Rechtsprechung
| RG, 05.10.1922 - VI 752/21 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)
Beweisverwertung bei Teilurteil
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- RGZ 105, 219
Wird zitiert von ... (13)
- BGH, 19.12.1969 - VI ZR 128/68
Beweispflichtige Partei - Urkundenbeweis - Vernehmungsprotokolle - Zeuge
Das i s t auch dann z u lä s s ig , wenn d ie Gegen p a rtei der Verwertung der P rotokolle wi der sp räch t, denn d ie Führung des Urkundenbeweises bedarf gru n dsätzlich n ich t d e 3 E inverständnisses der Gegenpartei (RGZ 105 219 221 und RG JW 1935, 2953)- Indessen g i l t in sow eit d ie Einschränkung, daß keine Partei geh alten i s t , den Urkundenbeweis sch lech th in s t a t t des Zeugenbeweises g e lte n zu la s s e n 0 Vielmehr kann jede P artei die Vernehmung des in einem anderen Verfahren vernommenen Zeugen über ein e erhebliche Behauptung dadurch er zwingen, daß s ie dessen Vernehmung nach § 375 ZPO beantragt. - BGH, 10.10.1961 - VI ZR 40/61
Umfang der Rechtshängigkeit eines beziffert geltend gemachten …
Die Klägerin hat, was nicht einmal entscheidend ist (vgl. RGZ 105, 219, 221), der Verwertung der Aussage nicht widersprochen.Unter diesen Umständen war das Berufungsgericht nicht gehindert, die Niederschrift über die Aussage Talmans im Wege des Urkundenbeweises zu verwerten (vgl. BGHZ 7, 116; RGZ 105, 219).
- OLG Brandenburg, 24.02.2005 - 5 U 42/04
Wegerecht und Fahrrecht an einem Grundstück
Das ist auch zulässig, wenn die Gegenpartei der Verwertung der Protokoll widerspricht; denn die Führung des Urkundenbeweises bedarf grundsätzlich nicht des Einverständnisses der Gegenpartei (h.M. seit RGZ 105, 219, 221; RG JW 1935, 2953 ).
- BGH, 30.11.1959 - III ZR 134/59
Baulandsache. Versäumnisverfahren; Kosten
Darin kam nicht in ausreichender Form der Wille zum Ausdruck, auch, in der vorliegenden Sache W. erneut abzulehnen, zumal das Landgericht bis dahin W. nicht zum Sachverständigen bestellt und die Stadt andere prozessuale Möglichkeiten hatte, die sofortige Verwertung des in anderen Akten liegenden schriftlichen Gutachtens von W. zu verhindern (vgl. RGZ 105, 219/221; BGHZ 7, 116/121; LM Nr. 7 zu ZPO § 286 E). - BGH, 11.11.1969 - VI ZR 88/68
Voraussetzungen für ein Anspruch auf Ersatz des durch den Tod des Ehemannes …
Zwar ist in Rechtsprechung und Schrifttum anerkannt, daß die Verwertung einer Niederschrift eines Zeugen aus einem anderen Verfahren urkundenbeweislich möglich ist (RGZ 105, 219, 221; RG JW 1935, 2953; OGHZ 1, 206, 207; BGHZ 7, 116, 121 [BGH 14.07.1952 - IV ZR 25/52] ;… Stein/Jonas/Schumann/Leipold, ZPO, 19. Aufl., § 286 Anm. III 4 a). - BGH, 04.05.1960 - V ZR 163/58 Bei einem solchen Antrag handelt es sich nämlich nicht um einen Antrag auf wiederholte Vernehmung im Sinne des § 398 ZPO, sondern um die erstmalige Antretung des Zeugenbeweises im Sinne des § 373 ZPO (BGHZ 7, 116, 122; RGZ 105, 219, 221).
- BGH, 07.02.1963 - III ZR 119/62 Das e n ts p ra c h b e r e i t s d e r R e c h tsp re c h u n g d es R e ic h s g e r ic h ts (RGZ 105, 219, 221)" '2 1.
- BGH, 02.11.1964 - II ZR 92/63
Kollision zweier Schiffe - Gestattung der Begegnung zweier Schiffe - …
Nachdem die Strafakten auf Antrag der Klägerin beigezogen und zum Gegenstand der mündlichen Verhandlung gemacht worden waren, konnte und mußte das Berufungsgericht die in diesen Akten enthaltenen Aussagen der Zeugen urkundenbeweislich würdigen (RGZ 105, 219, 221; BGH 7, 116, 121; RG JW 1935, 2953). - BGH, 16.10.1957 - IV ZR 132/57
Rechtsmittel
Ihr steht vor allem die Erwägung entgegen, daß die Parteien unter den Beweismitteln für ihre Behauptungen frei wählen, also insbesondere den Zeugen- und Sachverständigenbeweis durch den Urkundenbeweis ersetzen, z.B. zum Beweise für ihre Behauptungen sich auch auf Niederschriften über Zeugenvernehmungen in einem früheren Rechtsstreit berufen können, statt die Vernehmung dieser Zeugen zu beantragen (vgl. RGZ 46, 410 [412]; 105, 219 [221]; BGHZ 7, 116 [122]). - BGH, 18.03.1953 - VI ZR 23/52 Zwar war entgegen der Ansicht der Revision die Verwendung der in dem Strafverfahren gegen den Zweitbeklagten erfolgten Beweiserhebungen, auf die die Klägerinnen sich ausdrücklich bezogen hatten, trotz des Widerspruchs der Beklagten nicht unzulässig (vgl. RGZ 105, 219 [220]; RGJW 1932, 170 Nr. 6; RGJW 1935, 2953 Nr. 9; OGHZ 1, 206 [207]).
- BGH, 02.11.1964 - II ZR 91/63
Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision - Anforderungen an die Darlegung …
- BGH, 11.06.1956 - III ZR 316/54
Rechtsmittel
- BGH, 18.01.1956 - IV ZR 114/55
Rechtsmittel
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