Rechtsprechung
| BVerwG, 24.08.1962 - VI C 90.60 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (9)
- BVerwG, 15.01.1964 - VI C 117.61
Rechtsmittel
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts enthält diese Verfassungsnorm nicht ein Recht des Beamten auf Beibehaltung einer einmal verliehenen Amtsbezeichnung bei andauernder Identität des Amtes und des Dienstpostens (Urteile vom 24. August 1962 - BVerwG VI C 90.60 - mit weiteren Nachweisen , vom 29. August 1963 - BVerwG II C 210.61 - und vom 7. November 1963 - BVerwG II C 53.61 -).Dabei muß die Entscheidung darüber, welche Merkmale die Gleichheit oder Ungleichheit zweier Sachverhalte begründen, grundsätzlich dem Gesetzgeber überlassen bleiben (BVerfGE 1, 14 [16, 52]; 3, 58 [145, 158]; 4, 144 [155]; 9, 201 [206]; 9, 334 [337]; 12, 341 [348]; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 6. Oktober 1961 - BVerwG VI C 62.59 -, vom 4. Juli 1962 - BVerwG VI C 74.60 - und vom 24. August 1962 - BVerwG VI C 90.60 -).
- BVerwG, 29.03.1968 - VI C 11.67 Es gibt nämlich keinen hergebrachten Grundsatz des Berufsbeamtentums im Sinne des Art. 33 Abs. 5 GG, wonach ein einmal bestehendes Besoldungs- und daraus resultierendes Laufbahngefüge nicht verändert werden darf (vgl. dazu Urteile vom 24. August 1962 - BVerwG VI C 90.60 - [Buchholz BVerwG 235.1 Berlin, § 26 LBesG Nr. 1 = RiA 1963 S. 123] , vom 4. Juli 1962 - BVerwG VI C 74.60 - [Buchholz BVerwG 235.1 Nordrhein-Westfalen, § 17 LBesG Nr. 1 = RiA 1963 S. 15] und BVerwGE 20, 292 [BVerwG 25.02.1965 - VIII C 80/63], jeweils mit weiteren Nachweisen).
- BVerwG, 26.01.1966 - VI C 165.62
Rechtsmittel
Abgesehen davon, daß dieser Verfassungsartikel nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urteil vom 24. August 1962 - BVerwG VI C 90.60 - [Buchholz BVerwG 235.1, § 26 LBesG Berlin Nr. 1 = RiA 1963 S. 123] mit Nachweisen) nicht die sog. wohlerworbenen Beamtenrechte gewährleistet, entspricht es nicht nur der Grundkonzeption des Gesetzes zu Art. 131 GG, sondern auch einem hergebrachten Grundsatz des deutschen Beamtenrechts (vgl. § 128 DBG, § 159 BBG, § 84 BRRG), daß der Dienstherr nicht verpflichtet ist, seine Fürsorge, soweit sie die Versorgung seiner früheren Bediensteten und ihrer Hinterbliebenen anlangt, uneingeschränkt in die Machtsphäre außerhalb seines räumlichen Hoheitsbereichs auszudehnen (vgl. hierzu auch Plog-Wiedow, BBG, § 159 RdNr. 1).
- BVerwG, 30.10.1969 - VI B 46.69
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …
"Es gibt nämlich keinen hergebrachten Grundsatz des Berufsbeamtentums im Sinne des Art. 33 Abs. 5 GG, wonach ein einmal bestehendes Besoldungs- und daraus resultierendes Laufbahngefüge nicht verändert werden darf (vgl. dazu Urteile vom 24. August 1962 - BVerwG-VI C 90.60 - [Buchholz BVerwG 235.1 Berlin, § 26 LBesG Nr. 1 = RiA 1963 S. 123], vom 4. Juli 1962 - BVerwG VI C 74.60 - [Buchholz BVerwG 235.1 Nordrhein-Westfalen, § 17 LBesG Nr. 1 = RiA 1963 S. 15] und BVerwGE 20, 292 [BVerwG 25.02.1965 - VIII C 80/63], jeweils mit weiteren Nachweisen). - BVerwG, 13.11.1970 - II B 52.70
Beurteilungskriterien zur Ermittlung bezüglich des Enthaltenseins einer Zusage in …
Durch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist geklärt, daß der Gesetzgeber nicht durch verfassungsrechtliche Vorschriften gehindert ist, die Amtsbezeichnungen der Beamten zu ändern, sofern die geänderte Amtsbezeichnung dem Inhalt und der Bedeutung des Amtes entspricht (vgl. Urteile vom 24. August 1962 - BVerwG VI C 90.60 - [Buchholz 235.1 Berlin § 26 LBesG Nr. 1], vom 29. August 1963 - BVerwG II C 210.61 - [DÖD 1963 S. 238]; vom 7. November 1963 - BVerwG II C 53.61 - [Buchholz 235/1 Berlin § 26 LBesG Nr. 2]; vom 5. Dezember 1963 - BVerwG II C 44.62 - [Buchholz 237.2 § 171 LBG Berlin Nr. 8] und vom 15. Januar 1964 - BVerwG VI C 117.61 - [Buchholz 232 § 81 BBG Nr. 3]). - BVerwG, 29.08.1963 - II C 210.61
Änderung der Amtsbezeichnung "Steueroberamtmann" als Amtsbezeichnung "Steuerrat"
Zu den hergebrachten Grundsätzen des Berufsbeamtentums im Sinne des Art. 33 Abs. 5 GG gehört nicht das Recht des Beamten auf Beibehaltung einer einmal verliehenen Amtsbezeichnung bei andauernder Identität des Amtes und des Dienstpostens (ebenso schon BVerwG, Urteil vom 24. August 1962 - BVerwG VI C 90.60 - [Buchholz BVerwG 235.1, Berlin § 26 Nr. 1] unter Hinweis auf BVerfGE 8, 332 [345]). - BVerwG, 18.12.1962 - II C 147.60
Anspruch der Ehefrau eines Opfers des ersten Weltkrieges auf erhöhte …
Der Gleichheitssatz ist verletzt, wenn sich für eine Regelung schlechterdings ein vernünftiger, sachgerechter Grund nicht erkennen läßt und diese Regelung deshalb mit dem Gedanken der Gerechtigkeit unvereinbar ist (BVerfGE 3, 58 [145]; 9, 334 [337]; 9, 201 [206]; BVerwG, Urteil vom 24. August 1962 - BVerwG VI C 90.60 -). - BVerwG, 26.01.1966 - VI C 10.63
Rechtsmittel
Abgesehen davon, daß dieser Verfassungsartikel nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl.Urteil vom 24. August 1962 - BVerwG VI C 90.60 - [Buchholz BVerwG 235.1, § 26 LBesG Berlin Nr. 1 = RiA 1963 S. 123] mit Nachweisen) nicht die sog. wohlerworbenen Beamtenrechte gewährleistet, entspricht es nicht nur der Grundkonzeption des Gesetzes zu Art. 131 GG, sondern auch einem hergebrachten Grundsatz des deutschen Beamtenrechts (vgl. § 128 DBG, § 159 BBG, § 84 BRRG), daß der Dienstherr nicht verpflichtet ist, seine Fürsorge, soweit sie die Versorgung seiner früheren Bediensteten und ihrer Hinterbliebenen anlangt, uneingeschränkt in die Machtsphäre außerhalb seines räumlichen Hoheitsbereichs auszudehnen (vgl. hierzu auch Plog-Wiedow, BBG, § 159 RdNr. 1). - BVerwG, 05.12.1963 - II C 44.62
Rechtsmittel
Die Fachrichtung Schuldienst gab nämlich der Tätigkeit des Klägers das entscheidende Gepräge (vgl. hierzu BVerwG, Urteil vom 24. August 1962 - BVerwG VI C 90.60 -, Buchholz BVerwG 235.1, Berlin § 26 LBesG Nr. 1), weil der zur Fachaufsicht gehörige Aufgabenbereich nur mit einem Bediensteten besetzt werden konnte, der der Fachrichtung "Schuldienst" angehörte, der also über eine Fachausbildung als Lehrer und eine pädagogische Praxis verfügte.
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