Neue Kooperation: dejure.org × Doctrine bringen KI-Power für Aktenanalyse, Recherche und Texterstellung. Doctrine entdecken
×
Weitere Entscheidung unten: BVerwG, 11.07.1977

Rechtsprechung
   BVerwG, 20.04.1977 - VI C 109.74   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1977,1487
BVerwG, 20.04.1977 - VI C 109.74 (https://dejure.org/1977,1487)
BVerwG, Entscheidung vom 20.04.1977 - VI C 109.74 (https://dejure.org/1977,1487)
BVerwG, Entscheidung vom 20. April 1977 - VI C 109.74 (https://dejure.org/1977,1487)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1977,1487) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Antrag auf Verlängerung einer Beurlaubung zum Ablegen einer zweiten Staatsprüfung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (25)Zitiert selbst (13)

  • BVerwG, 29.09.1960 - II C 79.59

    Entlassung eines Beamten auf Probe wegen mangelnder Bewährung

    Auszug aus BVerwG, 20.04.1977 - VI C 109.74
    Das Bundesverwaltungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung diese Grenzen dahin bestimmt, daß sich die Verwaltungsgerichte darauf beschränken müssen zu prüfen, ob die Verwaltung den anzuwendenden Begriff - hier die mangelnde Bewährung - und den gesetzlichen Rahmen, in dem sie sich frei betätigen kann, verkannt hat, ob sie von einem unrichtigen Tatbestand ausgegangen ist, allgemeingültige Wertmaßstäbe nicht beachtet oder sachwidrige Erwägungen angestellt hat (vgl. neben vielen anderen insbesondere Urteile vom 27. Februar 1959 - BVerwG VI C 235.57 - [BVerwGE 8, 192, 195 [BVerwG 27.02.1959 - VI C 235/57]], vom 29. September 1960 - BVerwG II C 79.59 - [BVerwGE 11, 139, 140 [BVerwG 29.09.1960 - II C 79/59] - Buchholz 232 § 31 BBG Nr. 3], vom 17. Januar 1962 - BVerwG VI C 49.59 - [Buchholz 237.1 Art. 63 BayBG 46 Nr. 1] und vom 12. Juni 1964 - BVerwG VI C 167.61 - [Buchholz 232 § 31 BBG Nr. 11], jeweils mit weiteren Nachweisen).

    Es ist insoweit Sache des Dienstherrn, die Anforderungen zu bestimmen, denen der Beamte gewachsen sein muß, nur er kann sachverständig und zuverlässig beurteilen, ob der einzelne Beamte diesen Anforderungen entspricht; aus diesem Grund ist die Beurteilung der Bewährung ein Akt wertender Erkenntnis des Dienstherrn (Urteil vom 29. September 1960 - BVerwG II G 79.59 - [BVerwGE 11, 139, 140 [BVerwG 29.09.1960 - II C 79/59] = Buchholz 232 § 31 BBG Nr. 3]).

    Die dem Dienstherrn nach § 38 LBG (ebenso wie nach § 31 Abs. 1 BBG) zustehende Ermessensentscheidung (Urteile vom 29. September 1960 - BVerwG II C 79.59 - [BVerwGE 11, 139 [BVerwG 29.09.1960 - II C 79/59] = Buchholz 232 § 31 BBG Nr. 3] und vom 29. Oktober 1964 - BVerwG II C 219.62 - [BVerwGE 19, 344, 349 [BVerwG 29.10.1964 - II C 219/62] = Buchholz 232 § 31 BBG Nr. 12]) über die Entlassung des Beamten auf Probe, von dem er im Rahmen seines Beurteilungsspielraums festgestellt hat, daß er sich nicht bewährt hat, kann - wie der Oberbundesanwalt zutreffend ausführt - nicht losgelöst von der letzteren Feststellung getroffen werden.

    Wenn aber eine mangelnde Bewährung innerhalb des Beurteilungsspielraums in der Probezeit festgestellt wird und nicht behebbar erscheint (wofür schon nachhaltige Zweifel genügen, weil solche die Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit ausschließen können [vgl. Beschluß vom 3. Dezember 1973 - BVerwG II B 47.73 - Buchholz 237.7 § 7 LBG NW Nr. 1]), so wird es in der Regel der Fürsorgepflicht gerade entsprechen, den Beamten auf Probe alsbald zu entlassen, um ihm Klarheit über seinen künftigen Berufsweg zu verschaffen (Urteile vom 29. September 1960 - BVerwG II C 79.59 - [BVerwGE 11, 139, 141 [BVerwG 29.09.1960 - II C 79/59] = Buchholz 232 § 31 BBG Nr. 3], vom 29. Oktober 1964 - BVerwG II C 219.62 - [BVerwGE 19, 344, 348 [BVerwG 29.10.1964 - II C 219/62] = Buchholz 232 § 31 BBG Nr. 12] und dieses ergänzend Beschluß vom 17. November 1970 - BVerwG II B 57.70 - [Buchholz 232 § 31 BBG Nr. 17]).

  • BVerwG, 29.10.1964 - II C 219.62

    Entlassung aus einem Beamtenverhältnis auf Probe - Wahrscheinlichkeit des …

    Auszug aus BVerwG, 20.04.1977 - VI C 109.74
    Die dem Dienstherrn nach § 38 LBG (ebenso wie nach § 31 Abs. 1 BBG) zustehende Ermessensentscheidung (Urteile vom 29. September 1960 - BVerwG II C 79.59 - [BVerwGE 11, 139 [BVerwG 29.09.1960 - II C 79/59] = Buchholz 232 § 31 BBG Nr. 3] und vom 29. Oktober 1964 - BVerwG II C 219.62 - [BVerwGE 19, 344, 349 [BVerwG 29.10.1964 - II C 219/62] = Buchholz 232 § 31 BBG Nr. 12]) über die Entlassung des Beamten auf Probe, von dem er im Rahmen seines Beurteilungsspielraums festgestellt hat, daß er sich nicht bewährt hat, kann - wie der Oberbundesanwalt zutreffend ausführt - nicht losgelöst von der letzteren Feststellung getroffen werden.

    Wenn aber eine mangelnde Bewährung innerhalb des Beurteilungsspielraums in der Probezeit festgestellt wird und nicht behebbar erscheint (wofür schon nachhaltige Zweifel genügen, weil solche die Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit ausschließen können [vgl. Beschluß vom 3. Dezember 1973 - BVerwG II B 47.73 - Buchholz 237.7 § 7 LBG NW Nr. 1]), so wird es in der Regel der Fürsorgepflicht gerade entsprechen, den Beamten auf Probe alsbald zu entlassen, um ihm Klarheit über seinen künftigen Berufsweg zu verschaffen (Urteile vom 29. September 1960 - BVerwG II C 79.59 - [BVerwGE 11, 139, 141 [BVerwG 29.09.1960 - II C 79/59] = Buchholz 232 § 31 BBG Nr. 3], vom 29. Oktober 1964 - BVerwG II C 219.62 - [BVerwGE 19, 344, 348 [BVerwG 29.10.1964 - II C 219/62] = Buchholz 232 § 31 BBG Nr. 12] und dieses ergänzend Beschluß vom 17. November 1970 - BVerwG II B 57.70 - [Buchholz 232 § 31 BBG Nr. 17]).

  • BVerwG, 22.01.1969 - VI C 52.65

    Ermessensbindung durch Verwaltungspraxis - Ermessensausübung bei Dienstbefreiung …

    Auszug aus BVerwG, 20.04.1977 - VI C 109.74
    Auch eine etwaige, wie das Berufungsgericht meint, unnötig brüske Ablehnung seiner Urlaubswünsche hat dem Kläger nicht die Befugnis gegeben, sie unter Umgehung des Dienstweges durchzusetzen und in seiner die Maßnahmen des Dienstherrn mißachtenden Haltung so weit zu gehen, daß dieser von einer Dienstverweigerung auszugehen berechtigt war, zumal der Dienstherr, wie das Berufungsgericht mit Recht ausgeführt hat, auch unter Fürsorgepflichterwägungen nicht gehalten gewesen wäre, dem Kläger durch Sonderurlaub in der von ihm gewünschten Dauer entgegenzukommen (vgl. im weiteren Zusammenhang dazu auch Urteil vom 22. Januar 1969 - BVerwG VI C 52.65 - [insoweit in BVerwGE 31, 212 und Buchholz 237.5 § 106 HessBG 62 Nr. 1 nicht vollständig abgedruckt]).
  • BVerwG, 15.04.1969 - II C 97.65

    Entlassung aus dem Beamtenverhältnis bei Wohnsitznahme des Beamten im Ausland …

    Auszug aus BVerwG, 20.04.1977 - VI C 109.74
    Zwar kann in besonders gelagerten Fällen eine "Schockwirkung", von der das Berufungsgericht spricht, entsprechende Maßnahmen des Dienstherrn und eine zurückhaltende Reaktion auf dadurch bedingte Handlungen des Beamten erfordern (vgl. zu einem solchen Fall Urteil vom 15. April 1969 - BVerwG II C 97.65 - [BVerwGE 32, 1 [BVerwG 15.04.1969 - II C 97/65]]).
  • BVerwG, 29.10.1964 - II C 13.62

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 20.04.1977 - VI C 109.74
    Sind die in den in Betracht kommenden Vorschriften (hier § 38 Nr. 2 LBG) bestimmten Entlassungsvoraussetzungen erfüllt, so liegt in aller Regel - ohne daß dies ausdrücklicher Darlegung bedarf in der Entlassung kein fehlerhafter Ermessensgebrauch (Urteil vom 29. Oktober 1964 - BVerwG II C 13.62 -).
  • BVerwG, 27.02.1959 - VI C 235.57
    Auszug aus BVerwG, 20.04.1977 - VI C 109.74
    Das Bundesverwaltungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung diese Grenzen dahin bestimmt, daß sich die Verwaltungsgerichte darauf beschränken müssen zu prüfen, ob die Verwaltung den anzuwendenden Begriff - hier die mangelnde Bewährung - und den gesetzlichen Rahmen, in dem sie sich frei betätigen kann, verkannt hat, ob sie von einem unrichtigen Tatbestand ausgegangen ist, allgemeingültige Wertmaßstäbe nicht beachtet oder sachwidrige Erwägungen angestellt hat (vgl. neben vielen anderen insbesondere Urteile vom 27. Februar 1959 - BVerwG VI C 235.57 - [BVerwGE 8, 192, 195 [BVerwG 27.02.1959 - VI C 235/57]], vom 29. September 1960 - BVerwG II C 79.59 - [BVerwGE 11, 139, 140 [BVerwG 29.09.1960 - II C 79/59] - Buchholz 232 § 31 BBG Nr. 3], vom 17. Januar 1962 - BVerwG VI C 49.59 - [Buchholz 237.1 Art. 63 BayBG 46 Nr. 1] und vom 12. Juni 1964 - BVerwG VI C 167.61 - [Buchholz 232 § 31 BBG Nr. 11], jeweils mit weiteren Nachweisen).
  • BVerwG, 17.11.1970 - II B 57.70

    Entscheidung über die Bewährung eines Beamten auf Probe grundsätzlich erst nach …

    Auszug aus BVerwG, 20.04.1977 - VI C 109.74
    Wenn aber eine mangelnde Bewährung innerhalb des Beurteilungsspielraums in der Probezeit festgestellt wird und nicht behebbar erscheint (wofür schon nachhaltige Zweifel genügen, weil solche die Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit ausschließen können [vgl. Beschluß vom 3. Dezember 1973 - BVerwG II B 47.73 - Buchholz 237.7 § 7 LBG NW Nr. 1]), so wird es in der Regel der Fürsorgepflicht gerade entsprechen, den Beamten auf Probe alsbald zu entlassen, um ihm Klarheit über seinen künftigen Berufsweg zu verschaffen (Urteile vom 29. September 1960 - BVerwG II C 79.59 - [BVerwGE 11, 139, 141 [BVerwG 29.09.1960 - II C 79/59] = Buchholz 232 § 31 BBG Nr. 3], vom 29. Oktober 1964 - BVerwG II C 219.62 - [BVerwGE 19, 344, 348 [BVerwG 29.10.1964 - II C 219/62] = Buchholz 232 § 31 BBG Nr. 12] und dieses ergänzend Beschluß vom 17. November 1970 - BVerwG II B 57.70 - [Buchholz 232 § 31 BBG Nr. 17]).
  • BVerwG, 03.12.1973 - II B 47.73

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision gestützt auf die grundsätzliche …

    Auszug aus BVerwG, 20.04.1977 - VI C 109.74
    Wenn aber eine mangelnde Bewährung innerhalb des Beurteilungsspielraums in der Probezeit festgestellt wird und nicht behebbar erscheint (wofür schon nachhaltige Zweifel genügen, weil solche die Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit ausschließen können [vgl. Beschluß vom 3. Dezember 1973 - BVerwG II B 47.73 - Buchholz 237.7 § 7 LBG NW Nr. 1]), so wird es in der Regel der Fürsorgepflicht gerade entsprechen, den Beamten auf Probe alsbald zu entlassen, um ihm Klarheit über seinen künftigen Berufsweg zu verschaffen (Urteile vom 29. September 1960 - BVerwG II C 79.59 - [BVerwGE 11, 139, 141 [BVerwG 29.09.1960 - II C 79/59] = Buchholz 232 § 31 BBG Nr. 3], vom 29. Oktober 1964 - BVerwG II C 219.62 - [BVerwGE 19, 344, 348 [BVerwG 29.10.1964 - II C 219/62] = Buchholz 232 § 31 BBG Nr. 12] und dieses ergänzend Beschluß vom 17. November 1970 - BVerwG II B 57.70 - [Buchholz 232 § 31 BBG Nr. 17]).
  • BVerwG, 10.04.1962 - II C 41.60

    Widerruf eines Beamtenverhältnisses aufgrund einer Richtertätigkeit in der …

    Auszug aus BVerwG, 20.04.1977 - VI C 109.74
    Außerdem gebietet die Pflicht des Dienstherrn zur Fürsorge "keinesfalls eine Außerachtlassung der für die Erhaltung eines angesehenen und leistungsfähigen Berufsbeamtentums ausschlaggebenden Gesichtspunkte der persönlichen und fachlichen Eignung" (Urteil vom 10. April 1962 - BVerwG II C 41.60 -); die Fürsorgepflicht darf nicht zu einer Vernachlässigung der berechtigten Interessen des Dienstherrn führen (außer dem vorgenannten Urteile vom 11. Juni 1964 - BVerwG II C 153.61 - und vom 28. August 1964 - BVerwG VI C 179.62 -).
  • BVerwG, 12.06.1964 - VI C 167.61
    Auszug aus BVerwG, 20.04.1977 - VI C 109.74
    Das Bundesverwaltungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung diese Grenzen dahin bestimmt, daß sich die Verwaltungsgerichte darauf beschränken müssen zu prüfen, ob die Verwaltung den anzuwendenden Begriff - hier die mangelnde Bewährung - und den gesetzlichen Rahmen, in dem sie sich frei betätigen kann, verkannt hat, ob sie von einem unrichtigen Tatbestand ausgegangen ist, allgemeingültige Wertmaßstäbe nicht beachtet oder sachwidrige Erwägungen angestellt hat (vgl. neben vielen anderen insbesondere Urteile vom 27. Februar 1959 - BVerwG VI C 235.57 - [BVerwGE 8, 192, 195 [BVerwG 27.02.1959 - VI C 235/57]], vom 29. September 1960 - BVerwG II C 79.59 - [BVerwGE 11, 139, 140 [BVerwG 29.09.1960 - II C 79/59] - Buchholz 232 § 31 BBG Nr. 3], vom 17. Januar 1962 - BVerwG VI C 49.59 - [Buchholz 237.1 Art. 63 BayBG 46 Nr. 1] und vom 12. Juni 1964 - BVerwG VI C 167.61 - [Buchholz 232 § 31 BBG Nr. 11], jeweils mit weiteren Nachweisen).
  • BVerwG, 17.01.1962 - VI C 49.59
  • BVerwG, 28.08.1964 - VI C 179.62
  • BVerwG, 11.06.1964 - II C 153.61
  • BVerwG, 25.02.1993 - 2 C 27.90

    Beamtenrecht - Probezeit - Kündigung - Beamtenverhältnis auf Lebenszeit

    Dabei ist dem Dienstherrn eine Beurteilungsermächtigung eingeräumt, so daß die Prognose wie andere Akte wertender Erkenntnis verwaltungsgerichtlich nur eingeschränkt nachprüfbar ist (vgl. u. a. BVerwGE 11, 139 (140) [BVerwG 29.09.1960 - II C 79/59]; 19, 344 (346 f. [BVerwG 29.10.1964 - II C 160/62]); Urteile vom 17. Mai 1962 - BVerwG 2 C 87.59 - (Buchholz 232 § 31 Nr. 6); vom 14. Mai 1970 - BVerwG 6 C 112.65 - (DÖD 1970, 194 f.); vom 20. April 1977 - BVerwG 6 C 109.74 - (Buchholz 237.0 § 38 Nr. 1); vom 24. November 1988 - BVerwG 2 C 24.87 - (Buchholz 237.6 § 39 Nr. 7)).
  • VG Darmstadt, 30.10.2025 - 1 K 2792/24

    Erfolglose Klage einer Kopftuch tragenden Bewerberin um ein Richteramt

    Die Begriffe Eignung, Befähigung und fachliche Leistung begründen für den Dienstherrn - vorbehaltlich der gesundheitlichen Eignung - einen Beurteilungsspielraum, der gerichtlich nur beschränkt überprüfbar ist (st. Rspr., etwa BVerwG, Beschluss vom 11. Februar 1981 - 6 P 44/79 -, VerwRspr 1981, 828, 832 f. m.w.N.; Urteil vom 20. April 1977 - VI C 109.74 -, juris Rn. 37;… Urteil vom 20. Oktober 1983 - 2 C 11/82 -, juris Rn. 13;… Urteil vom 13. Februar 2025 - 2 C 4/24 - juris Rn. 19; Hess. VGH…, Beschluss vom 2. November 2020 - 1 B 2237/20 -, juris, Rn. 11 ;… Beschluss vom 28. November 2019 - 1 B 372/19 -, juris, Rn. 22;… Urteil vom 2. Mai 2024 - 1 A 271/23 -, NVwZ 2024, 1944 Rn. 49).
  • BVerwG, 07.02.1980 - 2 B 34.79

    Entlassung eines Lehrers aus dem Beamtenverhältnis auf Probe wegen mangelnder …

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts entspricht es in der Regel vielmehr gerade der Fürsorgepflicht des Dienstherrn, den Beamten auf Probe alsbald zu entlassen, um ihm Klarheit über seinen künftigen Berufsweg zu verschaffen, wenn eine mangelnde Bewährung innerhalb des Beurteilungsspielraums des Dienstherrn in der Probezeit festgestellt wird und nicht behebbar erscheint (wofür schon nachhaltige Zweifel genügen, weil auch solche die Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit ausschließen können; zu alledem: BVerwGE 11, 139 [BVerwG 29.09.1960 - II C 79/59] [141]; 19, 344 [348]; Beschlüsse vom 17. November 1970 - BVerwG 2 B 57.70 - [Buchholz 232 § 31 BBG Nr. 17], vom 3. Dezember 1973 - BVerwG 2 B 47.73 - [Buchholz 237.7 § 7 LBG NW Nr. 1] sowie Urteil vom 20. April 1977 - BVerwG 6 C 109.74 - [Buchholz 237.0 § 38 LBG Baden-Württemberg Nr. 1]).

    In einer derartigen Entlassung liegt in aller Regel - ohne daß dies ausdrücklicher Darlegung bedarf - kein fehlerhafter Ermessensgebrauch (Urteile vom 29. Oktober 1964 - BVerwG 2 C 13.62 - sowie vom 20. April 1977 - BVerwG 6 C 109.74 - [a.a.O.]; vgl. in diesem Zusammenhang auch Fürst, GKOD I, K § 22 Rz 22 sowie Weiß/Niedermaier/Summer/Zängl, Bayerisches Beamtengesetz, Art. 42 Erl.

    Das Berufungsgericht hat vielmehr in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (u.a. BVerwGE 19, 344 [346 f.] und Urteil vom 20. April 1977 - BVerwG 6 C 109.74 - [a.a.O.] mit weiteren Nachweisen) dargelegt, daß die Beurteilung der Bewährung eines Beamten auf Probe ein Akt wertender Erkenntnis des Dienstherrn ist, bei dem diesem nach dem Sinn und Zweck der Regelung ein gerichtsfreier Beurteilungsspielraum eingeräumt ist.

  • VG Stade, 11.07.2007 - 3 A 933/06

    Verpflichtung auf ermessensfehlerfreie Entscheidung hinsichtlich der Übernahme …

    Dabei ist dem Dienstherrn eine Beurteilungsermächtigung eingeräumt, die nur in begrenztem Umfange verwaltungsgerichtlich nachprüfbar ist (vgl. u.a. BVerwGE 11, 139 ; 19, 344 ; Urteile vom 17. Mai 1962 - BVerwG 2 C 87.59 - ; vom 14. Mai 1970 - BVerwG 6 C 112.65 - und vom 20. April 1977 - BVerwG 6 C 109.74 - ).
  • BVerwG, 24.10.1983 - 2 B 151.82

    Bewertung eines Beamten (Lehrer) - Verletzung der Fürsorgepflicht des Dienstherrn …

    Hiernach entspricht es in der Regel vielmehr gerade der Fürsorgepflicht des Dienstherrn, den Beamten auf Probe zu entlassen, um ihm Klarheit über seinen künftigen Berufsweg zu verschaffen, wenn eine mangelnde Bewährung innerhalb des Beurteilungsspielraums des Dienstherrn in der Probezeit festgestellt wird und nicht behebbar erscheint (vgl. hierzu BVerwGE 11, 139 [BVerwG 29.09.1960 - II C 79/59] [141]; BVerwGE 19, 344 [348]; Beschluß vom 17. November 1970 - BVerwG 2 B 57.70 - [Buchholz 232 § 21 BBG Nr. 17] und Urteil vom 20. April 1977 - BVerwG 6 C 109.74 - [Buchholz 237.0 § 38 LBG Baden-Württemberg Nr. 1]).

    In einer derartigen Entlassung liegt in aller Regel - ohne daß dies ausdrücklicher Darlegung bedarf - kein fehlerhafter Ermessensgebrauch (Urteile vom 29. Oktober 1964 - BVerwG 2 C 13.62 - sowie vom 20. April 1977 - BVerwG 6 C 109.74 - [a.a.O.]).

    Im übrigen hat das Bundesverwaltungsgericht für die Entlassung des Beamten auf Probe in diesen Fällen ausdrücklich festgestellt, daß "schon nachhaltige Zweifel genügen, weil solche die Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit ausschließen können" (Urteil vom 20. April 1977 - BVerwG 6 C 109.74 - [a.a.O.]).

  • BVerwG, 16.09.1986 - 2 B 92.86

    Entlassung eines Beamten wegen mangelnder gesundheitlicher Eignung - Erfordernis …

    Nach der bereits vom Berufungsgericht angeführten Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. BVerwGE 11, 139 [BVerwG 29.09.1960 - II C 79/59]; 19, 344 ; Urteile vom 17. Mai 1962 - BVerwG 2 C 87.59 - , vom 14. Mai 1970 - BVerwG 6 C 112.65 - und vom 20. April 1977 - BVerwG 6 C 109.74 - sowie Beschlüsse vom 1. März 1984 - BVerwG 2 B 214.82 - und vom 22. Mai 1984 - BVerwG 2 B 17.84 -) sind für eine Entlassung eines Beamten auf Probe wegen mangelnder Bewährung gemäß § 31 Abs. 1 Nr. 2 BBG bereits nachhaltige Zweifel an der erforderlichen gesundheitlichen Eignung ausreichend, weil auch sie eine Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit ausschließen können.
  • BVerwG, 15.06.1989 - 2 A 3.86

    Entlassung eines Beamten auf Probe - Gesundheitliche Eignung eines Beamten

    Dabei ist dem Dienstherrn eine Beurteilungsermächtigung eingeräumt, die nur in begrenztem Umfange verwaltungsgerichtlich nachprüfbar ist (vgl. u.a. BVerwGE 11, 139 [BVerwG 29.09.1960 - II C 79/59]; 19, 344 ; Urteile vom 17. Mai 1962 - BVerwG 2 C 87.59 - ; vom 14. Mai 1970 - BVerwG 6 C 112.65 - und vom 20. April 1977 - BVerwG 6 C 109.74 - ).
  • BVerwG, 01.03.1984 - 2 B 214.82

    Entlassung eines Beamten auf Probe wegen mangelnder gesundheitlicher Eignung - …

    Auch insoweit sind also für eine Entlassung aus dem Beamtenverhältnis auf Probe gemäß § 31 Abs. 1 Nr. 2 BBG bereits nachhaltige Zweifel an der erforderlichen Eignung ausreichend, weil auch sie eine Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit ausschließen können (vgl. BVerfGE 11, 139 [BVerfG 31.05.1960 - 2 BvL 4/59]; Urteil vom 20. April 1977 - BVerwG 6 C 109.74 - ).

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts kann der Beamte aus der Fürsorgepflicht des Dienstherrn nicht allgemein einen Rechtsanspruch ableiten, daß die für die Erhaltung eines angesehenen und leistungsfähigen Berufsbeamtentums ausschlaggebenden Gesichtspunkte der persönlichen und fachlichen Eignung außer acht gelassen werden (vgl. Urteil vom 20. April 1977 - BVerwG 6 C 109.74 - ).

  • VGH Baden-Württemberg, 11.09.1979 - IV 816/79
    Das kann nicht beanstandet werden; denn liegt ein nach Sachlage nicht behebbarer Entlassungsgrund vor, so liegt in der Entlassung des Beamten in der Regel kein fehlerhafter Ermessensgebrauch, ohne daß diese Entscheidung noch näher ausgeführt werden müßte (BVerwG, Urteil vom 20.04.1977 - VI C 109.74 - Buchholz 237.0 § 38 LBG Baden-Württemberg Nr. 1; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 19.09.1978 - IV 747/78 -).

    Sie gebietet jedoch keinesfalls eine Außerachtlassung der für die Erhaltung eines angesehenen und leistungsfähigen Berufsbeamtentums unerläßlichen Voraussetzungen der persönlichen und fachlichen Eignung des Beamten (BVerwG, Urteil vom 20.04.1977, a.a.O.).

  • BVerwG, 20.11.1989 - 2 B 153.89

    Begriff der "grundsätzlichen Bedeutung" bei einer Nichtzulassungsbeschwerde - …

    Die geltend gemachte Abweichung des Berufungsurteils vor dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 20. April 1977 - BVerwG 6 C 109.74 - (Buchholz 237.0 § 38 Nr. 1) kann schon deshalb nicht zur Zulassung der Revision nach § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO führen, weil hiernach Voraussetzung ist, daß die Rechtsauffassung des Berufungsgerichts von der des Bundesverwaltungsgerichts in Anwendung derselben Rechtsvorschrift abweicht (vgl. u.a. BVerwGE 16, 53; Beschluß vom 29. Oktober 1982 - BVerwG 2 B 78.81 - <DÖD 1983, 27>).
  • BVerwG, 11.02.1982 - 2 B 19.81

    Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Entlassung eines …

  • BVerwG, 14.10.1986 - 2 B 9.86

    Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Bewilligung von …

  • BVerwG, 10.10.1985 - 2 CB 25.84

    Entlassung eines Beamten auf Probe wegen mangelnder Bewährung - Dauer der …

  • BVerwG, 27.12.1979 - 2 CB 45.78

    Entlassung aus Beamtenverhältnis auf Probe wegen außerdienstlicher …

  • BVerwG, 17.02.1982 - 2 B 183.81

    Aufklärungspflicht des Dienstherrn - Mangelnder Mitwirkung des Bewerbers - …

  • BVerwG, 31.05.1978 - 2 B 30.77

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …

  • BVerwG, 29.06.1982 - 2 B 122.81

    Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache - Zuständigkeit für den Erlass eines …

  • BVerwG, 25.09.1981 - 2 B 144.81

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - Grundsätzliche Bedeutsamkeit …

  • BVerwG, 14.08.1981 - 2 B 99.80

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Grundsätzliche Bedeutsamkeit …

  • BVerwG, 22.05.1984 - 2 B 17.84

    Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Verletzung des …

  • BVerwG, 30.06.1980 - 2 B 39.79

    Ablehnung der Einholung eines ärztlichen Sachverständigengutachtens über …

  • BVerwG, 26.08.1985 - 2 B 51.85

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Unterbleiben tatsächlicher …

  • BVerwG, 02.02.1978 - 2 B 4.78

    Nichtzulassung einer Revision - Anwendung des Grundsatzes von Treu und Glauben - …

  • BVerwG, 10.12.1980 - 2 B 90.79

    Anforderungen an die Prüfung der Rechtmäßigkeit einer auf mangelnde Bewährung …

  • VGH Baden-Württemberg, 22.04.1980 - IV 2377/79

    Probebeamter; Nichtbewährung; Entlassung; Zuständigkeit des Universitätsrektors

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BVerwG

Rechtsprechung
   BVerwG, 11.07.1977 - VI C 109.74   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1977,3864
BVerwG, 11.07.1977 - VI C 109.74 (https://dejure.org/1977,3864)
BVerwG, Entscheidung vom 11.07.1977 - VI C 109.74 (https://dejure.org/1977,3864)
BVerwG, Entscheidung vom 11. Juli 1977 - VI C 109.74 (https://dejure.org/1977,3864)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1977,3864) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichung

  • Wolters Kluwer

    Festsetzung des Streitwerts für ein Revisionsverfahren - Entlassung aus dem Beamtenverhältnis auf Probe

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BVerwG
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht