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Rechtsprechung
   BVerwG, 29.10.1963 - VI C 88.61   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1963,376
BVerwG, 29.10.1963 - VI C 88.61 (https://dejure.org/1963,376)
BVerwG, Entscheidung vom 29.10.1963 - VI C 88.61 (https://dejure.org/1963,376)
BVerwG, Entscheidung vom 29. Oktober 1963 - VI C 88.61 (https://dejure.org/1963,376)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Ordnungsgemäße Erhebung der Rüge mangelnder Sachaufklärung wegen Nichtvernehmung von Zeugen - Berücksichtigung von Zeiten der Kriegsgefangenschaft oder des Gewahrsams bei der ruhegehaltfähigen Dienstzeit

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (15)

  • BVerwG, 24.05.1957 - VI C 395.56
    Auszug aus BVerwG, 29.10.1963 - VI C 88.61
    (BVerwGE 5, 86 und 11, 260).

    Die Ausnahmeregelung des § 35 Abs. 3 G 131 hat nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts den Sinn, zahlreiche Beamte zur Wiederverwendung, die am 8. Mai 1945 noch nicht 10 Dienstjahre abgeleistet hatten, in die Versorgung nach diesem Gesetz einzubeziehen (vgl. Urteile vom 25. Juni 1959 - BVerwG II C 2.59 - [Buchholz BVerwG 234, § 34 G 131 Nr. 4] und vom 24. Mai 1957 - BVerwG VI C 395.56 -[Buchholz BVerwG 234, § 64 G 131 Nr. 1]).

  • BVerfG, 07.05.1963 - 2 BvR 481/60

    Wehrmachtspensionäre

    Auszug aus BVerwG, 29.10.1963 - VI C 88.61
    Durch den Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 7. Mai 1963 - 2 BvR 481/60 - sei eine neue Rechtslage entstanden; denn danach beurteile sich die streitige Versorgung, weil die Versorgungsbezüge ihres Ehemannes schon vor dem Zusammenbruch festgesetzt worden und von ihm unberührt geblieben seien, nicht nach dem Gesetz zu Art. 131 GG.
  • BVerwG, 09.11.1956 - II C 175.54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 29.10.1963 - VI C 88.61
    Dieser Verfahrensmangel ist indessen innerhalb der Revisionsbegründungsfrist nicht ordnungsgemäß gerügt worden; eine Bezugnahme auf das bisherige Vorbringen genügt insoweit nicht; die Rüge mangelnder Sachaufklärung wegen Nichtvernehmung von Zeugen ist nur dann ordnungsgemäß erhoben, wenn die Zeugen unter Anführung der in ihr Wissen gestellten Tatsachen bezeichnet und wenn ferner dargelegt wird, daß das angefochtene Urteil auf der Nichtvernehmung dieser Zeugen beruhen kann (BVerwGE 5, 12 und - für das Recht der Verwaltungsgerichtsordnung - Urteile des erkennenden Senats vom 10. Oktober 1961 - BVerwG VI C 94.58 - und 13. Dezember 1961 - BVerwG VI C 28.60 -).
  • BVerwG, 20.05.1958 - VI C 360.56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 29.10.1963 - VI C 88.61
    Zwar hat der Senat ausgesprochen (Urteile vom 20. Mai 1958 - BVerwG VI C 360.56 - und vom 23. April 1959 - BVerwG VI C 45.58 -), daß es, soweit über Voraussetzungen, Art und Umfang der Versorgung am 8. Mai 1945 nach damaligem Recht abschließend entschieden worden ist, hierbei für die Versorgung nach dem Gesetz zu Art. 131 GG bewendet.
  • BVerwG, 08.05.1963 - VI C 89.61

    Versorgung nach dem Gesetz zur Regelung der Rechtsverhältnisse der unter Artikel …

    Auszug aus BVerwG, 29.10.1963 - VI C 88.61
    Jedoch ist diesen Entscheidungen nur die Rechtsauffassung zu entnehmen, daß eine bis zum 80 Mai 1945 getroffene abschließende Entscheidung über das Vorliegen eines Dienstunfalles bindend ist, wenn sie auf der Anwendung von Vorschriften beruht, die auch für die Versorgung nach dem Gesetz zu Art. 131 GG maßgebend sind (Urteile vom 7 Dezember 1961 - BVerwG II C 170.59 - und vom 8. Mai 1963 - BVerwG VI C 89.61 -) Unabhängig davon lassen die tatsächlichen Feststellungen des angefochtenen Urteils nicht erkennen, ob die Frage einer erhöhten Unfallversorgung nach § 49 Abs. 5 WFVG bis zum 8. Mai 1945 von den damals zuständigen Behörden überhaupt geprüft und ablehnend entschieden worden ist.
  • BVerwG, 18.12.1957 - IV C 267.57
    Auszug aus BVerwG, 29.10.1963 - VI C 88.61
    Die schlichte Rüge der Nichtvernehmung reicht nur aus, wenn sich die Namen der Zeugen und die Beweisfragen aus dem Tatbestand des angefochtenen Urteils ergeben (BVerwGE 6, 69).
  • BVerwG, 23.04.1959 - VI C 45.58

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 29.10.1963 - VI C 88.61
    Zwar hat der Senat ausgesprochen (Urteile vom 20. Mai 1958 - BVerwG VI C 360.56 - und vom 23. April 1959 - BVerwG VI C 45.58 -), daß es, soweit über Voraussetzungen, Art und Umfang der Versorgung am 8. Mai 1945 nach damaligem Recht abschließend entschieden worden ist, hierbei für die Versorgung nach dem Gesetz zu Art. 131 GG bewendet.
  • BVerwG, 23.11.1960 - VI C 198.58

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 29.10.1963 - VI C 88.61
    (BVerwGE 5, 86 und 11, 260).
  • BVerwG, 07.12.1961 - II C 40.60

    Anrechnung der Zeit der Kriegsgefangenschaft auf die ruhegehaltsfähige Dienstzeit …

    Auszug aus BVerwG, 29.10.1963 - VI C 88.61
    Die Beamtensenate des Bundesverwaltungsgerichts haben hieraus bereits wiederholt abgeleitet, daß in Fällen der vorliegenden Art die Berücksichtigung von Zeiten der Kriegsgefangenschaft oder des Gewahrsams nach dem 8. Mai 1945 bei der ruhegehaltfähigen Dienstzeit nicht möglich ist (Urteile vom 7. Dezember 1961 - BVerwG II C 40.60 - und vom 12. Juni 1963 - BVerwG VI C 70.61 -).
  • BVerwG, 25.06.1959 - II C 2.59
    Auszug aus BVerwG, 29.10.1963 - VI C 88.61
    Die Ausnahmeregelung des § 35 Abs. 3 G 131 hat nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts den Sinn, zahlreiche Beamte zur Wiederverwendung, die am 8. Mai 1945 noch nicht 10 Dienstjahre abgeleistet hatten, in die Versorgung nach diesem Gesetz einzubeziehen (vgl. Urteile vom 25. Juni 1959 - BVerwG II C 2.59 - [Buchholz BVerwG 234, § 34 G 131 Nr. 4] und vom 24. Mai 1957 - BVerwG VI C 395.56 -[Buchholz BVerwG 234, § 64 G 131 Nr. 1]).
  • BVerwG, 12.06.1963 - VI C 70.61
  • BVerwG, 07.12.1961 - II C 170.59

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 12.07.1962 - II C 214.60

    Internierungszeit als Dienstzeit im Sinne des Versorgungsrechts

  • BVerwG, 13.12.1961 - VI C 28.60

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 07.03.1962 - VI C 114.59

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 22.01.1969 - VI C 52.65

    Ermessensbindung durch Verwaltungspraxis - Ermessensausübung bei Dienstbefreiung …

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteile vom 9. November 1956 [BVerwGE 5, 12, 13 [BVerwG 09.11.1956 - II C 175/54]], vom 14. September 1961 - BVerwG II C 188.59 -, vom 10. Oktober 1961 - BVerwG VI C 94.58 -, vom 17. Juli 1963 - BVerwG VI C 162.60 - [RiA 1963, 365], vom 29. Oktober 1963 - BVerwG VI C 88.61 -, vom 28. August 1964 - BVerwG VI C 7.62 - und vom 15. September 1965 - BVerwG VI C 37.64 -) hätte die Revision bis zum Ablauf der Revisionsbegründungsfrist die Beweismittel bezeichnen müssen, deren Erhebung sich dem Berufungsgericht aufgedrängt hat oder jedenfalls hätte aufdrängen müssen (zu diesem Erfordernis insbesondere Urteil vom 13. Mai 1965 - BVerwG II C 150.62 -), sie hätte also z.B. die Zeugen, die ihrer Meinung nach hätten vernommen werden müssen, unter Anführung der in ihr Wissen gestellten Tatsachen bezeichnen und vor allem angeben müssen, inwiefern das Urteil im einzelnen auf der unterbliebenen Beweisaufnahme beruht.
  • BVerwG, 17.09.1964 - II C 121.62

    Kirchliche Erlaubnis zur Erteilung katholischen Religionsunterrichts (missio …

    Die Angabe des nach Meinung der Revision aufklärungsbedürftigen Sachverhaltes genügt nicht den Anforderungen des § 139 Abs. 2 Satz 2 der Verwaltungsgerichtsordnung vom 21. Januar 1960 (BGBl. I S. 17) - VwGO - bis zum Ablauf der Revisionsbegründungsfrist ist außerdem das Beweismittel anzuführen, dessen Heranziehung zur Klärung des Sachverhaltes sich dem Berufungsgericht hätte aufdrängen müssen, und darzutun, daß das Berufungsgericht bei Heranziehung dieses Beweismittels zu einer dem Revisionskläger günstigeren Entscheidung hätte gelangen können (ebenso BVerwGE 5, 12 [13]; Urteile vom 2. Juli 1963 - BVerwG II C 45.61 - und vom 29. Oktober 1963 - BVerwG VI C 88.61 -).
  • BVerwG, 15.01.1970 - II C 126.65

    Geltung der Überleitungsvorschrift des § 180 Abs. 2 Nr. 2 Bundesbeamtengesetz …

    Dagegen hat das Bundesverfassungsgericht in dem genannten Beschluß nicht die Rechtsansicht vertreten, daß eine vor dem 8. Mai 1945 einem Berufssoldaten bewilligte lebenslängliche Dienstzeitversorgung auch der Höhe nach, also bezüglich der die Höhe der Versorgung bestimmenden Bemessungsgrundlagen (ruhegehaltfähige Dienstbezüge, Ruhegehaltsatz) maßgeblich bleibe (ebenso bereits BVerwG, Urteil vorr17. Dezember 1963 - BVerwG II C 95.62 - mit Hinweis aufUrteil vom 29. Oktober 1963 - BVerwG VI C 88.61 - [Buchholz BVerwG 232, § 181 a BBG Nr. 15]).

    Die Auffassung des Berufungsgerichts, daß die in Kriegsgefangenschaft verbrachte Zeit nach dem 8. Mai 1945 dem Kläger auch nicht nach § 35 Abs. 3 G 131 als ruhegehaltfähig anzurechnen ist, entspricht ebenfalls der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts(Urteil vom 29. Oktober 1963 - BVerwG VI C 88.61 - [Buchholz BVerwG 232, § 181 a BBG Nr. 15] mit Hinweis auf dieUrteile vom 24. Mai 1957 - BVerwG VI C 395.56 - [Buchholz BVerwG 234, § 64 G 131 Nr. 1] undvom 23. Juni 1959 - BVerwG II C 2.59 - Buchholz BVerwG 234, § 34 G 131 Nr. 4]).

  • BVerwG, 15.09.1965 - VI C 37.64

    Möglichkeit der Ersetzung eines im ersten Rechtszug ergangenen Prozessurteils …

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteile vom 9. November 1956 [BVerwGE 5, 12, 13 [BVerwG 09.11.1956 - II C 175/54]], vom 14. September 1961 - BVerwG II C 188.59 -, vom 10. Oktober 1961 - BVerwG VI C 94.58 -, vom 17. Juli 1963 - BVerwG VI C 162.60 - [RiA 1963 S. 365], vom 29. Oktober 1963 - BVerwG VI C 88.61 - und vom 28. August 1964 - BVerwG VI C 7.62 -) hätte die Revision bis zum Ablauf der Revisionsbegründungsfrist die Beweismittel bezeichnen müssen, deren Erhebung sich dem Berufungsgericht aufgedrängt hat oder jedenfalls hätte aufdrängen müssen, sie hatte also z.B. die Zeugen, die ihrer Meinung nach hätten vernommen werden müssen, unter Anführung der in ihr Wissen gestellten Tatsachen bezeichnen und angeben müssen, von welchen "Zentralstellen" welche Auskünfte hätten eingeholt werden sollen.
  • BVerwG, 29.08.1968 - VI C 125.65

    Bemessung des Übergangsgehalts für einen in der sowjetischen Besatzungszone in …

    In Übereinstimmung mit der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. die Urteile vom 7. März 1962 - BVerwG VI C 114.59 - [Buchholz BVerwG 234, § 37 b G 131 Nr. 2 = RiA 1962 S. 333], vom 29. Oktober 1963 - BVerwG VI C 88.61 - und vom 15. November 1967 - BVerwG VI C 10.64 -) hat das Berufungsgericht zutreffend ausgeführt, daß § 37 b G 131 nur Beamte betrifft, die sich bereits beim Inkrafttreten des Gesetzes (1. April 1951, in Berlin [West] 1. Oktober 1951) in Kriegsgefangenschaft oder in Gewahrsam befanden, und daß für die Fälle einer Inhaftierung nach diesem Zeitpunkt eine gesetzliche Regelung erst durch § 37 d G 131 geschaffen wurde.
  • BVerwG, 27.10.1966 - II C 62.64

    Versorgungsansprüche eines im Krieg verletzten Soldaten - Minderung einer …

    Dies folgt daraus, daß die Rechtsgewährungen des Gesetzes zu Art. 131 GG allgemein an den Rechtsstand anknüpfen, den die Betroffenen am 8. Mai 1945 hatten (vgl. BVerwGE 5, 86 [88]; Urteil vom 29. Oktober 1963 - BVerwG VI C 88.61 - [Buchholz BVerwG 232, § 181 a BBG Nr. 15]).
  • BVerwG, 29.06.1966 - VI B 7.65
    Auch die Beamtensenate des Bundesverwaltungsgerichts haben schon wiederholt darauf hingewiesen, daß durch den angeführten Beschluß des Bundesverfassungsgerichts keine völlig neue Rechtslage für die Versorgungsansprüche der früheren Berufssoldaten entstanden ist (vgl. u.a. dieUrteile vom 29. Oktober 1963 - BVerwG VI C 88.61 -, vom 17. Dezember 1963 - BVerwG II C 95.62 - undvom 11. November 1965 - BVerwG II C 14.64 -).
  • BVerwG, 08.02.1973 - VI C 14.70

    Versorgungsansprüche von Hinterbliebenen eines Berufssoldaten - Gewährung eines …

    Das Bundesverwaltungsgericht hat aber diese Rechtsprechung später dahin erläutert, daß dies nur gilt, wenn die bis zum 8. Mai 1945 getroffene Entscheidung auf Vorschriften beruht, die auch für die Versorgung nach dem Gesetz zu Art. 131 GG maßgebend sind (vgl. Urteile vom 7. Dezember 1961 - BVerwG II C 170.59 -, vom 8. Mai 1963 - BVerwG VI C 89.61 - und vom 29. Oktober 1963 - BVerwG VI C 88.61 - [Buchholz 232 § 181 a BBG Nr. 15]).
  • BVerwG, 06.07.1966 - VI C 84.63

    Rechtsmittel

    Die Folgerung, die die Revision aus dem Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 7. Mai 1963 - 2 BvR 481/60 -(BVerfGE 16, 94) ziehen will, der Kläger habe am 8. Mai 1945 bereits einen Versorgungsanspruch gehabt, der den Zusammenbruch überdauert habe, so daß seine Versorgung auf Grund des Wehrmachtfürsorge- und -versorgungsgesetzes festzusetzen sei, ihm also das begehrte Höchst-Ruhegehalt von 75 v. H. der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge auch ohne Anwendung des § 181 a BBG zustehe, geht fehl (vgl. hierzu auchUrteil vom 29. Oktober 1963 - BVerwG VI C 88.61 - a. E. [Buchholz BVerwG 232, § 181 a BBG Nr. 15]).
  • BVerwG, 22.09.1966 - II C 37.64

    Entlassung aus einem Beamtenverhältnis - Versetzung in den Ruhestand auf Grund …

    Diese von der Revision angegriffene Rechtsauffassung ist jedoch fehlerfrei und steht im Einklang mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urteil vom 29. Oktober 1963 - BVerwG VI C 88.61 - [Buchholz BVerwG 232, § 181 a BBG Nr. 15] und Urteil vom 11. November 1965 - BVerwG II C 14.64 -).
  • BVerwG, 17.12.1963 - II C 95.62

    Rüge der Verletzung der richterlichen Fragepflicht - Verteilung der Beweislast - …

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