Webinar: Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten am Mi. den 14. Oktober 2026 11:30 Uhr Unverbindlich anmelden
×

Rechtsprechung
   BGH, 18.12.1981 - V ZR 220/80   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1981,855
BGH, 18.12.1981 - V ZR 220/80 (https://dejure.org/1981,855)
BGH, Entscheidung vom 18.12.1981 - V ZR 220/80 (https://dejure.org/1981,855)
BGH, Entscheidung vom 18. Dezember 1981 - V ZR 220/80 (https://dejure.org/1981,855)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1981,855) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Einrede der Verjährung - Verjährung - Verzichtserklärung - Klageerhebung - Klageerweiterung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB §§ 225, 839, 852; GG Art. 34
    Verzicht auf die Einrede der Verjährung

Papierfundstellen

  • VersR 1982, 365
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (18)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 14.02.1978 - VI ZR 78/77

    Abstandnahme von einem Verzicht auf die Einrede der Verjährung

    Auszug aus BGH, 18.12.1981 - V ZR 220/80
    Deshalb kann auf die Einrede der Verjährung nicht von vornherein wirksam verzichtet werden (st. Rspr., vgl. etwa BGH Urteile vom 12. Dezember 1978, VI ZR 159/77, NJW 1979, 866 und vom 14. Februar 1978, VI ZR 78/77, NJW 1978, 1256 m.w.N.).

    Nachdem das Land durch Erhebung der Verjährungseinrede zu erkennen gegeben hatte, daß es sich an den - im voraus erklärten und daher unwirksamen - "Verzicht" vom 15. Dezember 1970 nicht mehr gebunden fühlte, hätte sich der Kläger innerhalb einer angemessenen, im allgemeinen nur kurzen Uberlegungsfrist über die Klageerweiterung schlüssig werden müssen (BGH Urteile v. 12. Dezember 1978, VI ZR 159/77, NJW 1979, 866, 867 1. Sp. und vom 14. Februar 1978, VI ZR 78/77, NJW 1978, 1256 m.w.N.).

  • BGH, 12.12.1978 - VI ZR 159/77

    Unterbrechung der Verjährung durch Abschlagszahlungen des Haftpflichtversicherers

    Auszug aus BGH, 18.12.1981 - V ZR 220/80
    Deshalb kann auf die Einrede der Verjährung nicht von vornherein wirksam verzichtet werden (st. Rspr., vgl. etwa BGH Urteile vom 12. Dezember 1978, VI ZR 159/77, NJW 1979, 866 und vom 14. Februar 1978, VI ZR 78/77, NJW 1978, 1256 m.w.N.).

    Nachdem das Land durch Erhebung der Verjährungseinrede zu erkennen gegeben hatte, daß es sich an den - im voraus erklärten und daher unwirksamen - "Verzicht" vom 15. Dezember 1970 nicht mehr gebunden fühlte, hätte sich der Kläger innerhalb einer angemessenen, im allgemeinen nur kurzen Uberlegungsfrist über die Klageerweiterung schlüssig werden müssen (BGH Urteile v. 12. Dezember 1978, VI ZR 159/77, NJW 1979, 866, 867 1. Sp. und vom 14. Februar 1978, VI ZR 78/77, NJW 1978, 1256 m.w.N.).

  • BGH, 20.01.1976 - VI ZR 15/74

    Elternteil - Minderjähriges Kind - Unerlaubte Handlung - Elterliche Sorge

    Auszug aus BGH, 18.12.1981 - V ZR 220/80
    Der Schuldner verstößt jedoch mit der Berufung auf die Verjährung solange gegen Treu und Glauben, als er beim Gläubiger den Eindruck erweckt, dessen Ansprüche würden befriedigt oder doch nur mit sachlichen Einwendungen bekämpft, und solange er ihn hierdurch von der rechtzeitigen Klageerhebung oder -erweiterung abhält (vgl. die vorgenannten Urteile sowie BGH Urteil vom 20. Januar 1976, VI ZR 15/74, NJW 1976, 234).
  • BGH, 12.10.1978 - III ZR 162/76

    Verjährung eines Amtshaftungsanspruches wegen rechtswidrig erteilter …

    Auszug aus BGH, 18.12.1981 - V ZR 220/80
    Da das beklagte Land nur haftet, wenn der Kläger nicht auf andere Weise Ersatz zu erlangen vermag (§ 839 Abs. 1 Satz 2 BGB), begann die Verjährung erst mit der Kenntnis vom Fehlen einer anderweitigen Ersatzmöglichkeit (vgl. BGH Urteil vom 29. Oktober 1963, VI ZR 311/62, MDR 1964, 224 = LM BGB § 852 Nr. 20) oder in dem Zeitpunkt, in dem er sich im Prozeßwege oder auf sonstige Weise hinreichend Klarheit verschaffen konnte, ob und in welcher Höhe ihm ein anderer Ersatzanspruch zustand (BGH Urteil vom 12. Oktober 1978, III ZR 162/76, NJW 1979, 34 m.w.N.; vgl. auch BGH Urteil vom 21. September 1976, VI ZR 69/75, NJW 1977, 198).
  • BGH, 21.09.1976 - VI ZR 69/75

    Verjährungsfrist - Ausfall - Leistungsklage - Feststellungsklage - Verjährung

    Auszug aus BGH, 18.12.1981 - V ZR 220/80
    Da das beklagte Land nur haftet, wenn der Kläger nicht auf andere Weise Ersatz zu erlangen vermag (§ 839 Abs. 1 Satz 2 BGB), begann die Verjährung erst mit der Kenntnis vom Fehlen einer anderweitigen Ersatzmöglichkeit (vgl. BGH Urteil vom 29. Oktober 1963, VI ZR 311/62, MDR 1964, 224 = LM BGB § 852 Nr. 20) oder in dem Zeitpunkt, in dem er sich im Prozeßwege oder auf sonstige Weise hinreichend Klarheit verschaffen konnte, ob und in welcher Höhe ihm ein anderer Ersatzanspruch zustand (BGH Urteil vom 12. Oktober 1978, III ZR 162/76, NJW 1979, 34 m.w.N.; vgl. auch BGH Urteil vom 21. September 1976, VI ZR 69/75, NJW 1977, 198).
  • BGH, 29.10.1975 - VIII ZR 103/74
    Auszug aus BGH, 18.12.1981 - V ZR 220/80
    Der Schuldner verstößt jedoch mit der Berufung auf die Verjährung solange gegen Treu und Glauben, als er beim Gläubiger den Eindruck erweckt, dessen Ansprüche würden befriedigt oder doch nur mit sachlichen Einwendungen bekämpft, und solange er ihn hierdurch von der rechtzeitigen Klageerhebung oder -erweiterung abhält (vgl. die vorgenannten Urteile sowie BGH Urteil vom 20. Januar 1976, VI ZR 15/74, NJW 1976, 234).
  • BGH, 29.10.1963 - VI ZR 311/62
    Auszug aus BGH, 18.12.1981 - V ZR 220/80
    Da das beklagte Land nur haftet, wenn der Kläger nicht auf andere Weise Ersatz zu erlangen vermag (§ 839 Abs. 1 Satz 2 BGB), begann die Verjährung erst mit der Kenntnis vom Fehlen einer anderweitigen Ersatzmöglichkeit (vgl. BGH Urteil vom 29. Oktober 1963, VI ZR 311/62, MDR 1964, 224 = LM BGB § 852 Nr. 20) oder in dem Zeitpunkt, in dem er sich im Prozeßwege oder auf sonstige Weise hinreichend Klarheit verschaffen konnte, ob und in welcher Höhe ihm ein anderer Ersatzanspruch zustand (BGH Urteil vom 12. Oktober 1978, III ZR 162/76, NJW 1979, 34 m.w.N.; vgl. auch BGH Urteil vom 21. September 1976, VI ZR 69/75, NJW 1977, 198).
  • LAG Düsseldorf, 02.05.2016 - 9 Sa 29/16

    Rechtsfolgen der Nichterfüllung auf die Bundesagentur für Arbeit gem. § 115 SGB X …

    In der Mehrzahl der "durchschnittlichen" Fälle wird allgemein zutreffend ein Monat für ausreichend gehalten (zur Fristbestimmung BGH v. 06.12.1990 - VII ZR 126/90, juris; BGH v. 14.10.1963 - III ZR 69/62, VersR 1964, 66, 68; BGH v. 18.12.1981 - V ZR 220/80, VersR 1982, 365;… Palandt/Ellenberger, Vor § 194 Rz. 20).
  • BGH, 14.06.1995 - IV ZR 212/94

    Fortbestehen des Rückforderungsanspruchs nach Überleitung auf den Träger der …

    a) Die Vereinigung von Forderung und Schuld in einer Person führt zwar in der Regel zum Erlöschen der Forderung (BGHZ 48, 214, 218; Urteil vom 11. Dezember 1981 - V ZR 220/80 - NJW 1982, 2381 unter II 1 b).
  • BGH, 10.10.1989 - VI ZR 78/89

    Vereinbarung über Rechtshängigkeit i.S. von § 847 Abs. 1 Satz 2 BGB

    Insoweit ist anerkannt, daß der Gläubiger nach einer solchen Erklärung des Schuldners, mit der dieser ihn von der rechtzeitigen Klageerhebung abgehalten hat, einer vom Schuldner nach Ablauf der Verjährungsfrist dennoch erhobenen Verjährungseinrede den Arglisteinwand mit der Folge entgegensetzen kann, daß die Berufung des Schuldners auf die Verjährung als Verstoß gegen Treu und Glauben gemäß § 242 BGB nicht beachtet wird, der Anspruch des Gläubigers also trotz § 222 Abs. 1 BGB weiterhin durchsetzbar bleibt (BGH Urteil vom 18. Dezember 1981 - V ZR 220/80 - VersR 1982, 365, 366; Senatsurteile vom 8. Mai 1984 - VI ZR 143/82 - VersR 1984, 689 und vom 3. Juni 1986 - VI ZR 210/85 - VersR 1986, 1080, 1081).
  • OLG Hamm, 10.02.2000 - 6 U 208/99

    Rechtswirkung eines Verzichts auf die Verjährungseinrede

    Dies bedeutet zwar nicht, daß dem Einredeverzicht überhaupt keine rechtliche Bedeutung zukäme, denn nach ständiger Rechtsprechung verstößt bei Vereinbarung eines solchen Verzichts der Schuldner mit seiner Berufung auf den Eintritt der Verjährung gegen Treu und Glauben, solange er bei dem Gläubiger den Eindruck erweckt oder aufrechterhält, dessen Ansprüche befriedigen oder doch nur mit sachlichen Einwendungen bekämpfen zu wollen, und solange er den Gläubiger dadurch von der rechtzeitigen Erhebung einer Klage abhält (vgl. BGH VersR 82, 365; NJW 91, 974).
  • BGH, 06.12.1990 - VII ZR 126/90

    Vertrauen auf früher ausgesprochenen Verzicht auf die Verjährungseinrede

    In der Mehrzahl der "durchschnittlichen" Fälle wird ein Monat ausreichend sein (zur Fristbestimmung vgl. etwa BGH Urteile vom 14. Oktober 1963 - III ZR 69/62 = VersR 1964, 66, 68; 18. Dezember 1981 - V ZR 220/80 = VersR 1982, 365; 8. Januar 1986 - VIII ZR 313/84 = NJW 1986, 1608, 1609 [BGH 08.01.1986 - VIII ZR 313/84]; OLG Hamburg VersR 1978, 45, 46; OLG Düsseldorf NJW 1983, 1434, 1435 [OLG Düsseldorf 23.02.1983 - 15 U 105/82]; OLG Zweibrücken OLGZ 1987, 455, 457).
  • BGH, 04.11.1997 - VI ZR 375/96

    Geltendmachung von auf einen Sozialversicherungsträger übergegangenen …

    Nach ständiger Rechtsprechung verstößt bei Vereinbarung eines solchen Verzichts der Schuldner mit einer Berufung auf den Eintritt der Verjährung gegen Treu und Glauben, solange er bei dem Gläubiger den Eindruck erweckt oder aufrechterhält, dessen Ansprüche befriedigen oder doch nur mit sachlichen Einwendungen bekämpfen zu wollen, und solange er den Gläubiger dadurch von der rechtzeitigen Erhebung einer Klage abhält (Senatsurteile vom 20. Januar 1976 - VI ZR 15/74 - VersR 1976, 565, 566 …und vom 12. Dezember 1978 - VI ZR 159/77 - aaO; BGH, Urteile vom 18. Dezember 1981 - V ZR 220/80 - VersR 1982, 365, 366 und vom 6. Dezember 1990 - VII ZR 126/90 - NJW 1991, 974, 975).
  • OLG Oldenburg, 21.07.2005 - 8 U 31/05

    Verjährungsfrist für Ansprüche aus dem deklaratorischen Schuldanerkenntnis einer …

    Nach Eintritt der Verjährung kommt nur eine kurze Überlegungsfrist - in der Regel nicht länger als ein Monat - in Betracht, weil eine großzügige Bemessung dem Zweck der Verjährungsvorschrift zuwiderlaufen würde (BGH, VersR 1964, 66, 68; 1982, 365; NJW 1986, 1608, 1609).
  • BGH, 20.02.1986 - VII ZR 142/85

    Erhebung der Verjährungseinrede nach Ablauf eines befirsteten Verzichts

    Die Frist, in der ein Gläubiger noch auf die Fortwirkung des Verjährungsverzichtes vertrauen darf, ist hier weit überschritten worden (vgl. BGH NJW 1974, 1285 f; NJW 79, 866, 867; Urteil vom 18. Dezember 1981 - V ZR 220/80 = VersR 82, 365 f).
  • BGH, 04.02.1986 - VI ZR 82/85

    Wirkung der Anerkennung von Forderungen einer AOK auf Erstattung der Aufwendungen …

    Das bedeutet gleichzeitig, daß die Klägerin sich nicht einseitig von dieser Vereinbarung lösen konnte; die von dem Berufungsgericht für seine gegenteilige Ansicht angeführte Entscheidung des V. Zivilsenats des BGH vom 10. Dezember 1981 (V ZR 220/80 = VersR 1982, 365, 366) steht dem nicht entgegen.
  • BGH, 26.03.1982 - V ZR 12/81

    Schuldhafte Amtspflichtverletzung bei Beurkundung einer Aufhebung eines …

    Da der Notar für Fahrlässigkeit nur haftet, wenn der Verletzte nicht auf andere Weise Ersatz zu erlangen vermag, muß sich die Kenntnis des Verletzten auf das Fehlen einer anderweitigen Ersatzmöglichkeit erstrecken (vgl. BGH Urteil vom 29. Oktober 1963, VI ZR 311/62, MDR 1964, 224 = LM BGB § 852 Nr. 20; Senatsurteil vom 18. Dezember 1981, V ZR 220/80).
  • BGH, 10.06.1987 - IVa ZR 14/86

    Bedingungen für die Verjährung eines Pflichteilsanspruchs - …

  • BGH, 25.05.1988 - IVa ZR 14/87

    Einwand der unzulässigen Rechtsausübung hinsichtlich des späteren Erhebens einer …

  • OLG München, 16.04.1985 - 5 U 5606/84

    Ersatzfähigkeit; Einsparungen; Handwerkliche Arbeiten; Vermögenswerte Arbeiten

  • BGH, 18.02.1993 - IX ZR 63/92

    Verletzung der vertraglichen Beratungspflicht eines Anwalts beim Abschluss eines …

  • ArbG München, 09.04.1985 - 3 Ca 14663/82

    Für die Scientology-Organisation erbrachte Dienste und Tätigkeiten können als …

  • VG Düsseldorf, 28.06.2007 - 21 K 3965/06
  • OLG Hamm, 24.05.1991 - 20 U 250/89

    Entschädigungsforderung gegen den Versicherer wegen einen Hausbrandes auf der …

  • LG Fulda, 24.02.1989 - 4 O 374/88
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BGH
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht