Rechtsprechung
| BGH, 27.03.1956 - VI ZR 17/55 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- DB 1956, 547
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (1)
- RG, 18.10.1920 - VI 172/20
Rechtsweg für Klagen einer Zentraleinkaufsgesellschaft auf Schadensersatz und …
Auszug aus BGH, 27.03.1956 - VI ZR 17/55
Da die Schadensfeststellung den Voraussetzungen des § 287 ZPO entspricht, bedarf es keiner Stellungnahme, ob der geltendgemachte Anspruch nicht auch unabhängig von einer Schadensfeststellung auf Grund des § 687 Abs. 2 BGB begründet wäre (vgl. RGZ 100, 142; 103, 411).
- BGH, 12.11.1957 - VI ZR 314/55
Personenbeförderungsgesetz als Schutzgesetz
Die Auffassung des Senats hält sich in der Linie seiner Entscheidung vom 27. März 1956 - VI ZR 17/55 = LM Nr. 15 zu § 823 (B f) -, in der er aus den vergleichbaren marktregelnden Bestimmungen des Milch- und Fettgesetzes einen zivilrechtlichen Deliktsschutz der Molkereien abgeleitet hat, in deren wirtschaftliche Betätigung ohne Genehmigung eingegriffen wird (vgl. auch BVerwGE 4, 95 zur Verfassungsmäßigkeit der Marktordnung des Milch- und Fettgesetzes). - OVG Nordrhein-Westfalen, 11.09.2020 - 12 A 3228/18 Insoweit stützt sich sein Vorbringen maßgebend darauf, den drittschützenden Charakter der Norm habe insbesondere der BGH in einer Entscheidung vom 27. März 1956 (VI ZR 17/55) hervorgehoben, indem er den Charakter der Norm als Schutzgesetz i. S. d. § 823 BGB bejaht habe.
Rn. 14 BGH, Urt. vom 27. März 1956 - VI ZR 17/55 -, BeckRS 1956, 31199196, Rn. 2, 3,.
- BGH, 17.04.1956 - VI ZR 30/55
Rechtsmittel
Wie § 1 des Milch- und Fettgesetzes in der Fassung vom 10. Dezember 1952 als Schutzgesetz im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB anzusehen ist (Urteil des Senats vom 27. März 1956 - VI ZR 17/55 -), so auch in der Fassung des Gesetzes vom 28. Februar 1951.Der erkennende Senat hat bereits in seinem zur Veröffentlichung bestimmten Urteil vom 27. März 1956 - VI ZR 17/55 - anerkannt, daß dem Milchabnahmeverbot des § 1 Abs. 4 Satz 2 des Milch- und Fettgesetzes vom 10. Dezember 1952 mit der Strafandrohung des Gesetzes in § 30 Abs. 1 Nr. 2 für Zuwiderhandlungen ein Schutzzweck im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB zugunsten derjenigen Molkerei zukommt, die in ihrem Umsatz durch Eingriffe anderer Molkereien in dem ihr zugewiesenen Kundenkreis geschmälert wird.
- BFH, 22.07.1964 - I 188/62 U
Absetzbarkeit des aufwands für den Erwerb eines firmenwertähnlichen …
Der Bundesgerichtshof hat sogar § 1 des Milch- und Fettgesetzes als Schutzgesetz im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB angesehen und in seiner Entscheidung VI ZR 17/55 vom 27. März 1956, Recht der Landwirtschaft, 1956, S. 221, ausgesprochen, daß sich eine Molkerei schadensersatzpflichtig macht, wenn sie Milch aus dem Einzugsgebiet einer anderen Molkerei annimmt. - BGH, 07.05.1957 - VIII ZR 65/56
Rechtsmittel
Nachw.; Urteil vom 27. März 1956 - VI ZR 17/55 - LM Milch- und FettG vom 10. Dezember 1952 Nr. 1). - BGH, 11.01.1957 - VI ZR 266/55
Rechtsmittel
Nach Einlegung der Revision hat aber der erkennende Senat in dem Urteil vom 27. März 1956 - VI ZR 17/55 - (Lindenmaier-Möhring Nr. 1 Milchgesetz) bereits ausgesprochen, daß die Bestimmung, nach der Milcherzeuger dem Einzugsgebiet einer bestimmten Molkerei zugewiesen worden sind, ein Schutzgesetz im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB ist, wobei es keinen Unterschied macht, ob eine andere Molkerei oder ein Erzeuger in den Schutzbereich eingreift.
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".