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Rechtsprechung
   OLG Hamm, 05.12.1996 - 15 W 407/96   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1996,2629
OLG Hamm, 05.12.1996 - 15 W 407/96 (https://dejure.org/1996,2629)
OLG Hamm, Entscheidung vom 05.12.1996 - 15 W 407/96 (https://dejure.org/1996,2629)
OLG Hamm, Entscheidung vom 05. Dezember 1996 - 15 W 407/96 (https://dejure.org/1996,2629)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse (3)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1997, 646
  • Rpfleger 1997, 210
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (7)

  • OLG Frankfurt, 01.09.1980 - 20 W 615/79
    Auszug aus OLG Hamm, 05.12.1996 - 15 W 407/96
    Der Rechtspfleger hätte deshalb in seiner Zwischenverfügung auch diese Möglichkeit aufzeigen müssen, weil eine Ordnungsgemäße Zwischenverfügung sämtliche Mittel oder Wege zur Beseitigung des Hindernisses zu enthalten hat (vgl. OLG Frankfurt OLGZ 1981, 30 f.;… Herrmann in KEHE a.a.O., § 18 Rdn. 54 f.).

    Insoweit schließt sich der Senat den Erwägungen der ähnlich gelagerten Entscheidung des OLG Frankfurt ( OLGZ 1981, 30, 31) an.

    Ein Erbschein dürfe (und müsse auch stets) verlangt werden, wenn noch Zweifel verblieben, die über die abstrakte Möglichkeit eines anderen Sachverhaltes hinausgingen (…OLG Zweibrücken a.a.O. S. 410; OLG Frankfurt OLGZ 1981, 30, 31; OLGZ 1985, 411, 412 = Rpfl 1986, 51; BayObLG FamRZ 1974, 384, 385 = DNotZ 1974, 233 ).

  • OLG Frankfurt, 26.09.1985 - 20 W 442/85

    Nachweis der Erbfolge im Falle der Löschung eines Nacherbenvermerks

    Auszug aus OLG Hamm, 05.12.1996 - 15 W 407/96
    Der Erbschein des Vorerben wie der Nacherbenvermerk im Grundbuch haben also nicht die Aufgabe, die einzelnen Nacherben "festzustellen" (vgl. BayObLG DNotZ 1984, 502, 503 = Rpfl 1983, 104; OLG Frankfurt OLGZ 1985, 411, 412 f. = Rpfl 1986, 51).

    Ein Erbschein dürfe (und müsse auch stets) verlangt werden, wenn noch Zweifel verblieben, die über die abstrakte Möglichkeit eines anderen Sachverhaltes hinausgingen (…OLG Zweibrücken a.a.O. S. 410; OLG Frankfurt OLGZ 1981, 30, 31; OLGZ 1985, 411, 412 = Rpfl 1986, 51; BayObLG FamRZ 1974, 384, 385 = DNotZ 1974, 233 ).

  • BayObLG, 22.12.1982 - BReg. 2 Z 88/82

    Voraussetzungen für die Statthaftigkeit einer weiteren Beschwerde; Anforderungen …

    Auszug aus OLG Hamm, 05.12.1996 - 15 W 407/96
    Bestehen jedoch Zweifel tatsächlicher Art, die nur durch weitere Ermittlungen über den Willen des Erblassers oder über die tatsächlichen Verhältnisse geklärt werden können, so muß ein Erbschein verlangt werden (Senat, Beschluß vom 29. Februar 1988 - 15 W 89/88 ständig; BayObLG DNotZ 1984, 502 = Rpfl 1983, 104; Rpfl 1995, 249 = FamRZ 1995, 899 ;… Herrmann in KEHE a.a.O., § 35 Rdn. 74).

    Der Erbschein des Vorerben wie der Nacherbenvermerk im Grundbuch haben also nicht die Aufgabe, die einzelnen Nacherben "festzustellen" (vgl. BayObLG DNotZ 1984, 502, 503 = Rpfl 1983, 104; OLG Frankfurt OLGZ 1985, 411, 412 f. = Rpfl 1986, 51).

  • BGH, 26.05.1982 - V ZB 8/81

    Erforderlichkeit eines Erbscheins zur Bezeugung des Nacherbfalls

    Auszug aus OLG Hamm, 05.12.1996 - 15 W 407/96
    Der Bundesgerichtshof hat zu der Frage bisher nicht Stellung genommen (vgl. BGH NJW 1982, 2499 ; DNotZ 1985, 367 ).
  • BGH, 14.07.1983 - V ZB 7/83

    Zum Nachweis von Eintragungsvoraussetzungen gem. § 29 Abs. 1 Satz 2 GBO

    Auszug aus OLG Hamm, 05.12.1996 - 15 W 407/96
    Der Bundesgerichtshof hat zu der Frage bisher nicht Stellung genommen (vgl. BGH NJW 1982, 2499 ; DNotZ 1985, 367 ).
  • OLG Zweibrücken, 02.09.1985 - 3 W 170/85

    Berichtigung des Eigentümereintrags im Grundbuch wegen nachträglich eingetretener …

    Auszug aus OLG Hamm, 05.12.1996 - 15 W 407/96
    Bei dieser Möglichkeit handelt es sich angesichts des damaligen Alters des am 13. Juli 1926 Geborenen Erblassers nicht um eine entfernte abstrakte Möglichkeit, die vernachlässigt werden könnte (vgl. OLG Zweibrücken OLGZ 1985, 408, 410 = DNotZ 1986, 240 ).
  • BayObLG, 07.10.1994 - 2Z BR 84/94

    Auslegung von öffentlichen Verfügungen von Todes wegen durch das Grundbuchamt; …

    Auszug aus OLG Hamm, 05.12.1996 - 15 W 407/96
    Bestehen jedoch Zweifel tatsächlicher Art, die nur durch weitere Ermittlungen über den Willen des Erblassers oder über die tatsächlichen Verhältnisse geklärt werden können, so muß ein Erbschein verlangt werden (Senat, Beschluß vom 29. Februar 1988 - 15 W 89/88 ständig; BayObLG DNotZ 1984, 502 = Rpfl 1983, 104; Rpfl 1995, 249 = FamRZ 1995, 899 ;… Herrmann in KEHE a.a.O., § 35 Rdn. 74).
  • OLG Hamm, 08.02.2011 - 15 W 27/11

    Anforderungen an den Nachweis der unterbliebenen Geltendmachung des Pflichtteils …

    Für den vergleichbaren Fall, dass das Nichtvorhandensein weiterer Kinder bzw. Abkömmlinge nachzuweisen ist, wird außerdem eine eidesstattliche Versicherung ebenfalls für beachtlich gehalten (vgl. Senat, NJW-RR 1997, 646 f. = FGPrax 1997, 48 ff. = Rpfleger 1997, 210 ff.; OLG Schleswig, Rpfleger 1999, 533; OLG Düsseldorf, FGPrax 2010, 114 f.;… Demharter a.a.O., § 35, Rn. 40;… Schaub in Bauer/von Oefele a.a.O., § 35, Rn. 138); es besteht kein Grund dafür, die vorliegende Fallkonstellation anders zu behandeln.
  • OLG Hamm, 20.08.2015 - 15 W 346/15

    Anforderungen an den Nachweis des Nichteintritts einer Pflichtteilsstrafklausel …

    Für den vergleichbaren Fall, dass das Nichtvorhandensein weiterer Kinder bzw. Abkömmlinge nachzuweisen ist, wird außerdem eine eidesstattliche Versicherung ebenfalls für beachtlich gehalten (vgl. Senat, NJW-RR 1997, 646 f. = FGPrax 1997, 48 ff. = Rpfleger 1997, 210 ff.; OLG Schleswig, Rpfleger 1999, 533; OLG Düsseldorf, FGPrax 2010, 114 f.;… Demharter a.a.O., § 35, Rn. 39, 63;… Schaub in Bauer/von Oefele a.a.O., § 35, Rn. 139); es besteht kein Grund dafür, die vorliegende Fallkonstellation anders zu behandeln.
  • OLG Frankfurt, 11.03.2021 - 20 W 96/20

    Beweis des Umstands, dass einzige Kind zu sein, durch eidesstattliche …

    Eine Lücke im urkundlichen Nachweis, die den Umstand betrifft, dass keine weiteren Kinder geboren worden sind, kann durch die Vorlage einer in der Form des § 29 Abs. 1 GBO abgegebenen eidesstattlichen Versicherung beider Eltern oder jedenfalls des überlebenden Elternteils geschlossen werden (Senat Rpfleger 1980, 434; OLG Zweibrücken OLGZ 1985, 408, 410 f.; Senat Rpfleger 1986, 51; OLG Hamm NJW-RR 1997, 646, 647; OLG Hamm FamRZ 2012, 485, 486 f.).
  • OLG Hamm, 11.02.1997 - 15 W 439/96

    Löschung des Nacherbenvermerks

    Der Erbschein des Vorerben hat also nicht die Aufgabe, die Person der einzelnen Nacherben "festzustellen" (vgl. zur Veröffentlichung bestimmter Senatsbeschluß vom 05.12.1996 - 15 W 407/96).
  • OLG Bremen, 03.07.2025 - 3 W 6/25

    Beschluss Löschung eines Nacherbenvermerks; Feststellung der wirksamen …

    Der Umweg über das Nachlassgericht erscheint in diesem Falle nicht geboten (OLG Frankfurt OLGZ 1981, 30 f.; 1985, 411 f.; OLG Hamm, Beschluss vom 5. Dezember 1996 - 15 W 407/96 -, Rn. 22, juris; Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht…, Beschluss vom 15. Juli 1999 - 2 W 113/99 -, Rn. 13, juris; BayObLG (2. ZS)…, Beschluss vom 8. Juni 2000 - 2Z BR 29/00, a.a.O., m.w.N.).
  • OLG Hamm, 21.09.2000 - 15 W 272/00

    Erforderlichkeit der Vorlage eines Erbscheins trotz Vorliegens eines öffentlichen …

    Nur wenn sich bei der Prüfung der Verfügung von Todes wegen hinsichtlich des behaupteten Erbrechts Zweifel tatsächlicher Art ergeben, die nur durch weitere Ermittlungen über den Willen des Erblassers oder über die tatsächlichen Verhältnisse geklärt werden können, darf und muß die Vorlage eines Erbscheins verlangt werden, weil zu solchen Ermittlungen das Grundbuchamt nicht befugt ist (vgl. etwa BayObLG Rpfleger 2000, 266; OLG Köln FGPrax 2000, 89, 90; ständige Rechtsprechung des Senats etwa in OLGZ 1969, 301, 302; NJW-RR 1997, 646).
  • BayObLG, 09.02.2000 - 2Z BR 139/99

    Zur Aufklärungspflicht des Grundbuchamts

    Einen Erbschein darf das Grundbuchamt nur dann fordern, wenn sich bei der Prüfung der Verfügung von Todes wegen hinsichtlich des behaupteten Erbrechts Zweifel tatsächlicher Art ergeben, die nur durch weitere Ermittlungen über den Willen des Erblassers oder über die tatsächlichen Verhältnisse geklärt werden können, denn zu solchen Ermittlungen ist das Grundbuchamt nicht befugt (vgl. BayObLG DNotZ 1995, 306/308 m.w.N.; OLG Hamm NJW-RR 1997, 646 f.).
  • OLG Stuttgart, 17.05.2011 - 8 W 169/11

    Erbfolgenachweis durch notariell beurkundete Verfügung von Todes wegen gegenüber …

    Zweifel, die über die abstrakte Möglichkeit eines anderen Sachverhalts nicht hinausgehen, genügen nicht (…Krafka/ Willer/Kühn, RegisterR, 8. Aufl. 2010, Rn. 128;… Schaub in Ebenroth/Boujong/Joost/ Strohn, HGB, 2. Aufl. 2008, § 12 HGB Rn. 156 ff, insb. Rn. 161;… Hopt in Baumbach/ Hopt, HGB, 34. Aufl. 2010, § 12 HGB Rn. 5;… Müther in Schmidt-Kessel/Leutner/Müther, HandelsregisterR, 2010, § 12 HGB Rn. 42; OLG Stuttgart/Senat NJW-RR 1992, 516; OLG Hamm NJW-RR 1997, 646; BGH NJW 2005, 2779; OLG Schleswig Rpfleger 2006, 248; KG Berlin NJW-RR 2007, 692; LG München I NJW 2007, 3445; je m.w.N.).
  • OLG Rostock, 13.01.2026 - 3 W 130/25

    Nachweis der Erbfolge im Grundbuchverfahren durch eidesstattliche Versicherung

    Ein Erbschein wäre nach § 35 Abs. 1 S. 2 Hs. 2 GBO nur und erst dann nicht verzichtbar, wenn unter Einbeziehung der eidesstattlichen Versicherungen noch Zweifel verbleiben, die über die abstrakte Möglichkeit eines anderen Sachverhalts hinausgehen (OLG Hamm, Beschluss vom 05.12.1996 - 15 W 407/96, Rn. 22, juris).
  • LG Verden, 16.06.2005 - 6 T 51/05
    Statt dessen hat das Grundbuchamt den Inhalt der vorgelegten öffentlichen Verfügung von Todes wegen auf die Erbeinsetzung sowie deren Beschränkung durch Anordnung einer Nacherbschaft hin zu prüfen; insoweit ist eine zweifelsfreie Bestimmung von Erben, Nacherben und Ersatzerben erforderlich (vgl. OLG Hamm, NJW-RR 1997, 646 (646)).
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