Rechtsprechung
| RG, 11.09.1941 - II 76/41 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- RGZ 167, 260
Wird zitiert von ... (8)
- BGH, 18.04.2002 - IX ZR 72/99
Umfang der Haftung des Notars für den Verlust von Gesellschaftsanteilen aufgrund …
Bei diesen Bewertungsmethoden gehören die bereits angelegten Gewinnaussichten als "Goodwill" oder "Kundschaft" zu dem zu aktivierenden inneren Geschäftswert (vgl. RGZ 94, 106, 108; 167, 260, 262; Sudhoff ZGR 1972, 157, 164 ff). - BGH, 13.03.1963 - V ZR 208/61 Zu einem solchen Unternehmen gehören außer den Einrichtungsgegenständen, die mit den etwaigen dem Betrieb dienenden Rechten das eigentliche Betriebsvermögen bilden, vor allem auch tatsächliche Beziehungen, insbesondere der Ruf des Unternehmens, Geschäftserfahrungen und Verbindungen mit der Kundschaft, die den sogenannten inneren Wert eines Betriebes ausmachen und Gewinnaussichten für die Folgezeit verkörpern (…vgl. dazu BGB RGRK 11. Aufl. § 1922 Anm. 13;… Staudinger BGB 11. Aufl. § 1922 Anm. 167; RGZ 167, 260, 262; BGH vom 22. Januar 1951, IV ZR 172/50, LM BGB § 1922 Nr. 1 mit Anm. von Ascher).
- BFH, 05.08.1970 - I R 180/66
Erwerb eines Unternehmens - Übergang der Wirtschaftsgüter - Teilwert - Zeitpunkt …
Als einzelne immaterielle Wirtschaftsgüter gesondert zu aktivieren sind z. B. -- mit gewissen hier nicht näher zu erörternden Einschränkungen -- die in § 151 Abs. 1 Aktivseite II A Nr. 8 AktG 1965 aufgeführten Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten (Urteil des RG II 76/41 vom 11. September 1941, RGZ 167, 260; RFH-Urteil I A 17/34 vom 29. Juni 1934, RStBl 1934, 1075;… BFH-Urteile VI 320/64, a. a. O. -- Warenzeichen --; I 206/65 vom 1. August 1968, BFH 94, 52, BStBl II 1969, 66 -- Lizenzen --), der Firmenname (Urteil des Obersten Finanzgerichtshofs -- OFH -- III 27/49 vom 28. Juni 1949, Steuer und Wirtschaft II 1950 Nr. 10;… BFH-Urteil VI 320/64, a. a. O.), Rechte aus der Beteiligung an Kartellen (RG-Urteil II 25/41 vom 16. Juni 1941, Deutsches Recht 1941 S. 2113; RFH-Urteil VI 215/42 vom 14. Oktober 1942, RStBl 1942, 1125), unter Umständen auch der Anspruch aus einem Wettbewerbsverbot (vgl. BFH-Urteile I 116/57 U vom 28. Oktober 1958, BFH 68, 633, BStBl III 1959, 242; VI 67, 68/64 U vom 23. Juli 1965, BFH 83, 307, BStBl III 1965, 612).Für den Streitfall ist von Bedeutung, daß auch die Gewinnaussicht aus schwebenden Verträgen ein vom Geschäftswert verschiedenes immaterielles Wirtschaftsgut sein kann (vgl. RG-Urteil II 76/41, a. a. O.; BFH-Urteil I 207/57 U vom 9. Juli 1958, BFH 67, 370, BStBl III 1958, 416; I 266/61 U vom 20. November 1962, BFH 76, 164, BStBl III 1963, 59).
- BFH, 28.10.1976 - IV R 76/72
Berechnung des Geschäftswertes - Direkte Methode - Einzelfaktoren - …
Nach der Rechtsprechung des BFH stellt der Geschäftswert den von den persönlichen Eigenschaften des Unternehmers losgelösten und im Wirtschaftsleben anerkannten Mehrwert dar, der einem Unternehmen als solchem über die Werte der aktivierten Wirtschaftsgüter (abzüglich der Schulden) hinaus innewohnt (vgl. Urteil des RG vom 11. September 1941 II 76/41, RGZ 167, 260; BFH-Urteile vom 10. November 1960 IV 62/60 U, BFHE 72, 251, BStBl III 1961, 95 und vom 5. August 1970 I R 180/66, BFHE 100, 89, BStBl II 1970, 804). - BGH, 15.12.1959 - VIII ZR 192/58
Rechtsmittel
Ein solcher Wert ist feststellbar, indem er, wie § 738 Abs. 2 BGB es für die Ermittlung des Gesellschaftsvermögens vorschreibt, soweit erforderlich im Wege der Schätzung zu ermitteln ist (vgl. für den inneren Geschäftswert eines Handelsunternehmens RGZ 167, 260, 261). - BGH, 24.10.1963 - III ZR 144/62
Rechtsmittel
Bei der Bewertung eines Unternehmens, z.B. in einer Auseinandersetzungsbilanz, kann ein besonderer Posten als Geschäftswert (Firmenwert, good will) dann eingesetzt werden, wenn der Ruf, der Kundenkreis, die Lage, die Entwicklungsmöglichkeiten oder andere günstige Umstände des Unternehmens Ertragsmöglichkeiten ergeben, die durch die sonstigen, in die Bilanz aufgenommenen Werte nicht erfaßt sind (RGZ 167, 260, 262; LM Nr. 12 zu § 56 BEG 1956). - BGH, 03.07.1952 - IV ZR 214/51
Rechtsmittel
Denn dieses beschränkt sich nicht auf die beweglichen und unbeweglichen Sachen und Rechte, die dem Geschäftsbetriebe zugehören, sondern umfaßt auch die von der Revision unter der Bezeichnung Immaterialgüterrecht zusammengefaßte mehr oder minder große Zahl tatsächlicher Beziehungen (Verbindungen zur Kundschaft, Geschäftserfahrung, Ansehen der Firma, Geschäftslage u. dergl.), die dem Unternehmen als solchen über seine materiellen Einzelbestandteile hinaus einen "inneren Wert" geben, der manchmal der größte Vermögenswert sein kann (vgl. RGZ 106, 132; 167, 260;… Baumbach-Duden 8. Aufl Anm. 4 C zu § 138 HGB). - BGH, 07.01.1959 - IV ZB 300/58
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höher bewertet wird, als wie es der Summe der bilanzmäßigen Aktiven, abzüglich der Schulden, entsprechen würde (vgl. auch RGZ 167, 260 ff).
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