Rechtsprechung
| RG, 19.01.1940 - III 75/39 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- RGZ 162, 364
Wird zitiert von ... (8)
- BGH, 02.07.1985 - X ZR 77/84
Deutsche Bundesbahn als Gewerbebetrieb -Verjährung von Werklohnansprüchen gegen …
So hat die Rechtsprechung das Verhältnis zwischen der früheren Reichsbahn und der Deutschen Bundesbahn einerseits und deren Benutzern andererseits stets als ein privatrechtliches angesehen (RGZ 161, 341, 344 ff.; 162, 364, 365; BGHZ 2, 37, 41; 6, 304, 309; 20, 102, 105; std. Rspr.). - BGH, 19.06.1952 - III ZR 113/51
Abgrenzung von öffentlicher und Privaturkunde
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BGH, 03.12.1953 - III ZR 281/52
Rechtsmittel
Das Reichsgericht hat die gleiche Rechtsansicht in RGZ 162, 364 ff für ortsbediente Schranken vertreten.Dass das Verbot des § 79 EBBO nicht durch das Schliessen der Schranken ausgesprochen wird, ergibt sich, wie das Reichsgericht bereits in RGZ 162, 364 [368/9] ausgeführt hat, daraus, dass das Verbot des Betretens des Bahnkörpers bei Annäherung eines Zuges immer gilt, gleichgültig, ob Schranken vorhanden sind oder nicht, und ob vorhandene Schranken geschlossen sind oder nicht.
Sie ist in gewissem Umfang für die Unterhaltung der Strasse, die der Gleiskörper schienengleich kreuzt, verpflichtet (vgl. Zusammenstellung in RGZ 162, 364 [367]).
- BGH, 26.03.1953 - III ZR 220/52
Rechtliche Stellung einer Universitätsklinik
Es hat bei der Post, mindestens hinsichtlich des Brief- und Postscheckverkehrs, die hoheitsrechtliche Natur des Unternehmens bejaht (RGZ 158, 83; 161, 174), während es die Personenbeförderung bei der Bahn noch als dem bürgerlich-rechtlichen Geschäftskreis angehörend betrachtet (RGZ 161, 341; 162, 364; 169, 379). - BVerwG, 11.03.1970 - VI C 15.65
Rechtsmittel
Da die Bundesbahn nach allgemein anerkannter Meinung (vgl. RGZ 161, 341 [346-348]; 162, 364 [365]; 169, 376 [379]; BGHZ 2, 37 [41]; 6, 304 [309]) als Verkehrsunternehmen einen privatrechtlichen Geschäftsbetrieb führt, kann Bundesbahnbeamten bei Tätigkeiten, die unmittelbar mit den Verkehrsaufgaben der Bundesbahn, wie z.B. der Durchführung des Betriebs, der Abfertigung von Personen und Gütern, dem Unterhalten von Anlagen und Fahrzeugen und dem sich daraus ergebenden Verwaltungsdienst zusammenhängen, grundsätzlich nicht die Haftungsbeschränkung des § 78 Abs. 1 Satz 2 BBG zuteil werden (vgl. Plog-Wiedow, BBG, § 78 RdNr. 32). - BGH, 18.10.1957 - VI ZR 99/56 Die Beförderung durch die Eisenbahn und das Rangieren von Eisenbahnwagen aber ist kein Ausfluß öffentlicher Gewalt, sondern - insbesondere auch für den Lokomotivführer - bürgerlichrechtliche Betätigung (RGZ 161, 431; 162, 364; 170, 10; RG JW 1938, 2969 Nr. 28; DR 1940, 36 Nr. 31 und 644 Nr. 11; DR 1944, 491 Nr. 4; BGHZ 2, 37, 41; 6, 304, 309 f; 20, 102, 105).
- BAG, 23.08.1963 - 1 AZR 423/62
Öffentlich-rechtliche Körperschaft - Erfüllung hoheitlicher Aufgaben - Gebiet des …
In diesem Falle übt sie nicht hoheitliche Gewalt oder Daseinsfürsorge aus, sondern wird als Fiskus wie ein Privater im bürgerlich-rechtlichen Geschäftskreis tätig (vgl. BGHZ 6, 304 [309 f.1; 17 317 [3201; RGZ 162, 364 [3 6 5 ]; 16 6, 1 [8 ];… RGR-Komm. z. BGB, 11. Aufl.; § 839 Anm. 20 ). - BGH, 28.03.1972 - VI ZR 203/70
Klage gegen die Bundesbahn auf Schadensersatz infolge eines Brandunglücks - …
Nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung kommt dem Betrieb der Bundesbahn auch im Rangierdienst - mit Ausnahme der bahnpolizeilichen Tätigkeit - grundsätzlich privatrechtlicher Charakter zu (RGZ 161, 341, 348; 162, 364, 366; BGHZ 2, 37, 41 [BGH 23.04.1951 - IV ZR 158/50] ; 6, 304, 309 [BGH 19.06.1952 - III ZR 113/51] ;… BGH Urt. v. 28. März 1963 - III ZR 222/61 - VersR 1963, 925).
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