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Rechtsprechung
   BGH, 04.12.1981 - V ZR 37/81   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1981,1726
BGH, 04.12.1981 - V ZR 37/81 (https://dejure.org/1981,1726)
BGH, Entscheidung vom 04.12.1981 - V ZR 37/81 (https://dejure.org/1981,1726)
BGH, Entscheidung vom 04. Dezember 1981 - V ZR 37/81 (https://dejure.org/1981,1726)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Voraussetzungen eines Rückauflassungsanspruchs nach Rücktritt oder Kündigung - Anforderungen an das Vorliegen eines Altenteilsvertrag in Abgrenzung zum Leibgedingvertrag - Rechtliche Wirkungen einer Grundstücksübertragung mit Wohnrechtsgewährung einschließlich einer ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • DNotZ 1982, 697 (Ls.)
  • WM 1982, 208
 
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Wird zitiert von ... (15)Zitiert selbst (8)

  • BGH, 30.04.1980 - V ZR 7/79
    Auszug aus BGH, 04.12.1981 - V ZR 37/81
    Schon deshalb prägt nicht die Versorgung der scheidenden Übergeberin durch die Übernehmerin mit einem Nachrücken in eine die Existenz wenigsten teilweise begründete Wirtschaftseinheit den Charakter des Vertrages (vgl. Senatsurteile vom 19. Juni 1964, V ZR 4/63 = LM PreußAGBGB Art. 15 § 7 Nr. 6 und vom 30. April 1980, V ZR 7/79 = WM 1980, 826).

    Soweit das Berufungsgericht meint, die Beklagte könne durch die geltend gemachte Schlechterfüllung des Vertrages (nicht ordnungsgemäße Versorgung) nicht in Verzug geraten sein, übersieht es, daß ein Rücktritt vom Vertrag auch unter dem Gesichtspunkt einer positiven Forderungsverletzung in Betracht kommen kann, wenn das Verhalten der Beklagten den Vertragszweck vereitelt oder so schwerwiegend gefährdet, daß der Klägerin die Fortsetzung der Vertragsbeziehungen nicht mehr zugemutet werden kann (vgl. BGHZ 59, 104, 105 und das oben erwähnte Senatsurteil vom 30. April 1980 aaO).

  • BGH, 18.12.1954 - II ZR 76/54

    Voraussetzungen für die Wirksamkeit eines Unterlassungsanspruchs; Vereinbarung …

    Auszug aus BGH, 04.12.1981 - V ZR 37/81
    Obwohl dieser Mangel auch in der Revisionsinstanz von Amts wegen zu berücksichtigen ist (vgl. Urteil vom 12. Juni 1975) und unter Aufhebung des landgerichtlichen Urteils eine Zurückverweisung an das Landgericht als zulässige Entscheidung nach § 565 Abs. 3 Nr. 1 ZPO in Betracht käme (vgl. BGH Urteil vom 24. November 1951, II ZR 26/51 = LM ZPO § 50 Nr. 2; BGHZ 16, 71, 82), sieht der Senat von einer solchen Entscheidung ab, weil er es für zweckdienlich hält, daß das Berufungsgericht in der Sache selbst entscheidet (vgl. § 540 ZPO).
  • BGH, 24.11.1951 - II ZR 26/51

    Örtliche Zuständigkeit. Zweigniederlassung

    Auszug aus BGH, 04.12.1981 - V ZR 37/81
    Obwohl dieser Mangel auch in der Revisionsinstanz von Amts wegen zu berücksichtigen ist (vgl. Urteil vom 12. Juni 1975) und unter Aufhebung des landgerichtlichen Urteils eine Zurückverweisung an das Landgericht als zulässige Entscheidung nach § 565 Abs. 3 Nr. 1 ZPO in Betracht käme (vgl. BGH Urteil vom 24. November 1951, II ZR 26/51 = LM ZPO § 50 Nr. 2; BGHZ 16, 71, 82), sieht der Senat von einer solchen Entscheidung ab, weil er es für zweckdienlich hält, daß das Berufungsgericht in der Sache selbst entscheidet (vgl. § 540 ZPO).
  • BGH, 12.06.1975 - III ZR 34/73

    Verfahrensrecht - Revision gegen Grundurteil; Mitverschulden eines Bauherrn

    Auszug aus BGH, 04.12.1981 - V ZR 37/81
    Ein Auflassungsanspruch kann nicht nach Grund und Betrag streitig sein, vielmehr kommt dies nur bei Ansprüchen auf Geld oder vertretbare Sachen vor (vgl. Senatsurteil vom 30. Juni 1969, V ZR 47/66 = NJW 1969, 2241; BGH Urteil vom 12. Juni 1975, III ZR 34/73 = NJW 1975, 1968).
  • BGH, 03.04.1981 - V ZR 55/80

    Grundstücksüberlassung - Leibgedingevertrag

    Auszug aus BGH, 04.12.1981 - V ZR 37/81
    Die Rechtsprechung des Senats zu Art. 15 § 7 PreußAGBGB (vgl. zuletzt Urteil vom 3. April 1981 V ZR 55/80 = NJW 1981, 2568 m.w.N.) kann deshalb auch hier herangezogen werden.
  • BGH, 30.06.1972 - V ZR 118/70

    Rücktritt vom Verkauf eines noch nicht eingetragenen Wohnungseigentums

    Auszug aus BGH, 04.12.1981 - V ZR 37/81
    Soweit das Berufungsgericht meint, die Beklagte könne durch die geltend gemachte Schlechterfüllung des Vertrages (nicht ordnungsgemäße Versorgung) nicht in Verzug geraten sein, übersieht es, daß ein Rücktritt vom Vertrag auch unter dem Gesichtspunkt einer positiven Forderungsverletzung in Betracht kommen kann, wenn das Verhalten der Beklagten den Vertragszweck vereitelt oder so schwerwiegend gefährdet, daß der Klägerin die Fortsetzung der Vertragsbeziehungen nicht mehr zugemutet werden kann (vgl. BGHZ 59, 104, 105 und das oben erwähnte Senatsurteil vom 30. April 1980 aaO).
  • BGH, 19.06.1964 - V ZR 4/63
    Auszug aus BGH, 04.12.1981 - V ZR 37/81
    Schon deshalb prägt nicht die Versorgung der scheidenden Übergeberin durch die Übernehmerin mit einem Nachrücken in eine die Existenz wenigsten teilweise begründete Wirtschaftseinheit den Charakter des Vertrages (vgl. Senatsurteile vom 19. Juni 1964, V ZR 4/63 = LM PreußAGBGB Art. 15 § 7 Nr. 6 und vom 30. April 1980, V ZR 7/79 = WM 1980, 826).
  • BGH, 30.06.1969 - V ZR 47/66

    Bestellung eines Erbbaurechts als Schadensersatzanspruch - Verschuldete …

    Auszug aus BGH, 04.12.1981 - V ZR 37/81
    Ein Auflassungsanspruch kann nicht nach Grund und Betrag streitig sein, vielmehr kommt dies nur bei Ansprüchen auf Geld oder vertretbare Sachen vor (vgl. Senatsurteil vom 30. Juni 1969, V ZR 47/66 = NJW 1969, 2241; BGH Urteil vom 12. Juni 1975, III ZR 34/73 = NJW 1975, 1968).
  • BGH, 04.12.2012 - II ZR 159/10

    Ansprüche einer BGB-Gesellschaft gegen ihren ehemaligen geschäftsführenden …

    Rn. 15 a) Ein Grundurteil über einen Anspruch auf Herausgabe eines Gegenstands - auch sofern er als Schadensersatzanspruch auf Naturalersatz gerichtet ist - ist wie ein solches auf Abgabe einer Willenserklärung unzulässig (BGH, Urteil vom 4. Dezember 1981 - V ZR 37/81, WM 1982, 208, 209; Urteil vom 24. Februar 1984 - V ZR 187/82, NJW 1984, 2213, 2214; Urteil vom 28. September 1984 - V ZR 135/83, NJW 1985, 1464; Urteil vom 18. Januar 1991 - V ZR 11/90, NJW 1991, 1048;… Saenger in Saenger, ZPO, 4. Aufl., § 304 Rn. 3;… Zöller/Vollkommer, ZPO, 29. Aufl., § 304 Rn. 4; vgl. auch BGH, Urteil vom 12. Juni 1975 - III ZR 34/73, NJW 1975, 1968, 1969).
  • BFH, 05.07.1990 - GrS 4/89

    Bei vorweggenommener Erbfolge sind Gleichstellungsgelder, Abstandszahlungen und …

    Die Besonderheit eines Übergabevertrages wird darin gesehen, daß er der folgenden Generation unter Vorwegnahme des Erbfalls das Nachrücken in eine die Existenz wenigstens teilweise begründende Wirtschaftseinheit ermöglicht und gleichzeitig die Versorgung des Übergebers aus dem übernommenen Vermögen zumindest zu einem Teil sichert (BGH-Urteile vom 4. Dezember 1981 V ZR 37/81, Deutsche Notar-Zeitschrift - DNotZ - 1982, 697; und in NJW 1981, 2.569).
  • BGH, 03.02.1994 - V ZB 31/93

    Eintragung eines Altenteilsrechts ohne nähere Bezeichnung der in ... im einzelnen …

    Allein durch eine Wohnrechtsgewährung mit Pflege- und Versorgungsverpflichtungen wird nach dieser Rechtsprechung eine Grundstücksübertragung noch nicht zum Altenteilsvertrag im Sinne von Art. 96 EGBGB (BGH aaO unter Hinweis auf BGH, Urt. v. 4. Dezember 1981, V ZR 37/81, DNotZ 1982, 697, 698).

    Dementsprechend bezieht sich die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zur Auslegung von Art. 96 EGBGB in Verbindung mit den landesrechtlichen Bestimmungen ausdrücklich auf Verträge, die, wie in Art. 96 EGBGB vorausgesetzt, mit einer Grundstücksüberlassung in Verbindung stehen (vgl. BGHZ 53, 41, 42 - zu § 850 b Abs. 1 ZPO, Art. 15 PrAGBGB; Senatsurteile v. 29. September 1962, V ZR 91/61, NJ 1962, 2249, 2250; v. 19. Juni 1964, V ZR 4/63, LM PreußAGBGB Art. 15 Nr. 6 Bl. 2; v. 3. April 1981, V ZR 55/80, NJW 1981, 2568, 2569; v. 4. Dezember 1981, V ZR 37/81, DNotZ 1982, 697, 698).

  • BGH, 23.09.1994 - V ZR 113/93

    Störungen bei der Abwicklung eines Übergabevertrages

    Eine Grundstücksübertragung wird noch nicht dadurch zum Altenteilsvertrag, daß eine Wohnrechtsgewährung mit Versorgungsverpflichtung vereinbart wird (Senatsurt. v. 4. Dezember 1981, V ZR 37/81, DNotZ 1982, 697, 698 und v. 28. Oktober 1988, V ZR 60/87, WM 1989, 70).
  • OLG Düsseldorf, 28.05.2001 - 9 U 242/00

    Rechtsnatur einer Vereinbarung eines Rechts auf Wohnung, Pflege und Versorgung; …

    Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (Mitteilung der Rheinischen Notarkammer 2000, 203 = WM 2000, 586; NJW-RR 1995, 77, 78; NJW-RR 1989, 451; DNotZ 1982, 697; DNotZ 1982, 54; vgl. auch OLG Celle, OLGR 2000, 63 m. N.) wird eine Grundstücksübertragung allein durch eine Wohnrechtsgewährung mit Pflege und Versorgungsverpflichtung im Bedarfsfall noch nicht zum Altenteilsvertrag.
  • BGH, 28.10.1988 - V ZR 60/87

    Voraussetzungen für die Annahme eines Leibgedingsvertrages

    Eine Grundstücksübertragung wird daher noch nicht allein durch eine Wohnrechtsgewährung mit Pflege- und Versorgungsverpflichtung zum Altenteilsvertrag im Sinne von Art. 96 (Senatsurt. v. 4. Dezember 1981, V ZR 37/81, DNotZ 1982, 697, 698).
  • BGH, 28.01.2000 - V ZR 252/98

    Begriff des Altenteilsvertrages; Verzug mit aufgrund eines gegenseitigen …

    Nach gefestigter Rechtsprechung des Senats, an der er festhält, wird eine Grundstücksübertragung allein durch eine Wohnrechtsgewährung mit Pflege- und Versorgungsverpflichtung im Bedarfsfall noch nicht zum Altenteilsvertrag (vgl. z.B. Urteile v. 4. Dezember 1981, V ZR 37/81, WM 1982, 208, 209; v. 28. Oktober 1988, V ZR 60/87, WM 1989, 70; v. 23. September 1994, V ZR 113/93, NJW-RR 1995, 77, 78).
  • LG Stuttgart, 01.06.1987 - 27 O 148/87

    Keine Gewährleistung für Verschleißerscheinungen auch bei 5jähriger …

    Eine Grundstücksübertragung wird daher noch nicht allein durch eine Wohnrechtsgewährung mit Pflege- und Versorgungsverpflichtung zum Altenteilsvertrag im Sinne von Art. 96 (Senatsurt. v. 4. Dezember 1981, V ZR 37/81, DNotZ 1982, 697, 698).
  • BayObLG, 26.04.1993 - 1Z RR 397/92

    Leibgeding, Leistungsstörungen, Kündigung

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  • BFH, 25.03.1992 - X R 100/91

    Vermögenserwerb unter Nießbrauchsvorbehalt

    Ein Vertrag, in dem sich der Übergeber den Nießbrauch an dem übergebenen Vermögen in vollem Umfang vorbehalten hat (sog. Totalnießbrauch), kann nicht dadurch geprägt sein, daß der Übernehmer den scheidenden Übergeber versorgt (BGH-Urteile vom 30. April 1980 V ZR 7/79, Wertpapier-Mitteilungen - WM - 1980, 826; vom 4. Dezember 1981 V ZR 37/81, WM 1982, 208; Bayerisches Oberstes Landesgericht, Beschluß vom 25. März 1975 BReg. 2 Z 8/75, BayObLGZ 1975, 132, 136 f., mit weiteren Nachweisen;… Pecher in Münchener Kommentar, Art. 96 EGBGB Rdnr. 18).
  • LG Mainz, 27.10.1999 - 9 O 31/99

    Voraussetzungen eines Altenteilsvertrages im Sinne von Art. 96 EGBGB

  • OLG Celle, 01.10.1999 - 4 U 120/99

    Grundstücksübertragung als Altenteilsvertrag, weil eine Wohnrechtsgewährung mit …

  • BGH, 18.12.1987 - V ZR 203/86

    Anspruch auf Rückauflassung eines verkauften und übereigneten Grundstücks - …

  • OLG Celle, 21.07.1995 - 4 U 266/94
  • BayObLG, 02.03.1994 - 1Z RR 384/93

    Tatbestand und Rechtsfolgen des Leibgedings

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