Rechtsprechung
| OLG Oldenburg, 24.10.1994 - 5 W 145/94 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (4)
- Entscheidungsdatenbank Niedersachsen (Leitsatz)
§ 1616 Abs. 2 BGB ; § 3 ; Art. 7 FamNamRG
Eltern eines ehelichen Kindes; Ehenamen; Geburtsnamen des Kindes; Name der Mutter; Name des Vaters; Doppelnamen; Namensgleichheit der Kinder - rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
BGB § 1616 Abs. 2; FamNamRG Art. 7 § 3
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Eltern eines ehelichen Kindes; Ehenamen; Geburtsnamen des Kindes; Name der Mutter; Name des Vaters; Doppelnamen; Namensgleichheit der Kinder
- datenbank.nwb.de (Leitsatz)
Namensrecht; Namenseinheit von Geschwisterkindern
Papierfundstellen
- NJW 1995, 537
- NJW 1995, 537 (Volltext mit amtl. LS)
- FamRZ 1995, 688
- Rpfleger 1995, 211
- Rpfleger 1995, 211 (Volltext mit amtl. LS)
Wird zitiert von ... (12)
- BayObLG, 07.09.1995 - 1Z BR 53/95
Familiennamensgebung bei Eltern, die keinen gemeinsamen Ehenamen führen
Die von ihnen vertretene Auffassung steht in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Oberlandesgerichts Hamm (NJW 1995, 1908 = StAZ 1995 141 = MDR 1995, 498 ) sowie des Oberlandesgerichts Oldenburg (NJW 1995, 537 - StAZ 1995, 13 = Rpfleger 1995, 211 ).Im übrigen gilt der Grundsatz der geschwisterlichen Namensgleichheit im neuen Familiennamensrecht ohnehin nicht ausnahmslos (vgl. § 1616a Abs. 1 Satz 1 BGB ; OLG Oldenburg NJW 1995, 537 ; Diederichsen NJW 1994, 1089/1094;… Soergel/Strätz BGB 12. Aufl. Nachträge § 1616 n.F. Rn. 24).
- OLG Köln, 23.01.1996 - 16 Wx 8/96
Namensgleichheit der Geschwister
Rn. 8 Das Landgericht befindet sich mit seiner Entscheidung in Übereinstimmung mit der bisherigen obergerichtlichen Rechtsprechung (OLG Oldenburg, Beschluß vom 24.10.1994, StAZ 1995, 13; OLG Hamm, Beschluß vom 1.3.1995, StAZ 1995, 141; OLG Schleswig, Beschluß vom 31.5.1995, StAZ 1995, 267 und BayObLG, Beschluß vom 7.9.1995, StAZ 1995, 368).Damit hat er eindeutig zum Ausdruck gebracht, daß das Ziel, die Neubildung von Doppelnamen zu vermeiden und diese so wieder aus dem deutschen Namensgefüge herauszudrängen, vorrangig vor dem Prinzip der Namensgleichheit von Geschwistern ist (so auch OLG Oldenburg StAZ 1995, 13).
- OLG Köln, 17.01.1996 - 16 Wx 226/95
Beurkundung eines Doppelnamens als Familiennamen für ein Kind; Verbindlichkeit …
Rn. 9 Das Landgericht befindet sich mit seiner Entscheidung in Übereinstimmung mit der bisherigen obergerichtlichen Rechtsprechung (OLG Oldenburg, Beschluß vom 24.10.1994, StAZ 1995, 13; OLG Hamm, Beschluß vom 1.3.1995, StAZ 1995, 141; OLG Schleswig, Beschluß vom 31.5.1995, StAZ 1995, 267 und BayObLG, Beschluß vom 7.9.1995, StAZ 1995, 368).Damit hat er eindeutig zum Ausdruck gebracht, daß das Ziel, die Neubildung von Doppelnamen zu vermeiden und diese so wieder aus dem deutschen Namensgefüge herauszudrängen, vorrangig vor dem Prinzip der Namensgleichheit von Geschwistern ist (so auch OLG Oldenburg StAZ 1995, 13).
- BayObLG, 11.09.1995 - 1Z BR 51/95
Namensgleichheit von Geschwistern
Auch andere Rechtsbeschwerdegerichte (vgl. OLG Hamm NJW 1995, 1908/1909; OLG Oldenburg NJW 1995, 537 ) haben diese Regelung einschränkend dahin ausgelegt, daß die Bindungswirkung des § 1616 Abs. 2 Satz 3 BGB für nachgeborene Geschwister dann nicht eintritt, wenn die Ehegatten für das unter der Geltung der Auffangregelung des Bundesverfassungsgerichts (…aaO.) geborene Kind einen Doppelnamen bestimmt haben, der nach neuem Recht mit zwingender Wirkung ausgeschlossen ist. - LG Flensburg, 24.01.2005 - 5 T 396/04
Bestimmungsrecht der Eltern ist bzgl. der Namensgebung eingeschränkt bei …
Der Grundsatz der Namenseinheit wird auch verschiedentlich durchbrochen, so z.B. kann es zu einer Namensverschiedenheit kommen, wenn ein Kind von seinem Selbstbestimmungsrecht nach § 1617c Abs. 1 BGB Gebrauch macht und sich der Änderung des Ehenamens der Eltern nicht anschließt (vgl. OLG Oldenburg, NJW 1995, 537 [OLG Oldenburg 24.10.1994 - 5 W 145/94] zu § 1616a BGB a.F.;… krit. auch Coester, in: Staudinger, BGB, 2000, § 1617 Rdnr. 36;… v. Sachsen Gessaphe, in: Münch.Komm., BGB, 4. Aufl., § 1617 Rdnr. 22). - OLG Frankfurt, 21.02.1996 - 20 W 53/95
Voraussetzungen für die Führung eines Doppelnamens durch ein Kind
Die Auffassung, daß das Kind weder durch Bestimmung der Eltern noch als Folge gesetzlicher Bestimmungen den Doppelnamen erhalten kann, den das ältere Kind als Familiennamen führt, wird von der - soweit ersichtlich einhelligen - Rechtsprechung der Obergerichte (OLG Oldenburg NJW 1995, 537 [OLG Oldenburg 24.10.1994 - 5 W 145/94] = FamRZ 1995, 688 = StAZ 1995, 13 = Rpfleger 1995, 211; OLG Hamm - 01.03.1995 - = NJW 1995, 1908 = MDR 1995, 498 = FamRZ 1995, 1224 = StAZ 1995, 141; OLG Hamm - 14.09.1995 - = MDR 1996, 175; OLG Schleswig StAZ 1995, 267; OLG Stuttgart FGPrax. - OLG Celle, 16.01.1996 - 18 W 22/95
Eintragungsfähigkeit eines Doppelnamens im Geburtenbuch; Familienname eines …
Dies entspricht auch der übereinstimmend in der Rechtsprechung vertretenen Auffassung (OLG Hamm StAZ 1995, 141 ff = NJW 1995, 1908 - MDR 1995, 498; OLG Oldenburg FamRZ 1995, 688 [OLG Oldenburg 24.10.1994 - 5 W 145/94] = StAZ 1995, 13 = NJW 1995, 537 = … - OLG Zweibrücken, 03.01.1996 - 3 W 192/95
Wahl eines Doppelnamens bei Eltern ohne gemeinsamen Ehenamen; Zeitliche Geltung …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BayObLG, 03.09.1996 - 1Z BR 211/95
Möglichkeit der Neubestimmung eines Geburtsnamens für ein minderjähriges Kind im …
bb) Soweit Entscheidungen verschiedener Oberlandesgerichte (vgl. OLG Celle, Hamm, Düsseldorf, Frankfurt a. Main, Köln, Zweibrücken, jeweils StAZ 1996, 116, 117, 134, 135, 136, 174 sowie OLG Oldenburg und Hamm, StAZ 1995, 13, 14 und 141, 142 und OLG Stuttgart FGPrax 1995, 233, 234) bei der Anwendung des § 1616 Abs. 2 Satz 3 BGB eine ausdrückliche Namensbestimmung verlangen, betreffen diese Entscheidungen gleichfalls unzulässige Doppelnamen. - OLG Frankfurt, 21.02.1996 - 20 W 107/95
Eintragung eines Doppelnamens; Gleiche Nachnamen bei Geschwistern, obwohl der …
Die Auffassung, daß das Kind weder durch Bestimmung der Eltern noch als Folge gesetzlicher Bestimmungen den Doppelnamen erhalten kann, den das ältere Kind als Familiennamen führt, wird von der - soweit ersichtlich einhelligen - Rechtsprechung der Obergerichte (OLG Oldenburg NJW 1995, 537 [OLG Oldenburg 24.10.1994 - 5 W 145/94] FamRZ 1995, 688 = StAZ 1995, 13 = Rpfleger 1995, 211; OLG Hamm - 01.03.1995 - = NJW 1995, 1908 = MDR 1995, 498 = FamRZ 1995, 1224 = StAZ 1995, 141; OLG Hamm - 14.09.1995 - = MDR 1996, 175; OLG Schleswig StAZ 1995, 267; OLG Stuttgart FGPrax 1995, 233 = FamRZ 1995, 1601 = StAZ 1995, 328; BayObLG FGPrax 1995, 234 = MDR 1995, 1145 Ls = NJW-RR 1996, 135 = StAZ 1995, 368; ebenso LG Göttingen StAZ 1995, 268) und einem Teil des Schrifttums (…Palandt/Diederichsen BGB 55. Aufl. Vorbem. vor § 1355 Rn. 10 und § 1616 Rn. 3; Coester StAZ 1995, 154/155; Otto Rpfleger 1995, 522) vertreten. - LG Koblenz, 29.09.1995 - 2 T 511/95
Grundsatz der Namenseinheit im Familienrecht; Doppelte Namensgebung für den Fall …
- LG Göttingen, 22.06.1995 - 6 T 75/95
Bestimmung eines aus den beiden Geburtsnamen der Eltern zusammengesetzten …
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Rechtsprechung
| LG Erfurt, 14.11.1994 - 7 T 128/94 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- rechtsportal.de
EGBGB Art. 234 § 4 Abs. 1, 2, § 4a Abs. 2 Satz 1
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)
DDR-Güterstand
Papierfundstellen
- Rpfleger 1995, 211
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