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   BGH, 05.01.1962 - VI ZR 72/61   

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https://dejure.org/1962,301
BGH, 05.01.1962 - VI ZR 72/61 (https://dejure.org/1962,301)
BGH, Entscheidung vom 05.01.1962 - VI ZR 72/61 (https://dejure.org/1962,301)
BGH, Entscheidung vom 05. Januar 1962 - VI ZR 72/61 (https://dejure.org/1962,301)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • NJW 1962, 1004
  • MDR 1962, 294
  • GRUR 1962, 324
  • VersR 1962, 264
  • BB 1962, 198
  • DB 1962, 502
 
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Wird zitiert von ... (19)

  • BVerfG, 05.06.1973 - 1 BvR 536/72

    Lebach

    Das Gesamtverständnis der Vorschriften hat sich seit Inkrafttreten des Grundgesetzes dahin gewandelt, daß das Recht am eigenen Bild als ein Ausschnitt, eine besondere Ausprägung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts angesehen wird, das aus Art. 1 und 2 GG entwickelt worden ist (vgl. hierzu 1 BvR 112/65, Umdruck A 3, C I 2 und 3; BGHZ 20, 345 [347] - Paul Dahlke - BGH, NJW 1962, S. 1004 [1005] - Doppelmörder - und 1971, S. 885 [886] - Petite Jacqueline -).
  • OLG Köln, 12.04.2018 - 15 U 112/17

    Unterlassungsansprüche einer prominenten Persönlichkeit hinsichtlich der

    So können bereits dort etwa Fälle erfasst werden, bei denen Bedenken an der Bildnisveröffentlichung gerade aus einer unwahren Begleitberichterstattung im konkreten Kontext entstehen (vgl. zur Gefahr einer Personenverwechslung und § 23 Abs. 2 KUG etwa BGH v. 15.01.1965 - Ib ZR 44/63, NJW 1965, 1374 - wie uns die anderen sehen; v. 05.01.1962 - VI ZR 72/61, NJW 1962, 1004 - Doppelmörder und zur Verfälschung des Lebensbildes BGH v. 15.11.1957 - I ZR 83/56, BGHZ 26, 52 - juris Tz. 29; den Gesichtspunkt ebenfalls schon bei § 23 Abs. 1 KUG prüfend OLG Frankfurt v. 18.09.1986 - 6 W 232/86, GRUR 1987, 62 - Missmanagement und deutlich zum Wahrheitsschutz Endress Wanckel , Foto- und Bildrecht, 5. Aufl. 2017, Rn. 214).
  • VerfGH Berlin, 07.11.2006 - VerfGH 56/05

    Zur Abwägung zwischen Kunstfreiheit und Persönlichkeitsrecht bei Verwendung eines

    Dem entspricht es, hinsichtlich der Bildnisse solcher Personen, die lediglich in Bezug auf ein bestimmtes Geschehen in das Blickfeld der Öffentlichkeit treten und bei denen allein aufgrund dieses Geschehens ein öffentliches Interesse an ihrem Bildnis besteht (sog. relative Personen der Zeitgeschichte, vgl. Neumann-Duesberg, JZ 1960, 114 ff.), den Anwendungsbereich des § 23 Abs. 1 Nr. 1 KunstUrhG auf solche Bildnisse zu beschränken, die einen hinreichenden sachlichen und zeitlichen Bezug zu dem Ereignis aufweisen, welches das Informationsinteresse der Öffentlichkeit begründet hat (vgl. BGH, GRUR 1962, 324 ; NJW 1965, 2148 ; OLG Celle, NJW 1979, 57 ; OLG Karlsruhe, NJW 1982, 647; OVG Koblenz, NVwZ-RR 1998, 237 ; Rebmann, AfP 1982, 189 ; Jarass, JZ 1983, 280 , von Strobl-Albeg, a. a. O., Kapitel 8, Rn. 14 ff.; Löffler/Ricker, Handbuch des Presserechts, 5. Aufl. 2005, 43. Kapitel Rn. 14 ff.).
  • BGH, 15.01.1965 - Ib ZR 44/63

    Verletzung des Persönlichkeitsrechts - Klage auf Zubilligung eines angemessenen

    Bei Prüfung dieser Frage ist die Bildveröffentlichung in ihrer Gesamtheit und nicht etwa unabhängig vom Begleittext zu würdigen (BGHZ 20, 346, 350 f [BGH 08.05.1956 - I ZR 62/54] - Dahlke; 24, 201, 209 - Spätheimkehrer; BGH GRUR 1962, 212 zu 4 - Hochzeitsbild; 1962, 324 f - Doppelmörder).

    Diese Frage ist von dem ehemaligen I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs mit eingehender Begründung bejaht worden (BGHZ 26, 349, 354 ff [BGH 14.02.1958 - I ZR 151/56] - Herrenreiter; BGH GRUR 1962, 211, 213 - Hochzeitsbild), der VI. Zivilsenat hat sich dem im Ergebnis angeschlossen (BGH GRUR 1962, 324 f - Doppelmörder).

  • BGH, 06.02.1979 - VI ZR 46/77

    Schadensersatzanspruch wegen des Rechts am eigenen Bild - Schadensersatzanspruch

    Daß eine solche Abwägung stattzufinden hat, ist in der höchstrichterlichen Rechtsprechung seit langem anerkannt (so schon BGHZ 20, 345, 349 - "Paul Dahlke"; BGH Urt. v. 10. November 1961 = a.a.O. - "Hochzeitsbild"; v. 5. Januar 1962 - VI ZR 72/61 = NJW 1962, 1004, 1005 - "Doppelmörder"; v. 9. Juni 1965 - Ib ZR 126/63 = NJW 1965, 2148 - "Spielgefährtin I"; v. 16. September 1966 - VI ZR 268/64 = NJW 1966, 2353 - "Vor unserer eigenen Tür"; v. 26. Januar 1971 - VI ZR 95/70 = NJW 1971, 698 - "Liebestropfen").
  • OLG Karlsruhe, 18.08.1989 - 14 U 105/88

    Schmerzensgeldanspruch wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts

    a) Dies folgt zunächst daraus, daß das Bild des Klägers in einer auflagenstarken Publikumszeitschrift veröffentlicht worden ist (zu ähnlichen Erwägungen vgl. BGH, NJW 1985 a.a.O. sowie NJW 1962, 1004, 1005), und dies in einem Kontext, der den Kläger in einen gedanklichen Zusammenhang mit verantwortungslosen und lebensgefährdenden Verhaltensweisen bringen mußte.
  • BGH, 24.05.1963 - Ib ZR 62/62

    Schutz eines gewerblichen Veranstalters gegen Tonbandaufnahmen

    Denn die Beklagte erwirbt ihr Sendegut - also den Inhalt der von ihr ausgestrahlten Sendungen - auf privatrechtlichem Wege (BGHZ 37, 1 [BGH 27.02.1962 - I ZR 118/60] = NJW 1962, 1004 - AKI).

    In gleicher Weise wie die Rundfunkanstalten gegen eine unmittelbare Ausbeutung ihrer Sendungen durch Mitbewerber den Schutz des § 1 UWG in Anspruch nehmen können (vgl. BGHZ 37, 1 [BGH 27.02.1962 - I ZR 118/60] = NJW 1962, 1004 - AKI), steht dieser wettbewerbliche Leistungsschutz auch den gewerblichen Veranstaltern von Unterhaltungsdarbietungen gegenüber den Rundfunkanstalten zur Seite.

  • OLG Stuttgart, 04.05.1965 - 6 U 116/64

    Verletzung seines Persönlichkeitsrechts; Anspruch auf Ersatz des immateriellen

    Gehe man aber von der Rechtsprechung des BGH aus, so müsse sowohl die grundgesetzlich anerkannte Pressefreiheit berücksichtigt, als auch beachtet werden, daß im vorliegenden Fall kein "schwerwiegender Übergriff" vorliege, wie schon ein Vergleich mit den Fällen BGHZ 26, 349, 35, 363; 39, 124 [BGH 21.02.1963 - II ZR 76/62] und NJW 62, 1004 zeige.

    Nach der als gefestigt anzusehenden Rechtsprechung des BGH (BGHZ 26, 349; 35, 263 [BGH 03.07.1961 - II ZR 188/59] ; 39, 124 [BGH 21.02.1963 - II ZR 76/62] ; NJW 1962, 1004) kann der durch eine rechtswidrige und schuldhafte Verletzung seines Persönlichkeitsrechts Betroffene in entsprechender Anwendung des § 847 BGB Ersatz des immateriellen Schadens beanspruchen, wenn die Umstände, insbesondere die Schwere der Verletzung oder des Verschuldens, eine solche Genugtuung erfordern.

    Eine schwere Beeinträchtigung der persönlichen Sphäre des Klägers liegt schon deshalb vor, weil sein Bildnis im Zusammenhang mit dem Text der Veröffentlichung einem weiten Kreis von Lesern des in einer Auflage von 405.000 Stück erschienenen Heftes gezeigt wurde (vergl. BGH in NJW 1962, 1004 "Seemann").

  • BGH, 17.03.1970 - VI ZR 151/68

    Klage auf Schmerzensgeld infolge Verletzung des Persönlichkeitsrechts -

    Der erkennende Senat hat bereits mehrfach ausgesprochen, daß jemand, dessen Persönlichkeitsrecht in schwerer Weise schuldhaft verletzt worden ist, vom Schädiger einen Ausgleich in Geld für seinen immateriellen Schaden (nur) verlangen kann, wenn sich die erlittene Beeinträchtigung nicht in anderer Weise befriedigend ausgleichen läßt (BGH Urteil vom 16. September 1966 - VI ZR 268/64 zu III 2 = LM KunstUrhG § 23 Nr. 9 = NJW 1966, 2353; vgl. auch: BGHZ 35, 363, 369 [BGH 19.09.1961 - VI ZR 259/60] ; 39, 124, 133 [BGH 05.03.1963 - VI ZR 55/62] ; BGH Urteil vom 5. Januar 1962 - VI ZR 72/61 = LM BGB § 823 (Ah) Nr. 16; Urteil vom 5. Januar 1963 - VI ZR 216/62 - LM BGB § 847 Nr. 25; vgl. weiter: LM GG Art. 5 Nr. 10, 16, 20).
  • BFH, 29.10.1963 - VI 290/62 U

    Steuerfreiheit einer Schadensersatzforderung wegen Verletzung des allgemeinen

    Im Gegensatz zu der ständigen Rechtsprechung des Reichsgerichts, die es ablehnte, einen Schadensersatzanspruch wegen Verletzung eines allgemeinen Persönlichkeitsrechts aus § 823 Abs. 1 BGB abzuleiten, erkennt die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nunmehr, vor allem auf der Grundlage von Art. 1 und 2 des Grundgesetzes (GG), einen Schadensersatzanspruch wegen Verletzung eines allgemeinen Persönlichkeitsrechts an, besonders in den Urteilen I ZR 211/53 vom 25. Mai 1954 (Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen - BGHZ - Bd. 13 S. 334); VI ZR 9/56 vom 2. April 1957 (BGHZ 24 S. 72); VI ZR 104/57 vom 20. Mai 1958 (BGHZ 27 S. 284); IV ZR 182/58 vom 18. März 1959 (BGHZ 30 S. 7); VI ZR 72/61 vom 5. Januar 1962 (Neue Juristische Wochenschrift 1962 S. 1004).

    Der Anspruch auf Ersatz eines immateriellen Schadens hat seine Grundlage in § 823 Abs. 1 BGB in Verbindung mit § 847 BGB (vgl. Urteile des Bundesgerichtshofs I ZR 151/56 vom 14. Februar 1958, BGHZ 26 S. 349; VI ZR 259/60 vom 19. September 1961, BGHZ 35 S. 363; VI ZR 72/61, a.a.O.).

  • OLG München, 22.10.2003 - 21 U 2540/03

    Bildverwechslung in Boulevardzeitung

  • OLG Köln, 12.09.2003 - 6 U 63/03

    Wettbewerbswidrigkeit der Herabsetzung eines Mitbewerbers; Unterrichtung über

  • OLG Köln, 20.01.1987 - 15 U 152/86

    Schmerzensgeldanspruch auf Grund einer Verletzung des Rechts am eigenen Bild

  • OLG Koblenz, 20.12.1996 - 10 U 1667/95

    Anspruch auf Geldentschädigung wegen Verletzung des Rechts am Bild als

  • OLG Köln, 23.08.1996 - 6 U 98/96

    Handeln zu Zwecken des Wettbewerbs als Voraussetzung eines wettbewerbsrechtlichen

  • BGH, 10.01.1972 - III ZR 202/66

    Klage gegen die Bundesbahn auf Schadensersatz wegen Verdienstausfall und

  • OLG Köln, 22.05.1973 - 15 U 219/72

    Verletzung des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch eine

  • LG Bonn, 20.04.2005 - 10 O 539/04
  • BGH, 05.11.1963 - VI ZR 216/62
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