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Rechtsprechung
   BVerwG, 19.09.1969 - VI C 104.65   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1969,1113
BVerwG, 19.09.1969 - VI C 104.65 (https://dejure.org/1969,1113)
BVerwG, Entscheidung vom 19.09.1969 - VI C 104.65 (https://dejure.org/1969,1113)
BVerwG, Entscheidung vom 19. September 1969 - VI C 104.65 (https://dejure.org/1969,1113)
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Volltextveröffentlichung

  • Wolters Kluwer

    Ruhegehaltsfähige Dienstzeiten eines Beamten - Festsetzung eines Unterhaltsbeitrages

 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (13)

  • BVerwG, 26.05.1966 - II C 43.63

    Rückverweisung zur Verhandlung und Entscheidung - Wahrnehmung des Amtes eines …

    Auszug aus BVerwG, 19.09.1969 - VI C 104.65
    Das Berufungsgericht hat in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. u.a. BVerwGE 15, 291 und 24, 133) ohne Rechtsfehler verneint, daß die fraglichen Zeiten nach dem über § 68, § 53, § 29 G 131 (F. 1957) anwendbaren § 116 Abs. 1 Nr. 3 BBG (F. 1957) berücksichtigt werden können.

    Das Bundesverwaltungsgericht hat diese Vorschrift in ständiger Rechtsprechung dahin ausgelegt, daß unter "Amt" nicht das statusrechtliche Amt, insbesondere nicht das allgemeine Eingangsamt der Laufbahn, sondern ein dem Beamten (Berufsoffizier) übertragenes Aufgabengebiet besonderer Fachrichtung (Amt im funktionellen Sinn, Dienstposten) zu verstehen ist und daß von einer notwendigen Voraussetzung für die Wahrnehmung dieses Amtes nicht gesprochen werden kann, wenn die besonderen Fachkenntnisse hierfür lediglich förderlich waren (vgl. außer BVerwGE 15, 291 [294 f.] und 24, 133 [136 f.] auch Urteile vom 16. Januar 1963 - BVerwG VI C 10.61 - [Buchholz BVerwG 232, § 116 BBG Nr. 3], vom 5. Dezember 1963 - BVerwG II C 73.61 - [Buchholz BVerwG 232, § 116 BBG Nr. 6, = RiA 1964, 229], vom 16. September 1965 - BVerwG II C 64.63 - [Buchholz BVerwG 232, § 115 BBG Nr. 21 = DÖD 1965, 232] und vom 20. Oktober 1967 - BVerwG VI C 36.65 -).

    Der II. Senat hat diese früher von ihm vertretene Auffassung inzwischen aufgegeben (vgl. BVerwGE 24, 133 [139] und neuerdings Urteil vom 4. September 1969 - BVerwG II C 122.67 -).

  • BVerwG, 16.09.1965 - II C 168.62

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 19.09.1969 - VI C 104.65
    Diese Ausführungen stimmen zwar insofern mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts überein, als auch dieses die Anwendbarkeit des § 116 a BBG (F. 1957) auf "andere als Laufbahnbewerber" ("Außenseiter") im Sinne des § 7 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. b, § 21 BBG verneint hat (vgl. Urteile vom 16. September 1965 - BVerwG II C 168.62 - [Buchholz BVerwG 232, § 116 a BBG Nr. 4] und vom 20. Oktober 1967 - BVerwG VI C 86.64 -).

    Der II. Senat hat in dem eben angeführten Urteil BVerwG II C 168.62 sinngemäß ausgeführt, daß § 116 a BBG (F. 1957) auch anwendbar ist auf diejenigen nicht zu den Laufbahnbewerbern im engeren Sinn zu zählenden Beamten, die sich von den "anderen als Laufbahnbewerbern" immerhin dadurch abheben, daß von ihnen im Gegensatz zu den "anderen als Laufbahnbewerbern" ein bestimmter Vorbildungsgang, aber nicht ein Vorbereitungsdienst und eine zweite Staatsprüfung gefordert wurde.

    Sollte sich in der weiteren Verhandlung ergeben, daß die streitigen Zeiten oder ein Teil davon gemäß § 116 a BBG (F. 1957) grundsätzlich berücksichtigt werden können, wird der Beklagte - auch während der Rechtsstreit in der Tatsacheninstanz schwebt - noch von seinem Ermessen, ob er die berücksichtigungsfähigen Zeiten ganz oder zum Teil tatsächlich berücksichtigt, Gebrauch machen und hierbei dem oben dargelegten Zweck des § 116 a BBG (F. 1957) Rechnung tragen können (vgl. auch hierzu Urteil vom 16. September 1965 - BVerwG II C 168.62 -).

  • BVerwG, 14.02.1963 - VI C 54.61

    Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision - Anforderungen an die Darlegung …

    Auszug aus BVerwG, 19.09.1969 - VI C 104.65
    Das Berufungsgericht hat in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. u.a. BVerwGE 15, 291 und 24, 133) ohne Rechtsfehler verneint, daß die fraglichen Zeiten nach dem über § 68, § 53, § 29 G 131 (F. 1957) anwendbaren § 116 Abs. 1 Nr. 3 BBG (F. 1957) berücksichtigt werden können.

    Das Bundesverwaltungsgericht hat diese Vorschrift in ständiger Rechtsprechung dahin ausgelegt, daß unter "Amt" nicht das statusrechtliche Amt, insbesondere nicht das allgemeine Eingangsamt der Laufbahn, sondern ein dem Beamten (Berufsoffizier) übertragenes Aufgabengebiet besonderer Fachrichtung (Amt im funktionellen Sinn, Dienstposten) zu verstehen ist und daß von einer notwendigen Voraussetzung für die Wahrnehmung dieses Amtes nicht gesprochen werden kann, wenn die besonderen Fachkenntnisse hierfür lediglich förderlich waren (vgl. außer BVerwGE 15, 291 [294 f.] und 24, 133 [136 f.] auch Urteile vom 16. Januar 1963 - BVerwG VI C 10.61 - [Buchholz BVerwG 232, § 116 BBG Nr. 3], vom 5. Dezember 1963 - BVerwG II C 73.61 - [Buchholz BVerwG 232, § 116 BBG Nr. 6, = RiA 1964, 229], vom 16. September 1965 - BVerwG II C 64.63 - [Buchholz BVerwG 232, § 115 BBG Nr. 21 = DÖD 1965, 232] und vom 20. Oktober 1967 - BVerwG VI C 36.65 -).

  • BVerwG, 20.10.1967 - VI C 86.64

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 19.09.1969 - VI C 104.65
    Diese Ausführungen stimmen zwar insofern mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts überein, als auch dieses die Anwendbarkeit des § 116 a BBG (F. 1957) auf "andere als Laufbahnbewerber" ("Außenseiter") im Sinne des § 7 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. b, § 21 BBG verneint hat (vgl. Urteile vom 16. September 1965 - BVerwG II C 168.62 - [Buchholz BVerwG 232, § 116 a BBG Nr. 4] und vom 20. Oktober 1967 - BVerwG VI C 86.64 -).

    Auch der erkennende Senat hat in dem angeführten Urteil BVerwG VI C 86.64 die Anwendbarkeit des § 116 a BBG (F. 1957) nur auf "andere als Laufbahnbewerber" verneinen, aber nicht der vom II. Senat vertretenen Differenzierung entgegentreten wollen.

  • BVerwG, 29.06.1961 - VI C 148.59
    Auszug aus BVerwG, 19.09.1969 - VI C 104.65
    Dieser Gesetzeszweck hat aber im Wortlaut der Vorschrift nicht derart Ausdruck gefunden, daß sie nur in den Fällen anwendbar ist, in denen dieser Zweck tatsächlich erreicht wird (vgl. dazu auch BVerwGE 12, 102 [105] und 12, 284 [287]).
  • BVerwG, 08.03.1961 - VI C 83.59

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 19.09.1969 - VI C 104.65
    Dieser Gesetzeszweck hat aber im Wortlaut der Vorschrift nicht derart Ausdruck gefunden, daß sie nur in den Fällen anwendbar ist, in denen dieser Zweck tatsächlich erreicht wird (vgl. dazu auch BVerwGE 12, 102 [105] und 12, 284 [287]).
  • BVerwG, 18.08.1966 - VI C 89.64

    Anspruch auf Zahlung von Unterhaltsbeträgen an frühere berufsmäßige …

    Auszug aus BVerwG, 19.09.1969 - VI C 104.65
    Der Unterhaltsbeitrag gemäß § 68 Abs. 2 G 131 (F. 1957) ist dem Grunde nach nicht streitig; der Kläger erfüllt - als sogenannter "Stichtags-Verpasser" - die zehnjährige Statusdienstzeit des § 53 Abs. 1 Satz 2 G 131 (vgl. Urteile vom 23. Juli 1963 - BVerwG II C 4.62 - und vom 18. August 1966 - BVerwG VI C 89.64 - [Buchholz BVerwG 234, § 68 G 131 Nr. 6 = DÖD 1967, 34]).
  • BVerwG, 16.01.1963 - VI C 10.61

    Versorgung der ehemaligen Berufssoldaten - Berücksichtigung der Rückdatierung des …

    Auszug aus BVerwG, 19.09.1969 - VI C 104.65
    Das Bundesverwaltungsgericht hat diese Vorschrift in ständiger Rechtsprechung dahin ausgelegt, daß unter "Amt" nicht das statusrechtliche Amt, insbesondere nicht das allgemeine Eingangsamt der Laufbahn, sondern ein dem Beamten (Berufsoffizier) übertragenes Aufgabengebiet besonderer Fachrichtung (Amt im funktionellen Sinn, Dienstposten) zu verstehen ist und daß von einer notwendigen Voraussetzung für die Wahrnehmung dieses Amtes nicht gesprochen werden kann, wenn die besonderen Fachkenntnisse hierfür lediglich förderlich waren (vgl. außer BVerwGE 15, 291 [294 f.] und 24, 133 [136 f.] auch Urteile vom 16. Januar 1963 - BVerwG VI C 10.61 - [Buchholz BVerwG 232, § 116 BBG Nr. 3], vom 5. Dezember 1963 - BVerwG II C 73.61 - [Buchholz BVerwG 232, § 116 BBG Nr. 6, = RiA 1964, 229], vom 16. September 1965 - BVerwG II C 64.63 - [Buchholz BVerwG 232, § 115 BBG Nr. 21 = DÖD 1965, 232] und vom 20. Oktober 1967 - BVerwG VI C 36.65 -).
  • BVerwG, 16.09.1965 - II C 64.63

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 19.09.1969 - VI C 104.65
    Das Bundesverwaltungsgericht hat diese Vorschrift in ständiger Rechtsprechung dahin ausgelegt, daß unter "Amt" nicht das statusrechtliche Amt, insbesondere nicht das allgemeine Eingangsamt der Laufbahn, sondern ein dem Beamten (Berufsoffizier) übertragenes Aufgabengebiet besonderer Fachrichtung (Amt im funktionellen Sinn, Dienstposten) zu verstehen ist und daß von einer notwendigen Voraussetzung für die Wahrnehmung dieses Amtes nicht gesprochen werden kann, wenn die besonderen Fachkenntnisse hierfür lediglich förderlich waren (vgl. außer BVerwGE 15, 291 [294 f.] und 24, 133 [136 f.] auch Urteile vom 16. Januar 1963 - BVerwG VI C 10.61 - [Buchholz BVerwG 232, § 116 BBG Nr. 3], vom 5. Dezember 1963 - BVerwG II C 73.61 - [Buchholz BVerwG 232, § 116 BBG Nr. 6, = RiA 1964, 229], vom 16. September 1965 - BVerwG II C 64.63 - [Buchholz BVerwG 232, § 115 BBG Nr. 21 = DÖD 1965, 232] und vom 20. Oktober 1967 - BVerwG VI C 36.65 -).
  • BVerwG, 23.07.1963 - II C 4.62

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 19.09.1969 - VI C 104.65
    Der Unterhaltsbeitrag gemäß § 68 Abs. 2 G 131 (F. 1957) ist dem Grunde nach nicht streitig; der Kläger erfüllt - als sogenannter "Stichtags-Verpasser" - die zehnjährige Statusdienstzeit des § 53 Abs. 1 Satz 2 G 131 (vgl. Urteile vom 23. Juli 1963 - BVerwG II C 4.62 - und vom 18. August 1966 - BVerwG VI C 89.64 - [Buchholz BVerwG 234, § 68 G 131 Nr. 6 = DÖD 1967, 34]).
  • BVerwG, 05.12.1963 - II C 73.61

    Streit um die Nichtberücksichtigung der vor dem Eintritt des Betroffenen in den …

  • BVerwG, 04.09.1969 - II C 122.67

    Rechte von amtsverdrängten Beamten - Anrechnung der Vordienstzeiten auf die …

  • BVerwG, 20.10.1967 - VI C 36.65

    Erforderlichkeit des Besitzes besonderer Fachkenntnisse für die Wahrnehmung eines …

  • BVerwG, 25.10.1972 - VI C 4.70

    Berechnung der ruhegehaltfähigen Dienstzeiten - Zurückweisung einer Kalkulation …

    Zwar ist der Beweggrund des Gesetzgebers für die Einfügung dieser Vorschrift gewesen, nach der - vom früheren Recht abweichenden - Vorverlegung des Zeitpunktes, von dem an die ruhegehaltfähige Dienstzeit rechnet, einen Ausgleich in der nunmehr eingetretenen verschiedenen Ausgangslage der Beamten in den verschiedenen Laufbahnen wegen der verschieden langen Dauer der Vorbildung herbeizuführen (vgl. u.a. Urteile vom 16. Januar 1963 - BVerwG VI C 10.61 - [Buchholz 232 § 116 BBG Nr. 3 = RiA 1963, 205], vom 16. September 1965 - BVerwG II C 168.62 - [Buchholz 232 § 116 a BBG Nr. 4] und vom 19. September 1969 - BVerwG VI C 104.65 -).
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