Neue Kooperation: dejure.org × Doctrine bringen KI-Power für Aktenanalyse, Recherche und Texterstellung. Doctrine entdecken
×

Rechtsprechung
   LG Freiburg, 18.01.2010 - 7 Ns 610 Js 13070/09 - AK 113/09   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,12960
LG Freiburg, 18.01.2010 - 7 Ns 610 Js 13070/09 - AK 113/09 (https://dejure.org/2010,12960)
LG Freiburg, Entscheidung vom 18.01.2010 - 7 Ns 610 Js 13070/09 - AK 113/09 (https://dejure.org/2010,12960)
LG Freiburg, Entscheidung vom 18. Januar 2010 - 7 Ns 610 Js 13070/09 - AK 113/09 (https://dejure.org/2010,12960)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2010,12960) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de

    Vorsätzliche unerlaubte Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge: Geständnis in der Berufungsinstanz; Tatbestandsmerkmal der nicht geringen Menge bei Einfuhr einer Betäubungsmittelzubereitung in Form vom Ecstasy-Tabletten

  • ra.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Erfüllung des Geständniserfordernisses durch die Beschränkung der Berufung auf den Rechtsfolgenausspruch oder auf eine Rücknahme des eigenen Rechtsmittels; Erforderliche Menge des Wirkstoffs Meta-Chlorphenylpiperazin (m-CPP) in Betäubungsmittelzubereitungen zur Erfüllung ...

Papierfundstellen

  • StV 2010, 236
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (14)

  • BGH, 09.10.1996 - 3 StR 220/96

    Grenzwert für das Vorliegen einer "nicht geringen Menge" beim Wirkstoff MDE/MDEA, …

    Auszug aus LG Freiburg, 18.01.2010 - 7 Ns 610 Js 13070/09
    Rn. 21 Die in den vergangenen Jahren stetig zunehmende Verbreitung von Ecstasy-Tabletten gab dem Bundesgerichtshof die Gelegenheit, umfassende Ausführungen zur Gefährlichkeit dieser Droge zu machen und den Grenzwert der nicht geringen Menge des Wirkstoffs 3, 4-Methylendioxy-N-ethylamphetamin (MDE/MDEA) mit 250 Konsumeinheiten zu je 120 mg MDE-Base (entspricht 140 mg MDE-Hydrochlorid) und somit mit 30 g MDE-Base (entspricht 35 g MDE-Hydrochlorid) anzunehmen (BGHSt 42, 255 = NJW 1997, 810 = NStZ 1997, 132).

    Rn. 38 Die Kammer setzte jedoch, obgleich den übrigen Ausführungen des Gutachters grundsätzlich gefolgt wurde, zugunsten der Angeklagten den Grenzwert für die nicht geringer Menge m-CPP - entsprechend dem Grenzwert für die nicht geringe Menge MDMA und ausgehend von 250 Konsumeinheiten zu je 120 mg (vgl. BGH NStZ 1997, 132, 135 zum Wirkstoff MDE sowie NStZ 2001, 381 zur Gleichstellung von MDMA) - auf 30 Gramm fest.

    Dies führt dazu, dass körperliche Warnsignale wie Durst oder Erschöpfung nicht mehr wahrgenommen werden, was zu Herz- und Kreislaufversagen bis hin zu Herzrhythmusstörungen, zentralen Krämpfen und Leberversagen führen kann (vgl. hierzu BGH NStZ 1997, 132, 134).

  • BGH, 15.03.2001 - 3 StR 21/01

    Unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in Tateinheit …

    Auszug aus LG Freiburg, 18.01.2010 - 7 Ns 610 Js 13070/09
    Diese Berechnung führte in weiteren Entscheidungen dazu, hinsichtlich des Wirkstoffs 3, 4-Methylendioxy-N-methamphetamin (MDMA) die nicht geringe Menge bei 30 g MDMA-Base (BGH NJW 2001, 1805 = NStZ 2001, 381) und bei dem in Crystal-Speed enthaltenen Wirkstoff Metamfetamin die nicht geringe Menge bei 30 g Metamfetamin-Base (BGH NJW 2001, 3641 = NStZ 2002, 267) beginnen zu lassen.

    Rn. 38 Die Kammer setzte jedoch, obgleich den übrigen Ausführungen des Gutachters grundsätzlich gefolgt wurde, zugunsten der Angeklagten den Grenzwert für die nicht geringer Menge m-CPP - entsprechend dem Grenzwert für die nicht geringe Menge MDMA und ausgehend von 250 Konsumeinheiten zu je 120 mg (vgl. BGH NStZ 1997, 132, 135 zum Wirkstoff MDE sowie NStZ 2001, 381 zur Gleichstellung von MDMA) - auf 30 Gramm fest.

    Die - insoweit die Angeklagten eher begünstigende - Gleichbehandlung dieses Wirkstoffs mit den Stoffen, die üblicherweise zur Herstellung von Ecstasy-Tabletten Verwendung finden (neben MDMA auch MDE und MDA), rechtfertigt sich auch aus Gründen der Praktikabilität, zumal die unterschiedlichen Wirkstoffe oftmals miteinander kombiniert werden (hierzu BGH NStZ 2001, 381).".

  • BGH, 03.12.2008 - 2 StR 86/08

    BGH senkt Grenzwert für nicht geringe Menge bei Metamfetamin

    Auszug aus LG Freiburg, 18.01.2010 - 7 Ns 610 Js 13070/09
    Rn. 22 Auf Grund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse wurde kürzlich durch den Bundesgerichtshof die nicht geringe Menge bei Metamfetamin deutlich reduziert und nunmehr auf 5 g Metamfetamin-Base festgesetzt (BGHSt 53, 89 = NJW 2009, 863 = NStZ 2009, 393).
  • BGH, 24.04.2007 - 1 StR 52/07

    Unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln (nicht geringe Menge; nur …

    Auszug aus LG Freiburg, 18.01.2010 - 7 Ns 610 Js 13070/09
    Rn. 30 Schließlich wurde durch Urteil des Bundesgerichtshofs vom 24.04.2007 für den in verschiedenen Substitutionsmedikamenten (z.B. Subutex) enthaltenen Wirkstoff Buprenorphin die nicht geringe Menge auf 450 mg (= 0,45 g) Buprenorphin-Hydrochlorid festgelegt (BGH NJW 2007, 2054 = NStZ 2008, 41).
  • BGH, 28.10.2004 - 4 StR 59/04

    Nicht geringe Menge bei Khat-Pflanzen (Wirkstoffgehalt; Cathinon; allgemeine …

    Auszug aus LG Freiburg, 18.01.2010 - 7 Ns 610 Js 13070/09
    Rn. 29 Nachdem sich das Landgericht Münster in einer Entscheidung mit der im Bundesgebiet bislang eher selten vorgekommenen Khat-Pflanze befassen musste, hat der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 28.10.2004 die nicht geringe Menge bei Khat-Pflanzen bei einem Wirkstoffgehalt von 30 g Cathinon beginnen lassen (BGH NJW 2005, 163 = NStZ 2005, 229 = NStZ 2005, 452 mit Anm. Weber).
  • OLG Karlsruhe, 25.05.1994 - 1 Ss 103/93
    Auszug aus LG Freiburg, 18.01.2010 - 7 Ns 610 Js 13070/09
    Rn. 28 Dieser Wert von 3, 0 g Levomethadonhydrochlorid liegt in der Mitte zwischen den Grenzwerten von Heroin (1,5 g Heroinhydrochlorid) und Morphin (4,5 g Morphinhydrochlorid) und fügt sich damit nahtlos in die Überlegungen, die das OLG Karlsruhe angestellt hatte (NJW 1994, 3022 = NStZ 1994, 589).
  • BGH, 18.07.1984 - 3 StR 183/84

    Nicht geringe Menge bei Cannabisprodukten

    Auszug aus LG Freiburg, 18.01.2010 - 7 Ns 610 Js 13070/09
    Rn. 15 Cannabisprodukte wurden als wesentlich weniger gefährlich eingestuft, so dass für die nicht geringe Menge die hohe Zahl von 500 Konsumeinheiten zu je 15 mg des Wirkstoffs Tetrahydrocannabinol (THC) zu Grunde gelegt wurden, woraus sich der Grenzwert von 7, 5 g THC ergab (BGHSt 33, 8 = NJW 1985, 1404 = NStZ 1984, 556; vgl. auch BGH NJW 1996, 794 = NStZ 1996, 139 mit Anm. Körner NStZ 1996, 195).
  • BGH, 20.12.1995 - 3 StR 245/95

    Handeltreiben: Tatbestandsmerkmal der "nicht geringen Menge" bei …

    Auszug aus LG Freiburg, 18.01.2010 - 7 Ns 610 Js 13070/09
    Rn. 15 Cannabisprodukte wurden als wesentlich weniger gefährlich eingestuft, so dass für die nicht geringe Menge die hohe Zahl von 500 Konsumeinheiten zu je 15 mg des Wirkstoffs Tetrahydrocannabinol (THC) zu Grunde gelegt wurden, woraus sich der Grenzwert von 7, 5 g THC ergab (BGHSt 33, 8 = NJW 1985, 1404 = NStZ 1984, 556; vgl. auch BGH NJW 1996, 794 = NStZ 1996, 139 mit Anm. Körner NStZ 1996, 195).
  • BGH, 01.02.1985 - 2 StR 685/84

    Nicht geringe Menge bei Kokain

    Auszug aus LG Freiburg, 18.01.2010 - 7 Ns 610 Js 13070/09
    Rn. 16 Einen gänzlich anderen Weg beschritt der Bundesgerichtshof bei der Bestimmung der nicht geringen Menge von Kokain, die er auf 5 g Kokainhydrochlorid festlegte (BGHSt 33, 133 = NJW 1985, 2771).
  • BGH, 07.11.1983 - 1 StR 721/83

    Verurteilung wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer …

    Auszug aus LG Freiburg, 18.01.2010 - 7 Ns 610 Js 13070/09
    Rn. 14 So hatte der Bundesgerichtshof bei der Bestimmung des Grenzwerts der nicht geringen Menge von Heroin im Jahre 1983 u.a. darauf hingewiesen, dass es auf Grund der unterschiedlichen Beschaffenheit, Wirkungsweise und Gefährlichkeit der Betäubungsmittel ausgeschlossen sei, diese Quantität einheitlich zu bestimmen; es müsse differenziert werden (BGHSt 32, 162 = NJW 1984, 676 = NStZ 1984, 221).
  • BGH, 11.04.1985 - 1 StR 507/84

    Nicht geringe Menge von Amphetamin-Zubereitungen

  • BGH, 22.12.1987 - 1 StR 612/87

    Voraussetzung der nicht geringen Menge bei der Zubereitung von Morphin

  • BGH, 01.09.1987 - 1 StR 191/87

    Nicht geringe Menge von LSD

  • BGH, 25.07.2001 - 5 StR 183/01

    Crystal-Speed; Methamphetamin; Nicht geringe Menge; Einheitliche Grenzwerte für …

  • BGH, 01.08.2018 - 3 StR 651/17

    Unbeachtlichkeit des error in persona für den Mittäter (Identifizierung des …

    (2) Im neuen Rechtsgang wird sich das Tatgericht, sollte es den Wirkstoff mCPP nicht ausschließen können, im Ausgangspunkt mit dem Urteil des Landgerichts Dresden vom 29. April 2008 - 4 KLs 422 Js 40176/07 (BeckRS 2008, 12528; dem folgend LG Freiburg, StV 2010, 236, 237) auseinanderzusetzen haben, wonach der Grenzwert bei 30 Gramm mCPP anzunehmen sei.
  • OLG Nürnberg, 10.08.2016 - 2 OLG 8 Ss 289/15

    Gegenstand einer Verständigung vor Berufungsgericht

    Denn Gegenstand einer Verständigung kann nach § 257c Abs. 2 Satz 1 StPO auch "das Prozessverhalten der Verfahrensbeteiligten" sein (…vgl. KG NStZ 2015, 236 Rdn. 17 nach juris;… OLG Karlsruhe NStZ 2014, 546 Rdn. 2 nach juris; LG Freiburg StV 2010, 236 Rdn. 43 nach juris).

    Demgemäß kann der Angeklagte in der Berufungsinstanz die Beschränkung einer von ihm umfassend eingelegten Berufung auf den Rechtsfolgenausspruch zusagen (…vgl. KG NStZ 2015, 236 Rdn. 17 nach juris;… OLG Karlsruhe a. a. O.;… OLG Hamburg NStZ 2014, 534 Rdn. 19 nach juris; LG Freiburg StV 2010, 236 Rdn. 43 nach juris; Schneider NZWiSt 2015, 1, 5; Schlothauer/Weider StV 2009, 600, 603; Wenske NStZ 2015, 137, 139;… offen gelassen von BGH NStZ 2016, 177 Rdn. 2 nach juris;… OLG Stuttgart StV 2014, 397 Rdn. 17 nach juris;… ablehnend Eschelbach, in: Beck-OK-StPO § 257c Rdn. 17.6;… Stuckenberg, in: Löwe-Rosenberg StPO a. a. O. § 257c Rdn. 29).

    Demgemäß wird die Einbeziehung einer Rechtsmittelbeschränkung in das Verständigungsgespräch zu Recht von Teilen der - auch obergerichtlichen - Rechtsprechung zugelassen (…vgl. OLG Karlsruhe NStZ 2014, 546 Rdn. 2 nach juris;… OLG Hamburg NStZ 2014, 534 Rdn. 16, 19 nach juris; LG Freiburg StV 2010, 236 Rdn. 43 nach juris;… zustimmend Meyer-Goßner/Schmitt StPO a. a. O., § 257c Rdn. 17b; Moosbacher JuS 2015, 701, 703; Wenske NStZ 2015, 137, 139;… unklar Stuckenberg, in: Löwe-Rosenberg StPO a. a. O. § 257c, der zwar in Rdn. 35 die Beschränkung der Berufung auf den Rechtsfolgenausspruch in der Berufungsinstanz als zulässigen Gegenstand der Verständigung ansieht, aber in Rdn. 29 Rechtsmittelbeschränkungen vom Rechtsmittelverzichtsverbot des § 302 Abs. 1 Satz 2 StPO erfasst sieht;… ablehnend auch OLG München StV 2014, 79 Rdn. 27 nach juris, wonach eine Rechtsmittelbeschränkung analog § 302 Abs. 1 Satz 2 StPO unzulässig ist).

  • OLG Stuttgart, 26.03.2014 - 4a Ss 462/13

    Revision in Strafsachen: Unwirksamkeit einer durch den Angeklagten erklärten …

    Auch wenn Gesetzgeber und bisherige Rechtsprechung - soweit ersichtlich - der Problematik einer Verständigung bzw. einer solchen vorgelagerter Bemühungen einschließlich des möglichen Scheiterns in der Berufungsinstanz nur relativ wenig Raum gewidmet haben, besteht für den Senat kein Zweifel, dass die Regelungen des Verständigungsgesetzes auch für diesen Verfahrensabschnitt vollumfänglich gelten (LG Freiburg, StV 2010, 236; Niemöller/Schlothauer/Weider, Gesetz zur Verständigung im Strafverfahren, 2010, Teil C Rn.100; Jahn, StV 2011, 497 ff. [499]; Altenhain/Haimerl, StV 2012, 394 ff. [398]; s. zur Absprache in der Berufungsinstanz - jeweils noch vor Inkrafttreten des Verständigungsgesetzes - auch: KG, NStZ-RR 2004, 175 ff., OLG München, NStZ 2006, 353 ff.).
  • OLG Karlsruhe, 14.06.2013 - 3 Ss 233/13

    Verständigung im Berufungshauptverfahren: Nachträgliche Beschränkung der Berufung …

    Gegenstand einer Verständigung kann nach § 257c Abs. 2 Satz 1 StPO auch "das Prozessverhalten der Verfahrensbeteiligten" sein (vgl. LG Freiburg, StV 2010, 236).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht LG Freiburg
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht