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Rechtsprechung
   BGH, 18.06.1974 - VI ZR 16/73   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1974,61
BGH, 18.06.1974 - VI ZR 16/73 (https://dejure.org/1974,61)
BGH, Entscheidung vom 18.06.1974 - VI ZR 16/73 (https://dejure.org/1974,61)
BGH, Entscheidung vom 18. Juni 1974 - VI ZR 16/73 (https://dejure.org/1974,61)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Ehrverletzende Werturteile - Presseveröffentlichung - Wertung - Unzulässigkeit

Papierfundstellen

  • NJW 1974, 1762
  • MDR 1974, 1011
  • GRUR 1975, 208
  • VersR 1974, 1084
  • DB 1974, 1566
  • afp 1974, 702
 
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Wird zitiert von ... (125)Zitiert selbst (12)

  • BGH, 21.06.1966 - VI ZR 261/64

    Verletzung des Rechts am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb durch …

    Auszug aus BGH, 18.06.1974 - VI ZR 16/73
    Auch wer Kritik dadurch auf sich lenkt, daß er - wie hier der Kläger - in der Öffentlichkeit zu Grundfragen des Gemeinschaftslebens betont Stellung bezieht, muß unter Umständen eine scharfe, über steigerte Kritik an seiner Person durch seine Gegner hinnehmen, die sich in ihrer entgegengesetzten Grundeinstellung angegriffen fühlen und seinen Standpunkt als unangemessen oder anstößig empfinden konnten (BGHZ 45, 296, 308 ff; BGH Urteile vom 11. Mai 1965 - VI ZR 16/64 LM GG Art. 5 Nr. 17; vom 25. Mai 1971 - VI ZR 26/70 zu I 2 b 3 LM BGB § 847 Nr. 42).

    Es kann ihm überlassen werden, darüber zu urteilen, was er von einer Kritik zu halten hat, die auf eine Begründung verzichtet (BGHZ 45, 296, 308).

    Ohnehin er fordert es die Bedeutung der Gewährleistung in Art. 5 Abs. 1 GG, in der Bejahung einer Beleidigungsabsicht allein aus der Art der Meinungsäußerung Zurückhaltung zu üben (BGHZ 45, 296, 308).

  • BGH, 22.12.1959 - VI ZR 175/58

    Burschenschaft - § 823 Abs. 1 BGB, Allgemeines Persönlichkeitsrecht, …

    Auszug aus BGH, 18.06.1974 - VI ZR 16/73
    a) Ein berechtigtes Interesse an der Wiederholung des beanstandeten Vorwurfs entfiele nach der gefestigten Rechtsprechung des Senats von vornherein, wenn er eine Tatsachenbehauptung enthielte, deren Unwahrheit fest steht (BGHZ 31, 308, 318;… Helle, Der Schutz der Persönlichkeit, der Ehre und des wirtschaftlichen Rufes im Privatrecht, 2. Aufl. S. 14 m.w.Nachw.; 43 zu Note 40; 52 zu Note 15).

    In soweit folgt das wertende Urteil hinsichtlich der Substantiierungspflicht anderen Regeln als eine pauschale Tatsachenbehauptung, die, wenn sie nur Teilwahrheiten vermittelt und dadurch zu einer nachteiligen Fehleinschätzung des Angegriffenen führt, schon deshalb rechts widrig sein kann (BGHZ 31 308, 316; Senatsurteile vom 20. Juni 1961 - VI ZR 222/60 - LM GG Art. 5 Nr. 7; vom 5. Januar 1962 - VI ZR 72/61 = LM BGB § 823 /Eh/ Nr. 16; vom 5. März 1963 - VI ZR 61/62 = LM GG Art. 5 Nr. 10; vom 12. Oktober 1965 - VI ZR 95/64 LM GG Art. 5 Nr. 20; vom 9. November 1965 - VI ZR 276/64 = LM GG Art. 5 Nr. 21).

  • BGH, 25.05.1971 - VI ZR 26/70

    Klage auf Schmerzensgeld infolge Verletzung des Persönlichkeitsrechts - …

    Auszug aus BGH, 18.06.1974 - VI ZR 16/73
    Auch wer Kritik dadurch auf sich lenkt, daß er - wie hier der Kläger - in der Öffentlichkeit zu Grundfragen des Gemeinschaftslebens betont Stellung bezieht, muß unter Umständen eine scharfe, über steigerte Kritik an seiner Person durch seine Gegner hinnehmen, die sich in ihrer entgegengesetzten Grundeinstellung angegriffen fühlen und seinen Standpunkt als unangemessen oder anstößig empfinden konnten (BGHZ 45, 296, 308 ff; BGH Urteile vom 11. Mai 1965 - VI ZR 16/64 LM GG Art. 5 Nr. 17; vom 25. Mai 1971 - VI ZR 26/70 zu I 2 b 3 LM BGB § 847 Nr. 42).

    Sie deckt jedoch keine Schmähkritik, d.h. eine Kritik, die auf eine vorsätzliche Ehrkränkung hinausgeht (Senatsurteile vom 17- Mai I960 - VI ZR 90/59= LM BGB § 823 ßäj Nr. 5; vom 25. Mai 1971 - VI ZR 26/70 = LM BGB § 847 Nr. 42).

  • BGH, 20.06.1961 - VI ZR 222/60

    Richtigstellung einer ehrkränkenden Pressereportage eines Betroffenen i.R.e. …

    Auszug aus BGH, 18.06.1974 - VI ZR 16/73
    Den Aussagegehalt der beanstandeten Wendung würdigt das Berufungsgericht, insoweit gefestigen Rechtsprechung sgrund Sätzen folgend, unter Berücksichtigung des allgemeinen Sprachgebrauchs und des Gesamtinhalts des Artikels nach dem Verständnis des unbefangenen Durchschnittslesers (vgl. Senatsurteile vom 20. Juni 1961 - VI ZR 222/60 - LM GG Art. 5 Nr. 7; vom 12. Oktober 1965 - VI ZR 95/64 = LM GG Art. 5 Nr. 20; st.Rspr.).

    In soweit folgt das wertende Urteil hinsichtlich der Substantiierungspflicht anderen Regeln als eine pauschale Tatsachenbehauptung, die, wenn sie nur Teilwahrheiten vermittelt und dadurch zu einer nachteiligen Fehleinschätzung des Angegriffenen führt, schon deshalb rechts widrig sein kann (BGHZ 31 308, 316; Senatsurteile vom 20. Juni 1961 - VI ZR 222/60 - LM GG Art. 5 Nr. 7; vom 5. Januar 1962 - VI ZR 72/61 = LM BGB § 823 /Eh/ Nr. 16; vom 5. März 1963 - VI ZR 61/62 = LM GG Art. 5 Nr. 10; vom 12. Oktober 1965 - VI ZR 95/64 LM GG Art. 5 Nr. 20; vom 9. November 1965 - VI ZR 276/64 = LM GG Art. 5 Nr. 21).

  • BGH, 12.10.1965 - VI ZR 95/64

    Haftung für eine ehrkränkende politische Informationsschrift - Schutz …

    Auszug aus BGH, 18.06.1974 - VI ZR 16/73
    Den Aussagegehalt der beanstandeten Wendung würdigt das Berufungsgericht, insoweit gefestigen Rechtsprechung sgrund Sätzen folgend, unter Berücksichtigung des allgemeinen Sprachgebrauchs und des Gesamtinhalts des Artikels nach dem Verständnis des unbefangenen Durchschnittslesers (vgl. Senatsurteile vom 20. Juni 1961 - VI ZR 222/60 - LM GG Art. 5 Nr. 7; vom 12. Oktober 1965 - VI ZR 95/64 = LM GG Art. 5 Nr. 20; st.Rspr.).

    In soweit folgt das wertende Urteil hinsichtlich der Substantiierungspflicht anderen Regeln als eine pauschale Tatsachenbehauptung, die, wenn sie nur Teilwahrheiten vermittelt und dadurch zu einer nachteiligen Fehleinschätzung des Angegriffenen führt, schon deshalb rechts widrig sein kann (BGHZ 31 308, 316; Senatsurteile vom 20. Juni 1961 - VI ZR 222/60 - LM GG Art. 5 Nr. 7; vom 5. Januar 1962 - VI ZR 72/61 = LM BGB § 823 /Eh/ Nr. 16; vom 5. März 1963 - VI ZR 61/62 = LM GG Art. 5 Nr. 10; vom 12. Oktober 1965 - VI ZR 95/64 LM GG Art. 5 Nr. 20; vom 9. November 1965 - VI ZR 276/64 = LM GG Art. 5 Nr. 21).

  • BGH, 17.05.1960 - VI ZR 90/59

    Inseratensperre

    Auszug aus BGH, 18.06.1974 - VI ZR 16/73
    Dem Berufungsgericht ist zwar zuzugeben, daß es oft nicht nur im Interesse einer fruchtbaren Sachdiskussion, sondern vornehmlich für den in seiner Ehre Betroffenen in hohem Maße wünschenswert sein kann, den Kritiker anzuhalten, die Gründe offenzulegen, auf denen sein abwertendes Urteil beruht, damit der Leser oder Hörer sich nicht nur über den Kritisierten, sondern auch über die Kritik eine eigene Meinung bilden und der Betroffene sich gegen den Angriff gezielt wehren kann (vgl. auch Senatsurteil vom 17. Mai i960 - VI ZR 90/59 « LM BGB § 823 (Bd) Nr. 5).

    Sie deckt jedoch keine Schmähkritik, d.h. eine Kritik, die auf eine vorsätzliche Ehrkränkung hinausgeht (Senatsurteile vom 17- Mai I960 - VI ZR 90/59= LM BGB § 823 ßäj Nr. 5; vom 25. Mai 1971 - VI ZR 26/70 = LM BGB § 847 Nr. 42).

  • BGH, 05.03.1963 - VI ZR 55/62

    Fernsehansagerin - 'ausgemolkene Ziege' - §§ 823 Abs. 1, 847, 31 BGB, § 253 BGB, …

    Auszug aus BGH, 18.06.1974 - VI ZR 16/73
    Zutreffend geht das Berufungsgericht ferner davon aus, daß für eine solche Klage der Erstbeklagte als Verleger der beanstandeten Veröffentlichung (BGHZ 39, 124, 129 f), der Zweit- und Drittbeklagte als die für sie verantwortlichen Redakteure die richtigen Beklagten sind.
  • BGH, 18.05.1971 - VI ZR 220/69

    Voraussetzungen für das Vorliegen einer rechtswidrigen Ehrverletzung - Umfang der …

    Auszug aus BGH, 18.06.1974 - VI ZR 16/73
    Gegen die Annahme, daß der klagende Verein seine Ehre gegen einen drohenden Angriff auf seinen Ruf mit der negatorischen Unterlassungsklage schützen kann, bestehen keine rechtlichen Bedenken (vgl. Senatsurteil vom 18. Mai 1971 - VI ZR 220/69 LM GG Art. 5 Nr. 33, einen nichtrechtsföhigen Verein betreffend).
  • BGH, 05.03.1963 - VI ZR 61/62

    Drahtzieher

    Auszug aus BGH, 18.06.1974 - VI ZR 16/73
    In soweit folgt das wertende Urteil hinsichtlich der Substantiierungspflicht anderen Regeln als eine pauschale Tatsachenbehauptung, die, wenn sie nur Teilwahrheiten vermittelt und dadurch zu einer nachteiligen Fehleinschätzung des Angegriffenen führt, schon deshalb rechts widrig sein kann (BGHZ 31 308, 316; Senatsurteile vom 20. Juni 1961 - VI ZR 222/60 - LM GG Art. 5 Nr. 7; vom 5. Januar 1962 - VI ZR 72/61 = LM BGB § 823 /Eh/ Nr. 16; vom 5. März 1963 - VI ZR 61/62 = LM GG Art. 5 Nr. 10; vom 12. Oktober 1965 - VI ZR 95/64 LM GG Art. 5 Nr. 20; vom 9. November 1965 - VI ZR 276/64 = LM GG Art. 5 Nr. 21).
  • BGH, 05.01.1962 - VI ZR 72/61

    Doppelmörder / Popps Helfer

    Auszug aus BGH, 18.06.1974 - VI ZR 16/73
    In soweit folgt das wertende Urteil hinsichtlich der Substantiierungspflicht anderen Regeln als eine pauschale Tatsachenbehauptung, die, wenn sie nur Teilwahrheiten vermittelt und dadurch zu einer nachteiligen Fehleinschätzung des Angegriffenen führt, schon deshalb rechts widrig sein kann (BGHZ 31 308, 316; Senatsurteile vom 20. Juni 1961 - VI ZR 222/60 - LM GG Art. 5 Nr. 7; vom 5. Januar 1962 - VI ZR 72/61 = LM BGB § 823 /Eh/ Nr. 16; vom 5. März 1963 - VI ZR 61/62 = LM GG Art. 5 Nr. 10; vom 12. Oktober 1965 - VI ZR 95/64 LM GG Art. 5 Nr. 20; vom 9. November 1965 - VI ZR 276/64 = LM GG Art. 5 Nr. 21).
  • BGH, 11.05.1965 - VI ZR 16/64

    Anwendung wettbewerbsrechtlicher Grundsätze bei einem der Leserschaft …

  • BGH, 09.11.1965 - VI ZR 276/64

    Kennzeichnung einer Person und eines literarischen Werkes in Nachschlagewerken - …

  • BVerfG, 10.10.1995 - 1 BvR 1476/91

    "Soldaten sind Mörder"

    Aus diesem Grund wird Schmähkritik bei Äußerungen in einer die Öffentlichkeit wesentlich berührenden Frage nur ausnahmsweise vorliegen und im übrigen eher auf die sogenannte Privatfehde beschränkt bleiben (vgl. BGH, NJW 1974, S. 1762).

    Nur in diesem Sinn ist der Begriff auch bisher in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesgerichtshofs verwendet worden (vgl. BVerfGE 61, 1 ; 82, 272 ; BGH, NJW 1974, S. 1762;… NJW 1977, S. 626; LM Nr. 42 zu § 847 BGB).

  • BVerfG, 09.10.2002 - 1 BvR 1611/96

    Mithörvorrichtung

    In der zivilrechtlichen Rechtsprechung ist demgegenüber im Grundsatz anerkannt, dass Persönlichkeitsschutz auch juristischen Personen zukommen kann (vgl. etwa BGH, NJW 1974, S. 1762;… NJW 1975, S. 1882; BGHZ 78, 24; 98, 94;… BGH, NJW 1994, S. 1281).
  • BGH, 14.01.2020 - VI ZR 496/18

    Zur Zulässigkeit der Bewertungsdarstellung von Unternehmen auf einem …

    Dieser besteht unabhängig davon, ob eine Äußerung rational oder emotional, begründet oder grundlos ist und ob sie von anderen für nützlich oder schädlich, wertvoll oder wertlos gehalten wird (vgl. BVerfGE 124, 300, 320; 102, 347, 366; 93, 266, 289; 90, 241, 247; 61, 1, 7; 30, 336, 347;… Senat, Urteile vom 23. Juni 2009 - VI ZR 196/08, BGHZ 181, 328 Rn. 39; vom 18. Juni 1974 - VI ZR 16/73, NJW 1974, 1762 f.).
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