Rechtsprechung
| SG Lüneburg, 30.07.2009 - S 12 SF 111/09 E |
Volltextveröffentlichungen (3)
- openjur.de
Höhe der fiktiven Terminsgebühr bei sinngemäß abgegebenem Anerkenntnis und dessen Annahme
- Entscheidungsdatenbank Niedersachsen
§ 14 Abs 1 RVG; Nr 3102 RVG; Nr 3106 RVG; § 88 SGG
Untätigkeitsklage; Verfahrensgebühr; Terminsgebühr; fiktive Terminsgebühr; Erledigung; Anerkenntnis; Annahme; angenommenes Anerkenntnis; Höhe; Bemessung; Aufwand; Umfang; anwaltliche Tätigkeit; Tätigkeit; Schwierigkeit - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (6)
- LSG Schleswig-Holstein, 12.09.2006 - L 1 B 320/05
Höhe der Verfahrens- und Terminsgebühr
Auszug aus SG Lüneburg, 30.07.2009 - S 12 SF 111/09
Unbilligkeit liegt vor, wenn er die Kriterien des § 14 Abs. 1 S. 1 RVG unter Beachtung des Beurteilungsspielraums objektiv nicht hinreichend beachtet (vgl. Landessozialgericht Schleswig-Holstein, Beschluss vom 12. September 2006, - L 1 B 320/05 SF SK, zitiert nach juris).Dies gilt sowohl für die Verfahrens- und Terminsgebühr (vgl. Landessozialgericht Schleswig-Holstein, Beschluss vom 12. September 2006, a. a. O. sowie Keller in jurisPR-SozR 10/2006, Anm. 6) als auch für die der Einigungs- bzw. Erledigungsgebühr.
- LSG Nordrhein-Westfalen, 13.11.2008 - L 20 B 59/08
Erstattung notwendiger außergerichtlicher Kosten im sozialgerichtlichen Verfahren
Auszug aus SG Lüneburg, 30.07.2009 - S 12 SF 111/09
Soweit die Kostenschuldnerin zur Untermauerung ihrer Auffassung auf eine Entscheidung des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen vom 13. November 2008 - L 20 B 59/08 SO - hinweist, vermag diese aus den oben genannten Gründen nicht zu überzeugen. - LSG Niedersachsen-Bremen, 28.12.2006 - L 8 B 4/06
Keine Beschwerde in Vergütungsfestsetzungsverfahren
Auszug aus SG Lüneburg, 30.07.2009 - S 12 SF 111/09
Rn. 29 6. Die Entscheidung ist nicht mit der Beschwerde an das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen anfechtbar, weil das Normengefüge der §§ 172 ff. SGG den Normen des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes und des Gerichtskostengesetzes vorgeht (vgl. hierzu: Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 06. März 2009, - L 8 SF 1/09 B sowie zur fehlenden Beschwerdemöglichkeit bei Entscheidungen über die Prozesskostenhilfevergütung: Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 28. Dezember 2006, - L 8 B 4/06 SO SF, Beschluss vom 17. Oktober 2008, - L 13 B 4/08 SF sowie Beschluss vom 09. Juni 2009, - L 13 B 1/08 SF mit zahlreichen weiteren Nachweisen).
- BSG, 27.11.1980 - 5 RKn 11/80
Schriftliches Anerkenntnis - Anerkenntnisurteil - Erledigung in der Hauptsache
Auszug aus SG Lüneburg, 30.07.2009 - S 12 SF 111/09
Es kann also auch die Annahme des Anerkenntnisses sinngemäß erklärt werden (BSG, SozR 1500 § 101 Nr. 6). - SG Köln, 02.11.2007 - S 6 AS 231/06
Grundsicherung für Arbeitssuchende
Auszug aus SG Lüneburg, 30.07.2009 - S 12 SF 111/09
Es liegt daher ein angenommenes Anerkenntnis im Sinne des § 101 Abs. 2 SGG vor, durch das die Gebühr nach der Nr. 3106 VV RVG ausgelöst worden ist (so im Ergebnis auch: Sozialgericht Köln, Beschluss vom 02. November 2007, - S 6 AS 231/06; Sozialgericht Aachen, Beschluss vom 16. Juni 2008, -S 4 R 89/07, jeweils zitiert nach juris; vgl. ferner auch Sozialgericht Lüneburg, Beschluss vom 25. März 2008, - S 25 SF 33/08 sowie Beschluss vom 23. März 2009, - S 27 SF 170/08; ferner: Sozialgericht Hannover, Beschluss vom 19. Februar 2009, - S 34 SF 249/08; Sozialgericht Hildesheim, Beschluss vom 23. Januar 2009, - S 12 SF 162/08 sowie Sozialgericht Aurich, Beschluss vom 25. August 2008, - S 21 SF 25/07 AS). - SG Aachen, 16.06.2008 - S 4 R 89/07
Rentenversicherung
Auszug aus SG Lüneburg, 30.07.2009 - S 12 SF 111/09
Es liegt daher ein angenommenes Anerkenntnis im Sinne des § 101 Abs. 2 SGG vor, durch das die Gebühr nach der Nr. 3106 VV RVG ausgelöst worden ist (so im Ergebnis auch: Sozialgericht Köln, Beschluss vom 02. November 2007, - S 6 AS 231/06; Sozialgericht Aachen, Beschluss vom 16. Juni 2008, -S 4 R 89/07, jeweils zitiert nach juris; vgl. ferner auch Sozialgericht Lüneburg, Beschluss vom 25. März 2008, - S 25 SF 33/08 sowie Beschluss vom 23. März 2009, - S 27 SF 170/08; ferner: Sozialgericht Hannover, Beschluss vom 19. Februar 2009, - S 34 SF 249/08; Sozialgericht Hildesheim, Beschluss vom 23. Januar 2009, - S 12 SF 162/08 sowie Sozialgericht Aurich, Beschluss vom 25. August 2008, - S 21 SF 25/07 AS).
- SG Lüneburg, 28.09.2009 - S 12 SF 112/09
Bestimmung der Angemessenheit der Anwaltsvergütung im Zusammenhang mit einem …
Daher vermag die Kammer auch der von der Kostenschuldnerin herangezogenen Rechtsprechung nicht zu folgen, worauf bereits mehrfach hingewiesen wurde (vgl. die der Kostenschuldnerin hinlänglich bekannten Beschlüsse der Kammer vom 06. Juli 2009, - S 12 SF 123/09 E, vom 29. Juli 2009, - S 12 SF 147/09 E, vom 29. Juli 2009, S 12 SF 130/09 E und vom 30. Juli 2009, - S 12 SF 111/09 E, jeweils zitiert nach juris).Die Kostenschuldnerin wird zur Kenntnis nehmen müssen und zukünftig zu beachten haben, dass die Kammer der entgegenstehenden Auffassung anderer Gerichte aus den oben genannten Gründen nicht zu folgen vermag (vgl. auch schon die der Kostenschuldnerin hinlänglich bekannten Beschlüsse der Kammer vom 06. Juli 2009, - S 12 SF 123/09 E, vom 29. Juli 2009, - S 12 SF 147/09 E, vom 29. Juli 2009, S 12 SF 130/09 E und vom 30. Juli 2009, - S 12 SF 111/09 E, jeweils zitiert nach juris).
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