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Rechtsprechung
   BGH, 21.05.1971 - V ZR 10/69   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1971,1239
BGH, 21.05.1971 - V ZR 10/69 (https://dejure.org/1971,1239)
BGH, Entscheidung vom 21.05.1971 - V ZR 10/69 (https://dejure.org/1971,1239)
BGH, Entscheidung vom 21. Mai 1971 - V ZR 10/69 (https://dejure.org/1971,1239)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anspruch auf Duldung der Vermessung und Bildung einer neuen Grundstücksparzelle - Fehlende ausdrückliche Übertragung einer Grundstücksparzelle - Erfordernis einer notariellen Beurkundung - Verwirkung der Ansprüche

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • DNotZ 1971, 721
  • WM 1971, 1084
 
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (6)

  • BGH, 03.12.1958 - V ZR 28/57

    Datierung notarieller Urkunden

    Auszug aus BGH, 21.05.1971 - V ZR 10/69
    Der Inhalt der Vereinbarung soll klar und genau festgehalten und die Beweisführung gesichert werden (Senatsurteil BGHZ 29, 6, 11) [BGH 03.12.1958 - V ZR 28/57].
  • BGH, 23.06.1967 - V ZR 4/66

    Rechtswirksamer Verkauf und Auflassung eines Grundstücks - Anforderungen an einen …

    Auszug aus BGH, 21.05.1971 - V ZR 10/69
    Entscheidend ist jedoch bei derartigen Ungenauigkeiten in der Bezeichnung des Vertragsgegenstands bei Einhelligkeit des Parteiwillens das wirklich Gewollte (RGZ 73, 154, 157; Senatsurteil vom 23. Juni 1967, V ZR 4/66, WM 1967, 701 mit weiteren Nachweisen).
  • BGH, 28.03.1969 - V ZR 49/68

    Anspruch auf Erlösherausgabe aus der Versteigerung eines Hausgrundstücks - …

    Auszug aus BGH, 21.05.1971 - V ZR 10/69
    Wenn es bei der Auslegung dinglicher Verträge nicht auf Umstände ankommt, die außerhalb der Vertragsurkunde liegen und für andere gegenwärtig oder künftig Beteiligte nicht ohne weiteres erkennbar sind (RG LZ 1917, 918 Nr. 5; Senatsurteile vom 6. November 1968, V ZR 65/65; vom 28. März 1969, V ZR 49/68 WM 1969, 863, 865), so steht dies in engem Zusammenhang mit den aus dem öffentlichen Glauben des Grundbuchs sich ergebenden Rechtsfolgen.
  • RG, 21.11.1925 - V 140/25

    Nachlaßverbindlichkeit; Erbschaftskauf

    Auszug aus BGH, 21.05.1971 - V ZR 10/69
    Da alle anderen Geschwister der Klägerin mit der Vermessung und Neubildung der Parzelle sowie der Abgabe der Auflassungserklärung und der Eintragungsbewilligung einverstanden seien, brauche die Klägerin nicht auch sie zu verklagen (Hinweis auf RGZ 111, 338, 340; 112, 129, 132;… Soergel/Ehard/Eder, BGB 9. Aufl. § 2040 Nr. 3).
  • BGH, 06.11.1968 - V ZR 65/65

    Geschäftsunfähigkeit bei Grundstückskauf - Verweisungen auf den Inhalt anderer …

    Auszug aus BGH, 21.05.1971 - V ZR 10/69
    Wenn es bei der Auslegung dinglicher Verträge nicht auf Umstände ankommt, die außerhalb der Vertragsurkunde liegen und für andere gegenwärtig oder künftig Beteiligte nicht ohne weiteres erkennbar sind (RG LZ 1917, 918 Nr. 5; Senatsurteile vom 6. November 1968, V ZR 65/65; vom 28. März 1969, V ZR 49/68 WM 1969, 863, 865), so steht dies in engem Zusammenhang mit den aus dem öffentlichen Glauben des Grundbuchs sich ergebenden Rechtsfolgen.
  • RG, 05.10.1925 - V 598/24

    Erbengemeinschaft

    Auszug aus BGH, 21.05.1971 - V ZR 10/69
    Da alle anderen Geschwister der Klägerin mit der Vermessung und Neubildung der Parzelle sowie der Abgabe der Auflassungserklärung und der Eintragungsbewilligung einverstanden seien, brauche die Klägerin nicht auch sie zu verklagen (Hinweis auf RGZ 111, 338, 340; 112, 129, 132;… Soergel/Ehard/Eder, BGB 9. Aufl. § 2040 Nr. 3).
  • BGH, 23.03.1979 - V ZR 24/77

    Formzwang und unschädliche Falschbezeichnung

    V. 23/10|RG; 16.03.1910; V 23/10">73, 154, 157; 133, 279, 281), die vom Senat übernommen worden ist (vgl. u.a. Urteile vom 24. Juni 1964, V ZR 85/62 = LM BGB § 125 Nr. 19; vom 23. Juni 1967, V ZR 4/66, WM 1967, 701, 702 m.w.Nachw.; vom 14. Juli 1969, V ZR 122/66 = NJW 1969, 2043, 2045; vom 21. Mai 1971, V ZR 10/69 = WM 1971, 1084, 1085; vom 25. Mai 1973, V ZR 26/71 = WM 1973, 869, 870;… vgl. auch BGB-RGRK, 12. Aufl. § 313 Rdn. 97).
  • BGH, 12.05.1989 - V ZR 128/88

    Wirksamkeit einer schriftlichen Abtretungserklärung über eine Grundschuld; …

    Für die Abtretungserklärung nach § 1154 BGB gelten wegen ihrer dinglichen Rechtsnatur und als Anknüpfungspunkt für den öffentlichen Glauben des Grundbuchs besondere Grundsätze (vgl. auch Senatsurt. v. 21. Mai 1971, V ZR 10/69, DNotZ 1971, 721).
  • OLG Saarbrücken, 08.04.2003 - 3 U 159/02

    Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen nach einem (behaupteten) …

    Verwirkung eines Anspruchs setzt zum einen voraus, dass der Anspruch während einer längeren Zeit nicht geltend gemacht wurde (Zeitmoment) und zum anderen, dass weitere Umstände hinzu kommen, die die verzögerte Geltendmachung des Rechts als Verstoß gegen Treu und Glauben erscheinen lassen, da der Verpflichtete auf Grund derselben davon ausgehen darf, dass der Berechtigte sein Recht nicht mehr geltend machen werde (Umstandsmoment) (vgl. BGH, WM 1971, 1084 (1086); BayObLG, …
  • OLG Hamburg, 01.11.2001 - 3 U 115/99

    Schutzfähigkeit eines Kinderhochstuhls als Werk der angewandten Kunst

    Bei unverschuldeter Unkenntnis scheidet eine Verwirkung i.d.R. aus, insbesondere wenn deshalb ein Verstoß gegen Treu und Glauben nicht vorliegt (vgl. BGH, WM 1969, 688; WM 1971, 1084).
  • OLG Rostock, 18.04.2005 - 3 U 90/04

    Mietzinsansprüche aus einem Mietvertrag über gewerblich genutzte Räume

    So sind in notariellen Grundstücks-kaufverträgen unschädlich die falsche Kataster- oder Grundbuchbezeichnung (BGH NJW 1969, 2045), das versehentliche Weglassen eines Flurstückes (BGHZ 87, 150), die falsche Beschreibung der Grenzlinie (BGH WM 1971, 1084) oder die unrichtige Bezeichnung des Verpflichteten (BGH WM 1973, 869).
  • BGH, 25.05.1973 - V ZR 26/71

    Bedeutung der Erklärung eines Vertreters nicht existenter Gesellschaften - …

    Sollte es sich aber, was den Beklagten anbetrifft, um einen Vertragsabschluß "für wen es angeht" gehandelt haben, dann könnte, soweit im notariellen Vertrag nicht er, sondern zwei andere Personen als Grundstückseigentümer und Erbbaurechtsbesteller aufgeführt worden sind, eine bloße unrichtige Bezeichnung des von den Beteiligten übereinstimmend Gewollten ("falsa demonstratio") vorliegen, die nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats für die Vertragswirksamkeit unschädlich wäre und insbesondere auch nicht gegen das Formgebot des § 313 BGB in Verbindung mit § 11 Abs. 2 ErbbauVO verstieße (Urteile vom 23. Juni 1967, V ZR 4/66, WM 1967, 701, 702, vom 14. Juli 1969, V ZR 122/66, NJW 1969, 2043, 2045 und vom 21. Mai 1971, V ZR 10/69, WM 1971, 1084, 1085, jeweils mit weiteren Nachweisen; vgl. auch LM BGB § 313 Nr. 30).
  • OLG München, 16.12.2004 - 19 U 4075/00

    Verwirkung von Erbschaftsansprüchen (hier: Anspruch auf Auskunft und …

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  • BGH, 23.03.1979 - V ZR 163/75

    Voraussetzungen für einen Anspruch auf Berichtigung des Grundbuches - …

    Ein dahingehender Schluß wird durch die Feststellungen des Berufungsgerichts nicht getragen (vgl. auch BGH Urteil vom 21. Mai 1971, V ZR 10/69 = WM 1971, 1084, 1086).
  • OLG Hamm, 26.04.2002 - 34 U 188/00
    Dabei genügt der Zeitablauf (sogenanntes "Zeitmoment") für sich allein nicht, um die Rechtsfolgen der Verwirkung auszulösen; es müssen vielmehr weitere Umstände hinzukommen (sogenanntes "Umstandsmoment"), die in einer Gesamtbeurteilung der Interessenlage die einschneidenden Folgen der Verwirkung gerechtfertigt bzw. im Interesse der Gegenpartei geboten erscheinen lassen (vgl. BGH WM 1968, 916; 1971, 1084; NJW-RR 1995, 109; 1996, 949;… MünchKom, a.a.O. Rn. 469).
  • BGH, 09.02.1996 - V ZR 110/95

    Formmangel eines Grundstückskaufvertrages bei Dissens - Formerfordernis bei …

    V. 23/10|RG; 16.03.1910; V 23/10">73, 154, 157; 133, 279, 281; Senat, BGHZ 74, 116, 119; 87, 150, 153 [BGH 25.03.1983 - V ZR 268/81]; Urteile v. 24. Juni 1964, V ZR 85/62, LM BGB § 125 Nr. 19; v. 23. Juni 1967, V ZR 4/66, WM 1967, 701, 702; v. 14. Juli 1969, V ZR 122/66, NJW 1969, 2043, 2045; v. 21. Mai 1971, V ZR 10/69, WM 1971, 1084, 1085).
  • BGH, 31.01.1991 - IX ZR 78/90

    Beurteilung der Beschwer des Antragstellers - Unschädliche beiderseitige …

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