Rechtsprechung
| RG, 06.02.1922 - 735/21 |
Zitiervorschläge
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Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- RGSt 56, 378
Wird zitiert von ... (3)
- OLG Braunschweig, 01.11.1947 - Ss 44/47
Erschiessung eines SA-Sturmführers, der seine SA-Uniform hatte beseitigen lassen
Das Reichsgericht hat in ständiger Rechtsprechung daran festgehalten, es sei nicht erforderlich, dass der Mordgehilfe seinerseits mit Überlegung handele (RGSt. 56, 378). - BGH, 13.12.1951 - 4 StR 271/51
Rechtsmittel
Es kann hiernach unerörtert bleiben, ob eine vorsätzliche Beihilfe zu einer fahrlässigen Straftat rechtlich möglich ist, was vom Reichsgericht in ständiger Rechtsprechung verneint wurde und im Schrifttum trotz Auflockerung der Abhängigkeit der Teilnahme von der Haupttat infolge der Änderung des § 50 StGB durch die Strafrechtsangleichungsverordnung vom 29. Mai 1943 (RGBl I 339) noch vielfach abgelehnt wird (RGSt 10, 8; 16, 277; 45, 88, 90; 51, 39, 41; 56, 378, 379; 58, 163; 65, 411, 415; Frank 18. A. Vorb IV 2 vor § 47, § 49 Anm. I a.E.; Olshausen 12. A. § 49 Vorb 25 vor § 47, § 48 Anm. 2; Bockelmann, Über das Verhältnis von Täterschaft und Teilnahme 1949, S 18 ff, 47 ff; Dalcke 35. A. § 49 Anm. 2). - BGH, 28.09.1954 - 1 StR 445/54
Rechtsmittel
Es hat - gestützt auf die Entscheidung RGSt 56, 378 - es für genügend erachtet, dass die Haupttäter den Tod der Frau de R. verursacht haben.
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