Rechtsprechung
| RG, 12.05.1934 - V B 10/34 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- RGZ 144, 314
Wird zitiert von ... (26)
- BGH, 25.09.1975 - VII ZB 9/75
Inhalt einer Berufungsschrift
Mit dem Berufungsgericht ist davon auszugehen, daß hier in der Berufungsschrift hinreichend zum Ausdruck kommt, für wen und gegen wen die Berufung eingelegt worden ist (vgl. zu diesem Erfordernis: RGZ 96, 117; 125, 240; 144, 314; BGHZ 21, 168, 173; BGH NJW 1958, 1726; 1965, 791; 1967, 186; 1971, 763; 1971, 1145; 1974, 976; 1974, 1098; vgl. auch BAG NJW 1960, 1319; 1965, 171; 1969, 1366/1367; 1973, 1949; 1973, 2318). - BGH, 06.02.1985 - I ZR 235/83
Bezeichnung der Parteien bei Einlegung der Berufung; Anforderungen an die …
Diesem Erfordernis ist nach der Rechtsprechung nur dann genügt, wenn bei der Einlegung des Rechtsmittels aus der Rechtsmittelschrift - aus dieser allein oder in Verbindung mit sonstigen Unterlagen oder Umständen - sowohl der Rechtsmittelkläger als auch der Rechtsmittelbeklagte erkennbar sind oder doch jedenfalls bis zum Ablauf der Rechtsmittelfrist erkennbar werden (RGZ 144, 314, 315; BGHZ 65, 114, 115; BGH Beschl. v. 26. September 1961 - V ZB 24/61, LM ZPO § 518 Abs. 2 Ziff. 1 Nr. 3 = NJW 1961, 2347 = VersR 1961, 1092, 1093;… Urt. v. 21. Juni 1983 - VI ZR 245/81, LM ZPO § 518 Abs. 2 Ziff. 1 Nr. 8 = NJW 1984, 58 = VersR 1983, 984, 985; BAGE 21, 368, 369; BAG AP ZPO § 518 Nr. 21 = NJW 1973, 2318, 2319). - BFH, 24.11.1976 - I R 114/75
Revisionsschrift - Inhalt - Revisionsfrist - Revisionskläger
Dabei kommt es nicht nur auf die Erkennbarkeit für die Gegenpartei an; der Rechtsmittelführer muß auch für das Gericht erkennbar sein (Beschluß des BGH vom 29. Juni 1956 V ZB 20/56, BGHZ 21, 168; RG-Beschluß vom 12. Mai 1934 V B 10/34, RGZ 144, 314).Diese Grundsätze werden zum Zivilprozeßrecht in ständiger Rechtsprechung vertreten (RG-Urteil II 40/19; RG-Beschluß V B 10/34; BGH-Beschluß V ZB 20/56; Beschlüsse des BAG vom 4. Juli 1973 1 AZB 12/73, HFR 1973, 555, 2 AZR 99/73; vom 14. August 1973 3 AZR 292/73, HFR 1974, 125).
- BGH, 13.01.1953 - IV ZB 94/52
Freiwillige Gerichtsbarkeit Beschwerde
Für das Rechtsmittel der Berufung hat das Reichsgericht in ständiger Rechtsprechung (RGZ 96, 117; 125, 240; 144, 314) verlangt, dass die Berufungsschrift den Berufungskläger bezeichnen oder doch wenigstens durch Auslegung ergeben müsse.Das Reichsgericht beruft sich für seinen Standpunkt auf die Bedeutung der Berufungsschrift als die einer eine neue Instanz einleitenden Erklärung einer Partei (RGZ 144, 314).
- BGH, 29.06.1956 - V ZB 20/56
Einlegung der Berufung oder Revision
Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist mit der ständigen Rechtsprechung des Reichsgerichts davon auszugehen, dass die Berufungsschrift die Person des Rechtsmittelklägers erkennen lassen muss (RGZ 96, 117; 125, 20; 144, 314). - BGH, 28.06.1956 - III ZR 327/54
Rechtsmittel
Für den Fall der Berufungseinlegung hat das Reichsgericht dies in ständiger Rechtsprechung ausgesprochen (RGZ 96, 117; 125, 240; 144, 314).Bei der Prüfung der Frage, ob dem in Rede stehenden Erfordernis genügt ist, kann zwar nicht in formalistischer Engherzigkeit allein entscheidend auf den Wortlaut der abgegebenen Erklärung abgestellt werden, sondern man muß entsprechend den zutreffenden Ausführungen in RGZ 144, 314 (316) fragen, ob für den verständigen Leser, ob insbesondere für Prozeßgegner und Gericht das Gewollte hinreichend deutlich erkennbar ist.
- VGH Hessen, 21.12.1988 - 4 TG 2070/88
Antrag auf einstweilige Anordnung - Inhalt der Antragsschrift - ladungsfähige …
So hat bereits das Reichsgericht ( RGZ 144, 314, 318) zu diesem Fragenkomplex unter anderem ausgeführt, die wenigen zwingenden Vorschriften, die die ZPO über die Form wichtiger Verfahrenshandlungen aufstelle, müßten im Interesse eines geregelten Verfahrensganges zur Vermeidung von Rechtsunsicherheit beachtet werden. - BAG, 15.02.1973 - 5 AZR 554/72
Berufungsschrift - Bezeichnung des erstinstanzlichen Urteils - Bezeichnung des …
Eine derartige Ergänzung wird in der Rechtsprechung für den vergleichbaren Fall als zulässig angesehen, daß eine Rechtsmittelschrift nicht angibt, für wen das Rechtsmittel eingelegt werde: (BAG 21, 368 = AP Mr. 1 zu § 553 ZPO; vgl. ferner RGZ 144, 314 ff. /~316 7 und BGH LM Mr. 2 zu § 555 ZPO). - BAG, 14.06.1989 - 2 AZB 5/89
Berufung: Rechtsmittelführer - Unklarheit
Zum notwendigen Inhalt der Berufungsschrift nach § 64 Abs. 6 ArbGG, § 518 Abs. 2 Nr. 1 ZPO gehört die Erklärung, für wen und gegen wen das Rechtsmittel eingelegt wird (RGZ 96, 117, 118; 125, 240, 241; 144, 314, 315; BGHZ 21, 168, 170; 65, 114, 115; BGH Urteil vom 6. Februar 1985 - I ZR 235/83 - NJW 1985, 2651; BGH Beschluß vom 9. Juli 1985 - VI ZB 8/85 - AP Nr. 52 zu § 518 ZPO; BAGE 9, 159 = AP Nr. 6 zu § 518 ZPO; 16, 204, 206 = AP Nr. 1 zu § 620 BGB; 21, 368, 369 = AP Nr. 1 zu § 553 ZPO; BAGE 22, 156, 158 = AP Nr. 1 zu § 8 ArbGG 1953). - BGH, 19.03.1969 - VIII ZR 63/67
Anforderungen an die hinreichende Bezeichnung des Rechtsmittelklägers in der …
Das Reichsgericht (RGZ 144, 314) und der Bundesgerichtshof (BGHZ 21, 168) haben aber gefordert, daß bis zum Ablauf der Rechtsmittelfrist aus den dem Rechtsmittelgericht vorliegenden Unterlagen hervorgehen muß, welche Partei das Rechtsmittel eingelegt hat. - BAG, 28.06.1973 - 3 AZR 469/72
Zulässigkeit - Rechtsmittel - Frist - Kläger - Beklagter
- BGH, 27.09.1983 - X ZB 19/82
Einlegung einer Beschwerde gegen einen Erteilungsbeschluss durch mehrere in einer …
- BAG, 09.03.1978 - 3 AZR 421/77
Berufungsschrift - Rechtsmittelgegner - Ladungsfähige Anschrift
- BAG, 10.04.1986 - 2 AZR 409/85
Zulässigkeit der Revision bei Nichterkennbarkeit des Revisionsbeklagten im …
- BAG, 18.05.1976 - 3 AZB 14/76
Telegrafisch eingelegte Berufung - Erkennbarkeit der anfechtenden Partei
- BGH, 16.07.1965 - Ia ZR 261/63
Nichtigkeit eines Patents - Einlegung der Berufung durch eine …
- BAG, 07.04.1960 - 5 AZR 585/59
Berufungsschrift - Berufung - Berufungskläger
- BGH, 11.07.1958 - IV ZB 127/58
Rechtsmittel
- BAG, 24.04.1980 - 2 AZR 844/79
- BGH, 19.06.1974 - I ZR 62/73
Inhalt des Wesens der Berufungsschrift - Wirkungen einer Falschbezeichnung in der …
- BGH, 24.03.1983 - VII ZB 21/82
Ordnungsgemäße Einlegung der Berufung - Hinreichende Bezeichnung der …
- BGH, 13.05.1974 - VIII ZB 13/74
Richtige Bezeichnung - Rechtsmittel - Rechtsmittelfrist - Ordnungsgemäße …
- BGH, 26.01.1993 - VI ZB 34/92
Formale Anforderungen an die Berufungsschrift - Erfordernis der Feststellbarkeit …
- BGH, 08.12.1966 - VII ZR 303/64
Zulässigkeit einer Revision - Zustellung einer Revisionsschrift
- BGH, 28.05.1965 - VI ZB 8/65
Zulässigkeit einer durch fristgerecht eingegangenen Telegramms eingelegten …
- BGH, 10.07.1957 - V ZR 112/55
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