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Rechtsprechung
   BGH, 03.12.1958 - V ZR 98/57   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1958,1118
BGH, 03.12.1958 - V ZR 98/57 (https://dejure.org/1958,1118)
BGH, Entscheidung vom 03.12.1958 - V ZR 98/57 (https://dejure.org/1958,1118)
BGH, Entscheidung vom 03. Dezember 1958 - V ZR 98/57 (https://dejure.org/1958,1118)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • MDR 1951, 290
  • MDR 1959, 290
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (4)

  • BGH, 16.02.1954 - V BLw 60/53

    Bestimmung eines Abkömmlings zum Hoferben

    Auszug aus BGH, 03.12.1958 - V ZR 98/57
    Der erkennende Senat hat in seinem Beschluß BGHZ 12, 286, an den sich das Berufungsgericht anschließt, bei solchem Sachverhalt hinsichtlich eines Hofes im Sinne der Höfeordnung der früheren britischen Zone die Annahme eines durch rein tatsächliches Verhalten zustande gekommenen Übergabevorvertrags für möglich erachtet, der die Vertragsparteien (Vater bzw. Eltern und Sohn) zum künftigen Abschluß eines Übergabevertrags verpflichte.
  • BGH, 05.02.1957 - V BLw 37/56

    Formlose Hoferbenbestimmung

    Auszug aus BGH, 03.12.1958 - V ZR 98/57
    Es ist jedoch schon fraglich, ob jene Grundsätze, die der Senat bisher nur für das besondere Höferecht in der früheren britischen Zone entwickelt hat (…a.a.O. S. 305/307; BGHZ 23, 249, 257/8), über diesen Rahmen hinaus auch für landwirtschaftliche und gewerbliche Kleinbetriebe wie im vorliegenden Fall zu gelten hätten.
  • RG, 19.09.1933 - VII 116/33

    1. Ist zur Eintragung des neuen Eigentümers im Grundbuch neben der Auflassung die …

    Auszug aus BGH, 03.12.1958 - V ZR 98/57
    Die vermißte Verurteilung zur formellrechtlichen Eintragungsbewilligung ist nach der Rechtsprechung bereits des Reichsgerichts (RGZ 141, 374), an der festgehalten wird, im Fall der Auflassung, abweichend von der Regel des § 19 GBO, deshalb nicht erforderlich, weil hier dem Grundbuchamt nach § 20 GBO ausnahmsweise der materiellrechtliche Konsens nachzuweisen ist.
  • RG, 19.06.1934 - III 298/33

    1. Kann in einem kassenärztlichen Gesamtvertrag bestimmt werden, daß der …

    Auszug aus BGH, 03.12.1958 - V ZR 98/57
    Die Revision rügt Überbewertung von wörtlichen Ausfälligkeiten und damit Verkennung des Begriffs von Treu und Glauben, der ein Rechtsbegriff ist (RGZ 145, 26, 32).
  • BGH, 25.09.1963 - V ZR 130/61

    Erbauseinandersetzungsverbot. Nacherbe

    Mit Mitteln der Erbschaft in diesem Sinne sind auch diejenigen Gegenstände erworben, die der Vorerbe im Wege der Auseinandersetzung aus den Nachlaß erhält (Senatsurteil vom 3. Dezember 1958, V ZR 98/57, MDR 1951, 290 = FamRZ 1959, 111 = RdL 1959, 127 im Anschluß an RGZ 89, 53, 58/60).
  • BGH, 13.10.2000 - V ZR 451/98

    Auseinandersetzung bei Nacherbschaft hinsichtlich eines Gesamthandanteils

    Sind Erben hinsichtlich eines Gesamthandanteils zusätzlich Nacherben, so kann bei einer Erbauseinandersetzung zwischen ihnen und dem Vorerben, der auf den Vorerben übertragene Nachlaßgegenstand mit Mitteln der Erbschaft im Sinne des § 2111 Abs. 1 BGB erworben worden sein (Fortführung der Senatsrechtsprechung, Urt. v. 3. Dezember 1958, V ZR 98/57, LM § 242 [Ca] Nr. 13; BGHZ 40, 115, 122 f).

    a) Es ist in Rechtsprechung und Literatur anerkannt, daß mit Mitteln der Erbschaft im Sinne des § 2111 Abs. 1 BGB auch diejenigen Gegenstände erworben sind, die der Vorerbe im Wege der vereinbarten Erbauseinandersetzung aufgrund seiner Miterbenstellung erhält (RGZ 89, 53, 58 ff; Senat, Urt. v. 3. Dezember 1958, V ZR 98/57, LM § 242 [Ca] Nr. 13; BGHZ 40, 115, 122 f;… Soergel/Harder, BGB, 12. Aufl., § 2111 Rdn. 5;… MünchKomm-BGB/Grunsky, § 2111 Rdn. 9 m.w.N.).

  • BGH, 14.07.1969 - V ZR 122/66

    Erbbaurechtsbestellung durch Vorerben

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  • BGH, 14.05.1987 - BLw 2/87

    Rechtsfolgen der Löschung des Hofvermerks; Fortbestehen der höferechtlich wirksam …

    Das gilt sinngemäß auch für den Fall, daß der Hofvermerk inzwischen gelöscht worden ist (vgl. auch - für den Fall von vornherein fehlender Hofeigenschaft - BGH Urt. v. 3. Dezember 1958, V ZR 98/57, RdL 1959, 127, 128).
  • BGH, 16.10.1992 - V ZR 125/91

    Übereignungsanspuch bei formlosen Hofübergabevertrag

    1. Zutreffend ist allerdings der rechtliche Ausgangspunkt, daß ein Rückgriff auf die - auf besondere Härtefälle beschränkte und daher in den Tatbestandsvoraussetzungen engere - Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zur Bindung an eine formlos vereinbarte Hofnachfolge (BGHZ 12, 286, 302 ff; 23, 249, 252 ff; 47, 184, 186 ff; Beschl. v. 9. Februar 1955, V BLw 59/54, NJW 1955, 1065; Urt. v. 3. Dezember 1958, V ZR 98/57, RdL 1959, 127, 128; Beschl. v. 28. Oktober 1965, V BLw 43/64, RdL 1966, 41, 43; Beschl. v. 7. Juli 1966, V BLw 33/65, RdL 1966, 290, 292) gemäß § 242 BGB auch nach der Novellierung der Höfeordnung nicht ausgeschlossen ist (BGHZ 73, 324, 329 [BGH 15.02.1979 - V BLw 12/78]; 87, 237) [BGH 05.05.1983 - V BLw 12/82].

    Da der Kläger den anspruchsbegründenden Sachverhalt darzulegen hat, braucht die Beklagte diesen nur substantiiert zu bestreiten (Senatsurt. v. 3. Dezember 1958, V ZR 98/57, RdL 1959, 127, 128).

    Beweismäßige Unklarheiten des Gesamtsachverhalts gehen zu seinen Lasten (Senatsurt. v. 3. Dezember 1958, V ZR 98/57, RdL 1959, 127, 128).

  • BGH, 27.05.1981 - IVa ZR 132/80

    Zur Pflichtteilsberechnung bei gemischter Schenkung

    Demnach trägt Jede Partei die Beweislast für diejenigen Tatsachen, aus denen sie Rechte herleitet (BGHZ 53, 245, 250; BGH Urteil vom 3. Dezember 1958 - V ZR 98/57 = LM BGB § 242 (Ca) Nr. 13).
  • BGH, 15.03.1967 - V ZR 127/65

    Formlose Übergabeverträge

    Im Urteil des erkennenden Senats vom 3. Dezember 1958, V ZR 98/57 (LM BGB § 242 Ca Nr. 13), auf das der Berufungsrichter verweist, ist zwar noch offen geblieben, ob die Rechtsprechung zur formlosen Hofübergabe und Hoferbenbestimmung über den bisherigen Rahmen hinaus auch auf landwirtschaftliche und gewerbliche Kleinbetriebe anzuwenden sei; die Anwendbarkeit wurde dort aber bereits als "fraglich" bezeichnet.

    Sie müssen die tatsächlichen Grundlagen für einen Rechtsmißbrauch seitens der Kläger darlegen und gegebenenfalls beweisen (Urteil vom 3. Dezember 1958, V ZR 98/57, LM BGB § 242 Ca Nr. 13).

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