Webinar: Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten am Mi. den 14. Oktober 2026 11:30 Uhr Unverbindlich anmelden
×

Rechtsprechung
   BGH, 11.02.1994 - V ZR 254/92   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1994,418
BGH, 11.02.1994 - V ZR 254/92 (https://dejure.org/1994,418)
BGH, Entscheidung vom 11.02.1994 - V ZR 254/92 (https://dejure.org/1994,418)
BGH, Entscheidung vom 11. Februar 1994 - V ZR 254/92 (https://dejure.org/1994,418)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1994,418) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (7)

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    BGB § 985; VermBehAO2 § 1; ZGB § 25, § 297; EGBGB 1986 Art. 233 § 2 a; GVG § 13; VermG § 1 Abs. 1 Buchst. c
    Herausgabeanspruch bei Verkauf eines Eigenheims ohne Verfügungsbefugnis des nach der "Anordnung Nr. 2" der DDR eingesetzten Verwalters

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Geltendmachung von Ansprüchen wegen der Unwirksamkeit der von dem staatlichen Verwalter getroffenen Verfügung über ein Eigenheim; Rechtsweg für Ansprüche auf Feststellung der Unwirksamkeit eines Eigenheimkaufvertrages

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Deutsches Notarinstitut (Leitsatz)

    BGB § 985; EGBGB Art. 233 § 2 a; VermG § 1; ZGB-DDR §§ 25, 97
    Rückübertragung eines durch einen staatlichen Verwalter veräußerten Eigenheims

Papierfundstellen

  • BGHZ 125, 125
  • NJW 1994, 1283
  • ZIP 1994, 568
  • MDR 1994, 1209
  • NJ 1994, 318
  • WM 1994, 700
  • DB 1994, 1872
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (35)Zitiert selbst (9)

  • BGH, 12.11.1992 - V ZR 230/91

    Zulässige Geltendmachung nichtiger Beurkundung eines DDR-Grundstücksvertrags - …

    Auszug aus BGH, 11.02.1994 - V ZR 254/92
    An der Unwirksamkeit der Übereignung nahm der Kauf als Ganzes teil, denn das Verpflichtungsgeschäft war nach dem Zivilrecht der DDR von der Veräußerung nicht zu trennen (§§ 25, 297 ZGB; Senatsurt. v. 12. November 1992, V ZR 230/91, BGHZ 120, 204, 209) [BGH 12.11.1992 - V ZR 230/91].

    d) Im Ergebnis ist damit der Eigentümer, der einem Zugriff auf seinen Vermögenswert im Sinne des § 1 Abs. 1 Buchst. c VermG ausgesetzt war, seine Rechtstellung aber deshalb beibehalten konnte, weil die gegen ihn gerichtete Maßnahme bereits an den Vorschriften der DDR gescheitert war, zivilrechtlich so gestellt, wie der von einer unlauteren Machenschaft Betroffene in den Fällen des "zusätzlichen Mangels" des abgenötigten Geschäfts (vgl. Senatsurt. und Senatsbeschl. v. 12. November 1992, V ZR 230/91 und V ZB 22/92, BGHZ 120, 204 [BGH 12.11.1992 - V ZR 230/91] und 198).

  • BGH, 03.04.1992 - V ZR 83/91

    Ausschluß zivilrechtlicher Anfechtung eines ausreisebedingten …

    Auszug aus BGH, 11.02.1994 - V ZR 254/92
    Allerdings verdrängt nach der Rechtsprechung des Senats der Restitutionsanspruch wegen unlauterer Machenschaften (§§ 1 Abs. 3, 3 VermG), der vor allem den Fall erfaßt, daß Grundeigentum auf staatlichen Druck zur Erlangung der Ausreisegenehmigung aus der DDR veräußert werden mußte, zivilrechtliche Ansprüche, die ihren Grund in der Machenschaft haben; verfahrensrechtlich führt dies zu einem Ausschluß des Rechtsweges zu den Zivilgerichten, denn das Rechtsverhältnis zwischen dem durch die unlautere Machenschaft Benachteiligten und dem Begünstigten hat durch das Vermögensgesetz eine allein öffentlich-rechtliche Ausprägung erhalten (Senatsurt. v. 3. April 1992, V ZR 83/91, BGHZ 118, 34 [BGH 03.04.1992 - V ZR 83/91]; Senatsbeschl. v. 17. Juni 1993, V ZB 31/92, WM 1993, 1554).

    Der Senat hat zwar in der Entscheidung vom 3. April 1992 für den Restitutionstatbestand der unlauteren Machenschaften ausgesprochen, daß dieser ohne Rücksicht auf die zivilrechtliche Wirksamkeit des Vermögenserwerbes eingreife (BGHZ 118, 34, 42) [BGH 03.04.1992 - V ZR 83/91].

  • BGH, 25.02.1993 - III ZR 9/92

    Rechtsweg für Beseitigungsklage bei Strömungsschäden an Ufergrundstück - …

    Auszug aus BGH, 11.02.1994 - V ZR 254/92
    Die Bindung des Rechtsmittelgerichts nach dieser Vorschrift setzt voraus, daß die Vorinstanz die für sie geltenden Bestimmungen des § 17 a GVG beachtet hat (BGH, Urt. v. 25. Februar 1993, III ZR 9/92, NJW 1993, 1799; Senatsurt. v. 19. November 1993, V ZR 269/92, zur Veröffentlichung bestimmt).
  • BGH, 06.07.1989 - IX ZR 280/88

    Feststellungsklage - Zwischenfeststellung - Feststellung eines …

    Auszug aus BGH, 11.02.1994 - V ZR 254/92
    Der Feststellungsantrag, der neben dem Herausgabeanspruch jedenfalls als Zwischenfeststellungsklage zulässig ist (§ 256 Abs. 2 ZPO; für den Fall eines, wie hier, schon bei Klageerhebung streitigen Rechtsverhältnisses vgl. BGH, Urt. v. 6. Juli 1989, IX ZR 280/88, NJW-RR 1990, 318, 319 f), hat mithin Erfolg.
  • GemSOGB, 29.10.1987 - GmS-OGB 1/86

    Rechtsweg bei Rechtsstreitigkeiten zwischen Leistungserbringern und Trägern der …

    Auszug aus BGH, 11.02.1994 - V ZR 254/92
    Nach diesem, für die Frage der Zulässigkeit des Rechtswegs maßgeblichen (Gemeinsamer Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes, BGHZ 102, 280, 284), Vorbringen war der Tatbestand des § 1 Abs. 1 Buchst. c VermG nicht erfüllt, konnte mithin auch keine Ausschlußwirkung entfalten.
  • BGH, 17.06.1993 - V ZB 31/92

    Rechtsweg nach Vermögensgesetz - Rechtsmittelkosten

    Auszug aus BGH, 11.02.1994 - V ZR 254/92
    Allerdings verdrängt nach der Rechtsprechung des Senats der Restitutionsanspruch wegen unlauterer Machenschaften (§§ 1 Abs. 3, 3 VermG), der vor allem den Fall erfaßt, daß Grundeigentum auf staatlichen Druck zur Erlangung der Ausreisegenehmigung aus der DDR veräußert werden mußte, zivilrechtliche Ansprüche, die ihren Grund in der Machenschaft haben; verfahrensrechtlich führt dies zu einem Ausschluß des Rechtsweges zu den Zivilgerichten, denn das Rechtsverhältnis zwischen dem durch die unlautere Machenschaft Benachteiligten und dem Begünstigten hat durch das Vermögensgesetz eine allein öffentlich-rechtliche Ausprägung erhalten (Senatsurt. v. 3. April 1992, V ZR 83/91, BGHZ 118, 34 [BGH 03.04.1992 - V ZR 83/91]; Senatsbeschl. v. 17. Juni 1993, V ZB 31/92, WM 1993, 1554).
  • BGH, 19.11.1992 - V ZB 37/92

    Anwaltsverschulden bei Berufungseinlegung vor Bezirksgericht - Rechtsweg bei …

    Auszug aus BGH, 11.02.1994 - V ZR 254/92
    Das Kreisgericht hätte deshalb die von ihm bejahte Zulässigkeit des Rechtswegs gemäß § 17 a Abs. 3 Satz 2 GVG vorweg durch Beschluß aussprechen müssen (für den Fall der Verneinung des Zivilrechtswegs vor Abschluß des im Vermögensgesetz vorgesehenen Verwaltungsverfahrens vgl. Senatsbeschl. v. 19. November 1992, V ZB 37/92, WM 1993, 77).
  • BGH, 12.11.1992 - V ZB 22/92

    Zivilrechtsweg bei Grundbuchberichtigung nach nichtiger DDR-Beurkundung - Bindung …

    Auszug aus BGH, 11.02.1994 - V ZR 254/92
    d) Im Ergebnis ist damit der Eigentümer, der einem Zugriff auf seinen Vermögenswert im Sinne des § 1 Abs. 1 Buchst. c VermG ausgesetzt war, seine Rechtstellung aber deshalb beibehalten konnte, weil die gegen ihn gerichtete Maßnahme bereits an den Vorschriften der DDR gescheitert war, zivilrechtlich so gestellt, wie der von einer unlauteren Machenschaft Betroffene in den Fällen des "zusätzlichen Mangels" des abgenötigten Geschäfts (vgl. Senatsurt. und Senatsbeschl. v. 12. November 1992, V ZR 230/91 und V ZB 22/92, BGHZ 120, 204 [BGH 12.11.1992 - V ZR 230/91] und 198).
  • BGH, 19.11.1993 - V ZR 269/92

    Überprüfung der Rechtswegentscheidung in der Berufungsinstanz

    Auszug aus BGH, 11.02.1994 - V ZR 254/92
    Die Bindung des Rechtsmittelgerichts nach dieser Vorschrift setzt voraus, daß die Vorinstanz die für sie geltenden Bestimmungen des § 17 a GVG beachtet hat (…BGH, Urt. v. 25. Februar 1993, III ZR 9/92, NJW 1993, 1799; Senatsurt. v. 19. November 1993, V ZR 269/92, zur Veröffentlichung bestimmt).
  • BAG, 24.04.1996 - 5 AZB 25/95

    Rechtsweg zu den Arbeitsgerichten - Grundlage der Prüfung

    Auch nach dem Inkrafttreten der §§ 17 ff. GVG n.F. haben die obersten Gerichtshöfe des Bundes ihre Rechtsprechung zur Abgrenzung von öffentlich-rechtlichen und bürgerlich-rechtlichen Rechtsstreitigkeiten fortgeführt und die Auffassung vertreten, daß es auf die zur Begründung des Klagebegehrens vorgetragenen Tatsachen ankomme (BAG Beschluß vom 29. April 1994, BAGE 76, 343 = AP Nr. 26 zu § 2 ArbGG 1979; BGHZ 114, 1, 5 [BGH 28.02.1991 - III ZR 53/90]; 121, 367, 372; BGH Urteil vom 11. Februar 1994 - VZR 254/92 - NJW 1994, 1283; BGH Beschluß vom 28. April 1994 - III ZB 25/92 - DRiZ 1995, 25 [BGH 28.04.1994 - III ZB 25/92]; vgl. auch BFH Beschluß vom 29. Juni 1993 - VI B 108/92 - AP Nr. 20 zu § 2 ArbGG 1979).
  • BGH, 02.04.1998 - III ZR 251/96

    Aufwendungsersatzanspruch eines privaten Grundstückseigentümers in der ehemaligen …

    Der VEB Kommunale Wohnungsverwaltung handelte dabei in staatlicher Verwaltung des nach den Feststellungen des Berufungsgerichts nicht in der DDR wohnhaften damaligen Grundstückseigentümers (zu den Befugnissen des staatlichen Verwalters vgl. auch BGHZ 125, 125, 128).
  • BGH, 07.07.1995 - V ZR 46/94

    Ansprüche des Eigentümers eines durch das MfS bebauten Grundstücks

    Verfahrensrechtlich führt dies zu einem Ausschluß des Rechtsweges zu den Zivilgerichten (BGHZ 118, 34 [BGH 03.04.1992 - V ZR 83/91]; 122, 204 [BGH 16.04.1993 - V ZR 87/92]; Senatsurteile v. 7. Mai 1993, V ZR 99/92, WM 1993, 1291; BGHZ 125, 125 [BGH 11.02.1994 - V ZR 254/92]; v. 24. Juni 1994, V ZR 233/92, DtZ 1994, 345, 346; Senatsbeschl. v. 17. Juni 1992, V ZB 31/92, WM 1993, 1554); materiell-rechtlich handelt es sich um eine von Amts wegen zu berücksichtigende Einwendung (Senatsurt. v. 9. Juli 1993, V ZR 262/91, WM 1993, 1643, 1644; v. 19. November 1993, V ZR 119/92, S. 5, unveröffentlicht; s. Senatsbeschl. v. 21. Mai 1992, V ZR 265/91, WM 1992, 1378 f; BGHZ 122, 204, 211 [BGH 16.04.1993 - V ZR 87/92]; Tropf, WM 1994, 89, 96).

    Dies hat der Senat insbesondere mit der Schutzwürdigkeit des im Mittelpunkt des Bemühens um einen sozialverträglichen Ausgleich stehenden redlichen Erwerbs des Vermögenswertes (§§ 4 Abs. 1 Satz 3, Abs. 2 und 3 VermG) begründet, die nicht gegeben ist, wenn sich lediglich ein allgemeines Risiko des Rechtsverkehrs in der DDR verwirklicht hat (BGHZ 120, 204, 209 ff [BGH 12.11.1992 - V ZR 230/91] und 198, 201; 122, 204; Senatsurt. v. 7. Mai 1993, V ZR 99/92, WM 1993, 1291; v. 28. Mai 1993, V ZR 53/92, VIZ 1993, 548; BGHZ 123, 58, 61; BGHZ 125, 125, 127 [BGH 11.02.1994 - V ZR 254/92]; Senatsurt. v. 24. Juni 1994, V ZR 233/92, DtZ 1994, 345, 346).

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BGH
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht