Rechtsprechung
| BGH, 24.05.1985 - V ZR 11/84 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
"Noch bestehendes" Kleingartenpachtverhältnis - Gesetzliche Verlängerung befristeter Pachtverträge - Verfassungswidrigkeit der Übergangsregelung
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- BGH, 24.05.1985 - V ZR 11/84
- OLG Hamm, 20.05.1987 - 30 U 21/86
- OLG Hamm, 26.06.1987 - 30 U 21/86
- BVerfG, 23.09.1992 - 1 BvL 15/85
- BGH, 23.04.1993 - V ZR 11/84
Papierfundstellen
- NJW 1985, 3096 (Ls.)
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (23)
- BVerfG, 12.06.1979 - 1 BvL 19/76
Kleingarten
Auszug aus BGH, 24.05.1985 - V ZR 11/84
Im Rahmen des früheren Regelungssystems des Kleingartenrechts war § 1 Abs. 1 Satz 2 der KSchVO mit dem Grundgesetz nicht vereinbar (BVerfGE 52, 1, 40 [BVerfG 12.06.1979 - 1 BvL 19/76] = NJW 1980, 985 [BVerfG 12.06.1979 - 1 BvL 19/76]).Nach dem angeführten Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 12. Juni 1979 ging das Regelungssystem des Kleingartenrechts in seiner damaligen Ausgestaltung, die einerseits keine Befristung der Vertragsdauer zuließ, andererseits die Kündigungsmöglichkeiten eng begrenzte und gleichzeitig zu einem ungewöhnlich niedrigen Pachtzins führte, über den Rahmen einer nach Art. 14 Abs. 1 und 2 GG zulässigen Inhaltsbestimmung hinaus; es führte vielmehr zu einer übermäßigen, mit der verfassungsrechtlichen Garantie des Eigentums nicht zu vereinbarenden Belastung des privaten Verpächters (BVerfGE 52, 1, 30, 40) [BVerfG 12.06.1979 - 1 BvL 19/76].
Einschränkungen der Eigentümerbefugnisse dürfen nicht weiter gehen, als der jeweilige Regelungszweck reicht (BVerfGE 52, 1, 29 f [BVerfG 12.06.1979 - 1 BvL 19/76]; 55, 249, 258; ähnlich BVerfGE 58, 137, 147 f [BVerfG 14.07.1981 - 1 BvL 24/78]; 62, 169, 183) [BVerfG 03.11.1982 - 1 BvR 210/79].
Schließlich ist auch die Pachtpreisbindung, durch welche die Wirkungen des Kündigungsschutzes erheblich verstärkt werden (BVerfGE 52, 1, 11, 39 f [BVerfG 12.06.1979 - 1 BvL 19/76]), im Grundsatz nicht aufgehoben worden.
Wie das Bundesverfassungsgericht aufgezeigt hat (BVerfGE 52, 1, 35 f) [BVerfG 12.06.1979 - 1 BvL 19/76], ist der Besitz eines Kleingartens für die meisten Kleingärtner zwar noch von beachtlichem Wert, aber nicht mehr von existentieller Bedeutung.
- BGH, 14.12.1978 - III ZR 77/76
Zeitlicher Umfang der entschädigungslosen Duldung von Veränderungssperren
Auszug aus BGH, 24.05.1985 - V ZR 11/84
Der Bundesgerichtshof hält allerdings eine Veränderungssperre bis zu vier Jahren gemäß §§ 14, 17, 18 BBauG mit der verfassungsrechtlichen Eigentumsgarantie (Art. 14 GG) für grundsätzlich vereinbar (BGHZ 73, 161, 173 f [BGH 14.12.1978 - III ZR 77/76]; 78, 152, 163 f;… BGH Urt. v. 17. Dezember 1981, III ZR 72/80, LM VwGO § 47 Nr. 2 = WM 1982, 299, 300/301).Darüber hinaus sind Veränderungssperren nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs mit dem verfassungsrechtlichen Übermaßverbot nur so lange vereinbar (und damit rechtmäßig), als sie für eine zügige und sachgerechte Planung erforderlich sind (BGHZ 73, 161, 173 [BGH 14.12.1978 - III ZR 77/76] m.w.N.).
- BVerfG, 08.10.1980 - 1 BvL 122/78
Kinderzuschuß für Enkel
Auszug aus BGH, 24.05.1985 - V ZR 11/84
Stellt das Bundesverfassungsgericht in dieser Weise die Unvereinbarkeit einer gesetzlichen Regelung mit dem Grundgesetz fest, so ist der Gesetzgeber gehalten, wenn nicht bereits für die Vergangenheit (vgl. BVerfGE 15, 46, 76; 23, 1, 11; 55, 100, 111; 61, 319, 357;… s. hierzu Maurer, Festschrift für Werner Weber 1974, 345, 365; Heußner, NJW 1982, 257, 258), so doch zumindest für die Zukunft alsbald eine verfassungsmäßige Rechtslage zu schaffen, selbst wenn das Bundesverfassungsgericht dafür keine Frist gesetzt hat.Das gilt nicht nur für die unter der Herrschaft des neuen Rechts erst entstehenden Rechtsbeziehungen, sondern in gleicher Weise auch für die Überleitung der von der ursprünglichen, verfassungswidrigen Regelung betroffenen Altfälle (vgl. BVerfGE 37, 217, 263 f; 48, 327, 340 f; 55, 100, 110 f).
- BGH, 26.01.1984 - III ZR 216/82
Anwendbarkeit von § 254 BGB auf Enteignung
Auszug aus BGH, 24.05.1985 - V ZR 11/84
Diese Voraussetzung zügiger und sachgerechter Planung gilt z.B. auch für die Beschränkung der Grundstücksnutzung durch eine einstweilige Sicherstellung im Rahmen der Planung des Natur- und Landschaftsschutzes (BGHZ 90, 17, 28 m.w.N.). - BVerwG, 10.09.1976 - IV C 39.74
Zulässigkeit, Erneuerung und
Auszug aus BGH, 24.05.1985 - V ZR 11/84
Im Grundsatz stimmt hiermit auch das Bundesverwaltungsgericht überein, wenngleich nach seiner Auffassung nicht schon der Planaufstellungsbeschluß (einschließlich seiner Anlagen) selbst Aussagen über den Inhalt der beabsichtigten Planung zu machen braucht; ausreichend sei vielmehr, daß im Zeitpunkt des Erlasses der Veränderungssperre der Stand der Planung insgesamt ein Mindestmaß dessen erkennen lasse, was Inhalt des zu erwartenden Bebauungsplanes werden solle (BVerwG NJW 1977, 400 [BVerwG 10.09.1976 - IV C 39/74]/401 = BVerwGE 51, 121). - BGH, 10.02.1972 - III ZR 188/69
Enteignungsentschädigung bei faktischer Bausperre
Auszug aus BGH, 24.05.1985 - V ZR 11/84
Er verweist aber darauf, daß § 14 Abs. 1 BBauG für den Erlaß einer solchen Veränderungssperre den Beschluß der Gemeinde verlangt, einen Bebauungsplan aufzustellen (zu ändern, zu ergänzen oder aufzuheben), und schließt hieraus, daß eine Veränderungssperre nur für den Bereich erlassen werden darf, in dem die Planungsabsichten schon ausreichend konkretisiert sind; der Beschluß der Gemeinde in Verbindung mit seinen Anlagen müsse den künftigen Planbereich und die künftige Planung inhaltlich aufzeigen, erst dann ließen sich Umfang und Intensität der notwendigen Sicherungsmaßnahmen beurteilen (BGHZ 58, 124, 128 m.w.N.). - BGH, 25.09.1980 - III ZR 18/79
Enteignungsentschädigung bei Veränderungssperre; Rechtswidrigkeit einer …
Auszug aus BGH, 24.05.1985 - V ZR 11/84
Der Bundesgerichtshof hält allerdings eine Veränderungssperre bis zu vier Jahren gemäß §§ 14, 17, 18 BBauG mit der verfassungsrechtlichen Eigentumsgarantie (Art. 14 GG) für grundsätzlich vereinbar (BGHZ 73, 161, 173 f [BGH 14.12.1978 - III ZR 77/76]; 78, 152, 163 f;… BGH Urt. v. 17. Dezember 1981, III ZR 72/80, LM VwGO § 47 Nr. 2 = WM 1982, 299, 300/301). - BGH, 17.12.1981 - III ZR 72/80
Voraussetzungen der Versagung der Genehmigung
Auszug aus BGH, 24.05.1985 - V ZR 11/84
Der Bundesgerichtshof hält allerdings eine Veränderungssperre bis zu vier Jahren gemäß §§ 14, 17, 18 BBauG mit der verfassungsrechtlichen Eigentumsgarantie (Art. 14 GG) für grundsätzlich vereinbar (BGHZ 73, 161, 173 f [BGH 14.12.1978 - III ZR 77/76]; 78, 152, 163 f; BGH Urt. v. 17. Dezember 1981, III ZR 72/80, LM VwGO § 47 Nr. 2 = WM 1982, 299, 300/301). - BVerfG, 14.07.1981 - 1 BvL 24/78
Pflichtexemplar
Auszug aus BGH, 24.05.1985 - V ZR 11/84
Einschränkungen der Eigentümerbefugnisse dürfen nicht weiter gehen, als der jeweilige Regelungszweck reicht (BVerfGE 52, 1, 29 f [BVerfG 12.06.1979 - 1 BvL 19/76]; 55, 249, 258; ähnlich BVerfGE 58, 137, 147 f [BVerfG 14.07.1981 - 1 BvL 24/78]; 62, 169, 183) [BVerfG 03.11.1982 - 1 BvR 210/79]. - BVerfG, 03.11.1982 - 1 BvR 620/78
Ehegattensplitting
Auszug aus BGH, 24.05.1985 - V ZR 11/84
Stellt das Bundesverfassungsgericht in dieser Weise die Unvereinbarkeit einer gesetzlichen Regelung mit dem Grundgesetz fest, so ist der Gesetzgeber gehalten, wenn nicht bereits für die Vergangenheit (vgl. BVerfGE 15, 46, 76; 23, 1, 11; 55, 100, 111; 61, 319, 357;… s. hierzu Maurer, Festschrift für Werner Weber 1974, 345, 365; Heußner, NJW 1982, 257, 258), so doch zumindest für die Zukunft alsbald eine verfassungsmäßige Rechtslage zu schaffen, selbst wenn das Bundesverfassungsgericht dafür keine Frist gesetzt hat. - BVerfG, 21.05.1974 - 1 BvL 22/71
Staatsangehörigkeit von Abkömmlingen
- BVerfG, 07.05.1953 - 1 BvL 104/52
Notaufnahme
- BVerfG, 25.04.1972 - 1 BvL 13/67
Filmeinfuhrverbote aus der DDR
- BVerfG, 02.12.1980 - 1 BvR 436/78
Anstandszahlung - Verhältnismäßigkeit - Zweckentfremdung - Wohnraumschaffung
- BVerfG, 31.05.1978 - 1 BvR 683/77
Familiennamen
- BVerfG, 03.11.1982 - 1 BvR 210/79
Devisenbewirtschaftung
- BVerfG, 06.11.1962 - 2 BvR 151/60
Verstoß gegen den Gleichheitssatz durch Nichtaufnahme bestimmter Personen in das …
- BVerfG, 11.06.1958 - 1 BvL 149/52
Besoldungsrecht
- BVerfG, 17.03.1959 - 1 BvL 5/57
Wahlklage
- BGH, 21.03.1980 - V ZR 41/78
- BVerfG, 13.12.1967 - 1 BvR 679/64
Verfassungswidrigkeit der Regelungen zu den Kinderfreibeträgen im …
- BGH, 19.11.1984 - GSZ 1/84
Anträge nach §§ 566, 515 Abs. 3 Satz 2 ZPO durch nicht beim BGH zugelassenen …
- BGH, 19.01.1954 - V ZR 7/54
Rechtsmittel
- BGH, 25.01.1991 - V ZR 116/90
Kündigung eines Kleingartenpachtvertrages
Aus dem Vorlagebeschluß des Senats vom 24. Mai 1985 (V ZR 11/84, NJW 1985, 3096 Ls.) läßt sich ein anderes Ergebnis nicht herleiten. - BGH, 12.03.1987 - III ZR 216/85
Enteignungsgleicher Eingriff durch Vollzug eines verfassungswidrigen Gesetzes
Das gilt zumindest dann, wenn es sich - wie hier - um ein umstrittenes Rechtsgebiet handelt, das schon seit längerem als reformbedürftig angesehen wird und auf dem es bereits Reformversuche und Neuregelungen (vgl. dazu näher BVerfGE 52, 1, 4 [BVerfG 12.06.1979 - 1 BvL 19/76], ff.; s. ferner das erwähnte Bundeskleingartengesetz, das dem BGH allerdings auch schon Anlaß zu einem Vorlagebeschluß vom 24. Mai 1985 - V ZR 11/84 = LS NJW 1985, 3096 gab) gegeben hat. - BVerfG, 23.09.1992 - 1 BvL 15/85
Pachtzins für Kleingärten
in den Verfahren zur verfassungsrechtlichen Prüfung 1. des § 16 Abs. 3 des Bundeskleingartengesetzes (BKleingG) vom 28. Februar 1983 (BGBl. I S. 210), soweit danach ein vor dem Inkrafttreten des Bundeskleingartengesetzes von einem privaten Verpächter geschlossener und bis zu einem Zeitpunkt vor dem Inkrafttreten des Gesetzes befristeter Pachtvertrag über Kleingärten, die keine Dauerkleingärten sind, erst mit dem Ablauf des 31. März 1987 endet, - Aussetzungs- und Vorlagebeschluß des Bundesgerichtshofs vom 24. Mai 1985 (V ZR 11/84) - 1 BvL 15/85 -, 2. a) des § 16 Abs. 3 des Bundeskleingartengesetzes (BKleingG) vom 28. Februar 1983 (BGBl. I S. 210), soweit danach ein vor dem Inkrafttreten des Bundeskleingartengesetzes von einem privaten Verpächter geschlossener und bis zu einem Zeitpunkt vor dem Inkrafttreten des Gesetzes befristeter Pachtvertrag über Kleingärten, die keine Dauerkleingärten sind, erst mit dem Ablauf des 31. März 1987 endet, b) des § 16 Abs. 4 Satz 1 BKleingG, soweit danach in den vorgenannten Fällen der Pachtvertrag auf unbestimmte Zeit weiter verlängert wird, wenn die Gemeinde vor Ablauf der in § 16 Abs. 3 BKleingG bestimmten Frist einen Bebauungsplan aufstellt und darin die Pachtfläche für Dauerkleingärten festsetzt, - Aussetzungs- und Vorlagebeschlüsse des Oberlandesgerichts Hamm vom 26. Juni 1987 und 6. März 1992 (30 U 21/86) - 1 BvL 36/87 -.
- OLG München, 18.02.1994 - 21 U 5772/90 Mit Schreiben vom 10.4.1987 und 27.5.1987 (Anlage zu Bl. 61 der Akten des Bundesgerichtehofs V ZR 11/84, Band 2) teilte die Landeshauptstadt dem Bundesverfassungsgericht mit, daß der Bebauungsplan Nr. 1524 vom 16.3.1987 die streitgegenständlichen Flächen als Dauerkleingartenanlage ausgewiesen habe und der Bebauungsplan am 30.3.1987 bekannt gemacht worden sei.
Mit Beschluß vom 24.5.1985 (V ZR 11/84) setzte der Bundesgerichtshof das Verfahren aus und legte die Sache dem Bundesverfassungsgericht zur verfassungsrechtlichen Prüfung des § 16 Absatz 3 BKleingG vor.
Der Bundesgerichtshof wies die Revision der Klägerin mit Urteil vom 23.4.1993 (V ZR 11/84) zurück.
- BGH, 23.04.1993 - V ZR 11/84
Vereinbarkeit des BKleingG mit dem Grundgesetz - Kündigung eines …
- OLG München, 17.05.1991 - 21 U 5772/90
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Rechtsprechung
| BGH, 23.04.1993 - V ZR 11/84 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Vereinbarkeit des BKleingG mit dem Grundgesetz - Kündigung eines Pachtverhältnisses vor Inkrafttreten des BKleingG - Faktische Sperrwirkung der KSchVO und KGÄndG - Wirkungen eines neuen Gesetzes auf einen bestehenden Vertrages
Verfahrensgang
- BGH, 24.05.1985 - V ZR 11/84
- OLG Hamm, 20.05.1987 - 30 U 21/86
- OLG Hamm, 26.06.1987 - 30 U 21/86
- BVerfG, 23.09.1992 - 1 BvL 15/85
- BGH, 23.04.1993 - V ZR 11/84
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (6)
- BGH, 25.01.1991 - V ZR 116/90
Kündigung eines Kleingartenpachtvertrages
Auszug aus BGH, 23.04.1993 - V ZR 11/84
Der auf bestimmte Zeit mit der Möglichkeit einer einmaligen Verlängerung abgeschlossene Pachtvertrag ist befristet im Sinne des § 16 Abs. 3 BKleingG (BGHZ 113, 290, 294), so daß das Pachtverhältnis durch Inkrafttreten des Bundeskleingartengesetzes bis zum Ablauf des 31. März 1987 gesetzlich verlängert wurde.Denn die Revision hat keinen konkreten Tatsachenstoff aufgezeigt, aus dem sich erschließen ließe, daß während der gesetzlichen Verlängerung des Pachtverhältnisses nach § 16 Abs. 3 BKleingG die Voraussetzungen einer Kündigung nach § 8 oder § 9 Abs. 1 BKleingG, insbesondere nach § 9 Abs. 1 Nr. 4 (vgl. hierzu BGHZ 113, 290, 294), zu irgendeinem Zeitpunkt vorgelegen haben.
- BVerfG, 12.06.1979 - 1 BvL 19/76
Kleingarten
Auszug aus BGH, 23.04.1993 - V ZR 11/84
Diese Kündigung war nicht deswegen wirksam, weil das für die Zeit vor Inkrafttreten des Bundeskleingartengesetzes maßgebliche frühere Regelungssystem des Kündigungsschutzes im Kleingartenrecht mit dem Grundgesetz nicht vereinbar, der Gesetzesvorbehalt sogar nichtig war (BVerfGE 52, 1, 18, 40) [BVerfG 12.06.1979 - 1 BvL 19/76]. - BGH, 25.02.1985 - VIII ZR 116/84
Geltendmachung einer Option auf Verlängerung des Mietverhältnisses nach …
Auszug aus BGH, 23.04.1993 - V ZR 11/84
Denn in dem hierfür maßgeblichen (BGHZ 94, 29, 33) [BGH 25.02.1985 - VIII ZR 116/84] Zeitpunkt der letzten mündlichen Tatsachenverhandlung war nicht abzusehen, ob bis zum 31. März 1987 nicht die Voraussetzungen vorliegen würden, unter denen der Vertrag nach § 16 Abs. 4 Satz 1 BKleingG als auf unbestimmte Zeit verlängert gilt.
- BVerfG, 23.09.1992 - 1 BvL 15/85
Pachtzins für Kleingärten
Auszug aus BGH, 23.04.1993 - V ZR 11/84
Die Regelung ist nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 23. September 1992 (1 BvL 15/85) mit dem Grundgesetz unter der Voraussetzung vereinbar, daß die gesetzliche Verlängerung nicht in jeder Hinsicht mit einer vertraglichen Befristung gleichgesetzt wird und der Verpächter durch die gesetzliche Verlängerung an einer fristlosen oder ordentlichen Kündigung nach Maßgabe des § 9 BKleingG nicht gehindert ist. - BGH, 21.03.1980 - V ZR 41/78
Auszug aus BGH, 23.04.1993 - V ZR 11/84
Die sich daraus ergebende faktische Sperrwirkung (Senatsbeschl. v. 21. März 1980, V ZR 41/78, NJW 1980, 2084; Vorlagebeschluß vom 24. Mai 1985, V ZR 11/84) endete mit dem Inkrafttreten des Bundeskleingartengesetzes am 1. April 1983. - BGH, 24.05.1985 - V ZR 11/84
"Noch bestehendes" Kleingartenpachtverhältnis - Gesetzliche Verlängerung …
- BGH, 21.04.1995 - V ZR 63/94
Anspruch auf Räumung einer Kleingartenanlage; Auswirkungen eines Bebauungsplans
Ohne solche tatsächlichen Anhaltspunkte kommt aber weder eine abändernde Sachentscheidung noch eine Aufhebung und Zurückverweisung zur weiteren Aufklärung in Betracht (Senatsurt. v. 23. April 1993, V ZR 11/84 - nicht veröffentlicht).
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