Rechtsprechung
| BGH, 16.10.1963 - V ZR 73/61 |
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Volltextveröffentlichungen (2)
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Rechtsmittel
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (11)
- BGH, 19.01.1954 - V ZB 28/53
Grundstücksvermächtnis durch Erbvertrag
Auszug aus BGH, 16.10.1963 - V ZR 73/61
Etwas anderes läßt sich auch nicht etwa deshalb rechtfertigen, weil der Anspruch aus § 2287 BGB nicht bereits mit dem beeinträchtigenden Kaufgeschäft (am 12. Februar 1958), sondern erst mit dem zeitlich nach der weiteren Schenkung (6.300 DM) liegenden Tod des Erblassers entstand (vgl. Senatsbeschluß BGHZ 12, 115, 118) [BGH 19.01.1954 - V ZB 28/53]; denn § 2287 BGB setzt voraus, daß der Erblasser "eine Schenkung gemacht" habe, und ob dieses Tatbestandsmerkmal erfüllt wurde, läßt sich nicht nach dem Zeitpunkt des Erbfalls, sondern nur nach demjenigen Zeitpunkt beurteilen, in dem der Erblasser das in Rede stehende Veräußerungsgeschäft vorgenommen hat. - BGH, 20.03.1963 - V ZR 89/62
Verpflichtung zur Nichtveräußerung einer Immobilie, Sinn und Zweck der …
Auszug aus BGH, 16.10.1963 - V ZR 73/61
Eine dahingehende Vereinbarung ist auch beim Vorliegen eines entgeltlichen Erbvertrags nicht zu vermuten (Senatsurteil vom 20. März 1963, V ZR 89/62, NJW 1963, 1602 = FamRZ 1963, 357; ebenso Lange, NJW 1963, 1571, 1576 a.E.). - BGH, 23.05.1962 - V ZR 123/60
Rechtsfolgen des nachträglichen Erwerbs des unberechtigt Verfügenden
Auszug aus BGH, 16.10.1963 - V ZR 73/61
Dafür, daß sich der Erblasser oder (und) seine Ehefrau im Zusammenhang mit der im Erbvertrag begründeten Pflicht der Kläger zu seiner und seiner Ehefrau lebenslänglichen; Pflege und Wartung gemäß § 137 Satz 2 BGB schuldrechtlich verpflichtet hätte, das Grundstück nicht anderweit zu veräußern - so daß der Klaganspruch etwa aus der Verletzung einer solchen Pflicht hergeleitet werden könnte (Senatsurteil BGHZ 37, 147, 151 [BGH 23.05.1962 - V ZR 123/60]/52 sowie das unten genannte Senatsurteil vom 20. März 1963) -, sind Anhaltspunkte weder vom Kläger vorgetragen noch sonst ersichtlich.
- BGH, 30.09.1959 - V ZR 66/58
Erbvertragsvermächtnis
Auszug aus BGH, 16.10.1963 - V ZR 73/61
Beeinträchtigungsabsicht im Sinn von § 2287 BGB liegt vor, wenn die Beeinträchtigung der erbrechtlichen Aussicht des bindend Bedachten mindestens das überwiegende Motiv der schenkweisen Weggabe des Vermögenswerts ist (BGH LM KO § 146 Nr. 1, BGB § 2287 Nr. 5, BGHZ 31, 13, 23) [BGH 30.09.1959 - V ZR 66/58]. - BGH, 23.11.1962 - V ZR 148/60
Bewertung eines Hausgrundstücks
Auszug aus BGH, 16.10.1963 - V ZR 73/61
Der Wert von individuell bebauten Hausgrundstücken kann in aller Regel nicht exakt ermittelt, sondern nur geschützt werden (Senatsurteil vom 23. November 1962, V ZR 148/60, MDR 1963, 396 = JZ 1963, 320 = DNotZ 1963, 492 = WM 1963, 290); es ist jedoch nicht ersichtlich, wieso das Berufungsgericht dies in diesem Zusammenhang verkannt haben soll. - BGH, 15.05.1963 - V ZR 141/61
Auszug aus BGH, 16.10.1963 - V ZR 73/61
Eine Schenkung im Sinn von § 2287 BGB setzt voraus, daß der eine Teil den andern objektiv aus seinem Vermögen bereichert und subjektiv mit ihm darüber einig ist, daß die Zuwendung unentgeltlich erfolgt (§ 516 BGB; Senatsurteil vom 15. Mai 1963, V ZR 141/61, NJW 1963, 1613 = MDR 1963, 666). - BGH, 22.02.1961 - V ZR 175/59
Auszug aus BGH, 16.10.1963 - V ZR 73/61
Sie scheitert schon daran, daß nach dem vom Berufungsgericht festgestellten Sachverhalt der Erblasser das Vermögensopfer, nämlich die Weggabe des Grundstücks weit unter Wert und später auch die Rückgabe der zunächst als Kaufpreis bezahlten 6.300 DM, bereits zu seinen Lebzeiten erbringen wollte und erbracht hat (s. über die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs die Senatsurteile vom 22. Februar 1961, LM BGB § 2271 Nr. 11 a NJW 1961, 1111 = MDR 1961, 402 = FamRZ 1961, 271 , vom 6. Juli 1962, V ZR 17/61, BWNotZ 1962, 262 , vom 16. Januar 1963, V ZR 47/61 , vom 27. März 1963, V ZR 117/61 und vom 2. Oktober 1963, V ZR 140/61.). - BGH, 02.10.1963 - V ZR 140/61
Auszug aus BGH, 16.10.1963 - V ZR 73/61
Sie scheitert schon daran, daß nach dem vom Berufungsgericht festgestellten Sachverhalt der Erblasser das Vermögensopfer, nämlich die Weggabe des Grundstücks weit unter Wert und später auch die Rückgabe der zunächst als Kaufpreis bezahlten 6.300 DM, bereits zu seinen Lebzeiten erbringen wollte und erbracht hat (s. über die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs die Senatsurteile vom 22. Februar 1961, LM BGB § 2271 Nr. 11 a NJW 1961, 1111 = MDR 1961, 402 = FamRZ 1961, 271 , vom 6. Juli 1962, V ZR 17/61, BWNotZ 1962, 262 , vom 16. Januar 1963, V ZR 47/61 , vom 27. März 1963, V ZR 117/61 und vom 2. Oktober 1963, V ZR 140/61.). - BGH, 06.07.1962 - V ZR 17/61
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 16.10.1963 - V ZR 73/61
Sie scheitert schon daran, daß nach dem vom Berufungsgericht festgestellten Sachverhalt der Erblasser das Vermögensopfer, nämlich die Weggabe des Grundstücks weit unter Wert und später auch die Rückgabe der zunächst als Kaufpreis bezahlten 6.300 DM, bereits zu seinen Lebzeiten erbringen wollte und erbracht hat (s. über die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs die Senatsurteile vom 22. Februar 1961, LM BGB § 2271 Nr. 11 a NJW 1961, 1111 = MDR 1961, 402 = FamRZ 1961, 271 , vom 6. Juli 1962, V ZR 17/61, BWNotZ 1962, 262 , vom 16. Januar 1963, V ZR 47/61 , vom 27. März 1963, V ZR 117/61 und vom 2. Oktober 1963, V ZR 140/61.). - BGH, 27.03.1963 - V ZR 117/61
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 16.10.1963 - V ZR 73/61
Sie scheitert schon daran, daß nach dem vom Berufungsgericht festgestellten Sachverhalt der Erblasser das Vermögensopfer, nämlich die Weggabe des Grundstücks weit unter Wert und später auch die Rückgabe der zunächst als Kaufpreis bezahlten 6.300 DM, bereits zu seinen Lebzeiten erbringen wollte und erbracht hat (s. über die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs die Senatsurteile vom 22. Februar 1961, LM BGB § 2271 Nr. 11 a NJW 1961, 1111 = MDR 1961, 402 = FamRZ 1961, 271 , vom 6. Juli 1962, V ZR 17/61, BWNotZ 1962, 262 , vom 16. Januar 1963, V ZR 47/61 , vom 27. März 1963, V ZR 117/61 und vom 2. Oktober 1963, V ZR 140/61.). - BGH, 16.01.1963 - V ZR 47/61
Rechtsmittel
- BGH, 21.06.1972 - IV ZR 221/69
Vermutete Schenkung des Erblassers
Soweit in den Entscheidungen des V. Zivilsenats vom 9. November 1960 - V ZR 96/59 - (LM BGB § 2325 Nr. 1 = NJW 1961, 604) und vom 16. Oktober 1963 - V ZR 73/61 = FamRZ 1964, 429 zu den Beweisanforderungen für das Vorliegen einer Schenkung im Sinne des § 2325 BGB eine andere Auffassung vertreten worden ist, hält der nunmehr für Erbrechtsstreitigkeiten zuständige IV. Senat hieran nicht mehr fest. - BGH, 02.10.1970 - V ZR 125/68
Beweis der Geschäftsunfähigkeit - Geschäftsunfähigkeit eines Erblassers - …
Aber einmal bedarf es dazu eines zum Erbvertragswillen hinzukommenden Verpflichtungsvillens, der nicht vermutet wird (Senatsurteil vom 16. Oktober 1963, V ZR 73/61) und für den keine besonderen Anhaltspunkte vorgetragen sind. - BGH, 06.11.1963 - V ZR 191/62 Eine Richtigkeit von Zweitgeschäften unter lebenden wegen .Aushöhlung" einer bindenden Verfügung von Todes wegen (Erbvertrag, gemeinschaftliches Testament = Erstgeschält)hat die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nur in ganz besonders gelagerten Ausnahmefällen eingenommen (vgl, die Zusammenstellung im Senatsurtoil vom 22. Februar 1961, V ZR 175/59, LM § 2271 Hr. 11 HJff 1961, 1111 s MSR 1961, 402 - FaraRZ 1961, 271, sowie ncuostens die Senatsurteile vom 2«. Oktober 963, V ZR 140/61 zur Veröffentlichung bestimmt, und vom 16. Oktober 1963, V ZR 73/61, jeweils mit Nachweisen).
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