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Rechtsprechung
   BGH, 12.04.2018 - V ZB 138/17   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2018,13783
BGH, 12.04.2018 - V ZB 138/17 (https://dejure.org/2018,13783)
BGH, Entscheidung vom 12.04.2018 - V ZB 138/17 (https://dejure.org/2018,13783)
BGH, Entscheidung vom 12. April 2018 - V ZB 138/17 (https://dejure.org/2018,13783)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • rechtsinformationen.bund.de

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Anwaltliche Kontrolle der Fristeingabe in den elektronischen Fristenkalender

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 85 ZPO, § 233 ZPO
    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Anwaltliche Kontrolle der Fristeingabe in den elektronischen Fristenkalender

  • IWW

    § 233 ZPO, § 85 Abs. 2 ZPO, § 238 Abs. 2 Satz 1 ZPO, § 574 Abs. 2 ZPO, § 574 Abs. 2 Nr. 1 ZPO, § 574 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, § 233 Satz 1 ZPO, § 97 Abs. 1 ZPO

  • Wolters Kluwer

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bzgl. Zurechnung des Verschuldens der Fristversäumung des Prozessbevollmächtigten

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 85 Abs. 2 ; ZPO § 233 S. 1
    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bzgl. Zurechnung des Verschuldens der Fristversäumung des Prozessbevollmächtigten

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Elektronischer Fristenkalender: Wie ist die Fristeingabe zu kontrollieren?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä. (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Elektronischer Fristenkalender: Wie ist die Fristeingabe zu kontrollieren? (IBR 2018, 422)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Elektronischer Fristenkalender: Wie ist die Fristeingabe zu kontrollieren? (IMR 2018, 308)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2018, 1267
  • FamRZ 2018, 1249
 
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (14)

  • BGH, 23.10.2003 - V ZB 28/03

    Zulässigkeit der Rechtsbeschwerde wegen Verletzung des Anspruchs auf effektiven …

    Auszug aus BGH, 12.04.2018 - V ZB 138/17
    Wenn der Vortrag in dem Wiedereinsetzungsgesuch dem nicht Rechnung trägt, gibt dies keinen Hinweis auf Unklarheiten oder Lücken, die aufzuklären bzw. zu füllen wären, sondern erlaubt den Schluss darauf, dass entsprechende organisatorische Maßnahmen gefehlt haben (Senat, Beschluss vom 23. Oktober 2003 - V ZB 28/03, NJW 2004, 367, 369 mwN).
  • BGH, 22.01.2008 - VI ZB 46/07

    Notierung der Berufungsbegründungsfrist im Fristenbuch

    Auszug aus BGH, 12.04.2018 - V ZB 138/17
    Ebensowenig gewährleistet das Notieren des Fristablaufs in der Handakte, dass der Prozessbevollmächtigte Fehler bei der Eingabe der Fristen in den elektronischen Fristenkalender rechtzeitig erkennt, da er sich grundsätzlich auf die Prüfung der Vermerke in den Handakten beschränken darf (vgl. BGH…, Beschluss vom 18. März 2014 - VIII ZB 55/13, juris Rn. 7;… Beschluss vom 27. November 2013 - XII ZB 116/13, FamRZ 2014, 284 Rn. 7;… Beschluss vom 12. November 2013 - II ZB 17/12, WM 2014, 422 Rn. 15; Beschluss vom 22. Januar 2008 - VI ZB 46/07, NJW 2008, 1670 Rn. 6).
  • BGH, 12.05.2016 - V ZB 135/15

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Fristversäumung durch Postversand eines …

    Auszug aus BGH, 12.04.2018 - V ZB 138/17
    Eine Hinweispflicht besteht nur bezogen auf erkennbar unklare oder ergänzungsbedürftige Angaben (Senat, Beschluss vom 12. Mai 2016 - V ZB 135/15, NJW 2016, 3789 Rn. 31;… Beschluss vom 30. September 2010 - V ZB 173/10, juris Rn. 7 mwN).
  • BGH, 25.06.2009 - V ZB 191/08

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der …

    Auszug aus BGH, 12.04.2018 - V ZB 138/17
    Die Fertigung eines Kontrollausdrucks ist erforderlich, um nicht nur Datenverarbeitungsfehler des EDV-Programms, sondern auch Eingabefehler oder -versäumnisse mit geringem Aufwand rechtzeitig zu erkennen und zu beseitigen (vgl. Senat, Beschluss vom 25. Juni 2009 - V ZB 191/08, NJW 2009, 3036 Rn. 13 mwN; BGH…, Beschluss vom 17. April 2012 - VI ZB 55/11, NJW-RR 2012, 1085 Rn. 8;… Beschluss vom 2. Februar 2010 - XI ZB 23/08 und XI ZB 24/08, WM 2010, 567 Rn. 12).
  • BGH, 27.01.2015 - II ZB 23/13

    Rechtsanwaltsverschulden bei Versäumung der Berufungsbegründungsfrist: Pflicht …

    Auszug aus BGH, 12.04.2018 - V ZB 138/17
    Rn. 7 a) aa) Die Verwendung einer elektronischen Kalenderführung darf keine hinter der manuellen Führung zurückbleibende Überprüfungssicherheit bieten (vgl. Senat, Beschluss vom 2. März 2000 - V ZB 1/00, NJW 2000, 1957 mwN; BGH, Beschluss vom 27. Januar 2015 - II ZB 23/13, WM 2015, 780 Rn. 9;… Beschluss vom 4. November 2014 - VIII ZB 38/14, WM 2014, 2388 Rn. 10;… Beschluss vom 17. April 2012 - VI ZB 55/11, NJW-RR 2012, 1085 Rn. 8;… Beschluss vom 21. Dezember 2010 - IX ZB 115/10, HFR 2011, 706 Rn. 9;… Beschluss vom 2. Februar 2010 - XI ZB 23/08 und XI ZB 24/08, NJW 2010, 1363 Rn. 12).
  • BGH, 02.03.2000 - V ZB 1/00

    Endkontrolle bei elektronischer Kalenderführung

    Auszug aus BGH, 12.04.2018 - V ZB 138/17
    Rn. 7 a) aa) Die Verwendung einer elektronischen Kalenderführung darf keine hinter der manuellen Führung zurückbleibende Überprüfungssicherheit bieten (vgl. Senat, Beschluss vom 2. März 2000 - V ZB 1/00, NJW 2000, 1957 mwN; BGH…, Beschluss vom 27. Januar 2015 - II ZB 23/13, WM 2015, 780 Rn. 9;… Beschluss vom 4. November 2014 - VIII ZB 38/14, WM 2014, 2388 Rn. 10;… Beschluss vom 17. April 2012 - VI ZB 55/11, NJW-RR 2012, 1085 Rn. 8;… Beschluss vom 21. Dezember 2010 - IX ZB 115/10, HFR 2011, 706 Rn. 9;… Beschluss vom 2. Februar 2010 - XI ZB 23/08 und XI ZB 24/08, NJW 2010, 1363 Rn. 12).
  • BGH, 12.11.2013 - II ZB 17/12

    Wiedereinsetzung: Eigenverantwortliche Gegenkontrolle des Rechtsanwalts bei …

    Auszug aus BGH, 12.04.2018 - V ZB 138/17
    Ebensowenig gewährleistet das Notieren des Fristablaufs in der Handakte, dass der Prozessbevollmächtigte Fehler bei der Eingabe der Fristen in den elektronischen Fristenkalender rechtzeitig erkennt, da er sich grundsätzlich auf die Prüfung der Vermerke in den Handakten beschränken darf (vgl. BGH…, Beschluss vom 18. März 2014 - VIII ZB 55/13, juris Rn. 7;… Beschluss vom 27. November 2013 - XII ZB 116/13, FamRZ 2014, 284 Rn. 7; Beschluss vom 12. November 2013 - II ZB 17/12, WM 2014, 422 Rn. 15;… Beschluss vom 22. Januar 2008 - VI ZB 46/07, NJW 2008, 1670 Rn. 6).
  • BGH, 27.11.2013 - XII ZB 116/13

    Versäumung der Beschwerdebegründungsfrist in einer Familiensache: Anforderungen …

  • BGH, 21.12.2010 - IX ZB 115/10

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Irrtümliche Löschung einer Berufungsfrist …

  • BGH, 30.09.2010 - V ZB 173/10

    Verfahren bei Wiedereinsetzung: Hinweispflicht des Berufungsgerichts zur …

  • BGH, 18.03.2014 - VIII ZB 55/13

    Pflicht eines Prozessbevollmächtigten zur Implementierung einer Ausgangskontrolle …

  • BGH, 28.02.2019 - III ZB 96/18

    Anwaltliches Organisationsverschulden bei Versäumung der …

    Unterbleibt eine derartige Kontrolle, so liegt ein anwaltliches Organisationsverschulden vor (Bestätigung BGH, Beschlüsse vom 12. April 2018 - V ZB 138/17, NJW-RR 2018, 1267 und vom 17. April 2012 - VI ZB 55/11, NJW-RR 2012, 1085).

    Rn. 13 a) aa) Die Verwendung einer elektronischen Kalenderführung darf keine hinter der manuellen Führung zurückbleibende Überprüfungssicherheit bieten (BGH, Beschlüsse vom 12. April 2018 - V ZB 138/17, NJW-RR 2018, 1267 Rn. 7;…vom 17. April 2012 - VI ZB 55/11, NJW-RR 2012, 1085 Rn. 8;… vom 2. Februar 2010 - XI ZB 23/08 und XI ZB 24/08, NJW 2010, 1363 Rn. 12 und vom 12. Oktober 1998 - II ZB 11/98, NJW 1999, 582, 583;… BSG, NJW 2018, 2511 Rn. 9).

    Die Fertigung eines Kontrollausdrucks ist erforderlich, um nicht nur Datenverarbeitungsfehler des EDV-Programms, sondern auch Eingabefehler oder -versäumnisse mit geringem Aufwand rechtzeitig zu erkennen und zu beseitigen (BGH, Beschlüsse vom 12. April 2018 aaO Rn. 9;… vom 17. April 2012 aaO;… vom 2. Februar 2010 aaO;… vom 12. Dezember 2005 - II ZB 33/04, NJW-RR 2006, 500 Rn. 4 f;… vom 12. Oktober 1998 aaO; vom 20. Februar 1997 - IX ZB 111/96, NJW-RR 1997, 687; vom 23. März 1995 - VII ZB 3/95, NJW 1995, 1756, 1757;… BSG aaO; BFH…, Beschluss vom 22. Mai 2018 - XI R 22/17, juris Rn. 17).

  • BAG, 03.07.2019 - 8 AZN 233/19

    Fristenkontrolle - elektronischer Kalender

    Das bedeutet, dass der Rechtsanwalt, der laufende Fristen in einem elektronischen Fristenkalender erfasst, durch geeignete Organisationsmaßnahmen die Kontrolle der Fristeingabe gewährleisten muss (…BGH 28. Februar 2019 - III ZB 96/18 - Rn. 13; 12. April 2018 - V ZB 138/17 - Rn. 7).

    Die Fertigung eines Kontrollausdrucks ist erforderlich, um nicht nur Datenverarbeitungsfehler des EDV-Programms, sondern auch Eingabefehler oder -versäumnisse mit geringem Aufwand rechtzeitig zu erkennen und zu beseitigen (…BGH 28. Februar 2019 - III ZB 96/18 - Rn. 13; 12. April 2018 - V ZB 138/17 - Rn. 9).

    Eine Hinweispflicht besteht nur bezogen auf erkennbar unklare oder ergänzungsbedürftige Angaben (vgl. hierzu BGH 12. April 2018 - V ZB 138/17 - Rn. 12).

  • OLG Hamm, 17.07.2025 - 22 U 3/25

    Verwerfung der Berufung der Widerkläger auf Auflassung und Bewilligung der …

    Rn. 24 Die Verwendung einer elektronischen Kalenderführung darf keine hinter der manuellen Führung zurückbleibende Überprüfungssicherheit bieten (BGH, Beschluss vom 12. April 2018 - V ZB 138/17, Rn. 7, beck-online, m.w.N.).

    Das bedeutet, dass der Rechtsanwalt, der laufende Fristen in einem elektronischen Fristenkalender erfasst, durch geeignete Organisationsmaßnahmen die Kontrolle der Fristeingabe gewährleisten muss (BGH, Beschluss vom 12. April 2018 - V ZB 138/17, Rn. 7, beck-online;… Beschluss vom 26. September 2024 - III ZB 82/23, Rn. 9, beck-online).

    Sie unterliegt derselben spezifischen Fehleranfälligkeit wie die Eingabe des Fristablaufs selbst (BGH, Beschluss vom 12. April 2018 - V ZB 138/17, Rn. 7, beck-online).

    Ebensowenig gewährleistet das Notieren des Fristablaufs in der Handakte, dass der Prozessbevollmächtigte Fehler bei der Eingabe der Fristen in den elektronischen Fristenkalender rechtzeitig erkennt, da er sich - wie die Prozessbevollmächtigten der Widerkläger zutreffend dargestellt haben - grundsätzlich auf die Prüfung der Vermerke in den Handakten beschränken darf (vgl. BGH…, Beschluss vom 18. März 2014 - VIII ZB 55/13, Rn. 7, juris; Beschluss vom 12. April 2018 - V ZB 138/17, Rn. 7, beck-online, m.w.N.).

    Die Fertigung eines Kontrollausdrucks ist erforderlich, um nicht nur Datenverarbeitungsfehler des EDV-Programms, sondern auch Eingabefehler oder -versäumnisse mit geringem Aufwand rechtzeitig zu erkennen und zu beseitigen (vgl. BGH, Beschluss vom 12. April 2018 - V ZB 138/17, Rn. 9, beck-online, m.w.N.).

    Wenn der Vortrag in dem Wiedereinsetzungsgesuch dem nicht Rechnung trägt, gibt dies keinen Hinweis auf Unklarheiten oder Lücken, die aufzuklären bzw. zu füllen wären, sondern erlaubt den Schluss darauf, dass entsprechende organisatorische Maßnahmen gefehlt haben (BGH, Beschluss vom 12. April 2018 - V ZB 138/17, Rn. 12, beck-online).

  • VGH Bayern, 22.05.2026 - 22 ZB 25.880

    Versäumen einer Frist zum Stellen eines Antrags auf Zulassung der Berufung, …

    Rn. 27 2.2.6.2 Werden die Fristen, wie vorliegend, (auch) in einem elektronischen Fristenkalender erfasst, muss durch geeignete Organisationsmaßnahmen die Kontrolle der Fristeingabe gewährleistet sein (BGH, B.v. 12.4.2018 - V ZB 138/17 - juris Rn. 9).

    Ob in jedem Fall ein Kontrollausdruck in Papier erforderlich ist oder andere Maßnahmen eine gleichwertige Kontrolle ermöglichen, kann offen bleiben (BGH, B.v. 26.9.2024 - III ZB 82/23 - juris 10; vgl. BGH, B.v. 12.4.2018 - V ZB 138/17 - juris Rn. 9).

  • BSG, 28.06.2018 - B 1 KR 59/17 B

    Sozialgerichtliches Verfahren - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - …

    Die Fertigung eines Kontrollausdrucks ist erforderlich, um nicht nur Datenverarbeitungsfehler des EDV-Programms, sondern auch Eingabefehler oder -versäumnisse mit geringem Aufwand rechtzeitig zu erkennen und zu beseitigen (vgl BGH Beschluss vom 17.4.2012 - VI ZB 55/11 - Juris RdNr 8 mwN zur Rspr des BGH und zur Literatur; BGH Beschluss vom 12.4.2018 - V ZB 138/17 - Juris RdNr 7 und 9 mwN zur Rspr des BGH;… BFH Beschluss vom 9.1.2014 - X R 14/13 - Juris RdNr 13 mwN = BFH/NV 2014, 567, RdNr 13 mwN).
  • OVG Schleswig-Holstein, 16.04.2021 - 2 LB 1/21

    Versäumung einer Rechtsmittelbegründungsfrist; Voraussetzungen eines Anspruchs …

    Insoweit beruht das Fristversäumnis auch auf dem Sorgfaltsverstoß (…vgl. zum Kausalitätserfordernis nur: BVerwG, Beschlüsse vom 24. April 2019 - 2 B 1.19 -, juris, Rn. 16 …und vom 21. Februar 2008 - 2 B 6.08 -, juris, Rn. 11; BGH, Beschluss vom 12. April 2018 - V ZB 138/17 -, juris, Rn. 11).

    Führt der Rechtsanwalt einen elektronischen Fristenkalender, dürfen die unter 1 aufgeführten Sorgfaltsmaßstäbe zur Organisation des Kanzleibetriebes keine hinter der manuellen Führung zurückbleibende Überprüfungssicherheit bieten (vgl. BGH, Beschluss vom 12. April 2018 - V ZB 138/17 -, juris, Rn. 7 mwN) und dies auch nicht, wenn - wie hier - ein technischer Defekt zu keiner bzw. einer erschwerten Zugriffsmöglichkeit auf den Kalender führt (vgl. dazu BGH…, Beschluss vom 27. Januar 2015 - II ZB 21/13 -, juris, Ls und Rn. 8 ff. mwN).

    Auch dieser Sorgfaltsverstoß wäre kausal für die Versäumung der Rechtsmittelbegründungsfrist gewesen (…vgl. zum Kausalitätserfordernis schon oben: BVerwG, Beschlüsse vom 24. April 2019 - 2 B 1.19 -, juris, Rn. 16 …und vom 21. Februar 2008 - 2 B 6.08 -, juris, Rn. 11; BGH, Beschluss vom 12. April 2018 - V ZB 138/17 -, juris, Rn. 11).

  • OLG Stuttgart, 21.02.2020 - 17 UF 195/19

    Notwendiger Vortrag zur Wiedereinsetzung bei Neuanlegung von Akte

    Sie nimmt hierbei Bezug auf die Rechtsprechung des BGH gemäß Beschluss vom 12.04.2018, Az. V ZB 138/17.

    Rn. 29 Schließlich liegt ein weiteres Organisationsverschulden darin, dass es in der Kanzlei des Verfahrensbevollmächtigen des Antragstellers an der Anweisung fehlt, wonach bei Führung eines elektronischen Fristenkalenders zur Kontrolle der korrekten Fristeneingabe stets ein Papierausdruck der eingegebenen Einzelvorgänge erstellt werden muss (…BGH, NJW 2019, 1456 Rn. 13; FamRZ 2018, 1249 Rn. 9).

    Wenn der Vortrag in dem Wiedereinsetzungsgesuch dem nicht Rechnung trägt, gibt dies keinen Hinweis auf Unklarheiten oder Lücken, die aufzuklären bzw. zu füllen wären, sondern erlaubt den Schluss darauf, dass entsprechende organisatorische Maßnahmen gefehlt haben (BGH, FamRZ 2018, 1249;… NJW-RR 2016, 1529 Rn. 29;… NJW 2016, 3789 Rn. 31).

  • BGH, 29.01.2026 - V ZB 49/25

    Verwerfung der Rechtsbeschwerde als unzulässig; Keine Erschwerung des Zugangs zur …

    Es bedarf daher auch bei einer elektronischen Kalenderführung einer Kontrolle der Eingaben in den Fristenkalender, um Datenverarbeitungsfehler des eingesetzten Programms sowie Eingabefehler oder -versäumnisse mit geringem Aufwand rechtzeitig erkennen und beseitigen zu können (vgl. Senat, Beschluss vom 12. April 2018 - V ZB 138/17, NJW-RR 2018, 1267 Rn. 7; BGH…, Beschluss vom 2. Februar 2021 - X ZB 2/20, NJW-RR 2021, 444 Rn. 8;… Beschluss vom 26. September 2024 - III ZB 82/23, MDR 2024, 1466 Rn. 9, jeweils mwN).
  • LG München I, 03.07.2025 - 36 S 12622/23

    Zweites Versäumnisurteil

    (Nur) eine nachträgliche Erläuterung oder Ergänzung unvollständiger Tatsachen, deren Aufklärung nach § 139 ZPO geboten gewesen wäre, ist zulässig (BGH, NJW-RR 2018, 1267 ff.).
  • LAG Köln, 14.12.2023 - 8 Sa 481/23

    Versäumung der Frist zur Berufungseinlegung; Widereinsetzung in den vorigen …

    Das bedeutet, dass der Rechtsanwalt, der laufende Fristen in einem elektronischen Fristenkalender erfasst, durch geeignete Organisationsmaßnahmen die Kontrolle der Fristeingabe gewährleisten muss (…BGH 28. Februar 2019 - III ZB 96/18 - Rn. 13; 12. April 2018 - V ZB 138/17 - Rn. 7).
  • VG Bayreuth, 24.02.2023 - B 4 K 22.585

    Klagefrist versäumt, anwaltliches Organisationsverschulden, Wiedereinsetzung in …

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