - Demonstration des Ausmaßes der Beweglichkeit und Belastbarkeit der …

    Auszug aus BSG, 02.04.2003 - B 6 KA 28/02 R
    Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats ist für die Auslegung der vertragsärztlichen Gebührenordnung in erster Linie der Wortlaut der Leistungslegende maßgeblich (vgl zuletzt Urteil vom 26. Juni 2002 - B 6 KA 5/02 R - SozR 3-5533 Nr. 505 Nr. 1, mwN).
  • BSG, 25.11.2020 - B 6 KA 14/19 R

    Vertragsärztliche Vergütung - Auslegung der von den Bundesmantelvertragspartnern …

    Dagegen kann auf diese Auslegungsmethoden auch bei der Auslegung von Vergütungsbestimmungen nicht verzichtet werden, wenn deren Wortlaut unklar oder mehrdeutig ist und sich erst auf diesem Wege eindeutige Rückschlüsse auf Inhalt und Tragweite der Vorschrift gewinnen lassen (…so bereits BSG Urteil vom 15.11.1995 - 6 RKa 57/94 - SozR 3-5535 Nr. 119 Nr. 1 S 6 = juris RdNr 19; vgl auch zB BSG Urteil vom 2.4.2003 - B 6 KA 28/02 R - SozR 4-5533 Nr. 40 Nr. 1 = juris RdNr 13 f).
  • LSG Rheinland-Pfalz, 24.05.2018 - L 5 KA 36/17

    Vertragsarzt - Abrechnung mehrerer postoperativer Behandlungskomplexe bei …

    Nach der Rechtsprechung des BSG ist der EBM-Ä nach dem Wortlaut, zur Klarstellung des Wortlauts aber auch systematisch auszulegen (BSG 02.04.2013 - B 6 KA 28/02 R, juris).
  • LSG Baden-Württemberg, 16.03.2016 - L 5 KA 3799/13

    Vertragsarzt - Ausschluss der Abrechnung von sonographischen Leistungen nach dem …

    Maßgebende Gebührenordnung für die Quartale 4/2010 und 1/2011 seien der EBM 2010 und 2011, die nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung in erster Linie nach dem Wortlaut auszulegen seien (BSG…, Urteil vom 22.03.2006 - B 6 KA 44/04 R - in juris, Rn. 10;… Urteil vom 31.08.2005 -B 6 KA 35/04 R - in juris, Rn. 17;… Urteil vom 22.06.2005 - B 6 KA 80/03 R -, in juris, Rn. 22;… Urteil vom 08.09.2004 -B 6 KA 46/03 R - in juris, Rn. 16;… Urteil vom 28.04.2004 -B 6 KA 19/03 R - in juris, Rn. 18; Urteil vom 02.04.2003 - B 6 KA 28/02 R - in juris, Rn. 13 m.w.N.).
  • SG Dortmund, 04.11.2003 - S 9 KA 94/02

    Honorarverteilung für Ärzte; Rechtmäßigkeit der Honorarbescheide; Anspruch auf …

    Die Leistungsbeschreibungen dürfen schließlich auch weder ausdehnend ausgelegt noch analog angewandt werden (…vgl. BSG SozR 3-5535 Nr. 119 Nr. 1 Seite 15;… SozR a.a.O. Nr. 1460 Nr. 1 Seite 2;… SozR 3-5555 § 10 Nr. 1 Seite 4; zuletzt bestätigt durch Urteile vom 26.06.2002 - B 6 KA 5/02 R - und vom 02.04.2003 - B 6 KA 28/02 R -).

    Dieser Rechtsprechung des BSG kann nicht das Verbot entnommen werden, ergänzend zu einer wortlautbezogenen Interpretation systematische und teleologische Gesichtspunkte heranzuziehen (vgl. BSG, Urteil vom 02.04.2003 - B 6 KA 28/02 R - Umdruck S. 4).

  • SG Dortmund, 04.11.2003 - S 9 KA 39/03

    Rechtmäßigkeit von Honorarbescheiden wegen der Vergütung über die Grundpauschale …

    Die Leistungsbeschreibungen dürfen schließlich auch weder ausdehnend ausgelegt noch analog angewandt werden (…vgl. BSG SozR 3-5535 Nr. 119 Nr. 1 Seite 15;… SozR a.a.O. Nr. 1460 Nr. 1 Seite 2;… SozR 3-5555 § 10 Nr. 1 Seite 4; zuletzt bestätigt durch Urteile vom 26.06.2002 - B 6 KA 5/02 R - und vom 02.04.2003 - B 6 KA 28/02 R -).

    Dieser Rechtsprechung des BSG kann nicht das Verbot entnommen werden, ergänzend zu einer wortlautbezogenen Interpretation systematische und teleologische Gesichtspunkte heranzuziehen (vgl. BSG, Urteil vom 02.04.2003 - B 6 KA 28/02 R - Umdruck S. 4).

  • SG Dortmund, 04.11.2003 - S 9 KA 33/03

    Rechtmäßigkeit von Honorarbescheiden wegen der Vergütung über die Grundpauschale …

    Die Leistungsbeschreibungen dürfen schließlich auch weder ausdehnend ausgelegt noch analog angewandt werden (…vgl. BSG SozR 3-5535 Nr. 119 Nr. 1 Seite 15;… SozR a.a.O. Nr. 1460 Nr. 1 Seite 2;… SozR 3-5555 § 10 Nr. 1 Seite 4; zuletzt bestätigt durch Urteile vom 26.06.2002 - B 6 KA 5/02 R - und vom 02.04.2003 - B 6 KA 28/02 R -).

    Dieser Rechtsprechung des BSG kann nicht das Verbot entnommen werden, ergänzend zu einer wortlautbezogenen Interpretation systematische und teleologische Gesichtspunkte heranzuziehen (vgl. BSG, Urteil vom 02.04.2003 - B 6 KA 28/02 R - Umdruck S. 4).

  • SG Dortmund, 04.11.2003 - S 9 KA 225/00

    Vertragsarztangelegenheiten

    Die Leistungsbeschreibungen dürfen schließlich auch weder ausdehnend ausgelegt noch analog angewandt werden (…vgl. BSG SozR 3-5535 Nr. 119 Nr. 1 Seite 15;… SozR a.a.O. Nr. 1460 Nr. 1 Seite 2;… SozR 3-5555 § 10 Nr. 1 Seite 4; zuletzt bestätigt durch Urteile vom 26.06.2002 - B 6 KA 5/02 R - und vom 02.04.2003 - B 6 KA 28/02 R -).

    Dieser Rechtsprechung des BSG kann nicht das Verbot entnommen werden, ergänzend zu einer wortlautbezogenen Interpretation systematische und teleologische Gesichtspunkte heranzuziehen (vgl. BSG, Urteil vom 02.04.2003 - B 6 KA 28/02 R - Umdruck S. 4).

  • LSG Baden-Württemberg, 21.04.2004 - L 5 KA 34/03

    Vertragsärztliche Versorgung - laborärztliche Leistung - Abrechnung der …

    Es ist auch zulässig, ergänzend zu einer wortlautbezogenen Interpretation systematische und teleologische Gesichtspunkte heranzuziehen (vgl. zuletzt Urteil vom 2. April 2003 - B 6 KA 28/02 R -).
  • LSG Rheinland-Pfalz, 01.12.2005 - L 5 KA 77/04

    Vertragsarzt - Erstattungsfähigkeit - Kosten der Herstellung von Abdeckungen …

    Leistungsbeschreibungen dürfen indes weder ausdehnend ausgelegt noch analog angewandt werden (zum Ganzen BSG 2.4.2003 - B 6 KA 28/02 R, SozR 4-5533 § 40 Nr. 1).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 30.06.2004 - L 3 KA 54/04

    Anspruch auf Vergütung einer im Rahmen der belegärztlichen Tätigkeit …

    Belegärzte sind nicht am Krankenhaus angestellte Vertragsärzte, die berechtigt sind, ihre Patienten (Belegpatienten) im Krankenhaus unter Inanspruchnahme der hierfür bereitgestellten Dienste, Einrichtungen und Mittel vollstationär oder teilstationär zu behandeln, ohne hierfür vom Krankenhaus eine Vergütung zu erhalten (§ 121 Abs. 2 SGB V sowie § 38 Abs. 1 BMV-Ä bzw. § 31 Abs. 1 EKV-Ä; vgl. dazu BSG, Urteil vom 2. April 2003 - B 6 KA 28/02 R).
  • LSG Baden-Württemberg, 29.08.2012 - L 5 KA 1366/10
  • LSG Baden-Württemberg, 29.08.2012 - L 5 KA 2882/10
  • SG Stuttgart, 08.11.2011 - S 20 KA 378/08
  • SG Karlsruhe, 26.01.2007 - S 1 KA 3088/04

    Belegstation - Anästhesist - Aufsuchen eines Patienten - keine Visite und Besuch …

  • SG Karlsruhe, 26.01.2007 - S 1 KA 5333/04

    Anästhesist - Blutgasanalyse - unselbständige Teilleistung - Überweisungsauftrag …

  • LSG Baden-Württemberg, 18.12.2006 - L 5 KA 4841/06
  • LSG Baden-Württemberg, 23.09.2009 - L 5 KA 5896/07
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Rechtsprechung
   BSG, 24.04.2003 - B 10 LW 8/02 R   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2003,6252
BSG, 24.04.2003 - B 10 LW 8/02 R (https://dejure.org/2003,6252)
BSG, Entscheidung vom 24.04.2003 - B 10 LW 8/02 R (https://dejure.org/2003,6252)
BSG, Entscheidung vom 24. April 2003 - B 10 LW 8/02 R (https://dejure.org/2003,6252)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • Doctrine

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
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  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Alterssicherung der Landwirte

  • lexetius.com

    Ausgleichsleistung an Arbeitnehmer der Land- und Forstwirtschaft - Beschäftigungsverhältnis als Betriebshelfer beim Betriebshelferdienst bzw der landwirtschaftlichen Alterskasse - Arbeitnehmerüberlassung - landwirtschaftlicher Arbeitnehmer - Betrieb der Landwirtschaft

  • Judicialis

    ZVALG § 12 Abs 1; ; ZVALG § 2 Abs 2

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anspruch auf Ausgleichsleistung zur Regelaltersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung; Begriff des landwirtschaftlichen Arbeitnehmers und des landwirtschaftlichen Betriebes; Einordnung einer Tätigkeit bei einem Betriebshilfsdienst und der Landwirtschaftlichen ...

  • rechtsportal.de

    Beschäftigung als landwirtschaftlicher Arbeitnehmer

  • datenbank.nwb.de
  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZS 2004, 43 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (4)

  • BSG, 20.10.1977 - 11 RZLw 2/77

    Landwirtschaftlicher Arbeitnehmer - Milchkontrollverbände - Angestellter - …

    Auszug aus BSG, 24.04.2003 - B 10 LW 8/02 R
    Nach allgemeiner Auffassung fallen darunter nur solche Betriebe, die Grund und Boden zur Gewinnung organischer Erzeugnisse einschließlich der Erzeugung von Pflanzen und Tieren bewirtschaften (BSG SozR 5866 § 2 Nr. 1 mwN).

    Ob diese Art von Arbeitgebern nach § 123 Abs. 1 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VII) bzw nach dessen Vorgängervorschrift (§ 776 Abs. 1 Reichsversicherungsordnung ) von der landwirtschaftlichen Unfallversicherung erfasst wird, ist ohne Belang (BSG SozR 5866 § 2 Nr. 1).

  • BAG, 03.12.1997 - 7 AZR 764/96

    Arbeitnehmerüberlassung im Konzern

    Auszug aus BSG, 24.04.2003 - B 10 LW 8/02 R
    Eine Arbeitnehmerüberlassung, wie sie das LSG insbesondere für die unternehmerische Tätigkeit des Betriebshilfsdienstes festgestellt hat, setzt eine Vereinbarung zwischen dem Vertragsarbeitgeber und einem Dritten voraus, wonach der Arbeitnehmer auf Grund der damit eingegangenen Verpflichtung seines Arbeitgebers bei dem Dritten zur Förderung von dessen Betriebszwecken tätig wird; dabei kommt es zu einer vollständigen Eingliederung des Arbeitnehmers in den Betrieb des Entleihers (vgl zB BAGE 87, 186, 188 ff).
  • BSG, 15.12.1988 - 11a RZLw 1/87

    Ausgleichsleistung nach dem Gesetz über die Errichtung einer …

    Auszug aus BSG, 24.04.2003 - B 10 LW 8/02 R
    Die dort gegebene Definition gilt auch für den Zweiten Abschnitt des Gesetzes (…BSG SozR 5866 § 12 Nr. 3; BSG, Urteil vom 15. Dezember 1988 - 4/11a RZLw 1/87 -, SozSich 1989, 287).
  • BSG, 22.06.1978 - 11 RZLw 4/77

    Anrechnung von Wartezeit - Landwirtschaftlicher Arbeitnehmer - Ausland

    Auszug aus BSG, 24.04.2003 - B 10 LW 8/02 R
    Die dort gegebene Definition gilt auch für den Zweiten Abschnitt des Gesetzes (BSG SozR 5866 § 12 Nr. 3; BSG, Urteil vom 15. Dezember 1988 - 4/11a RZLw 1/87 -, SozSich 1989, 287).
  • LSG Berlin-Brandenburg, 31.08.2017 - L 22 LW 2/16

    Anspruchsleistung Land- und Forstwirtschaft - Betrieb der Land- und …

    Rn. 66 Der Begriff des landwirtschaftlichen Arbeitnehmers ergibt sich aus § 2 Abs. 2 ZVALG (BSG, Urteil vom 24. April 2003 - B 10 LW 8/02 R, Rdnr. 13, zitiert nach juris, abgedruckt in SozR 4-5860 § 12 Nr. 1; BSG…, Urteil vom 15. Dezember 1988 - 4/11a RZLw 1/87, Rdnr. 14, zitiert nach juris; BSG…, Urteil vom 20. Oktober 1977 - 11 RZLw 2/77, Rdnr. 10, zitiert nach juris, abgedruckt in SozR 5866 § 2 Nr. 1 = BSGE 45, 82).

    Rn. 81 Betriebe der Landwirtschaft sind solche Betriebe, die Grund und Boden zur Gewinnung organischer Erzeugnisse einschließlich der Erzeugung von Pflanzen und Tieren bewirtschaften (BSG, Urteil vom 24. April 2003 - B 10 LW 8/02 R, Rdnr. 15; BSG…, Urteil vom 20. Oktober 1977 - 11 RZLw 2/77, Rdnr. 10).

    Das Unternehmen muss selbst landwirtschaftliche Produktion betreiben (BSG, Urteil vom 24. April 2003 - B 10 LW 8/02 R, Rdnr. 15) Erforderlich ist, dass land- oder forstwirtschaftliche Arbeiten auf den land- oder forstwirtschaftlichen Flächen vorgenommen werden.

    § 2 Abs. 2 ZVALG weicht von der Definition der landwirtschaftlichen Unternehmen in diesen Vorschriften insofern deutlich ab, als er (sogar) die dort der Landwirtschaft im weiteren Sinne zugeordneten Produktionen des Gartenbaus, der Seen-, Bach- und Flussfischerei (Binnenfischerei) sowie der Imkerei nicht einschließt (BSG, Urteil vom 24. April 2003 - B 10 LW 8/02 R, Rdnr. 16; so insbesondere BSG…, Urteil vom 20. Oktober 1977 - 11 RZLw 2/77, Rdnr. 13).

    Während der Tarifvertrag über die Zusatzversorgung der Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft vom 28. November 2000, der zum 01. Januar 2001 für allgemeinverbindlich erklärt worden ist (Bundesanzeiger Nr. 83 vom 04. Mai 2002) und der zum selben Zeitpunkt an die Stelle des Tarifvertrages über eine Zusatzversorgung der Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft vom 25. Februar 1994 getreten ist (§ 17 Abs. 1), hinsichtlich des fachlichen Geltungsbereiches nach § 1 Abs. 2 Satz 1 weiterhin mit der Definition in § 2 Abs. 2 ZVALG übereinstimmt, hat der Gesetzgeber nach wie vor den darüber hinausgehenden fachlichen Geltungsbereich nach § 1 Abs. 2 Satz 2 nicht im ZVALG nachvollzogen (in diesem Sinne zum Tarifvertrag über die Zusatzversorgung der Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft vom 25. Februar 1994 BSG, Urteil vom 24. April 2003 - B 10 LW 8/02 R, Rdnr. 16).

  • BSG, 13.11.2025 - B 12 BA 11/23 R

    Sozialversicherungspflicht in der Tätigkeit als landwirtschaftlicher …

    Von der Erlaubnispflicht sollten Selbsthilfeorganisationen im Bereich der Landwirtschaft, die landwirtschaftlichen Unternehmen Betriebshelfer oder Dorfhelferinnen zur Verfügung stellen, ausgenommen sein, wenn sie nicht in Gewinnabsicht handeln würden (BT-Drucks VI/2303 S 10 zu Art. 1 § 1, vgl auch BSG Urteil vom 24.4.2003 - B 10 LW 8/02 R - SozR 4-5860 § 12 Nr. 1 RdNr 23).
  • LSG Berlin-Brandenburg, 26.05.2011 - L 22 LW 2/09

    Zusatzversorgungskasse für Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft, …

    Rn. 29 Der Begriff des landwirtschaftlichen Arbeitnehmers ergibt sich aus § 2 Abs. 2 ZVALG (Bundessozialgericht - BSG -, Urteil vom 24. April 2003 - B 10 LW 8/02 R, abgedruckt in SozR 4-5860 § 12 Nr. 1; BSG, Urteil vom 15. Dezember 1988 - 4/11 a RZLw 1/87, zitiert nach juris; BSG…, Urteil vom 20. Oktober 1977 - 11 RZLw 2/77, abgedruckt in SozR 5866 § 2 Nr. 1 = BSGE 45, 82).

    Rn. 40 Betriebe der Landwirtschaft sind solche Betriebe, die Grund und Boden zur Gewinnung organischer Erzeugnisse einschließlich der Erzeugung von Pflanzen und Tieren bewirtschaften (BSG, Urteil vom 24. April 2003 - B 10 LW 8/02 R, BSG, Urteil vom 20. Oktober 1977 - 11 RZLw 2/77).

    Während der Tarifvertrag über die Zusatzversorgung der Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft vom 28. November 2000, der zum 01. Januar 2001 für allgemeinverbindlich erklärt worden ist (Bundesanzeiger Nr. 83 vom 04. Mai 2002) und der zum selben Zeitpunkt an die Stelle des Tarifvertrages über eine Zusatzversorgung der Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft vom 25. Februar 1994 getreten ist (§ 17 Abs. 1), hinsichtlich des fachlichen Geltungsbereiches nach § 1 Abs. 2 Satz 1 weiterhin mit der Definition in § 2 Abs. 2 ZVALG übereinstimmt, hat der Gesetzgeber nach wie vor den darüber hinausgehenden fachlichen Geltungsbereich nach § 1 Abs. 2 Satz 2 nicht im ZVALG nachvollzogen (in diesem Sinne zum Tarifvertrag über die Zusatzversorgung der Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft vom 25. Februar 1994 BSG, Urteil vom 24. April 2003 - B 10 LW 8/02 R).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 30.10.2019 - L 8 R 838/16
    Eine Überlassung zur Arbeitsleistung liegt nur dann vor, wenn einem Entleiher Arbeitskräfte zur Verfügung gestellt werden, die voll in dessen Betrieb eingegliedert sind und ihre Arbeit allein nach Weisungen des Entleihers und in dessen Interesse ausführen (vgl. hierzu BAG, Urteil v. 18.1.2012, 7 AZR 723/10, AP Nr. 10 zu § 9 AÜG; Urteil v. 10.10.2007, 7 AZR 487/06, juris; Urteil v. 6.8.2003, 7 AZR 180/03, AP Nr. 6 zu § 9 AÜG; Urteil v. 25.10.2000, 7 AZR 487/99, AP Nr. 15 zu § 10 AÜG; BSG, Urteil v. 24.4.2003, B 10 LW 8/02 R, SozR 4-5860 § 12 Nr. 1; Senat, Beschluss v. 19.12.2012, L 8 R 289/12 B ER; Beschluss v. 21.7.2011, L 8 R 280/11 B ER; Senat, Urteil v. 28.1.2015, L 8 R 677/12; Senat, Urteil v. 26.8.2016, L 8 R 595/13 jeweils juris).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 19.12.2018 - L 8 R 335/14

    Rechtmäßigkeit der Rücknahme eines Summenbeitrags- und Schätzbescheides

    Rn. 135 Eine Überlassung eines Arbeitnehmers zur Arbeitsleistung im Sinne des § 1 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 AÜG liegt vor, wenn der Arbeitnehmer in die Arbeitsorganisation des Entleihers eingegliedert ist und seinen Weisungen unterliegt (gesicherte Rechtsprechung des BAG, Urteil v. 18.1.2012, 7 AZR 723/10, AP Nr. 10 zu § 9 AÜG; Urteil v. 10.10.2007, 7 AZR 487/06, juris; Urteil v. 6.8.2003, 7 AZR 180/03, AP Nr. 6 zu § 9 AÜG; Urteil v. 25.10.2000, 7 AZR 487/99, AP Nr. 15 zu § 10 AÜG; BSG, Urteil v. 24.4.2003, B 10 LW 8/02 R, SozR 4-5860 § 12 Nr. 1; Senat, Beschluss v. 19.12.2012, L 8 R 289/12 B ER; Beschluss v. 21.7.2011, L 8 R 280/11 B ER; Senat, Urteil v. 28.1.2015, L 8 R 677/12 jeweils juris).
  • LSG Sachsen-Anhalt, 08.03.2018 - L 3 R 85/16

    Anspruch auf Gewährung einer Ausgleichsleistung nach dem Gesetz über die …

    Nach allgemeiner Auffassung fallen darunter nur solche Betriebe, die Grund und Boden zur Gewinnung organischer Erzeugnisse einschließlich der Erzeugung von Pflanzen und Tieren bewirtschaften (Bundessozialgericht (BSG), Urteil vom 20. Oktober 1977 - 11 RZLw 2/77 -, juris RdNr. 10; Urteil vom 24. April 2003 - B 10 LW 8/02 R -, juris RdNr. 15).

    Rn. 36 Ob Arbeitgeber nach § 123 SGB VII von der landwirtschaftlichen Unfallversicherung erfasst werden, ist zudem nach der Rechtsprechung des BSG, der der Senat sich anschließt, ohne Belang (BSG, Urteil vom 24. April 2003, a.a.O., RdNr. 16 ff.).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 26.08.2016 - L 8 R 595/13

    Sozialrechtliche Versicherungspflicht

    Eine Überlassung zur Arbeitsleistung liegt nur dann vor, wenn einem Entleiher Arbeitskräfte zur Verfügung gestellt werden, die voll in dessen Betrieb eingegliedert sind und ihre Arbeit allein nach Weisungen des Entleihers und in dessen Interesse ausführen (vgl. hierzu BAG, Urteil v. 18.1.2012, 7 AZR 723/10, AP Nr. 10 zu § 9 AÜG; Urteil v. 10.10.2007, 7 AZR 487/06, juris; Urteil v. 6.8.2003, 7 AZR 180/03, AP Nr. 6 zu § 9 AÜG; Urteil v. 25.10.2000, 7 AZR 487/99, AP Nr. 15 zu § 10 AÜG; BSG, Urteil v. 24.4.2003, B 10 LW 8/02 R, SozR 4-5860 § 12 Nr. 1; Senat, Beschluss v. 19.12.2012, L 8 R 289/12 B ER; Beschluss v. 21.7.2011, L 8 R 280/11 B ER; Senat, Urteil v. 28.1.2015, L 8 R 677/12, jeweils juris).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 02.11.2016 - L 8 R 456/14

    Sozialrechtliche Versicherungspflicht

    Eine Überlassung zur Arbeitsleistung in diesem Sinne liegt vor, wenn einem Entleiher Arbeitskräfte zur Verfügung gestellt werden, die in dessen Betrieb eingegliedert sind und ihre Arbeit allein nach Weisungen des Entleihers und in dessen Interesse ausführen (vgl. hierzu und zum Folgenden BAG, Urteil v. 18.1.2012, 7 AZR 723/10, AP Nr. 10 zu § 9 AÜG; Urteil v. 10.10.2007, 7 AZR 487/06, juris; Urteil v. 6.8.2003, 7 AZR 180/03, AP Nr. 6 zu § 9 AÜG; Urteil v. 25.10.2000, z AZR 487/99, AP Nr. 15 zu § 10 AÜG; BSG, Urteil v. 24.4.2003, B 10 LW 8/02 R, SozR 4-5860 § 12 Nr. 1; Senat, Beschluss v. 19.12.2012, L 8 R 289/12 B ER; Beschluss v. 21.7.2011, L 8 R 280/11 B ER; juris).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 28.01.2015 - L 8 R 677/12

    Streit über die Sozialversicherungspflicht einer im Rahmen einer unerlaubten …

    Rn. 81 a) Eine Überlassung zur Arbeitsleistung im Sinne des § 1 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 AÜG liegt vor, wenn einem Entleiher Arbeitskräfte zur Verfügung gestellt werden, die in dessen Betrieb eingegliedert sind und ihre Arbeit allein nach Weisungen des Entleihers und in dessen Interesse ausführen (vgl. hierzu und zum Folgenden BAG, Urteil v. 18.1.2012, 7 AZR 723/10, AP Nr. 10 zu § 9 AÜG; Urteil v. 10.10.2007, 7 AZR 487/06, juris; Urteil v. 6.8.2003, 7 AZR 180/03, AP Nr. 6 zu § 9 AÜG; Urteil v. 25.10.2000, z AZR 487/99, AP Nr. 15 zu § 10 AÜG; BSG, Urteil v. 24.4.2003, B 10 LW 8/02 R, SozR 4-5860 § 12 Nr. 1; Senat, Beschluss v. 19.12.2012, L 8 R 289/12 B ER; Beschluss v. 21.7.2011, L 8 R 280/11 B ER; juris).
  • LSG Saarland, 08.03.2018 - L 3 R 85/16
    Nach allgemeiner Auffassung fallen darunter nur solche Betriebe, die Grund und Boden zur Gewinnung organischer Erzeugnisse einschließlich der Erzeugung von Pflanzen und Tieren bewirtschaften ( Bundessozialgericht (BSG), Urteil vom 20. Oktober 1977 - 11 RZLw 2/77 -, juris RdNr. 10; Urteil vom 24. April 2003 - B 10 LW 8/02 R -, juris RdNr. 15).

    Ob Arbeitgeber nach § 123 SGB VII von der landwirtschaftlichen Unfallversicherung erfasst werden, ist zudem nach der Rechtsprechung des BSG, der der Senat sich anschließt, ohne Belang (BSG, Urteil vom 24. April 2003, a.a.O., RdNr. 16 ff.).

  • LSG Bayern, 14.04.2016 - L 7 R 377/15

    Anforderungen an die Arbeitnehmerüberlassung

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 29.06.2016 - L 8 R 1113/12

    Rechtmäßigkeit eines Betriebsprüfungsbescheides

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Rechtsprechung
   LSG Rheinland-Pfalz, 06.02.2003 - L 5 KR 51/02   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2003,9627
LSG Rheinland-Pfalz, 06.02.2003 - L 5 KR 51/02 (https://dejure.org/2003,9627)
LSG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 06.02.2003 - L 5 KR 51/02 (https://dejure.org/2003,9627)
LSG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 06. Februar 2003 - L 5 KR 51/02 (https://dejure.org/2003,9627)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anspruch auf Freistellung von den Kosten für eine Krankenhausbehandlung; Anspruch der Versicherten auf die Leistungen der Krankenkassen als Sach- und Dienstleistungen; Persönliche Inanspruchnahme des Patienten bei gehöriger Aufklärung über das Risiko einer ...

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZS 2004, 43
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (8)

  • BSG, 09.06.1998 - B 1 KR 18/96 R

    Krankenversicherung - Entscheidung über Gewährung von Krankenhausbehandlung …

    Auszug aus LSG Rheinland-Pfalz, 06.02.2003 - L 5 KR 51/02
    bis 27.06.1999 bereits durch ein rechtskräftiges zivilrechtliches Urteil geltend gemacht hat, die Klägerin den eingeklagten Betrag bisher aber nicht bezahlt hat, richtet sich ihr Klagebegehren nicht auf Kostenerstattung nach § 13 Abs. 3 des Fünften Buches des Sozialgesetzbuches (SGB V), sondern auf Freistellung von den Kosten für die noch nicht bezahlte Krankenhausbehandlung (BSG 09.06.1998 -B 1 KR 18/96 R, SozR 3-2500 § 39 Nr. 5).

    Weigert sich die Krankenkasse bei einer solchen Konstellation, die Kosten der erbrachten Leistungen zu tragen, so geht es nicht um Kostenerstattung, sondern um die Erfüllung des Sachleistungsanspruchs und die Freistellung von etwaigen Vergütungsforderungen des Leistungserbringers (BSG 09.06.1998 aaO).

  • BSG, 21.08.1996 - 3 RK 2/96

    Kosten eines stationären Aufenthaltes beim sogenannten Krankenhauswandern von …

    Auszug aus LSG Rheinland-Pfalz, 06.02.2003 - L 5 KR 51/02
    Die Einbeziehung der Klägerin durch Inanspruchnahme im Wege der Zivilklage durch die Beigeladene war ein Verstoß gegen den Vertrag nach § 112 Abs. 2 Nr. 1 SGB V vom 27.11.1998, den die Baden-Württembergische Krankenhausgesellschaft unter anderem für die Beigeladene mit den Baden-Württembergischen Krankenkassen abgeschlossen hat und der auch für die Beziehungen zwischen der Beklagten und der Beigeladenen gilt (BSG 21.08.1996 - 3 RK 2/96, SozR 3-2500 § 39 Nr. 4).

    Dagegen haben die maßgeblichen Abrechnungsbeziehungen eine öffentlich-rechtliche Ausgestaltung erhalten und fallen in die Zuständigkeit der Sozialgerichte (BSG 21.08.1996 -3 RK 2/96, SozR 3-2500 § 39 Nr. 4).

  • BSG, 13.12.2001 - B 3 KR 11/01 R

    Krankenversicherung - Leistungen - Krankenhausbehandlung - …

    Auszug aus LSG Rheinland-Pfalz, 06.02.2003 - L 5 KR 51/02
    Bei ihrer Überprüfung werden die Beklagte und die Beigeladene zu beachten haben, dass über die Erforderlichkeit der Krankenhausbehandlung zunächst der Krankenhausarzt entscheidet und das eine Zahlungspflicht der Krankenkasse für eine stationäre Versorgung eines Versicherten nur dann entfällt, wenn sich die Entscheidung des Krankenhausarztes nach seinen jeweiligen Erkennungsmöglichkeiten als nicht vertretbar herausstellt (BSG 13.12.2001 -B 3 KR 11/01 R, SozR 3-2500 § 112 Nr. 2).
  • BSG, 16.11.1999 - B 1 KR 9/97 R

    Bindungswirkung bei der Bewilligung wiederkehrender Behandlungsmaßnahmen, keine …

    Auszug aus LSG Rheinland-Pfalz, 06.02.2003 - L 5 KR 51/02
    Behandlungsmaßnahmen im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung sind wegen des überaus starken Bezugs zur persönlichen Situation des Behandelten und der besonderen Abhängigkeit vom aktuellen Gesundheitszustand von der Krankenkasse stets zeitnah zu gewähren und vom Versicherten in Anspruch zu nehmen (BSG 16.11.1999 -B 1 RK 9/97 R, SozR 3-2500 § 27 Nr. 12).
  • BSG, 09.10.2001 - B 1 KR 6/01 R

    Stationäre Notfallbehandlung - nicht zugelassenes Krankenhaus - Sachleistung - …

    Auszug aus LSG Rheinland-Pfalz, 06.02.2003 - L 5 KR 51/02
    Zwar hat das Bundessozialgericht (BSG) inzwischen entschieden, dass das Kostenerstattungsverfahren nach § 13 Abs. 3 SGB V keine Handhabe biete, die Leistungspflicht der Krankenkasse losgelöst von einer tatsächlichen Kostenbelastung allein im Interesse des Leistungserbringers abstrakt klären zu lassen und diesen damit einen eigenen Prozess zu ersparen (BSG 09.10.2001 -B 1 KR 6/01 R, SozR 3-2500 § 13 Nr. 25), da jedoch die Beigeladene hier inzwischen ein vollstreckbares Urteil gegen die Klägerin erwirkt hat, ist das Freistellungsersuchen von den entstandenen Kosten gegenüber der Beklagten nicht unzulässig.
  • BSG, 23.10.1996 - 4 RK 2/96

    Systemversagen, das die Kostenerstattungspflicht des Krankenversicherungsträgers …

    Auszug aus LSG Rheinland-Pfalz, 06.02.2003 - L 5 KR 51/02
    Etwas anderes gilt nur dann, wenn der Versicherte wusste oder hätte wissen müssen, dass ihm ein Behandlungsanspruch nicht zustand (BSG 23.10.1996 -4 RK 2/96, SozR 3-2500 § 13 Nr. 12).
  • BSG, 21.11.1991 - 3 RK 32/89

    Zulässigkeit der Klage einer Krankenkasse gegen einen Krankenhausträger auf …

    Auszug aus LSG Rheinland-Pfalz, 06.02.2003 - L 5 KR 51/02
    Die fehlende vorherige Kostenzusage schließt weder einen Anspruch des Krankenhauses aufgrund der bestehenden vertraglichen Beziehungen gegen die Krankenkasse bei medizinischer Notwendigkeit der stationären Behandlung noch einen Leistungsanspruch des Klägers gegenüber seiner Krankenkasse aus (BSG 24.11.1991 -3 RK 32/89, SozR 3-2500 § 39 Nr. 1).
  • OLG Köln, 04.10.1989 - 27 U 110/89

    Übernahme der Kosten einer Krankenhausbehandlung bei fehlender …

    Auszug aus LSG Rheinland-Pfalz, 06.02.2003 - L 5 KR 51/02
    Solchen Anforderungen genügen bloße Hinweise in Vordruckschreiben, wie sie der Klägerin hier vor und während der Krankenhausbehandlung in erheblichem Umfang zur Unterschrift vorgelegt worden sind, nicht (OLG Köln, 04.10.1989 -27 U 110/89, NJW 1990, S. 1537 f.).
  • LSG Bayern, 29.01.2008 - L 5 KR 381/07

    Erstattung der Kosten für eine stationär durchgeführte Lidoperation; …

    Außerdem sei zu berücksichtigen, dass nach dem Urteil des LSG Rheinland-Pfalz (Az.: L 5 KR 51/02) die Kasse zur Zahlung der Operationskosten bei Einweisung durch den Arzt verpflichtet sei.
  • SG Mainz, 19.09.2006 - S 6 U 56/06

    Gesetzliche Unfallversicherung - notwendige Heilbehandlung - verweigerte …

    Wird bei der Abwicklung der Erfüllung des Sachleistungsanspruchs gegen die Grundsätze des Leistungsrechts verstoßen (z. B. durch unmittelbare Inanspruchnahme des Versicherten durch den Leistungserbringer), so wandelt sich der Sachleistungsanspruch in einen Freistellungsanspruch (BSG, Urteil vom 09.06.1998 - B 1 KR 18/96 R - BSGE 82, 158; LSG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 06.02.2003 - L 5 KR 51/02 - NZS 2004, 43, jeweils für den Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 10.04.2018 - L 16 KR 705/17

    Übernahme von Behandlungskosten

    Das Bundessozialgericht (BSG) hat in einer dem vorliegenden Sachverhalt entsprechenden Konstellation jedoch gleichwohl allein auf die Frage der Verpflichtung der Krankenkasse zur Erbringung der streitigen Behandlung als Sachleistung abgestellt, weil sich der/die Versicherte gerade innerhalb des gesetzlich vorgesehenen Systems habe behandeln lassen wollen (Urteil vom 09.06.1998 - B 1 KR 18/96 R - juris Rn.14 ff.; dem folgend LSG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 06.02.2003 - L 5 KR 51/02 - juris).
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