Rechtsprechung
| LG Saarbrücken, 16.07.1999 - 5 T 378/99 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- Rpfleger 2000, 80
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (4)
- OLG Karlsruhe, 21.04.1993 - 11 W 15/93
Auszug aus LG Saarbrücken, 16.07.1999 - 5 T 378/99
Es genügt, wenn die Konkurrenz der Bieter geschmälert wird, indem mindestens ein Bieter, der bereit und in der Lage wäre, mehr als andere zu bieten, von der Teilnahme an der Versteigerung abgehalten wird (…vgl. Zeller/Stöber § 71 Rdnr. 8.8; BGH NJW 1961, 1012; BGH NJW 1979, 162; OLG Karlsruhe OLGZ 1994, 107; OLG Köln NJW 1978, 47 f.).Ein sittenwidriges Bietabkommen führt zu einer Schadensersatzpflicht gemäß § 826 BGB, welche indes grundsätzlich außerhalb des Versteigerungsverfahrens geltend zu machen ist (…vgl. Zeller/ Stöber § 71 Rdnr. 8.8; BGH NJW 1979, 162; OLG Karlsruhe OLGZ 1994, 107).
Weder begründet ein sittenwidriges Bietabkommen einen Zuschlagsversagungsgrund noch kann im Falle der Zuschlagserteilung eine Zuschlagsbeschwerde mit Aussicht auf Erfolg hierauf gestützt werden (…vgl. Zeller/Stöber § 71 Rdnr. 8.8;… Steiner, ZVG, § 71 Rdnr. 84 m.w.N.; OLG Karlsruhe OLGZ 1994, 107; LG Verden/Aller Rpfleger 1953, 243).
Allenfalls kann eine Verpflichtung des Versteigerungsgerichts bestehen, von einer sofortigen Zuschlagserteilung abzusehen und dem Schuldner Gelegenheit zu geben, einen Vollstreckungsschutzantrag gemäß § 765 a ZPO zu stellen, sofern das Gericht vor der Erteilung des Zuschlags Kenntnis von der sittenwidrigen Absprache erhält (…vgl. Zeller/Stöber § 71 Rdnr. 8.8; OLG Karlsruhe OLGZ 1994, 107).
Ein rechnerisches Meistgebot von mehr als 50 % des Verkehrswertes begründet nämlich in der Regel angesichts der Vorschrift des § 85 a ZVG kein grobes Missverhältnis, welches einer Zuschlagserteilung entgegenstehen könnte (vgl. OLG Karlsruhe OLGZ 1994, 107).
- BGH, 24.10.1978 - VI ZR 67/77
Fortsetzung eines Prozesses nach Konkurseröffnung
Auszug aus LG Saarbrücken, 16.07.1999 - 5 T 378/99
Vielmehr ist die Sittenwidrigkeit nach den Umständen des Einzelfalls zu beurteilen, wobei Inhalt, Beweggrund und Zweck der Absprache zu berücksichtigen sind (…vgl. Zeller/Stöber § 71 Rdnr. 8.8; BGH NJW 1961, 1012; BGH NJW 1979, 162).Es genügt, wenn die Konkurrenz der Bieter geschmälert wird, indem mindestens ein Bieter, der bereit und in der Lage wäre, mehr als andere zu bieten, von der Teilnahme an der Versteigerung abgehalten wird (…vgl. Zeller/Stöber § 71 Rdnr. 8.8; BGH NJW 1961, 1012; BGH NJW 1979, 162; OLG Karlsruhe OLGZ 1994, 107; OLG Köln NJW 1978, 47 f.).
Ein sittenwidriges Bietabkommen führt zu einer Schadensersatzpflicht gemäß § 826 BGB, welche indes grundsätzlich außerhalb des Versteigerungsverfahrens geltend zu machen ist (…vgl. Zeller/ Stöber § 71 Rdnr. 8.8; BGH NJW 1979, 162; OLG Karlsruhe OLGZ 1994, 107).
- BGH, 21.02.1961 - VI ZR 99/60
Auszug aus LG Saarbrücken, 16.07.1999 - 5 T 378/99
Vielmehr ist die Sittenwidrigkeit nach den Umständen des Einzelfalls zu beurteilen, wobei Inhalt, Beweggrund und Zweck der Absprache zu berücksichtigen sind (…vgl. Zeller/Stöber § 71 Rdnr. 8.8; BGH NJW 1961, 1012; BGH NJW 1979, 162).Es genügt, wenn die Konkurrenz der Bieter geschmälert wird, indem mindestens ein Bieter, der bereit und in der Lage wäre, mehr als andere zu bieten, von der Teilnahme an der Versteigerung abgehalten wird (…vgl. Zeller/Stöber § 71 Rdnr. 8.8; BGH NJW 1961, 1012; BGH NJW 1979, 162; OLG Karlsruhe OLGZ 1994, 107; OLG Köln NJW 1978, 47 f.).
- OLG Köln, 10.10.1977 - 12 U 55/77
Auszug aus LG Saarbrücken, 16.07.1999 - 5 T 378/99
Es genügt, wenn die Konkurrenz der Bieter geschmälert wird, indem mindestens ein Bieter, der bereit und in der Lage wäre, mehr als andere zu bieten, von der Teilnahme an der Versteigerung abgehalten wird (…vgl. Zeller/Stöber § 71 Rdnr. 8.8; BGH NJW 1961, 1012; BGH NJW 1979, 162; OLG Karlsruhe OLGZ 1994, 107; OLG Köln NJW 1978, 47 f.).
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Rechtsprechung
| LG Mönchengladbach, 16.07.1999 - 5 T 267/99 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- Rpfleger 2000, 80
Wird zitiert von ... (3)
- BGH, 14.04.2005 - V ZB 5/05
Umfang der zu erstattenden Kosten der Zwangsvollstreckung; Kosten einer …
Ob eine solche Sicherungsmöglichkeit tatsächlich besteht, wurde zum Zeitpunkt der Vorschußleistungen in der Rechtsprechung der Instanzgerichte unterschiedlich beurteilt (bejahend OLG Düsseldorf, ZMR 2003, 225; LG Frankfurt, NZM 1998, 635; LG Göttingen, Hamb. GE 2001, 335; LG Aachen, ZMR 2002, 156; ablehnend OLG Köln, Rpfleger 1998, 482; OLG Braunschweig, NZM 2002, 626; OLG Frankfurt, NZM 2002, 627; LG Mönchengladbach, Rpfleger 2000, 80; LG Augsburg, Rpfleger 2001, 92; LG Hamburg, ZMR 2001, 395). - BGH, 10.04.2003 - IX ZR 106/02
Berücksichtigung von Ausgaben der Zwangsverwaltung bei der Versteigerung von …
Die Leistungen des die Zwangsverwaltung betreibenden Gläubigers müssen vielmehr für den Gegenstand der Zwangsverwaltung auch zweckentsprechend verwendet worden sein und sich werterhöhend ausgewirkt haben, wofür der Gläubiger darlegungs- und beweispflichtig ist (vgl. RGZ 17, 273, 276; LG Mönchengladbach RPfleger 2000, 80;… Dassler/Schiffhauer/Gerhardt/Muth aaO § 10 Rn. 7; a.A. wohl Wolicki NZM 2000, 321, 324).Die übrigen laufenden Bewirtschaftungskosten der Wohnungseigentumsanlage, zu denen der Zwangsverwalter im Streitfall durch Zahlung einer (herabgesetzten) monatlichen Wohngeldzahlung (§ 28 Abs. 2 WEG) beigetragen hat, stellen ebenfalls Ausgaben der Verwaltung im Sinne des § 155 Abs. 1 ZVG dar (vgl. OLG Hamburg OLGZ 1993, 431, 432), genießen aber nicht den Vorrang des § 10 Abs. 1 Nr. 1 ZVG, soweit sie nicht der Erhaltung oder Verbesserung des Versteigerungsobjekts dienten (vgl. LG Hamburg ZMR 2001, 395, 396; LG Mönchengladbach RPfleger 2000, 80; siehe ferner LG Augsburg RPfleger 2001, 92; a.A. LG Aachen NZM 2002, 141, 142; LG Frankfurt am Main NZM 1998, 635;… Weitnauer/Hauger aaO § 45 Rn. 15; Wolicki NZM 2000, 321, 324).
- OLG Braunschweig, 15.04.2002 - 7 U 113/01
Grundstücksverwertung; Vorabbefriedigung aus dem Versteigerungserlös; Verteilung …
Aufwendungen für die Schmutzwasser- und Regenwasserentsorgung, Straßenreinigung, Müllabfuhr, Wasser- und Stromversorgung wirken sich allenfalls mittelbar objekterhaltend aus, so dass eine Einordnung der dafür aufgebrachten Mittel in die Rangklasse 1 mit Blick auf die berechtigten Interessen der übrigen Gläubiger nicht gerechtfertigt ist (s.a. LG Mönchengladbach RPfl 2000, 80; LG Augsburg RPfl 2001, 92; nicht veröffentlichte Entscheidung des LG Hamburg vom 15.12.2000, Az.: 303 O 288/00).Soweit die Klägerin sich auf die Kommentierung von Hauger in Weitnauer, WEG, 8.Aufl., 1995, § 45 Rn. 15 bezieht, handelt es sich hier um eine Einzelmeinung, die sich nicht mit der entgegenstehenden Rechtsprechung (LG Mönchengladbach RPfl 2000, 80; LG Augsburg RPfl 2001, 92; nicht veröffentlichte Entscheidung des LG Hamburg vom 15.12.2000, Az.: 303 O 288/00) befasst und zudem nicht näher begründet ist.
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