Rechtsprechung
| RG, 14.12.1937 - VII 141/37 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- RGZ 156, 265
Wird zitiert von ... (23)
- BGH, 24.09.1987 - III ZR 187/86
Materielle Rechtskraft von Vollstreckungsbescheiden; Unterlassung der …
Eine solche Anwendung des § 826 BGB muß jedoch auf besonders schwerwiegende, eng begrenzte Ausnahmefälle beschränkt bleiben, weil jede Ausdehnung das Institut der Rechtskraft aushöhlen, die Rechtssicherheit beeinträchtigen und den Eintritt des Rechtsfriedens in untragbarer Weise in Frage stellen würde (RGZ 155, 55, 58 ff.; 156, 265, 269/270; 163, 287, 289 ff.; BGHZ 26, 391, 396 ff.; 40, 130; 50, 115, 117 ff.; BGH Urteile vom 23. Januar 1974 - VIII ZR 131/72 = NJW 1974, 557; vom 23. Januar 1979 - VI ZR 188/77 = NJW 1979, 1046; vom 29. Mai 1979 - VI ZR 128/77 = JZ 1979, 531; vom 13 Juli 1983 - IVb ZR 2/82 = NJW 1983, 2137 [BGH 15.04.1983 - V ZR 152/82]; vom 19. Februar 1986 - IVb ZR 71/84 = NJW 1986, 1751, 1753/1754 und vom 6. März 1987 - V ZR 19/86 = ZIP 1987, 945, 947; BAG AP BGB § 826 Nr. 14; BSG NJW 1987, 2038). - BGH, 05.03.1958 - IV ZR 307/57
Pflichten des Zeugen zur Beantwortung von Fragen
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BGH, 24.09.1987 - III ZR 264/86
Unzulässigkeit der Zwangsvollstreckung aus einem rechtskräftigen …
Eine solche Anwendung des § 826 BGB muß jedoch auf besonders schwerwiegende, eng begrenzte Ausnahmefälle beschränkt bleiben, weil jede Ausdehnung das Institut der Rechtskraft aushöhlen, die Rechtssicherheit beeinträchtigen und den Eintritt des Rechtsfriedens in untragbarer Weise in Frage stellen würde (RGZ 155, 55, 58 ff; 156, 265, 269/270; 163, 287, 289 ff; BGHZ 26, 391, 396 ff; 40, 130; 50, 115, 117 ff; BGH Urteile vom 23. Januar 1974 - VIII ZR 131/72 = NJW 1974, 557; vom 23. Januar 1979 - VI ZR 199/77 = NJW 1979, 1046; vom 29. Mai 1979 - VI ZR 128/77 = JZ 1979, 531; vom 13. Juli 1983 - IVb ZR 2/82 = NJW 1983, 2317; vom 19. Februar 1986 - IVb ZR 71/84 = NJW 1986, 1751, 1753/1754 und vom 6. März 1987 - V ZR 19/86 = ZIP 1987, 945, 947; BAG AP § 826 BGB Nr. 14; BSG NJW 1987, 2038).
- BGH, 27.11.1952 - IV ZR 57/52
Beilegung eines Streites über die im Ehescheidungsverfahren zu treffende …
Es ist zwar richtig, daß die Beklagte, die, wie sich aus dem Urteil des Berufungsgerichts ergibt, keine positiven Handlungen vornahm, um ein unrichtiges Urteil zu erreichen, in dem Ehescheielungsprozeß als solchem nicht verpflichtet war, ihrem Ehemann Tatsachen mitzuteilen, die bei der Scheidung zu ihren Lasten verwertet werden konnten (RGZ 156, 265 [269]); anders könnte es jedoch sein, soweit zwischen den Parteien, bevor das Scheidungsurteil rechtskräftig war und also nach § 58 EheG eine Unterhaltspflicht des Klägers noch nicht bestand, im Wege freiwilliger Übereinkunft eine Regelung über den nach der Scheidung von dem Kläger zu leistenden Unterhalt getroffen und dabei auch ein Rechtsmittelverzicht vereinbart wurde, durch den der Kläger die Möglichkeit verlor, eine Änderung des seine Alleinschuld aussprechenden Urteils herbeizuführen.Die nur in Ausnahmefällen gerechtfertigte Entscheidung, daß der Grundsatz der Unumstößlichkeit rechtskräftiger Erkenntnisse demjenigen der materiellen Gerechtigkeit zu weichen habe, kann nicht nach einem solchen Maßstab erfolgen, und es muß auch in diesem Fall gelten, was von dem Reichsgericht zu der Frage der Ausnutzung eines die Schuldfrage unrichtig lösenden Scheidungsurteils ausgeführt ist (RGZ 156, 265 [269], 165, 26 [28]).
- BGH, 05.03.1951 - IV ZR 107/50
Rechtsmittel
Dass ein solcher nicht nur unter den Voraussetzungen dieser Bestimmung, sondern auch nach § 138 a.a.O. nichtig sein kann, bedarf keiner weiteren Ausführung (…Palandt BGB 7. Aufl § 779 Anm. 8 d; RGZ 83, 113; 156, 265 [267]).Erst wenn die Rechtsstellung des Klägers endgültig geklärt und der Wert seiner von ihm aufgegebenen Rechte ermittelt ist, ist die Grundlage für die Entscheidung geschaffen, ob zwischen dem Wert der vom Kläger aufgegebenen Rechte und der von den Beklagten versprochenen Gegenleistung unter Berücksichtigung des Umstandes, dass es sich um einen Vergleich handelt (RGZ 156, 265 [267]), ein erhebliches Missverhältnis besteht.
- BGH, 08.10.1953 - IV ZR 191/52
Rechtsmittel
In dem ersten Revisionsurteil ist im Anschluss an die Entscheidungen des Reichsgerichts in RGZ 150, 1 und RGZ 156, 265 ausgeführt, dass das Berufungsgericht zu prüfen haben werde, ob zwischen den von dem Kläger aufgegebenen Rechten und der ihm im Vergleich zugesagten Leistung von 8.000,- RM ein auffälliges Missverhältnis bestehe, und ob ausserdem den Vertragsgegnern eine solche Gesinnung zum Vorwurf gemacht werden könne, dass der Vergleich nach Inhalt, Beweggrund und Zweck gegen das Anstandsgefühl aller billig und gerecht Denkenden verstosse.Denn der Vergleich, gegen den der Kläger ankämpft, ist nur unter zwei Voraussetzungen nichtig: abgesehen von dem Missverhälthis zwischen den aufgegebenen Rechten und der bewilligten Gegenleistung muss auch die Gesinnung des Vertragsgegners verwerflich sein (RGZ 150, 1 ff; 156, 265 [267]).
- BGH, 01.07.1976 - VII ZR 294/74
Wirksamkeit eines einfachen Bestreitens bzw. bloßem Bestreitens einer Forderung - …
Auch braucht nicht erörtert zu werden, inwiefern es einer Partei nicht zuzumuten ist, dem Gegner überhaupt erst die Grundlage für ein schlüssiges Klag- oder Widerklagevorbringen in die Hand zu geben (vgl. dazu RGZ 156, 265, 269; Baumbach/Hartmann Anm. 1 C zu § 138 und 2 zu § 282 ZPO). - BGH, 05.06.1952 - IV ZR 185/51
Rechtsmittel
Ebensowenig ist ersichtlich, dass die Klägerin des gegenwärtigen Rechtsstreits im Wege einer Schadensersatzklage nach § 826 BGB gegen den Beklagten die Unterhaltsfrage wieder aufrollen könnte (RGZ 155, 55; 156, 265 [269]; 169, 129 [130]). - BGH, 27.05.1986 - III ZR 128/85
Fristlose Kreditkündigung und sofortige Zwangsvollstreckung als schuldhafte …
Stellt man diesem Nachgeben der Beklagten den von der K.-Gruppe zu erbringenden Forderungsverzicht gegenüber (zur Ermittlung des Mißverhältnisses zwischen Leistung und Gegenleistung beim Vergleich vgl. RGZ 156, 265, 267; BGH Urteil vom 25. Mai 1964 - II ZR 87/62 = NJW 1964, 1787;… Staudinger/Marburger 12. Aufl. § 779 BGB Rn. 70;… MünchKomm/Pecher 2. Aufl. § 779 BGB Rn. 35), so kann bei der Bewertung nicht einseitig auf die Anspruchsvorstellungen K.'s und der Klägerin abgestellt werden; zu berücksichtigen ist vielmehr, daß einer Durchsetzung dieser Ansprüche - damals wie heute - erhebliche Schwierigkeiten entgegenstanden und -stehen. - BGH, 18.10.1961 - VIII ZR 108/60
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Bei der Abwägung der Leistungen muß der Wert der gegenseitigen Verpflichtungen vor Vergleichsschluß den in dem Vergleich übernommenen Verpflichtungen gegenübergestellt werden (RGZ 156, 265, 267). - BGH, 21.06.1951 - VIII ZR 210/50
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- BGH, 08.11.1972 - IV ZR 109/70
Wirksamkeit einer anlässlich einer Scheidung erklärten Unterhaltsvereinbarung - …
- BGH, 22.05.1968 - IV ZR 578/68
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- BGH, 25.06.1954 - V ZR 140/52
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- BGH, 03.07.1957 - V ZR 66/57
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- BGH, 11.05.1953 - IV ZR 5/53
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- BGH, 18.12.1967 - VII ZR 177/65
Kündigung eines Architektenvertrages - Anfechtung eines Vergleiches wegen …
- BGH, 29.04.1960 - IV ZR 198/59
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- BGH, 27.11.1959 - IV ZR 105/59
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- BGH, 20.03.1975 - VII ZR 239/72
Anordnung der Testamentsvollstreckung für die Zeit der Vorerbschaft - Ermittlung …
- BGH, 29.05.1963 - Ib ZR 204/62
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- BGH, 07.07.1955 - III ZR 222/53
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- BGH, 28.03.1956 - V ZR 214/54
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