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Rechtsprechung
   BVerwG, 07.11.1962 - VI C 51.60   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1962,544
BVerwG, 07.11.1962 - VI C 51.60 (https://dejure.org/1962,544)
BVerwG, Entscheidung vom 07.11.1962 - VI C 51.60 (https://dejure.org/1962,544)
BVerwG, Entscheidung vom 07. November 1962 - VI C 51.60 (https://dejure.org/1962,544)
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Wird zitiert von ... (13)Zitiert selbst (2)

  • BGH, 11.05.1953 - IV ZR 170/52

    Grobe Fahrlässigkeit (§ 932 BGB)

    Auszug aus BVerwG, 07.11.1962 - VI C 51.60
    Im übrigen aber gehört die auf Grund des Sachverhalts gewonnene Überzeugung des Tatrichters, daß die hier vorausgesetzte Fahrlässigkeit vorliege oder nicht vorliege, zum Bereich der tatsächlichen Würdigung; vgl. die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur groben Fahrlässigkeit, z.B. in BGHZ 10, 14 (16) [BGH 11.05.1953 - IV ZR 170/52].
  • BVerwG, 21.12.1960 - VIII C 84.59
    Auszug aus BVerwG, 07.11.1962 - VI C 51.60
    Diese Ausführungen stehen mit der Rechtsauffassung des erkennenden Senats im Einklang, daß der in § 87 Abs. 2 Satz 2 BBG vorausgesetzte offensichtliche Mangel nur gegeben ist, wenn der Empfänger ihn deswegen nicht erkannt hat, weil er die im Verkehr erforderliche Sorgfalt in ungewöhnlich hohem Maße außer acht gelassen hat; vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 21. Dezember 1960 - BVerwG VIII C 84.59 - (Buchholz BVerwG 232, § 87 Nr. 6).
  • BVerwG, 06.01.1966 - VIII B 62.64

    Rechtsmittel

    Sie macht geltend, die Rechtssache habe grundsätzliche Bedeutung (§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO); das Berufungsurteil "dürfte" außerdem auf einer Abweichung von den Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts vom 21. Dezember 1960 - BVerwG VIII C 84.59 - und vom 7. November 1962 - BVerwG VI C 51.60 - beruhen (§ 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO).

    Den Rechtsbegriff des offensichtlichen Mangels des rechtlichen Grundes der Zahlung im Sinne des § 87 Abs. 2 Satz 2 BBG hat das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung dahin geklärt, daß ein solcher Mangel dann anzunehmen ist, wenn der Empfänger der Leistung ihn nur deshalb nicht erkannt hat, weil er die im Verkehr erforderliche Sorgfalt in ungewöhnlich hohem Maße außer acht gelassen hat (Urteil vom 21. Dezember 1960 - BVerwG VIII C 84.59 -, Buchholz BVerwG 232, § 87 Nr. 6 = MDR 1961 S. 444 = DÖV 1961 S. 904 = DVBl. 1961 S. 336 = NJW/RzW 1961 S. 285 = ZBR 1961 S. 121; Urteil vom 7. November 1962 - BVerwG VI C 51.60 -, ZBR 1963 S. 89; Urteil vom 28. November 1962 - BVerwG VI C 11.60 - Urteil vom 6. April 1965 - BVerwG II C 102.62 -, DÖD 1965 S. 155; Urteil vom 7. September 1965 - BVerwG VI C 15.63 - und Urteil vom 23. November 1965 - BVerwG VI C 14.63 -).

    Vorstehend ist bereits darauf hingewiesen worden, daß das Berufungsurteil der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts in den Urteilen vom 21. Dezember 1960 - BVerwG VIII C 84.59 - und vom 7. November 1962 - BVerwG VI C 51.60 - zu dem Rechtsbegriff der Offensichtlichkeit des Mangel des rechtlichen Grundes der Zahlung im Sinne des § 87 Abs. 2 Satz 2 BBG entspricht.

  • BVerwG, 03.02.1972 - VI C 22.68

    Dienstherr - Schadensersatzanspruch - Eigenschaden - Fahrlässigkeit

    Entscheidend ist daher, ob die Feststellung des Berufungsgerichts, der Kläger habe den Unfall grob fahrlässig verschuldet, der revisionsgerichtlichen Prüfung standhält, die sich nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und des Bundesverwaltungsgerichts darauf beschränkt, ob die Tatsacheninstanzen den Rechtsbegriff "grobe Fahrlässigkeit" richtig verstanden und den festgestellten Sachverhalt zutreffend unter ihn subsumiert haben, die nicht aber auch die Beurteilung einschließt, ob in dem zu entscheidenden Fall grobe Fahrlässigkeit vorliegt (BGHZ 10, 14 [BGH 11.05.1953 - IV ZR 170/52] [16];Urteile vom 7. November 1962 - BVerwG VI C 51.60 - [ZBR 1963, 89], vom 17. Juli 1963 - BVerwG VI C 173.61 - [Buchholz 237.7 § 84 LBG Nordrhein-Westfalen = VerwRspr.
  • BSG, 25.08.1981 - 7 RAr 44/80

    Grob fahrlässige Verursachung der Arbeitslosigkeit - Unvermögen den …

    Die Entscheidung der Tatsacheninstanz, daß eine Fahrlässigkeit im Einzelfall grob ist, kann darüber hinaus vom Revisionsgericht nur begrenzt nachgeprüft werden (…BSG SozR 2200 § 1301 Nr. 7;… BSGE 47, 180 = SozR 2200 § 1301 Nr. 8;… BSGE 48, 190, 192 = SozR 2200 § 1301 Nr. 11; BGHZ 10, 14 [BGH 11.05.1953 - IV ZR 170/52]; BGH LM § 932 BGB Nr. 9; BVerwG ZBR 1963, 89 und AP § 78 BBG Nr. 1; BAGE 7, 290, 301; vgl. BAGE 23, 151, 154 ff).
  • BVerwG, 17.12.1963 - II C 24.62

    Rechtsmittel

    Die Darlegungen des Berufungsgerichts zu der Frage, ob der Kläger diese Pflichtverletzung fahrlässig begangen hat, unterliegen der revisionsrichterlichen Prüfung nur, soweit es darum geht, ob der Rechtsbegriff der Fahrlässigkeit verkannt worden ist, weil die Beurteilung, ob im zu entscheidenden Fall Fahrlässigkeit vorlag, eine tatsächliche Frage ist (ebenso Bundesverwaltungsgericht , Urteil vom 7. November 1962 - BVerwG VI C 51.60 - [ZBR 1963 S. 89] unter Hinweis auf BGHZ 10, 14 [BGH 11.05.1953 - IV ZR 170/52]) und weil die Revision die diesem.
  • BVerwG, 15.05.1970 - VI C 26.66

    Rückforderung überzahlter Bezüge bei "offenbarer Unrichtigkeit" des …

    Insoweit handelt es sich nicht um eine dem Revisionsgericht grundsätzlich verschlossene Frage der tatsächlichen Würdigung, sondern um eine Frage der Rechtsanwendung (vgl. Urteile vom 7. November 1962 - BVerwG VI C 51.60 - [ZBR 1963, 89] und vom 3. Dezember 1969 - BVerwG VI C 100.65 - [RiA 1970, 74]).
  • BVerwG, 20.10.1965 - VI C 117.63

    Rückforderung von aufgrund eines zurückgenommenen Versorgungsbescheides gezahlten …

    Der revisionsrechtlichen Prüfung unterliegt wie bei jeder Art vorwerfbaren Verhaltens nur die Frage, ob die Tatsacheninstanzen den insoweit in Betracht kommenden Rechtsbegriff vorwerfbaren Verhaltens richtig verstanden haben; die Beurteilung aber, ob im zu entscheidenden Fall ein solches Verhalten vorliegt, ist eine tatsächliche Frage (insoweit zur groben Fahrlässigkeit Urteile vom 7. November 1962 - BVerwG VI C 51.60 - [ZBR 1963 S. 89] und vom 17. Juli 1963 - BVerwG VI C 173.61 - [Buchholz BVerwG 237.7, § 84 LBG Nordrhein-Westfalen Nr. 1]).
  • BVerwG, 06.04.1965 - II C 102.62

    Zahlung der geleisteten Nachzahlungen und Überzahlung von Kinderzuschlägen - …

    In diesem Sinne hat das Berufungsgericht den Begriff "offensichtlich" zutreffend und in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts(Urteil vom 21. Dezember 1960 - BVerwG VIII C 84.59 - [Buchholz BVerwG 232, § 87 BBG Nr. 6];Urteil vom 7. November 1962 - BVerwG VI C 51.60 - [ZBR 1963 S. 89]) angewendet.
  • BVerwG, 03.12.1969 - VI C 100.65

    Rückforderung zuviel gezahlten Ortszuschlags bei Beamten - Begriff der zuviel …

    Die Darlegungen des Berufungsgerichts zu dieser Frage unterliegen der revisionsgerichtlichen Prüfung; soweit es darum geht, ob das Berufungsgericht an das Verhalten des Klägers keinen strengeren Maßstab in bezug auf die ihm obliegende Sorgfaltspflicht angelegt hat als denjenigen, den das Gesetz vorschreibt (vgl. hierzu Urteile vom 7. November 1962 - BVerwG VI C 51.60 - [ZBR 1963, 89] unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, insbesondere in BGHZ 10, 14 [BGH 11.05.1953 - IV ZR 170/52] [16] und vom 7. Dezember 1967 - BVerwG VIII C 14.64 -).
  • BVerwG, 07.09.1965 - VI C 15.63

    Rechtsmittel

    Den Rechtsbegriff des "offensichtlichen" Mangels des "rechtlichen Grundes der Zahlung" hat der Verwaltungsgerichtshof dabei nicht verkannt; denn er ist in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts davon ausgegangen, daß ein offensichtlicher Mangel im Sinne des Art. 94 Abs. 2 Satz 2 BayBG (vgl. § 87 Abs. 2 Satz 2 BBG) nur gegeben ist, wenn der Empfänger die im Verkehr erforderliche Sorgfalt in ungewöhnlich hohem Maße außer acht gelassen hat (vgl. Urteile vom 21. Dezember 1960 - BVerwG VIII C 84.59 - [Buchholz BVerwG 232, § 87 BBG Nr. 6 = DVBl. 1961 S. 336 = ZBR 1961 S. 121] , vom 7. November 1962 - BVerwG VI C 51.60 - [ZBR 1963 S. 89] , vom 28. November 1962 - BVerwG VI C 11.60 - und vom 6. April 1965 - BVerwG II C 102.62 -).
  • BVerwG, 17.07.1963 - VI C 173.61

    Begehren auf Ersatz grob fahrlässig verursachten Schadens - Haftungsminderung bei …

    Der erkennende Senat hat bereits in seinen Urteil vom 7. November 1962 - BVerwG VI C 51.60 - (ZBR 1963 S. 89) der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zugestimmt, nach der der revisionsrichterlichen Prüfung nur unterliegt, ob die Tatsacheninstanzen den Rechtsbegriff "grobe Fahrlässigkeit" richtig verstanden haben, daß aber die Beurteilung, ob im zu entscheidenden Falle grobe Fahrlässigkeit vorliegt, eine tatsächliche Frage ist (vgl. BGHZ 10, 14 [BGH 11.05.1953 - IV ZR 170/52] [16]).
  • BVerwG, 30.05.1968 - II C 64.65

    Begehung einer Dienstpflichtverletzung durch einen Beamten - Begriff der groben …

  • BVerwG, 23.11.1965 - VI C 14.63

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 28.11.1962 - VI C 11.60

    Rechtsmittel

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