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Rechtsprechung
   VerfGH Rheinland-Pfalz, 29.11.2010 - VGH B 11/10   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,15830
VerfGH Rheinland-Pfalz, 29.11.2010 - VGH B 11/10 (https://dejure.org/2010,15830)
VerfGH Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 29.11.2010 - VGH B 11/10 (https://dejure.org/2010,15830)
VerfGH Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 29. November 2010 - VGH B 11/10 (https://dejure.org/2010,15830)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • openjur.de
  • Justiz Rheinland-Pfalz

    Art 17 Abs 1 Verf RP, Art 17 Abs 2 Verf RP, § 69 Abs 4 S 4 SchulG RP
    Verfassungsrecht

  • Wolters Kluwer

    Vereinbarkeit der Eigenbeteiligung an den Schülerbeförderungskosten nach der Schulstrukturreform mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz

  • esovgrp.de

    LV Art 17,LV Art 17 Abs 1,LV Art 17 Abs 2,SchulG § 69,SchulG § 69 Abs 4,SchulG § 69 Abs 4 S 4
    Abschlussbezogene Klasse, Aufnahme, Beförderung, Beförderungskosten, Berufsreife, Beschwerdebefugnis, Besserstellung, Betroffenheit, Eigenanteil, Eigenbeteiligung, Fachleistungsdifferenzierung, Fahrkosten, Frist, Gesamtschule, Gesetz, Gleichbehandlung, ...

  • ra.de
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz frei)

    Schülerbeförderungskosten - Elternbeteiligung an Fahrkosten

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Vereinbarkeit der Eigenbeteiligung an den Schülerbeförderungskosten nach der Schulstrukturreform mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2011, 217
  • DÖV 2011, 242
 
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Wird zitiert von ... (19)Zitiert selbst (5)

  • BVerwG, 22.10.1990 - 7 B 128.90

    Schulrecht: Fahrtkostenfreiheit und Eigenanteil

    Auszug aus VerfGH Rheinland-Pfalz, 29.11.2010 - VGH B 11/10
    Rn. 27 Wegen der großen Zahl der von der Regelung Betroffenen kommt der Verfassungsbeschwerde allgemeine Bedeutung zu, weshalb eine Vorabentscheidung entsprechend § 44 Abs. 3 Satz 2 VerfGHG angezeigt ist (vgl. VerfGH RP, AS 31, 348 [351]. Dem steht nicht entgegen, dass das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz mit Urteil vom 15. Mai 1990 (AS 23, 49) und das Bundesverwaltungsgericht mit Beschluss vom 22. Oktober 1990 (NVwZ-RR 1991, 197) die damals geltende Regelung der Schülerbeförderungskosten, wonach für Schüler der Realschulen und Gymnasien ein Eigenanteil gefordert werden kann, für vereinbar mit dem allgemeinen Gleichheitssatz erachtet haben.

    Rn. 41 Diese Differenzierung zwischen Hauptschülern einerseits und Schülern der Realschulen und Gymnasien andererseits erachteten sowohl das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz (AS 23, 49 [53 f.]) als auch ihm folgend das Bundesverwaltungsgericht (NVwZ-RR 1991, 197) für verfassungsrechtlich zulässig, insbesondere für vereinbar mit dem allgemeinen Gleichheitssatz und dem daraus folgenden Willkürverbot.

  • BVerfG, 11.01.2005 - 2 BvR 167/02

    Abzug Sozialversicherungsbeiträge

    Auszug aus VerfGH Rheinland-Pfalz, 29.11.2010 - VGH B 11/10
    Der Gleichheitssatz ist jedenfalls dann verletzt, wenn sich - bezogen auf die Eigenart des zu regelnden Sachbereichs - ein vernünftiger, aus der Natur der Sache folgender oder sonstwie einleuchtender Grund für die betreffende Differenzierung oder Gleichbehandlung nicht finden lässt (vgl. VerfGH RP, Urteil vom 8. März 2010 …und Beschluss vom 12. Juli 2010, a.a.O., jeweils m.w.N.; BVerfGE 112, 164 [174]).

    Dem Gesetzgeber ist aber auch im Rahmen der gewährenden Verwaltung nicht gestattet, bei der Abgrenzung der Leistungsberechtigten sachwidrig zu differenzieren (vgl. BVerfGE 112, 164 [174 f.] m.w.N.).

  • VerfGH Rheinland-Pfalz, 12.07.2010 - VGH B 74/09

    Keine Erstattung der Mehrkosten für Dienstreisen vom Heimarbeitsplatz aus

    Auszug aus VerfGH Rheinland-Pfalz, 29.11.2010 - VGH B 11/10
    Mit dem Erfordernis unmittelbarer Betroffenheit wird dem in § 44 Abs. 3 VerfGHG zum Ausdruck kommenden Grundsatz der Subsidiarität der Verfassungsbeschwerde Rechnung getragen (vgl. VerfGH RP, AS 31, 348 [351]. Deshalb ist die unmittelbare Betroffenheit trotz Vollzugsbedürftigkeit eines Gesetzes dann zu bejahen, wenn die vorherige Klärung der tatsächlichen und einfachrechtlichen Grundlagen des Normvollzugs entbehrlich und eine Vorabentscheidung über die verfassungsrechtlichen Fragen sachgerecht ist (vgl. VerfGH RP, AS 31, 348 [351]; 37, 292 [303]; Beschluss vom 12. Juli 2010 - VGH B 74/09 , juris, Rn. 20 ).

    Der Gleichheitssatz ist jedenfalls dann verletzt, wenn sich - bezogen auf die Eigenart des zu regelnden Sachbereichs - ein vernünftiger, aus der Natur der Sache folgender oder sonstwie einleuchtender Grund für die betreffende Differenzierung oder Gleichbehandlung nicht finden lässt (vgl. VerfGH RP, Urteil vom 8. März 2010 und Beschluss vom 12. Juli 2010, a.a.O., jeweils m.w.N.; BVerfGE 112, 164 [174]).

  • BVerfG, 25.09.1992 - 2 BvL 5/91

    Grundfreibetrag

    Auszug aus VerfGH Rheinland-Pfalz, 29.11.2010 - VGH B 11/10
    Rn. 69 aa) Rechtsfolge der Verfassungswidrigkeit ist nicht ausnahmslos die Nichtigkeit der Norm, es kommt auch eine bloße Unvereinbarkeitserklärung in Betracht (vgl. VerfGH RP, AS 33, 66 [75]. Diese ist unter anderem dann angezeigt, wenn der Gesetzgeber mehrere Möglichkeiten hat, den verfassungswidrigen Zustand zu beseitigen (vgl. BVerfGE 87, 153 [178] m.w.N.).
  • VerfGH Rheinland-Pfalz, 08.03.2010 - VGH B 60/09

    Verfassungsbeschwerde gegen geändertes Nichtraucherschutzgesetz

    Auszug aus VerfGH Rheinland-Pfalz, 29.11.2010 - VGH B 11/10
    Etwas anderes gilt nur dann, wenn die Änderung rein redaktioneller Natur ist und den sachlichen Gehalt der Norm unberührt lässt (vgl. VerfGH RP, Urteil vom 8. März 2010 - VGH B 60/09 , VGH B 70/09 -, juris, Rn. 66 m.w.N. = LKRZ 2010, 216 ).
  • VerfGH Rheinland-Pfalz, 13.05.2014 - VGH B 35/12

    Neuregelung der Rundfunkfinanzierung verfassungsgemäß

    Rn. 67 Deshalb ist die unmittelbare Betroffenheit trotz Vollzugsbedürftigkeit eines Gesetzes nur, aber grundsätzlich auch dann zu bejahen, wenn die vorherige Klärung der tatsächlichen und (einfach)rechtlichen Grundlagen des Normvollzugs entbehrlich ist - insbesondere die angegriffene Norm keine Auslegungsspielräume beinhaltet und sie auf andere Rechtsgebiete keine Auswirkungen hat, welche die Verfassungsmäßigkeit beeinflussen könnten - und eine Vorabentscheidung über die verfassungsrechtlichen Fragen entsprechend § 44 Abs. 3 Satz 2 VerfGHG geboten bzw. sachgerecht ist (VerfGH RP, Urteile vom 22. Juni 2004 - VGH B 2/04 -, AS 31, 348 [351], und vom 29. November 2011 - VGH B 11/10 -, AS 39, 7 [11]; Beschluss vom 12. Juli 2010 - VGH B 74/09 -, AS 39, 1 [2]).

    Letzteres ist insbesondere dann der Fall, wenn der Verfassungsbeschwerde wegen der großen Zahl der von der angefochtenen Vorschrift Betroffenen sowie öffentlicher Kontroversen über die Berechtigung der gesetzlichen Regelung allgemeine Bedeutung zukommt (vgl. VerfGH RP, Urteil vom 4. Juli 2001 - VGH B 12/00 u.a. - AS 29, 23 [26]; Beschluss vom 13. Dezember 2004 - VGH B 16/04 -, AS 32, 74 [78]; Urteil vom 29. November 2011 - VGH B 11/10 -, AS 39, 7 [12]).

    Sofern sich nicht aus etwaig betroffenen Freiheitsrechten oder einer Annäherung der Differenzierungsmerkmale an diejenigen des Art. 3 Abs. 3 GG strengere Bindungen des Gesetzgebers ergeben, ist der Gleichheitssatz jedenfalls dann verletzt, wenn sich - bezogen auf die Eigenart des zu regelnden Sachbereichs - ein vernünftiger, aus der Natur der Sache folgender oder sonst wie einleuchtender Grund für die betreffende Differenzierung oder Gleichbehandlung nicht finden lässt (vgl. VerfGH RP, Urteil vom 8. März 2010 - VGH B 60/09 u.a. -, LKRZ 2010, 216 [218] ; Beschluss vom 12. Juli 2010 - VGH B 74/09 -, AS 39, 1 [3]; Urteil vom 29. November 2010 - VGH B 11/10 -, AS 39, 7 [14]; BVerfG, Beschlüsse vom 12. Oktober 2010 - 1 BvL 14/09 -, BVerfGE 127, 263 [280], vom 21. Juni 2011 - 1 BvR 2035/07 -, BVerfGE 129, 49 [68 f.], vom 7. Februar 2012 - 1 BvL 14/07 -, BVerfGE 130, 240 [254], und vom 7. Mai 2013 - 2 BvR 909/06 u.a. -, BVerfGE 133, 377 [407 f.]).

  • OVG Rheinland-Pfalz, 18.12.2014 - 2 A 10506/14

    Keine Vollkostenübernahme für Schülerbeförderung zu Freier Waldorfschule: …

    Dem Gesetzgeber ist aber auch im Rahmen der gewährenden Verwaltung nicht gestattet, bei der Abgrenzung der Leistungsberechtigten sachwidrig zu differenzieren (VerfGH RP, Urteil vom 29. November 2011 - VGH B 11/10 -, 39, 7 [14]; BayVerfGH, Entscheidung vom 7. Juli 2009 - Vf. 15-VII-08 -, BayVBl. 2010, 76 f.).

    Nimmt der Staat den Eltern daher mit der Übernahme bestimmter Schülerbeförderungskosten einen kleinen Teil des Lebensführungsaufwands und der Unterhaltspflicht ab, so darf er schon angesichts der begrenzten Leistungsfähigkeit der öffentlichen Hand Differenzierungen vornehmen, solange und soweit hierfür hinreichende sachliche Gründe gegeben sind (VerfGH RP, Urteil vom 29. November 2011 - VGH B 11/10 -, 39, 7 [17]; OVG RP, Urteil vom 15. Mai 1990 - 7 A 139/89 -, AS 23, 49 [50 f.]; Beschluss vom 23. Juli 2013 - 2 A 10634/13.OVG -, AS 41, 441 [442]; BayVerfGH, Entscheidung vom 7. Juli 2009 - Vf. 15-VII-08 -, BayVBl. 2010, 76 f.; BayVGH, Urteil vom 19. Februar 2013 - 7 B 12.2441 -, BayVBl. 2013, 439 [441]; vgl. ferner BVerwG, Beschlüsse vom 22. Oktober 1990 - 7 B 128/90 -, NVwZ 1991, 197 f. …und vom 15. Januar 2009 - 6 B 78/08 -, juris [Rn. 6]).

    Der Gesetzgeber durfte daher insbesondere den freiwillig eingeräumten Anspruch auf die Übernahme von Schülerbeförderungskosten wie in § 33 Abs. 2 PrivSchG geschehen aus fiskalischen Gesichtspunkten begrenzen und bei der Festlegung der nächstgelegenen Schule pädagogische oder organisatorische Schwerpunkte einer Schule unberücksichtigt lassen (vgl. grundsätzlich VerfGH RP, Urteil vom 29. November 2011 - VGH B 11/10 -, 39, 7 [17]; OVG RP, Beschluss vom 23. Juli 2013 - 2 A 10634/13.OVG -, AS 41, 441 [442 f.] m.w.N.).

    Der Grundgedanke der Übernahme der Beförderungssorge durch die öffentliche Hand (vgl. dazu ausführlich VerfGH RP, Urteil vom 29. November 2011 - VGH B 11/10 -, AS 39, 7 [15 ff.]; OVG RP, Urteil vom 25. August 2003 - 2 A 10588/03.OVG -, AS 30, 433 [436]) würde dadurch auf den Kopf gestellt.

  • VerfGH Rheinland-Pfalz, 27.10.2017 - VGH B 37/16

    Obliegenheit zur Angabe der Identität bei Antrag nach dem LTranspG (juris: …

    Rn. 31 Mangels Entscheidungserheblichkeit kann nach alledem dahinstehen, ob die Beschwerdeführer, wie für die Zulässigkeit einer Verfassungsbeschwerde gegen ein Gesetz erforderlich, durch die von ihnen angegriffenen Normen gegenwärtig und unmittelbar in ihren Grundrechten betroffen sind (vgl. VerfGH RP, Urteil vom 22. Juni 2004 - VGH B 2/04 -, AS 31, 348 [350 f.]; Urteil vom 29. Januar 2007 - VGH B 1/06 -, AS 34, 169 [180]; Urteil vom 29. November 2011 - VGH B 11/10 -, AS 39, 7 [10]).

    Eine Ausnahme vom Grundsatz der Subsidiarität gilt dann, wenn der mit ihm verfolgte Zweck nicht erreichbar ist (vgl. BVerfG, Beschluss vom 25. Februar 1986 - 1 BvR 1384/85 -, BVerfGE 72, 39 [44.]); dies ist insbesondere dann anzunehmen, wenn die vorherige Klärung der tatsächlichen und rechtlichen Grundlagen des Normvollzugs entbehrlich und eine Vorabentscheidung über die verfassungsrechtlichen Fragen sachgerecht ist (vgl. VerfGH RP, Urteil vom 22. Juni 2004 - VGH B 2/04 -, AS 31, 348 [351]; Urteil vom 28. Mai 2009 - VGH B 45/08 -, AS 37, 292 [303]; Urteil vom 29. November 2011 - VGH B 11/10 -, AS 39, 7 [11]).

  • VG Koblenz, 26.04.2012 - 7 K 1116/11

    Verfassungswidrige, aber einstweilen weiter anwendbare Norm

    Rn. 4 Die einschlägige gesetzliche Regelung zum Eigenanteil an den Kosten der Schülerbeförderung ist vom Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz im Urteil vom 29. November 2010 ( VGH B 11/10 ) für verfassungswidrig, aber für bis zum 31. Juli 2012 weiter anwendbar erklärt worden.

    Diese wurde bereits vom Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz im Urteil vom 29. November 2010 ( VGH B 11/10 ) festgestellt.

    Zwar führt der Verfassungsgerichtshof am Ende seines Urteils vom 29. November 2010 (a.a.O.) aus, dass es die Erfordernisse verlässlicher Finanzplanung rechtfertigten, die angegriffene Regelung zunächst weiter anzuwenden.

    Die im Urteil des Verfassungsgerichtshofs vom 29. November 2010 (a.a.O.) enthaltene Weitergeltungsklausel nimmt zwar an der Gesetzeskraft dieser Entscheidung teil und könnte damit theoretisch Gegenstand einer Normenkontrolle sein.

    Die entsprechende Prüfung erfolgt dabei von Amts wegen, da der Kläger selbst trotz mehrfacher Nachfrage in der Verhandlung keine Vorlagefrage zu formulieren vermochte, die nicht vom Urteil des Verfassungsgerichtshofs vom 29. November 2010 (a.a.O.) umfasst wäre.

    Die wesentlichen Rechtsfragen sind durch die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs vom 29. November 2010 (a.a.O.) und die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zur Weitergeltungsklausel geklärt.

  • VerfGH Rheinland-Pfalz, 29.04.2020 - VGH B 26/20

    Verfassungsbeschwerden und Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung zur …

    Rn. 12 Eine Ausnahme vom Grundsatz der Subsidiarität besteht dann, wenn der mit ihm verfolgte Zweck nicht erreichbar ist ( VerfGH RP…, Beschluss vom 27. Oktober 2017 - VGH B 37/16 -, juris Rn. 33 ; vgl. auch BVerfG, Beschluss vom 25. Februar 1986 - 1 BvR 1384/85 -, BVerfGE 72, 39 [44]); dies ist insbesondere dann anzunehmen, wenn eine vorherige Klärung in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht entbehrlich und eine Vorabentscheidung über die verfassungsrechtlichen Fragen sachgerecht ist (vgl. VerfGH RP, Urteile vom 22. Juni 2004 - VGH B 2/04 -, AS 31, 348 [351]; vom 28. Mai 2009 - VGH B 45/08 -, AS 37, 292 [303]; vom 29. November 2011 - VGH B 11/10 -, AS 39, 7 [11];… Beschluss vom 4. August 2016 - VGH B 14/16 -, juris Rn. 63 ).
  • VerfGH Rheinland-Pfalz, 17.12.2013 - VGH B 23/13

    Verfassungsbeschwerde gegen Regelung der Schülerbeförderungskosten für die Freien …

    Insofern unterscheidet sich der vorliegende Fall von dem der Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs vom 29. November 2010 zugrunde liegenden Sachverhalt, der die - inzwischen gestrichene - Regelung der Eigenbeteiligung der Schüler der Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen an den Beförderungskosten betraf und - anders als hier - keine vorherige Prüfung tatsächlicher oder einfachrechtlicher Fragen durch die Fachgerichte erforderte (vgl. VerfGH RP, AS 39, 7 [11 f.]).

    Insofern ist die Regelung der Schülerbeförderungskosten für die Freien Waldorfschulen in ihrer Bedeutung insbesondere nicht vergleichbar mit der - früheren - Regelung der Eigenbeteiligung an den Beförderungskosten für Schüler der Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen, für die der Verfassungsgerichtshof angesichts der großen Zahl der von der Regelung Betroffenen eine allgemeine Bedeutung angenommen hat (vgl. VerfGH RP, AS 39, 7 [12]).

    Es kann offen bleiben, ob die Änderung des § 33 Abs. 2 Satz 1 PrivSchG durch Art. 3 des Landesgesetzes zur Weiterentwicklung der Schülerbeförderung und zur weiteren Umsetzung der Lehrerbildungsreform vom 31. Januar 2012 (GVBl. S. 42), das am 1. August 2012 in Kraft getreten ist, die Jahresfrist nicht erneut in Lauf gesetzt hat, insbesondere ob die Änderung rein redaktioneller Art ist und den sachlichen Gehalt der Norm unberührt lässt oder die Beschwerdeführer nicht berührt (vgl. VerfGH RP, AS 39, 7 [12 f.];… Lechner/Zuck, BVerfGG, 6. Aufl. 2011, § 93 Rn. 61 m.w.N.).

  • VG Koblenz, 13.06.2018 - 4 K 123/18

    Fahrtkostenerstattung für Grundschüler an einer Freien Waldorfschule

    Dem Gesetzgeber ist aber auch im Rahmen der gewährenden Verwaltung nicht gestattet, bei der Abgrenzung der Leistungsberechtigten sachwidrig zu differenzieren (VerfGH RP, Urteil vom 29. November 2011 - VGH B 11/10 -, 39, 7 [14]; BayVer- fGH, Entscheidung vom 7. Juli 2009 - Vf. 15-VII-08 -, BayVBl. 2010, 76 f.).

    Nimmt der Staat den Eltern daher mit der Übernahme bestimmter Schülerbeförderungskosten einen kleinen Teil des Lebensführungsaufwands und der Unterhaltspflicht ab, so darf er schon angesichts der begrenzten Leistungsfähigkeit der öffentlichen Hand Differenzierungen vornehmen, solange und soweit hierfür hinreichende sachliche Gründe gegeben sind (VerfGH RP, Urteil vom 29. November 2011 - VGH B 11/10 -, 39, 7 [17]; OVG RP, Urteil vom 15. Mai 1990 - 7 A 139/89 -, AS 23, 49 [50 f.]; Beschluss vom 23. Juli 2013 - 2 A 10634/13.OVG -, AS 41, 441 [442]; BayVer- fGH, Entscheidung vom 7. Juli 2009 - Vf. 15-VII-08 -, BayVBl. 2010, 76 f.; BayVGH, Urteil vom 19. Februar 2013 - 7 B 12.2441 -, BayVBl. 2013, 439 [441]; vgl. ferner BVerwG, Beschlüsse vom 22. Oktober 1990 - 7 B 128/90 -, NVwZ 1991, 197 f. …und vom 15. Januar 2009 - 6 B 78/08 -, juris [Rn. 6]).

    Der Gesetzgeber durfte daher insbesondere den frei-willig eingeräumten Anspruch auf die Übernahme von Schülerbeförderungskosten wie in § 33 Abs. 2 PrivSchG geschehen aus fiskalischen Gesichtspunkten begrenzen und bei der Festlegung der nächstgelegenen Schule pädagogische oder organisatorische Schwerpunkte einer Schule unberücksichtigt lassen (vgl. grundsätzlich VerfGH RP, Urteil vom 29. November 2011 - VGH B 11/10 -, 39, 7 [17]; OVG RP, Beschluss vom 23. Juli 2013 - 2 A 10634/13.OVG -, AS 41, 441 [442 f.] m.w.N.).

  • OVG Rheinland-Pfalz, 05.04.2016 - 2 A 11124/15

    Neuregelung der Professorenbesoldung in Rheinland-Pfalz verfassungsgemäß

    Dies gilt sowohl für ungleiche Belastungen wie für ungleiche Begünstigungen (vgl. BVerfG, Beschluss vom 21. Juli 2010 - 1 BvR 611/07 u.a. -, BVerfGE 126, 400 [416]; VerfGH RP, Urteil vom 29. November 2011 - VGH B 11/10 -, AS 39, 7 [14]).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 23.07.2013 - 2 A 10634/13

    Fahrtkosten für den Besuch eines weiter entfernt liegenden Gymnasiums mit …

    Nimmt der Staat den Eltern mit der Übernahme bestimmter Schülerbeförderungskosten einen kleinen Teil des Lebensführungsaufwands und der Unterhaltspflicht ab (OVG RP, Urteil vom 15. Mai 1990 - 7 A 139/89 -, AS 23, 49 [51]), so darf er schon angesichts der begrenzten Leistungsfähigkeit der öffentlichen Hand Differenzierungen vornehmen, solange und soweit hierfür hinreichende sachliche Gründe gegeben sind (VerfGH RP, Urteil vom 29. November 2011 - VGH B 11/10 -, AS 39, 7 [17]).
  • VerfGH Rheinland-Pfalz, 30.04.2020 - VGH B 25/20

    Verfassungsbeschwerde zur "Maskenpflicht" in Rheinland-Pfalz erfolglos

    Rn. 9 Eine Ausnahme vom Grundsatz der Subsidiarität besteht dann, wenn der mit ihm verfolgte Zweck nicht erreichbar ist ( VerfGH RP…, Beschluss vom 27. Oktober 2017 - VGH B 37/16 -, juris Rn. 33 ; vgl. auch BVerfG, Beschluss vom 25. Februar 1986 - 1 BvR 1384/85 -, BVerfGE 72, 39 [44]); dies ist insbesondere dann anzunehmen, wenn eine vorherige Klärung in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht entbehrlich und eine Vorabentscheidung über die verfassungsrechtlichen Fragen sachgerecht ist (vgl. VerfGH RP, Urteile vom 22. Juni 2004 - VGH B 2/04 -, AS 31, 348 [351]; vom 28. Mai 2009 - VGH B 45/08 -, AS 37, 292 [303]; vom 29. November 2011 - VGH B 11/10 -, AS 39, 7 [11];… Beschluss vom 4. August 2016 - VGH B 14/16 -, juris Rn. 63 ).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 17.09.2025 - 7 A 10285/25

    Sonderleistung für Intensivpflegefachkräfte ("Corona-Prämie")

  • OVG Rheinland-Pfalz, 26.11.2013 - 2 A 10574/13

    Kein Anspruch auf höhere Besoldung der an den Realschulen plus tätigen Grund- und …

  • VerfGH Rheinland-Pfalz, 04.08.2016 - VGH B 14/16

    Verfassungsrecht, Glücksspielrecht

  • VerfGH Rheinland-Pfalz, 08.06.2015 - VGH B 41/14

    Entgelt für Gefangenenarbeit verfassungsgemäß

  • OVG Rheinland-Pfalz, 18.07.2023 - 2 A 10324/23

    Anteilige Kürzung der einmaligen Corona-Sonderzahlung bei Beamten im Blockmodell

  • OVG Rheinland-Pfalz, 15.12.2015 - 2 A 11055/14

    Anrechnung von Leistungsbezügen auf das Grundgehalt von Professoren

  • VG Trier, 09.04.2014 - 5 K 1627/13

    Kein Anspruch auf vollständige Kostenübernahme der Beförderungskosten zur …

  • OVG Rheinland-Pfalz, 22.08.2018 - 2 A 10723/18

    Kostentragungspflicht bei dem Besuch einer länderübergreifenden Berufsschulklasse …

  • VG Mainz, 25.11.2013 - 6 K 755/13

    Widerruf der Bewilligung der Übernahme von Schülerfahrtkosten

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