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Rechtsprechung
   RG, 04.08.1938 - IV 104/38   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1938,598
RG, 04.08.1938 - IV 104/38 (https://dejure.org/1938,598)
RG, Entscheidung vom 04.08.1938 - IV 104/38 (https://dejure.org/1938,598)
RG, Entscheidung vom 04. August 1938 - IV 104/38 (https://dejure.org/1938,598)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • RGZ 158, 141
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • BGH, 23.05.1984 - IVa ZR 229/82

    Grober Undank bei Verfehlung eines Dritten - Verzeihung

    Das Verhalten eines Dritten dem Schenker gegenüber kann im Rahmen des § 530 BGB nur ausnahmsweise, nämlich dann Bedeutung gewinnen, wenn nach den gesamten Umständen der Beschenkte zu gegenläufigem Handeln sittlich verpflichtet ist, er das jedoch unterläßt (RGZ 158, 141, 144;… Staudinger/Reuss 12. Aufl. § 530 Rdn. 6).

    Die Sachverhalte, bei denen das Reichsgericht eine Unterlassung des Beschenkten als Anlaß für einen Schenkungswiderruf ausreichen ließ (RGZ 158, 141; RG Gruch. 67, 562, 565), betrafen Angriffe, die durch ihre Rücksichtslosigkeit und Dauer erheblich über das hinausgingen, was dem Ehemann der Beklagten selbst nach Auffassung des Berufungsgerichts vorzuwerfen ist.

    Werden der Inhalt der Akten betreffend das Eilverfahren und die Aussagen der vom Berufungsgericht vernommenen Zeugen zugrunde gelegt, dann sprechen eine Reihe von Umständen dafür, daß die Beklagte versucht hat, in dieser Angelegenheit "sonst zum Guten zu wirken" (RGZ 158, 141, 143).

  • OLG Frankfurt, 21.02.2005 - 16 U 71/04

    Widerruf einer Schenkung: Vorliegen eines Schenkungsvertrags; Vermutung für das …

    Eine solche sittliche Pflicht zum Handeln besteht auch, wenn die beschenkte Ehefrau gegen Tätlichkeiten und Beschimpfungen ihres Ehemannes gegenüber ihrer Mutter nichts unternimmt (RGZ. 158, 141).
  • OLG Frankfurt, 06.06.2025 - 25 U 183/24

    Zu den Voraussetzungen eines Schenkungswiderrufs wegen groben Undanks

    Eine demnach dem Beschenkten vorzuwerfende Verfehlung muss nämlich objektiv ein gewisses Maß an Schwere erreichen und subjektiv einer tadelnswerten Gesinnung entspringen, die typischerweise mangelnde Dankbarkeit zum Ausdruck bringt (BGH 25.3.1977 - V ZR 48/75, NJW 1978, 213, 214; 23.5.1984 - IVa ZR 229/82, BGHZ 91, 273, 278, NJW 1984, 2089, 2090; 24.3.1983 - IX ZR 62/82, BGHZ 87, 145, 149, NJW 1983, 1611, 1612; 8.11.1984 - IX ZR 108/83, FamRZ 1985, 351; 27.9.1991 - V ZR 55/90, NJW 1992, 183, 184; 30.6.1993 - XII ZR 210/91, NJW-RR 1993, 1410, 1411; 11.7.2000 - X ZR 89/98, BGHZ 145, 35, 38, NJW 2000, 3201; 4.12.2001 - XII ZR 167/99, NJW 2002, 1046, 1047; 5.10.2004 - X ZR 25/02, FamRZ 2005, 337; 14.12.2004 - X ZR 3/03, FamRZ 2005, 511; 19.1.1999 - X ZR 42/97, NJW 1999, 1626, 1627 [insoweit nicht in BGHZ 140, 275 abgedruckt]; OLG Hamm 25.11.1988 - 29 U 313/86, ZIP 1989, 1055, 1056; OLG Frankfurt 10.1.1985 - 8 U 172/94, NJW-RR 1996, 781, 782; RG 11.2.1905 - V 553/04, BayZ 1905, 203; 30.10.1907 - IV 90/07, Gruchot 52, 982, 984 f; 4.8.1938 - IV 104/38, RGZ 158, 141, 144; 27.3.1916 - IV 429/15, JW 1916, 883, 884; 1.11.1907 - VII 42/07, JW 1907, 744; 16.5.1935 - IV 339/34, WarnR 1935 Nr. 112).

    In letzterem Falle ist jedoch erforderlich, dass den Beschenkten eine sittlich-moralische Handlungspflicht getroffen hatte (BGH 23.5.1984 - IVa ZR 229/82, BGHZ 91, 273, 276 ff, NJW 1984, 2089, 2090 m zust Anm Seutemann FamRZ 1984, 1084; 27.9.1991 - V ZR 55/90, NJW 1992, 183, 184; OLG Köln 25.3.1981 - 2 U 3/81, NJW 1982, 390; RG 4.8.1938 - IV 104/38, RGZ 158, 141, 144).".

  • OLG Nürnberg, 17.12.1981 - 8 U 1724/81
    Objektiv muß die Verfehlung ein bestimmtes Maß von Schwere erreichen (…Mezger in Soergel/Siebert, BGB 10. Aufl. § 539 Rdn. 4), und subjektiv eine tadelswerte, auf Undankbarkeit deutende Gesinnung offenbaren (RGZ 158, 141).
  • BGH, 24.05.1955 - V ZR 145/54

    Rechtsmittel

    Das Berufungsgericht befindet sich damit in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 158, 141), von der abzugehen keine Veranlassung besteht.
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