Rechtsprechung
| SG Lüneburg, 07.07.2009 - S 2 U 200/04 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
Unfallversicherungsschutz für die Folgen eines Jagdunfalls
- Entscheidungsdatenbank Niedersachsen
§ 2 Abs. 1 Nr. 5 SGB VII; § 2 Abs. 2 SGB VII; § 4 Abs. 2 Nr. 1 SGB VII; § 8 Abs. 1 S. 1 SGB VII
Ein Unfall eines Jagdberechtigten bei der Umsetzung eines Hochsitzes in einem Jagdrevier als Arbeitsunfall - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Ein Unfall eines Jagdberechtigten bei der Umsetzung eines Hochsitzes in einem Jagdrevier als Arbeitsunfall
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (4)
- BSG, 05.07.2005 - B 2 U 22/04 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Unfallversicherungsschutz - Wie-Beschäftigter - …
Auszug aus SG Lüneburg, 07.07.2009 - S 2 U 200/04
In diesem Fall wird sie nicht mit fremdwirtschaftlicher Zweckbestimmung und somit nicht wie im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses tätig (BSG, Urt. v. 5. Juli 2005 - B 2 U 22/04). - BSG, 20.05.1976 - 8 RU 76/75
Unfallversicherungsschutz - Betriebsratsmitglied - Tarifkommission - …
Auszug aus SG Lüneburg, 07.07.2009 - S 2 U 200/04
Nach der Rechtsprechung des BSG sind diese Voraussetzungen grundsätzlich dann erfüllt, wenn es sich um eine ernstliche, dem Unternehmen (eines anderen) dienende Tätigkeit handelt, diese dem mutmaßlichen Willen des Unternehmers entspricht und ihrer Art, ihres Umfangs und ihrer Zeitdauer nach Ähnlichkeit mit einer Tätigkeit aufgrund eines Beschäftigungsverhältnisses hat (vgl. BSGE 42, 36, 38;… BSG SozR 2200 § 539 Nr. 57). - BSG, 30.04.1979 - 8a RU 38/78
Versicherungsschutz - Arbeitnehmerähnliche Tätigkeit - Übermittlung des Inhaltes …
Auszug aus SG Lüneburg, 07.07.2009 - S 2 U 200/04
Nach der Rechtsprechung des BSG sind diese Voraussetzungen grundsätzlich dann erfüllt, wenn es sich um eine ernstliche, dem Unternehmen (eines anderen) dienende Tätigkeit handelt, diese dem mutmaßlichen Willen des Unternehmers entspricht und ihrer Art, ihres Umfangs und ihrer Zeitdauer nach Ähnlichkeit mit einer Tätigkeit aufgrund eines Beschäftigungsverhältnisses hat (vgl. BSGE 42, 36, 38; BSG SozR 2200 § 539 Nr. 57). - LSG Niedersachsen-Bremen, 19.12.2005 - L 6 U 190/04
Landwirtschaftliche Unfallversicherung - Unfallversicherungsschutz - …
Auszug aus SG Lüneburg, 07.07.2009 - S 2 U 200/04
Er fällt auch nicht unter den Personenkreis des § 2 Abs. 1 Nr. 5 d SGB VII, da auch die Jagd (des Herrn I.) selbst kein Unternehmen ist, "welches unmittelbar der Sicherung, Überwachung oder Förderung der Landwirtschaft überwiegend dient" (vgl. hierzu eingehend: LSG Niedersachsen-Bremen, Urt. v. 19. Dezember 2005 - L 6 U 190/04).
- LSG Hessen, 25.03.2014 - L 3 U 128/11
Versicherungsschutz eines Jagdgastes in der gesetzlichen Unfallversicherung als …
§ 4 Abs. 2 Nr. 1 SGB VII befreit damit nach seinem eindeutigen Wortlaut lediglich von der Versicherungspflicht nach § 2 Abs. 1 Nr. 5 SGB VII, nicht aber von anderen Versicherungstatbeständen (ebenso LSG Baden-Württemberg…, Urteil vom 08.09.2005, L 10 U 2535/04, juris, Rn. 31; SG Lüneburg, Urteil vom 07.07.2009, S 2 U 200/04, juris, Rn. 13;… Wiester, in: P. Becker u.a., SGB VII, § 4 Rn. 103, Stand: Dezember 2004; ohne diese Differenzierung LSG Rheinland-Pfalz…, Urteil vom 11.04.2005, L 2 U 9/04, juris, Rn. 30;… Urteil vom 11.11.2004, L 2 U 268/04, juris, Rn. 29; LSG für das Saarland…, Urteil vom 12.07.2006, L 2 U 126/04, juris, Rn. 20; LSG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 17.02.2010, L 3 U 139/07, juris, Rn. 28 f.; Bayerisches LSG…, Urteil vom 30.03.2004, L 17 U 153/01, juris, Rn. 19;… Schmitt, SGB VII, 4. Aufl. 2009, § 4 Rn. 18).Im Gegensatz dazu formulierte § 542 Nr. 3 RVO allgemein die Versicherungsfreiheit für Jagdgäste, die die Jagd aufgrund einer vom Jagdausübungsberechtigten unentgeltlich oder entgeltlich erteilten Jagderlaubnis ausübten (vgl. SG Lüneburg, Urteil vom 07.07.2009, S 2 U 200/04, juris, Rn. 13; vgl. hierzu auch LSG Baden-Württemberg…, Urteil vom 08.09.2005, L 10 U 2535/04, juris, Rn. 31, wonach auch nach früherem Recht nur von der Versicherung nach § 2 Abs. 1 Nr. 5, nicht aber von der nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 befreit worden sein soll).
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