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Rechtsprechung
   RG, 25.06.1930 - I 21/30   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1930,477
RG, 25.06.1930 - I 21/30 (https://dejure.org/1930,477)
RG, Entscheidung vom 25.06.1930 - I 21/30 (https://dejure.org/1930,477)
RG, Entscheidung vom 25. Juni 1930 - I 21/30 (https://dejure.org/1930,477)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • RGZ 129, 252
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • OLG Nürnberg, 26.08.2025 - 3 U 1451/24

    Urheberrechtsverletzung wegen Zitate in Lehrerhandreichung zu einem Jugendroman

    Eine Situation wie bei dem Operettenführer, dem das RG attestiert hat, dass sich der Verfasser auf eine sehr kurze Einführung in andeutenden Sätzen beschränkt hat, die nur spärliche eigene Zutaten darstellten und daher weder bemerkenswerten Gehalt noch persönliche Farbe verliehen (RG, Urteil vom 25. Juni 1930, I 21/30, RGZ 129, 252 (257)), ist daher hier gerade nicht gegeben.

    Rn. 56 Damit liegt eine Situation vor, die sich diametral von der unterscheidet, die Gegenstand der Operettenführer-Entscheidung des Reichsgerichts (RG, Urteil vom 25. Juni 1930, I 21/30, RGZ 129, 252)) war.

    Die dort zu beurteilenden Hefte enthielten ausweislich des Entscheidungstatbestands eine Schilderung des Handlungsganges der Werke mit eingestreuten Notenbeispielen, denen Stücke der Liedertexte beigedruckt waren (RGZ 129, 252 (252)).

    Der räumliche Anteil der Handlungsschilderung war dabei im Vergleich zu Noten und Text durchwegs gering (50% und weniger; RGZ 129, 252 (253)).

    Dabei hätten die eigenständig verfassten Passagen lediglich als Faden gedient, an dem die Notenbeispiele und Textteile aufgereiht waren, und wurden deshalb als reiner Handlungsbericht ohne eigene irgendwie beträchtliche Gedanken qualifiziert (RGZ 129, 252 (256)).

  • BGH, 15.11.1957 - I ZR 83/56

    Sherlock Holmes

    Hierbei fällt auch ins Gewicht, daß die Frage, ob überhaupt eine Rechtsverletzung gegeben war, durchaus zweifelhaft erscheinen konnte und jedenfalls Anhaltspunkte dafür, daß sich etwa die Beklagte eines unzulässigen Eingriffs in Rechte der Kläger bewußt gewesen wäre, nicht vorliegen (RGZ 129, 252, 258; 127, 321, 323).
  • BGH, 23.05.1985 - I ZR 28/83

    Geistchristentum; Zulässigkeit von Zitaten aus Werken

    Es ist dabei im Ansatz allerdings zutreffend davon ausgegangen, daß der sachliche Umfang des Kleinzitats durch den konkreten Zitatzweck im Rahmen des zitierenden Werks, seiner Art, seines Inhalts und Zwecks begrenzt wird (vgl. RGZ 129, 252, 254 ff. - Operettenführer; auch BGHZ 50, 147, 151 [BGH 03.04.1968 - I ZR 83/66] - Kandinsky I).
  • BGH, 03.11.1967 - Ib ZR 123/65

    Haselnuß

    D abei w urde b e z ü g lic h d es S c h u tz e s s o lc h e r O rig in a lw e rk e , in s b e s o n d e re von S c h r if tw e r k e n , angenommen, daß an das Maß g e i s t i g e r T ä t i g k e i t u n t e r Um ständen k e in e b e so n d e rs hohen A n fo rd eru n g en zu s t e l l e n s e i e n ( v g l. BGH GRUR 1961, 8 5, 8? zu Z i f f . I I 1 b - P f if f ik u s - D o s e ; RGZ 129, 252, 255 - O p e r e tte n f ü h r e r ; 123? 120, 123 - B rücke zum J e n s e i t s ; 116, 292, 295 - A dreßbuch; 108, 6 2, 65 - W a n d e rk a rte ; 8 1, 120, 123 - K o c h re z e p te ).
  • BGH, 01.04.1958 - I ZR 49/57

    Mecki-Igel I / Mecki - Igel I

    Eine derartige Feststellung wäre in der Tat nicht ausreichend, da auch unfreie, abhängige Schöpfungen als Nachbildungen (Bearbeitungen) Urheberrechtsschutz gegenüber jedermann genießen können (RGZ 129, 252, 256, Ulmer, Urheber- und Verlagsrecht 1951 S. 163).
  • BGH, 30.06.1976 - I ZR 63/75

    Umfang übertragener Schmalfilmrechte

    Unter diesen Umständen lag aber auch für die Beklagte zu 1 die Annahme nahe, die Klägerin sei an sie wegen der Vermietung und des Verkaufs von Schmalfilmkopien für nicht-öffentliche Tonfilmvorführungen nur deshalb nicht mit dem Anspruch auf Zahlung eines Entgelts herangetreten, weil sie diese Eingriffe in die Rechte der Filmkomponisten für unbedeutend und den Schaden für geringfügig gehalten habe (vgl. RGZ 129, 252, 258 f - Operettenführer).
  • EGMR, 28.04.2009 - 17214/05

    Savino ./. Italien / Persichetti ./. Italien

    Selon les critères d'évaluation fixés dans l'avis de concours, seraient admis à passer l'épreuve orale les candidats ayant obtenu une note moyenne de 21/30 ainsi qu'une note minimale de 18/30 pour chaque épreuve écrite.
  • FG Münster, 27.08.2002 - 1 K 4975/99

    Kein Kindergeldanspruch für Kind eines in anderem EU-Staat anerkannten …

    Daraus folgt die Kostenquote von 21/30 = 7/10.
  • BGH, 03.11.1967 - Ib ZR 125/65

    Dem Lahrer Kommersbuch entnommene Lieder als gemeinfreies Potpourri - …

    Dabei wurde bezüglich des Schutzes solcher Originalwerke, insbesondere von Schriftwerken, angenommen, daß an das Maß geistiger Tätigkeit unter Umständen keine besonders hoben Anforderungen zu stellen seien (vgl. BGH GRUR 1961, 85, 87 zu Ziff. II 1 b - Pfiffikus-Dose; RGZ 129, 252, 255 - Operettenführer; 123, 120, 123 - Brücke zum Jenseits; 116, 292, 295 - Adreßbuch; 108, 62, 65 - Wanderkarte; 81, 120, 123 - Kochrezepte).
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