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Weitere Entscheidung unten: OLG Köln, 19.04.2000

Rechtsprechung
   BGH, 28.03.2000 - XI ZR 184/99   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2000,1307
BGH, 28.03.2000 - XI ZR 184/99 (https://dejure.org/2000,1307)
BGH, Entscheidung vom 28.03.2000 - XI ZR 184/99 (https://dejure.org/2000,1307)
BGH, Entscheidung vom 28. März 2000 - XI ZR 184/99 (https://dejure.org/2000,1307)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • lexetius.com

    ZPO § 794

  • openjur.de

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Deutsches Notarinstitut (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    ZPO § 794
    Bestimmtheit bei Unterwerfung der sofortigen Zwangsvollstreckung

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    ZPO § 794
    Zur Frage, wann der Zinsanspruch aus einer vollstreckbaren notariell beglaubigten Urkunde hinreichend bestimmt ist

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2000, 1358
  • MDR 2000, 849
  • DNotZ 2001, 379
  • DNotZ 2001, 696 (Ls.)
  • WM 2000, 1058
  • BB 2000, 1544
  • DB 2000, 1913
  • Rpfleger 2000, 399
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (9)

  • BGH, 15.12.1994 - IX ZR 255/93

    Hinreichende Bestimmtheit eines Zahlungsanspruchs aus einer vollstreckbaren …

    Auszug aus BGH, 28.03.2000 - XI ZR 184/99
    Ein Zahlungsanspruch ist in diesem Sinne bestimmt, wenn er betragsmäßig festgelegt ist oder sich aus der Urkunde ohne weiteres errechnen läßt (BGHZ 88, 62, 64 f.; BGH, Urteile vom 15. Dezember 1994 - IX ZR 255/93, WM 1995, 684, 685 und 1. Oktober 1999 - V ZR 112/98, WM 2000, 138, 139).

    Dazu genügt es nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteile vom 23. November 1970 - III ZR 58/67, WM 1971, 165, 166; 23. Oktober 1980 - III ZR 62/79, WM 1981, 189, 191 und 15. Dezember 1994, aaO m.w.Nachw.), wenn die Berechnung mit Hilfe offenkundiger, insbesondere aus dem Bundesgesetzblatt oder dem Grundbuch ersichtlicher Umstände möglich ist.

  • BGH, 03.12.1987 - III ZR 261/86

    Auslegung einer vollstreckbaren Urkunde

    Auszug aus BGH, 28.03.2000 - XI ZR 184/99
    Wird der Gläubiger aus der Grundschuld oder dem Schuldversprechen befriedigt, so kann er - wie auch das Berufungsgericht nicht verkannt hat - aus der notariellen Urkunde in aller Regel nicht mehr vollstrecken, auch wenn er weitergehende persönliche Forderungen gegen den Schuldner hat (BGH, Urteile vom 17. April 1986 - III ZR 246/84, WM 1986, 1032, 1033; 3. Dezember 1987 - III ZR 261/86, WM 1988, 109, 110 f. und 10. Dezember 1991 - XI ZR 48/91, WM 1992, 132, 133).

    Wenn der Schuldner die beiden Sicherheiten in Höhe des Grundschuldbetrages kumulativ nebeneinander bestellen und sich in doppelter Höhe der Zwangsvollstreckung unterwerfen soll, muß dies - im Urkundentext oder zumindest mündlich bei der Erörterung des Erklärungsinhalts - klar zum Ausdruck gebracht werden (BGH, Urteil vom 3. Dezember 1987 aaO S. 110 f.).

  • BGH, 19.09.1986 - V ZR 72/85

    Formularmäßige Erstreckung der Sicherung und Forderungen aus weiteren Verträgen …

    Auszug aus BGH, 28.03.2000 - XI ZR 184/99
    Das abstrakte Schuldversprechen hat ebenso wie die Grundschuld nur Sicherungsfunktion (BGHZ 98, 256, 259).
  • BGH, 17.04.1986 - III ZR 246/84

    Tenorierung bei teilweiser erfolgreicher Vollstreckungsgegenklage

    Auszug aus BGH, 28.03.2000 - XI ZR 184/99
    Wird der Gläubiger aus der Grundschuld oder dem Schuldversprechen befriedigt, so kann er - wie auch das Berufungsgericht nicht verkannt hat - aus der notariellen Urkunde in aller Regel nicht mehr vollstrecken, auch wenn er weitergehende persönliche Forderungen gegen den Schuldner hat (BGH, Urteile vom 17. April 1986 - III ZR 246/84, WM 1986, 1032, 1033; 3. Dezember 1987 - III ZR 261/86, WM 1988, 109, 110 f. und 10. Dezember 1991 - XI ZR 48/91, WM 1992, 132, 133).
  • BGH, 01.10.1999 - V ZR 112/98

    Fälligkeitszinsen als Schadensersatz wegen Nichterfüllung

    Auszug aus BGH, 28.03.2000 - XI ZR 184/99
    Ein Zahlungsanspruch ist in diesem Sinne bestimmt, wenn er betragsmäßig festgelegt ist oder sich aus der Urkunde ohne weiteres errechnen läßt (BGHZ 88, 62, 64 f.; BGH, Urteile vom 15. Dezember 1994 - IX ZR 255/93, WM 1995, 684, 685 und 1. Oktober 1999 - V ZR 112/98, WM 2000, 138, 139).
  • BGH, 30.06.1983 - V ZB 20/82

    Bestimmtheit einer vollstreckbaren Urkunde

    Auszug aus BGH, 28.03.2000 - XI ZR 184/99
    Ein Zahlungsanspruch ist in diesem Sinne bestimmt, wenn er betragsmäßig festgelegt ist oder sich aus der Urkunde ohne weiteres errechnen läßt (BGHZ 88, 62, 64 f.; BGH, Urteile vom 15. Dezember 1994 - IX ZR 255/93, WM 1995, 684, 685 und 1. Oktober 1999 - V ZR 112/98, WM 2000, 138, 139).
  • BGH, 10.12.1991 - XI ZR 48/91

    Unterwerfung unter die Zwangsvollstreckung ohne Eintragung einer Grundschuld

    Auszug aus BGH, 28.03.2000 - XI ZR 184/99
    Wird der Gläubiger aus der Grundschuld oder dem Schuldversprechen befriedigt, so kann er - wie auch das Berufungsgericht nicht verkannt hat - aus der notariellen Urkunde in aller Regel nicht mehr vollstrecken, auch wenn er weitergehende persönliche Forderungen gegen den Schuldner hat (BGH, Urteile vom 17. April 1986 - III ZR 246/84, WM 1986, 1032, 1033; 3. Dezember 1987 - III ZR 261/86, WM 1988, 109, 110 f. und 10. Dezember 1991 - XI ZR 48/91, WM 1992, 132, 133).
  • BGH, 23.10.1980 - III ZR 62/79

    Wirksamkeit von Darlehensverträgen zur Finanzierung des Baus von …

    Auszug aus BGH, 28.03.2000 - XI ZR 184/99
    Dazu genügt es nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteile vom 23. November 1970 - III ZR 58/67, WM 1971, 165, 166; 23. Oktober 1980 - III ZR 62/79, WM 1981, 189, 191 und 15. Dezember 1994, aaO m.w.Nachw.), wenn die Berechnung mit Hilfe offenkundiger, insbesondere aus dem Bundesgesetzblatt oder dem Grundbuch ersichtlicher Umstände möglich ist.
  • BGH, 23.11.1970 - III ZR 58/67

    Voraussetzungen für eine Zwangsvollstreckungsgegenklage - Anforderungen an die …

    Auszug aus BGH, 28.03.2000 - XI ZR 184/99
    Dazu genügt es nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteile vom 23. November 1970 - III ZR 58/67, WM 1971, 165, 166;… 23. Oktober 1980 - III ZR 62/79, WM 1981, 189, 191 und 15. Dezember 1994, aaO m.w.Nachw.), wenn die Berechnung mit Hilfe offenkundiger, insbesondere aus dem Bundesgesetzblatt oder dem Grundbuch ersichtlicher Umstände möglich ist.
  • BGH, 24.05.2023 - VII ZB 69/21

    Erteilung einer Rechtsnachfolgeklausel: Aus dem elektronisch geführten …

    Der Sachverhalt unterscheidet sich insoweit nicht wesentlich von einer Einsichtnahme in das Grundbuch, dessen Eintragungen nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs als offenkundige Informationen anzusehen sein können (vgl. BGH…, Beschluss vom 23. August 2012 - VII ZA 11/12 Rn. 2, juris; Urteil vom 28. März 2000 - XI ZR 184/99, NJW-RR 2000, 1358, juris Rn. 15).
  • BGH, 19.12.2006 - XI ZR 113/06

    Rechtsschutzinteresse für eine Klage auf Rückzahlung eines Darlehens bei …

    (1) Ein notariell beurkundetes abstraktes Schuldversprechen in Verbindung mit einer Vollstreckungsunterwerfung stellt neben der Grundschuld eine zusätzliche Sicherheit dar und eröffnet den Vollstreckungszugriff auf das gesamte Vermögen des Schuldners (vgl. Senat, Urteile vom 2. Oktober 1990 - XI ZR 306/89, WM 1990, 1927, 1929 und vom 28. März 2000 - XI ZR 184/99, WM 2000, 1058, 1059).
  • BGH, 26.08.2020 - VII ZB 39/19

    Sofortige Beschwerde des Rechtsnachfolgers eines Gläubigers bei Angabe der …

    Rn. 37 Anderes ergibt sich auch nicht aus der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wonach Eintragungen im Grundbuch als offenkundige Informationen anzusehen sein können (vgl. BGH…, Beschluss vom 23. August 2012 - VII ZA 11/12 Rn. 2; Urteil vom 28. März 2000 - XI ZR 184/99, NJW-RR 2000, 1358, juris Rn. 15).
  • OLG München, 13.04.2018 - 34 Wx 381/17

    Zur Voraussetzung der Androhung der Vollstreckung bei Bestehen einer …

    Die persönliche Forderung, die dem Gläubiger den Vollstreckungszugriff auf das gesamte Vermögen des Schuldners eröffnet und zur Sicherheitenverstärkung neben die Grundschuld tritt (vgl. BGH WM 1990, 1927/1929; WM 2000, 1058/1059;… WM 2007, 588 Rn. 14), würde deshalb in ihrem Wert erheblich beeinträchtigt.
  • BGH, 05.07.2005 - VII ZB 27/05

    Prüfungsmaßstab im Verfahren der Klauselerinnerung

    Ein Zahlungsanspruch ist in diesem Sinne bestimmt, wenn er betragsmäßig festgelegt ist oder sich aus der Urkunde ohne weiteres errechnen läßt (BGH, Urteil vom 28. März 2000 - XI ZR 184/99, WM 2000, 1058 = NJW-RR 2000, 1358 m.w.N.).
  • OLG München, 25.06.2018 - 34 Wx 144/18

    Erfolgloses Rechtsmittel - Eintragung einer Zwangshypothek

    Die titulierte und fällige persönliche Forderung, die dem Gläubiger den Vollstreckungszugriff auf das Vermögen des Schuldners eröffnet und zur Sicherheitenverstärkung neben die Grundschuld tritt (vgl. BGH WM 1990, 1927/1929; WM 2000, 1058/1059;… WM 2007, 588 Rn. 14), würde dadurch in ihrem Wert erheblich beeinträchtigt.
  • OLG Brandenburg, 08.09.2003 - 3 U 117/02

    Formularmäßige Vereinbarung der Übernahme der persönlichen Haftung und die …

    Die Höhe des Zinsanspruches ist bestimmt, wenn er betragsmäßig festgelegt ist oder sich aus den Angaben in der Urkunde ohne weiteres errechnen lässt (vgl. BGH NJW-RR 2000, 1358; BGH NJW 1995, 1162;… Putzo in Thomas/Putzo, ZPO, 25. Aufl. § 794 Rn. 49).

    Anders als in dem vom Bundesgerichtshof (NJW-RR 2000, 1358) entschiedenen Fall fehlt der Zusatz "ab dem Tage der Grundbucheintragung".

  • KG, 11.06.2007 - 8 U 154/06

    Zwangsvollstreckung: Bestimmtheit von Gläubiger und Schuldner in einer …

    Das Bestimmtheitsgebot hat den Sinn, den Umfang der Vollstreckungsbefugnis eindeutig festzulegen und Auslegungsschwierigkeiten vorzubeugen (BGH, Urt. v. 28.3.2000 - XI ZR 184/99 -, MDR 2000, 849 = NJW-RR 2000, 1358;… vgl. auch Baur/Stürner, Zwangsvollstreckungsrecht, 13. Aufl., § 13.2, 13.3).
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Rechtsprechung
   OLG Köln, 19.04.2000 - 2 W 28/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2000,7110
OLG Köln, 19.04.2000 - 2 W 28/00 (https://dejure.org/2000,7110)
OLG Köln, Entscheidung vom 19.04.2000 - 2 W 28/00 (https://dejure.org/2000,7110)
OLG Köln, Entscheidung vom 19. April 2000 - 2 W 28/00 (https://dejure.org/2000,7110)
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Volltextveröffentlichungen (5)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • Rpfleger 2000, 399
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (6)

  • OLG Hamm, 09.11.1984 - 14 W 136/84
    Auszug aus OLG Köln, 19.04.2000 - 2 W 28/00
    Dabei trifft diese Pflicht grundsätzlich diejenige Person, die im Zeitpunkt des für die Vorlage des Vermögensverzeichnisses und die Abgabe der Offenbarungsversicherung bestimmten Termins ihr gesetzlicher Vertreter ist (vgl. OLG Hamm, ZIP 1984, 1482 [1483]= OLGZ 1985, 227 [228]; OLG Schleswig, Rpfleger 1979, 73; LG Aschaffenburg, DGVZ 1998, 75; LG Nürnberg-Fürth, DGVZ 1996, 139 f; Schneider, MDR 1983, 724 [725];… Zöller/Stöber, a.a.O., § 807, Rdn. 8).

    Hierfür spricht der enge zeitliche Zusammenhang zwischen der Niederlegung des Amts durch Erklärung vom 1. September 1999 und die Hauptversammlung der Schuldnerin am selben Tage unter Verzicht auf sämtliche Formen und Fristen einerseits sowie den auf den nächsten Tag, den 2. September 1999 anberaumten Termin zur Abgabe der eidesstattlichen Offenbarungsversicherung andererseits (vgl. OLG Hamm, a.a.O., ZIP 1984, 1482 [1483]).

  • OLG Stuttgart, 10.11.1983 - 8 W 340/83
    Auszug aus OLG Köln, 19.04.2000 - 2 W 28/00
    Indes bleibt, wie in der Rechtsprechung anerkannt ist, der ausgeschiedene gesetzliche Vertreter einer juristischen Person dann zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung verpflichtet, wenn er das Amt niedergelegt hat, um sich der Verpflichtung zur Abgabe dieser Versicherung zu entziehen (vgl. Senat, OLGZ 1991, 214 [215];… OLG Hamm, a.a.O.; OLG Stuttgart, OLGZ 1984, 177 [178];… LG Aschaffenburg, a.a.O.;… Schneider, a.a.O.;… Zöller/Stöber, a.a.O., § 807, Rdn. 8 mit weit. Nachw.).
  • LG Nürnberg-Fürth, 01.04.1996 - 16 T 1658/96
    Auszug aus OLG Köln, 19.04.2000 - 2 W 28/00
    Dabei trifft diese Pflicht grundsätzlich diejenige Person, die im Zeitpunkt des für die Vorlage des Vermögensverzeichnisses und die Abgabe der Offenbarungsversicherung bestimmten Termins ihr gesetzlicher Vertreter ist (vgl. OLG Hamm, ZIP 1984, 1482 [1483]= OLGZ 1985, 227 [228]; OLG Schleswig, Rpfleger 1979, 73; LG Aschaffenburg, DGVZ 1998, 75; LG Nürnberg-Fürth, DGVZ 1996, 139 f; Schneider, MDR 1983, 724 [725];… Zöller/Stöber, a.a.O., § 807, Rdn. 8).
  • OLG Köln, 10.09.1990 - 2 W 146/90
    Auszug aus OLG Köln, 19.04.2000 - 2 W 28/00
    Indes bleibt, wie in der Rechtsprechung anerkannt ist, der ausgeschiedene gesetzliche Vertreter einer juristischen Person dann zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung verpflichtet, wenn er das Amt niedergelegt hat, um sich der Verpflichtung zur Abgabe dieser Versicherung zu entziehen (vgl. Senat, OLGZ 1991, 214 [215];… OLG Hamm, a.a.O.; OLG Stuttgart, OLGZ 1984, 177 [178];… LG Aschaffenburg, a.a.O.;… Schneider, a.a.O.;… Zöller/Stöber, a.a.O., § 807, Rdn. 8 mit weit. Nachw.).
  • OLG Hamm, 03.11.1998 - 7 U 21/98

    Sittenwidrigkeit der Inanspruchnahme eines Wechselausstellers nur bei Kenntnis …

    Auszug aus OLG Köln, 19.04.2000 - 2 W 28/00
    Wie der Gläubiger mit dem Antrag auf Erlaß eines Haftbefehls - unwidersprochen - vorgebracht hat und sich zudem aus dem unangefochten gebliebenen Beschluß des Amtsgerichts Köln vom 8. Juni 1999 - 282 M 7235/99 - ergibt, ist die Durchsuchung der Geschäftsräume der Schuldnerin zum Zwecke der Zwangsvollstreckung aus dem von dem Gläubiger gegen sie erwirkten Urteil des Oberlandesgerichts Köln vom 22. Oktober 1998 - 7 U 21/98 - verweigert worden.
  • LG Köln, 04.10.1999 - 109-7/94
    Auszug aus OLG Köln, 19.04.2000 - 2 W 28/00
    Der Einwand des Beschwerdeführers, er habe das Amt als Vorstand der Gesellschaft wegen der zeitlichen Belastung durch die Hauptverhandlung vor der 9. großen Strafkammer des Landgerichts Köln (109-7/94) niedergelegt, für die nach den Angaben des Vorsitzenden der Strafkammer mit rund 250 Verhandlungstagen, darunter 115 im Jahre 1999 zu erwarten stand, steht in Widerspruch dazu, daß er sein Amt nicht in der Zeit vom Beginn dieser Hauptverhandlung am 13. Januar 1999 bis zur Unterbrechung der Verhandlung für den Zeitraum von rund einem Monat nach § 229 Abs. 2 StPO (ab 31. August 1999), sondern erst ab dem Zeitpunkt dieser Unterbrechung und damit unmittelbar vor dem - auf Antrag des Beschwerdeführers - auf den 2. September 1999 vertagten zweiten Termin zur Abgabe der Offenbarungsversicherung niedergelegt hat.
  • BGH, 28.09.2006 - I ZB 35/06

    Pflicht des zurückgetretenen Vorstands eines eingetragenen Vereins zur Abgabe der …

    aa) Für die Beurteilung der Frage, wer für eine juristische Person als ihr gesetzlicher Vertreter offenbarungspflichtig ist, kommt es grundsätzlich auf den Zeitpunkt des Termins zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung an (nunmehr allg. M.; vgl. z.B. KG ZIP 1996, 289, 290; OLG Köln Rpfleger 2000, 399, jeweils m.w.N.).

    Dies gilt unabhängig davon, ob der Rechtsbeschwerdeführer zu 2 sein Amt allein zu dem Zweck niedergelegt hat, sich der Verpflichtung zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung zu entziehen (zu einem solchen Fall vgl. OLG Hamm Rpfleger 1985, 121; OLG Bamberg DGVZ 1998, 75; OLG Köln Rpfleger 2000, 399 m.w.N.).

  • BGH, 22.10.2025 - I ZB 47/25

    Abgabe der Vermögensauskunft für eine GmbH - und der ehemalige oder faktische …

    Rn. 13 aa) Zur Abgabe der Vermögensauskunft ist grundsätzlich diejenige Person verpflichtet, die im Zeitpunkt des für die Abgabe der Vermögensauskunft bestimmten Termins ihr gesetzlicher Vertreter ist (OLG Köln, Rpfleger 2000, 399 [juris Rn. 4] mwN).
  • LG Bochum, 30.08.2001 - 7a T 182/01
    Nach einhelliger Auffassung bleibt der ausgeschiedene Geschäftsführer einer GmbH in einem solchen Fall zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung verpflichtet (OLG Köln Rpfleger 00, 399;… OLG Düsseldorf, a. a. O.; OLG Hamm OLGZ 85, 227;… OLG Schleswig a. a. O.;… Zöller, ZPO, 22. Aufl., Rdnr. 8 zu § 807).

    Diese Absicht des Geschäftsführers ist anhand der äußeren Umstände des jeweiligen Falles vom Gericht festzustellen (OLG Köln MDR 83, 676 u. Rpfleger 00, 399;… Landgericht Bonn a. a. O.).

  • KG, 09.01.2001 - 1 W 2002/00

    Bestellung zum Nachtragsliquidator entgegen dem Willen des Betroffenen; …

    Insoweit könnten die Erwägungen, aus denen der letzte Geschäftsführer oder Liquidator einer wegen Vermögenslosigkeit gelöschten GmbH zur Abgabe der eidesstattlichen Offenbarungsversicherung verpflichtet bleibt, entsprechend heranzuziehen sein (vgl. Senat NJW-RR 1991, 933 [KG Berlin 08.02.1991 - 1 W 3357/90] [934]; zu rechtsmissbräuchlicher Amtsniederlegung in solchem Fall OLG Köln JurBüro 2000, 599;… s.a. Zöller/Stöber, ZPO, 22.Aufl., § 807 Rz. 8, jew. m. w. N.).
  • LG Neuruppin, 13.12.2022 - 2 T 58/22
    Die fortbestehende Auskunftspflicht ist anzunehmen, wenn solche Motive offenliegen oder wegen des engen zeitlichen Zusammenhangs mit der Erteilung der Vermögensauskunft zu vermuten sind (OLG Köln, Beschluss vom 19.04.2000, 2 W 28/00, beckonline; BGH NJW-RR 2007, 185;… MüKo ZPO, 6 Aufl., § 802c Rn. 18).
  • LG Bückeburg, 19.03.2026 - 4 T 17/26

    Vermögensauskunft; Haftbefehl; Abberufung des Geschäftsführers

    Maßgebend sind dabei grundsätzlich die Vertretungsverhältnisse zum Zeitpunkt des Termins zur Abnahme der Vermögensauskunft (…vgl. BGH NJW-RR 2007, 185 [BGH 28.09.2006 - I ZB 35/06], Rn. 14; OLG Köln, BeckRS 2000, 30108427 AG Hamburg Barmbek DGVZ 2020, 131 Rn. 5;… Zöller/Seibel, ZPO, 36. Aufl. 2026, § 802c, Rn. 8).
  • LG Bonn, 18.02.2004 - 4 T 562/03
    Rn. 8 Nach herrschender Meinung in Rechtsprechung und Literatur ist zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung für eine GmbH grundsätzlich der Geschäftsführer verpflichtet, dem im Zeitpunkt des Termins die gesetzliche Vertretung zusteht (… vgl. Zöller/Stöber, ZPO, 24. Aufl., Rn 8 zu § 807 m.w.Nachw.; OLG Hamm, Rpfleger 85, 121; OLG Köln, Rpfleger 2000, 399 f. ).
  • LG Köln, 16.12.2002 - 19 T 197/02
    Indessen bleibt, wie in der Rechtsprechung anerkannt ist, der ausgeschiedene gesetzliche Vertreter einer juristischen Person bis zur Bestellung eines neuen gesetzlichen Vertreters zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung jedenfalls dann verpflichtet, wenn er das Amt niedergelegt hat, um sich seiner Verpflichtung zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung zu entziehen (vgl. OLG Köln, Rpfleger 2000, 399 f. [OLG Köln 19.04.2000 - 2 W 28/00] ; OLG Stuttgart, MDR 1984, 238 f.; LG Hannover, DGVZ 1981, 60 f.;… Thomas/Putzo, ZPO 24. Auflage, § 807 Rdnr. 15;… Zoller/Stober, ZPO 23. Auflage, § 807 Rdnr. 8 m.w.N.).
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