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Rechtsprechung
   BVerwG, 04.11.1964 - VI C 219.61   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1964,229
BVerwG, 04.11.1964 - VI C 219.61 (https://dejure.org/1964,229)
BVerwG, Entscheidung vom 04.11.1964 - VI C 219.61 (https://dejure.org/1964,229)
BVerwG, Entscheidung vom 04. November 1964 - VI C 219.61 (https://dejure.org/1964,229)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Anerkennung der Verurteilung eines Kriegsgerichtes der Wehrmacht - Auswirkungen einer kriegsgerichtlichen Verurteilung auf den Status eines Berufssoldaten - Erfordernis der Bestätigung von Kriegsgerichtsurteilen - Fehlende Angaben eines Soldaten zu Vorverurteilungen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 1965, 235
 
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Wird zitiert von ... (18)Zitiert selbst (11)

  • BVerwG, 25.03.1964 - VI C 150.62

    Materielle Beweislast für die Frage der Rechtswidrigkeit eines zurückgenommenen …

    Auszug aus BVerwG, 04.11.1964 - VI C 219.61
    Ist ein begünstigender Verwaltungsakt mit unlauteren Mitteln erwirkt worden, so tritt eine Umkehrung der Beweislast mit der Folge, daß die Behörde die Beweislast für die Rechtswidrigkeit des zurückgenommenen Verwaltungsaktes trägt (BVerwG VI C 150.62), nicht ein.

    Jedoch ist die Revision im Ergebnis deshalb mit Recht zugelassen worden, weil im Zeitpunkt der Zulassung die grundsätzliche Rechtsfrage, wer die materielle Beweislast bei Rücknahme (Widerruf) eines begünstigenden Verwaltungsaktes trägt, noch nicht geklärt war (vgl. Urteil vom 25. März 1964 - BVerwG VI C 150.62 - [MDR 1964 S. 701 = DVBl. 1964 S. 759]).

    Wie weiterhin das Berufungsgericht zutreffend ausgeführt hat und durch das für die Entscheidungssammlung vorgesehene Leitsatzurteil des erkennenden Senats vom 25. März 1964 - BVerwG VI C 150.62 - entschieden ist, trägt die Behörde grundsätzlich die materielle Beweislast für die Rechtswidrigkeit eines von ihr zurückgenommenen begünstigenden Verwaltungsaktes.

  • BVerwG, 29.01.1959 - II C 119.57

    Anwendbarkeit gegenüber nicht unter dieses Gesetz fallenden Personen - Vorschüsse …

    Auszug aus BVerwG, 04.11.1964 - VI C 219.61
    Das Bundesverwaltungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung entschieden, daß die Auswirkungen einer strafgerichtlichen - auch kriegsgerichtlichen - Verurteilung auf den Status eines Beamten oder Berufssoldaten am 8. Mai 1945, an den das Gesetz zu Art. 131 GG anknüpft, durch eine Beseitigung einer solchen Verurteilung nach den Straffreiheitsvorschriften in der Regel nicht betroffen werden (vgl. neben anderen Urteile vom 24. Februar 1958 - BVerwG VI C 236.57 - [Buchholz BVerwG 231, § 53 DBG Nr. 2 = DÖD 1958 S. 76], vom 29. Januar 1959 - BVerwG II C 119.57 - [BVerwGE 8, 131], vom 24. Juni 1959 - BVerwG VI C 199.58 - [Buchholz BVerwG 234, § 1 a 131 Nr. 29 = DVBl. 1959 S. 704], vom 17. August 1960 - BVerwG VI C 326.57 - [BVerwGE 11, 89], vom 17. August 1960 - BVerwG VI C 165.58 - [DÖV 1961 S. 64] und vom 5. Oktober 1961 - BVerwG VI C 47.59 -).
  • BVerwG, 13.03.1961 - VI C 179.60

    Verhältnis der Sondervorschriften für das Verfahren in beamtenrechtlichen …

    Auszug aus BVerwG, 04.11.1964 - VI C 219.61
    An dieser Rechtslage ist auch durch § 191 Abs. 2 VwGO nichts geändert worden (Beschluß vom 13. März 1961 - BVerwG VI C 179.60 -).
  • BVerwG, 17.08.1960 - VI C 326.57
    Auszug aus BVerwG, 04.11.1964 - VI C 219.61
    Das Bundesverwaltungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung entschieden, daß die Auswirkungen einer strafgerichtlichen - auch kriegsgerichtlichen - Verurteilung auf den Status eines Beamten oder Berufssoldaten am 8. Mai 1945, an den das Gesetz zu Art. 131 GG anknüpft, durch eine Beseitigung einer solchen Verurteilung nach den Straffreiheitsvorschriften in der Regel nicht betroffen werden (vgl. neben anderen Urteile vom 24. Februar 1958 - BVerwG VI C 236.57 - [Buchholz BVerwG 231, § 53 DBG Nr. 2 = DÖD 1958 S. 76], vom 29. Januar 1959 - BVerwG II C 119.57 - [BVerwGE 8, 131], vom 24. Juni 1959 - BVerwG VI C 199.58 - [Buchholz BVerwG 234, § 1 a 131 Nr. 29 = DVBl. 1959 S. 704], vom 17. August 1960 - BVerwG VI C 326.57 - [BVerwGE 11, 89], vom 17. August 1960 - BVerwG VI C 165.58 - [DÖV 1961 S. 64] und vom 5. Oktober 1961 - BVerwG VI C 47.59 -).
  • BVerwG, 14.10.1963 - VI C 57.61

    Irrevisiblität früheren Wehrrechts - Möglichkeit der Entlassung von …

    Auszug aus BVerwG, 04.11.1964 - VI C 219.61
    Diese Rechtsauffassung des Berufungsgerichts ist in der Revisionsinstanz nicht nachprüfbar, da sie in Anwendung früheren Wehrrechts, das nicht dem revisiblen Recht angehört, gewonnen worden ist (Urteile vom 14. Oktober 1963 - BVerwG VI C 57.61 - und vom 23. Juli 1963 - BVerwG II C 142.60 -).
  • BVerwG, 23.07.1963 - II C 142.60

    Neufestsetzung von Versorgungsbezügen nach § 64 des Gesetzes zur Regelung der …

    Auszug aus BVerwG, 04.11.1964 - VI C 219.61
    Diese Rechtsauffassung des Berufungsgerichts ist in der Revisionsinstanz nicht nachprüfbar, da sie in Anwendung früheren Wehrrechts, das nicht dem revisiblen Recht angehört, gewonnen worden ist (Urteile vom 14. Oktober 1963 - BVerwG VI C 57.61 - und vom 23. Juli 1963 - BVerwG II C 142.60 -).
  • BVerwG, 24.02.1958 - VI C 236.57

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 04.11.1964 - VI C 219.61
    Das Bundesverwaltungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung entschieden, daß die Auswirkungen einer strafgerichtlichen - auch kriegsgerichtlichen - Verurteilung auf den Status eines Beamten oder Berufssoldaten am 8. Mai 1945, an den das Gesetz zu Art. 131 GG anknüpft, durch eine Beseitigung einer solchen Verurteilung nach den Straffreiheitsvorschriften in der Regel nicht betroffen werden (vgl. neben anderen Urteile vom 24. Februar 1958 - BVerwG VI C 236.57 - [Buchholz BVerwG 231, § 53 DBG Nr. 2 = DÖD 1958 S. 76], vom 29. Januar 1959 - BVerwG II C 119.57 - [BVerwGE 8, 131], vom 24. Juni 1959 - BVerwG VI C 199.58 - [Buchholz BVerwG 234, § 1 a 131 Nr. 29 = DVBl. 1959 S. 704], vom 17. August 1960 - BVerwG VI C 326.57 - [BVerwGE 11, 89], vom 17. August 1960 - BVerwG VI C 165.58 - [DÖV 1961 S. 64] und vom 5. Oktober 1961 - BVerwG VI C 47.59 -).
  • BVerwG, 17.08.1960 - VI C 165.58

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 04.11.1964 - VI C 219.61
    Das Bundesverwaltungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung entschieden, daß die Auswirkungen einer strafgerichtlichen - auch kriegsgerichtlichen - Verurteilung auf den Status eines Beamten oder Berufssoldaten am 8. Mai 1945, an den das Gesetz zu Art. 131 GG anknüpft, durch eine Beseitigung einer solchen Verurteilung nach den Straffreiheitsvorschriften in der Regel nicht betroffen werden (vgl. neben anderen Urteile vom 24. Februar 1958 - BVerwG VI C 236.57 - [Buchholz BVerwG 231, § 53 DBG Nr. 2 = DÖD 1958 S. 76], vom 29. Januar 1959 - BVerwG II C 119.57 - [BVerwGE 8, 131], vom 24. Juni 1959 - BVerwG VI C 199.58 - [Buchholz BVerwG 234, § 1 a 131 Nr. 29 = DVBl. 1959 S. 704], vom 17. August 1960 - BVerwG VI C 326.57 - [BVerwGE 11, 89], vom 17. August 1960 - BVerwG VI C 165.58 - [DÖV 1961 S. 64] und vom 5. Oktober 1961 - BVerwG VI C 47.59 -).
  • BVerwG, 21.10.1964 - VI C 88.62
    Auszug aus BVerwG, 04.11.1964 - VI C 219.61
    Dieser Grundsatz erleidet, wie sich aus den Gründen des genannten Urteils ergibt, allerdings eine Ausnahme, insbesondere dann, wenn - wie im Urteil vom 21. Oktober 1964 - BVerwG VI C 88.62 - näher dargelegt - der durch den Verwaltungsakt Begünstigte diesen Bescheid "mit unlauteren Mitteln" erwirkt hat.
  • BVerwG, 24.06.1959 - VI C 199.58

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 04.11.1964 - VI C 219.61
    Das Bundesverwaltungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung entschieden, daß die Auswirkungen einer strafgerichtlichen - auch kriegsgerichtlichen - Verurteilung auf den Status eines Beamten oder Berufssoldaten am 8. Mai 1945, an den das Gesetz zu Art. 131 GG anknüpft, durch eine Beseitigung einer solchen Verurteilung nach den Straffreiheitsvorschriften in der Regel nicht betroffen werden (vgl. neben anderen Urteile vom 24. Februar 1958 - BVerwG VI C 236.57 - [Buchholz BVerwG 231, § 53 DBG Nr. 2 = DÖD 1958 S. 76], vom 29. Januar 1959 - BVerwG II C 119.57 - [BVerwGE 8, 131], vom 24. Juni 1959 - BVerwG VI C 199.58 - [Buchholz BVerwG 234, § 1 a 131 Nr. 29 = DVBl. 1959 S. 704], vom 17. August 1960 - BVerwG VI C 326.57 - [BVerwGE 11, 89], vom 17. August 1960 - BVerwG VI C 165.58 - [DÖV 1961 S. 64] und vom 5. Oktober 1961 - BVerwG VI C 47.59 -).
  • BVerwG, 05.10.1961 - VI C 47.59

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 15.01.1969 - VI C 84.64

    Rückforderung von ohne Rechtsgrund gezahlten Versorgungsbezügen - Erfordernis des …

    Es ist eine Frage dieses Gesetzes und der zu seiner Ergänzung heranzuziehenden Grundsätze des allgemeinen Verwaltungsrechts, hier zur Rücknahme von Verwaltungsakten, ob es zu Lasten des Klägers geht, wenn nicht nachweisbar ist, daß er am 8. Mai 1945 Berufssoldat war, oder ob es zu Lasten der Behörde geht, wenn nicht nachweisbar ist, daß der zu einem bestimmten Zeitpunkt vor dem 8. Mai 1945 als Berufssoldat entlassene Kläger bis dahin nicht wieder Berufssoldat geworden ist (vgl. auch BVerwGE 18, 168 und Urteil vom 4. November 1964 - BVerwG VI C 219.61 - [Buchholz BVerwG 234, § 53 G 131 Nr. 45 - DÖD 1965, 37]).

    Hierzu hat der Senat im Urteil vom 4. November 1964 - BVerwG VI C 219.61 - ergänzend ausgeführt, eine arglistige Täuschung sei ein solches "unlauteres Mittel", jedoch beschränke sich dieser Begriff nicht auf die arglistige Täuschung, sondern sei wesentlich umfassender und verlange vor allem nicht, daß alle Umstände vorlägen, die für den Tatbestand der arglistigen Täuschung erforderlich seien.

  • BVerwG, 26.11.1969 - VI C 121.65

    Ausschluss der Angehörigen der Waffen-SS von den Rechten aus dem Gesetz zu Art. …

    In späteren Entscheidungen ist klargestellt worden, daß der Begriff "unlautere Mittel" weiter ist als der des Erschleichens oder der arglistigen Täuschung; er erfasse alle Fälle eines vorwerfbaren Verhaltens bei der Antragstellung (vgl. Urteile vom 4. November 1964 - BVerwG VI C 219.61 - [Buchholz BVerwG 234, § 53 G 131 Nr. 45 = DÖD 1965, 37] und vom 15. Januar 1969 - BVerwG VI C 84.64 -).
  • BVerwG, 13.09.1978 - 8 C 18.78

    Rücknahme eines Vertriebenenausweises - Ausstellungsbehörde - Örtliche …

    Sollte es auf die Frage der materiellen Beweislast ankommen, so ist davon auszugehen, daß sich die Verteilung der Beweislast nach den in den Urteilen vom 4. November 1964 - BVerwG 6 C 219.61 (Buchholz 234 § 53 G 131 Nr. 45 = DÖD 1965, 37), BVerwGE 34, 225 und vom 23. April 1970 - BVerwG 2 C 142.67 - (Buchholz 310, Vorbem. III zu § 42 Ziff. 3 VwGO Nr. 65 = DÖV 1970, 783) in Verbindung mit BVerwGE 18, 168 aufgestellten Grundsätzen richtet.
  • BVerwG, 13.09.1978 - 8 C 4.78
    Sollte es auf die Frage der materiellen Beweislast ankommen, so ist davon auszugehen, daß sich die Verteilung der Beweislast nach den in den Urteilen vom 4. November 1964 - BVerwG 6 C 219.61 - (Buchholz 234 § 53 G 131 Nr. 45 = DÖD 1965, 37), BVerwGE 34, 225 und vom 23. April 1970 - BVerwG 2 C 142.67 - (Buchholz 310, Vorbem. III zu § 42 Ziff. 3 VwGO Nr. 65 = DÖV 1970, 783) in Verbindung mit BVerwGE 18, 168 aufgestellten Grundsätzen richtet.
  • BVerwG, 02.03.1972 - VIII C 161.70

    Voraussetzungen der Einziehung eines Flüchtlingsausweises - Zwangslage des …

    Die Verteilung dieser Beweislast richtet sich nach den in den Urteilen vom 4. November 1964 - BVerwG VI C 219.61 - [Buchholz 234 § 53 G 131 Nr. 45 = DÖD 1965, 37], BVerwGE 34, 225 und vom 23. April 1970 - BVerwG II C 142.67 - [Buchholz 310, Vorbem. III zu § 42 Ziff. 3 VwGO Nr. 65 = DÖV 1970, 783] in Verbindung mit BVerwGE 18, 168 aufgestellten Grundsätzen.
  • BVerwG, 17.07.1981 - 6 C 45.79

    Begünstigender Verwaltungsakt - Beweislast bei Rücknahme - Eidesstattliche …

    In späteren Entscheidungen ist klargestellt worden, daß der Begriff "unlautere Mittel" weiter ist als der des Erschleichens oder der arglistigen Täuschung; er erfasse alle Fälle eines vorwerfbaren Verhaltens bei der Antragstellung (vgl. Urteile vom 4. November 1964 - BVerwG 6 C 219.61 - [Buchholz 234 § 53 G 131 Nr. 45] und vom 15. Januar 1969 - BVerwG 6 C 84.64 -).
  • BVerwG, 05.12.1969 - VI B 17.69

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …

    In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist geklärt, daß die Behörde grundsätzlich die materielle Beweislast für die Rechtswidrigkeit eines von ihr zurückgenommenen begünstigenden Verwaltungsaktes trägt (BVerwGE 18, 168), daß dieser Grundsatz aber dann nicht gilt, wenn der durch den Verwaltungsakt Begünstigte diesen Bescheid mit unlauteren Mitteln erwirkt hat (Urteile vom 21. Oktober 1964 - BVerwG VI C 88.62 - [DÖD 1965, 56], vom 4. November 1964 - BVerwG VI C 219.61 - [Buchholz BVerwG 234, § 53 G 131 Nr. 45 = DÖD 1965, 37] und vom 15. Januar 1969 - BVerwG VI C 84.64 - [DÖD 1969, 115]).
  • VGH Hessen, 07.07.1993 - 1 UE 2368/88

    Ruhegehaltsfähige Dienstzeit - Anerkennung amtloser Zeiten

    Dieser Grundsatz gilt auch für die Statusfeststellung im Rahmen des Gesetzes zu Art. 131 Grundgesetz, insbesondere für die Feststellung des Berufssoldatenverhältnisses (vgl. BVerwGE 18, 168; BVerwG, Urteil vom 4.11.1964 - VI C 219.61 -, Buchholz 243 § 53 G 131 Nr. 45; Urteil vom 15.1.1969 - VI C 84.64 -, RiA 1969, 139).
  • BVerwG, 23.04.1970 - II C 142.67

    Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision - Anforderungen an die Darlegung …

    Durch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist bereits klargestellt, daß die materielle Beweislast für die Rechtswidrigkeit eines zurückgenommenen begünstigenden Verwaltungsakts dann nicht der Verwaltungsbehörde obliegt, wenn der Begünstigte den begünstigenden Verwaltungsakt mit unlauteren Mitteln erwirkt hat, daß in diesem Zusammenhang der Begriff der "unlauteren Mittel" wesentlich umfassender ist als der Tatbestand des "Erschleichens" oder der "arglistigen Täuschung" und daß er alle Fälle vorwerfbaren Verhaltens einschließlich leichter Fahrlässigkeit umfaßt (vgl. BVerwGE 18, 168 [174]; Urteil vom 4. November 1964 - BVerwG VI C 219.61 - [Buchholz BVerwG 234, § 53 G 131 Nr. 45]; Urteil vom 15. Januar 1969 - BVerwG VI C 84.64 - […
  • BVerwG, 04.04.1968 - VI B 5.68

    Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Dienststelle …

    Im Urteil vom 4. November 1964 - BVerwG VI C 219.61 - (Buchholz BVerwG 234, § 53 G 131 Nr. 45) ist dargelegt, daß der Begriff "unlautere Mittel" sich nicht auf den Tatbestand der arglistigen Täuschung, wie er sich u.a. in § 123 BGB, § 12 BBG findet, beschränkt, sondern wesentlich umfassender ist und nicht verlangt, daß alle Umstände vorliegen, die für den Tatbestand der arglistigen Täuschung erforderlich sind.
  • BVerwG, 26.01.1966 - VI C 44.63

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 13.03.1969 - II C 98.67

    Recht früherer Berufssoldaten - Berufung in den Dienst der früheren Landespolizei …

  • BVerwG, 23.11.1966 - VI C 97.63

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 01.03.1966 - III C 104.65

    Rücknahme von Feststellungsbescheiden und Zuerkennungsbescheiden - …

  • BVerwG, 24.02.1966 - II C 82.63

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 19.08.1968 - II B 26.68

    Anfechtung des Beschlusses eines Oberverwaltungsgerichts mit der Beschwerde an …

  • BVerwG, 30.03.1965 - VIII B 76.63

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Antrag auf Wiederanstellung …

  • BVerwG, 19.03.1969 - VI C 32.65

    Recht der verdrängten Beamten

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