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Rechtsprechung
   BGH, 18.05.1971 - VI ZR 220/69   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1971,487
BGH, 18.05.1971 - VI ZR 220/69 (https://dejure.org/1971,487)
BGH, Entscheidung vom 18.05.1971 - VI ZR 220/69 (https://dejure.org/1971,487)
BGH, Entscheidung vom 18. Mai 1971 - VI ZR 220/69 (https://dejure.org/1971,487)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Voraussetzungen für das Vorliegen einer rechtswidrigen Ehrverletzung - Umfang der Meinungsäußerungsfreiheit eines Postverbandes - Anforderungen an die Wahrnehmung berechtigter Interessen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1971, 1655
  • MDR 1971, 999
  • GRUR 1971, 591
  • DVBl 1971, 613
  • DB 1971, 1471
  • afp 1972, 229
 
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Wird zitiert von ... (25)Zitiert selbst (9)

  • BVerfG, 25.01.1961 - 1 BvR 9/57

    Richard Schmid ./. DER SPIEGEL

    Auszug aus BGH, 18.05.1971 - VI ZR 220/69
    Das Landgericht geht im wei teren davon aus, daß nach der höchst richterlichen Rechtsprechung (BGHZ 45, 296 - Höllenfeuer) die Grenzen des Rechts aus Art. 5 GG, das im Rechtfertigungsgrund des § 193 StGB seine besondere Ausprägung findet (BVerfGE 12, 113, 125 [BVerfG 25.01.1961 - 1 BvR 9/57] = NJW 1961, 819, 821 - Schmidt/Spiegel - BGHSt 12, 287, 293 f) [BGH 20.01.1959 - 1 StR 518/58], an der Bedeutung des Gegenstandes und an der Art der Auseinandersetzung zu messen sind.

    In welchem Umfang nicht nur der sachliche Inhalt sondern auch die Schärfe einer Meinungsäußerung in einer die Öffentlichkeit wesentlich berührenden Frage durch den Schutz des Art. 5 GG gedeckt wird, hängt nicht zuletzt von Art und Schwere einer früheren Herausforderung ab (BGHZ 45, 246 - Höllenfeuer - vgl. auch BVerfGE 12, 113 - Schmidt/Spiegel - für den teilweise anders gelagerten Fall des wirtschaftlichen Wettbewerbs vgl. ferner BGH Urt. v. 22. Januar 1971 - I ZR 76/69 - zur Veröffentlichung bestimmt).

  • BVerfG, 06.11.1968 - 1 BvR 501/62

    GEMA

    Auszug aus BGH, 18.05.1971 - VI ZR 220/69
    Eine Grenze sei nur dort zu ziehen, wo die Kritik nicht ein adäquates Mittel zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Diskussion oder angemessene Reaktion auf einen vorausgegangenen Angriff sei, sondern zur Schmähkritik werde (BVerfGE 24, 278 [BVerfG 06.11.1968 - 1 BvR 501/62] = NJW 1969, 227, 228 [BVerfG 06.11.1968 - 1 BvR 501/62]; obiges Senatsurteil - Höllenfeuer -).

    Dabei setzt die sich aus Art. 5 ergebende Befugnis zu einer besonders einprägsamen und stark formulierten Äußerung, hinter der im Rahmen der Werteabwägung das Interesse des Gegners an der Vermeidung einer Ansehensminderung u.U. zurücktreten muß (…BVerfG a.a.O.), nicht notwendig eine unmittelbar voraufgegangene Beleidigung durch die Gegenseite voraus (BVerfGE 24, 278, 286 [BVerfG 06.11.1968 - 1 BvR 501/62] = NJW 1969, 227, 228) [BVerfG 06.11.1968 - 1 BvR 501/62].

  • BVerfG, 27.04.1959 - 2 BvF 2/58

    Bremer Personalvertretung

    Auszug aus BGH, 18.05.1971 - VI ZR 220/69
    Der Beklagte geht von dem hergebrachten Begriff des Beamtentums aus, das notwendig gewisse hierarchische Strukturen aufweist (vgl. BVerfGE 9, 268, 286) [BVerfG 27.04.1959 - 2 BvF 2/58], bei dem eine erhöhte Treupflicht einem besonderen Fürsorgeanspruch gegenübersteht, und das nach auch heute noch weit überwiegender Rechtsauffassung Maßnahmen des Arbeitskampfes für Beamte nach dem geltenden Recht ausschließt; er hält diesen Zustand auch für rechtspolitisch erwünscht.
  • BGH, 21.06.1966 - VI ZR 261/64

    Verletzung des Rechts am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb durch …

    Auszug aus BGH, 18.05.1971 - VI ZR 220/69
    Das Landgericht geht im wei teren davon aus, daß nach der höchst richterlichen Rechtsprechung (BGHZ 45, 296 - Höllenfeuer) die Grenzen des Rechts aus Art. 5 GG, das im Rechtfertigungsgrund des § 193 StGB seine besondere Ausprägung findet (BVerfGE 12, 113, 125 [BVerfG 25.01.1961 - 1 BvR 9/57] = NJW 1961, 819, 821 - Schmidt/Spiegel - BGHSt 12, 287, 293 f) [BGH 20.01.1959 - 1 StR 518/58], an der Bedeutung des Gegenstandes und an der Art der Auseinandersetzung zu messen sind.
  • BGH, 20.01.1959 - 1 StR 518/58

    altbadische Sache - §§ 185 ff StGB, Abgrenzung innere Tatsache - Werturteil

    Auszug aus BGH, 18.05.1971 - VI ZR 220/69
    Das Landgericht geht im wei teren davon aus, daß nach der höchst richterlichen Rechtsprechung (BGHZ 45, 296 - Höllenfeuer) die Grenzen des Rechts aus Art. 5 GG, das im Rechtfertigungsgrund des § 193 StGB seine besondere Ausprägung findet (BVerfGE 12, 113, 125 [BVerfG 25.01.1961 - 1 BvR 9/57] = NJW 1961, 819, 821 - Schmidt/Spiegel - BGHSt 12, 287, 293 f) [BGH 20.01.1959 - 1 StR 518/58], an der Bedeutung des Gegenstandes und an der Art der Auseinandersetzung zu messen sind.
  • BGH, 11.07.1968 - VII ZR 63/66

    ÖTV - Aktive Parteifähigkeit von Gewerkschaften als nichtrechtsfähigen Vereinen

    Auszug aus BGH, 18.05.1971 - VI ZR 220/69
    Die aktive Parteifähigkeit der klagenden Gewerkschaft hat das Landgericht im Einklang mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGHZ 50, 325) trotz § 50 ZPO bejaht; die Revision wendet sich dagegen nicht.
  • BGH, 06.10.1964 - VI ZR 176/63

    Gewerkschaft ÖTV

    Auszug aus BGH, 18.05.1971 - VI ZR 220/69
    Ebenfalls mit Recht wendet das Landgericht bei der Beurteilung der Rechtmäßigkeit die Grundsätze nicht an, die im gewerblichen Bereich für den vergleichenden Wettbewerb gelten; eine Auseinandersetzung der vorliegenden Art unterliegt anderen Grundsätzen (BGHZ 42, 210, 218 f [BGH 06.10.1964 - VI ZR 176/63]; vgl. auch OLG Hamburg NJW 1967, 159, 161 [OLG Hamburg 04.08.1966 - 3 U 105/66] 1. Sp.).
  • BGH, 11.05.1966 - Ib ZB 8/65

    Bürgerlichrechtliche Tatbestände im zeichenrechtlichen Widerspruchsverfahren

    Auszug aus BGH, 18.05.1971 - VI ZR 220/69
    In welchem Umfang nicht nur der sachliche Inhalt sondern auch die Schärfe einer Meinungsäußerung in einer die Öffentlichkeit wesentlich berührenden Frage durch den Schutz des Art. 5 GG gedeckt wird, hängt nicht zuletzt von Art und Schwere einer früheren Herausforderung ab (BGHZ 45, 246 - Höllenfeuer - vgl. auch BVerfGE 12, 113 - Schmidt/Spiegel - für den teilweise anders gelagerten Fall des wirtschaftlichen Wettbewerbs vgl. ferner BGH Urt. v. 22. Januar 1971 - I ZR 76/69 - zur Veröffentlichung bestimmt).
  • BGH, 22.01.1971 - I ZR 76/69

    Grenzen der guten Sitten bei der Abwehr eines unlauteren Wettbewerbers - Anzeigen …

    Auszug aus BGH, 18.05.1971 - VI ZR 220/69
    In welchem Umfang nicht nur der sachliche Inhalt sondern auch die Schärfe einer Meinungsäußerung in einer die Öffentlichkeit wesentlich berührenden Frage durch den Schutz des Art. 5 GG gedeckt wird, hängt nicht zuletzt von Art und Schwere einer früheren Herausforderung ab (BGHZ 45, 246 - Höllenfeuer - vgl. auch BVerfGE 12, 113 - Schmidt/Spiegel - für den teilweise anders gelagerten Fall des wirtschaftlichen Wettbewerbs vgl. ferner BGH Urt. v. 22. Januar 1971 - I ZR 76/69 - zur Veröffentlichung bestimmt).
  • BGH, 12.04.2016 - VI ZR 505/14

    Zur Zulässigkeit einer Verdachtsberichterstattung über eine Organentnahme

    Denn jedenfalls genießt die Klägerin strafrechtlichen Ehrenschutz, der über §§ 1004, 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit §§ 185 ff. StGB zivilrechtliche Unterlassungsansprüche begründen kann, wenn und soweit ihr sozialer Geltungsanspruch in ihrem Aufgabenbereich betroffen ist (Senatsurteile vom 18. Mai 1971 - VI ZR 220/69, NJW 1971, 1655 - Sabotage; vom 18. Juni 1974 - VI ZR 16/73, VersR 1974, 1084 - Deutschland-Stiftung; vom 8. Juli 1980 - VI ZR 177/78, BGHZ 78, 24, 25 f. - Das Medizin Syndikat I; vgl. auch Senatsurteile vom 22. Juni 1982 - VI ZR 251/80, VersR 1982, 904 unter II 1;… 22. April 2008 - VI ZR 83/07, BGHZ 176, 175 Rn. 27 ff.).
  • BGH, 18.06.1974 - VI ZR 16/73

    Ehrverletzende Werturteile - Presseveröffentlichung - Wertung - Unzulässigkeit

    Gegen die Annahme, daß der klagende Verein seine Ehre gegen einen drohenden Angriff auf seinen Ruf mit der negatorischen Unterlassungsklage schützen kann, bestehen keine rechtlichen Bedenken (vgl. Senatsurteil vom 18. Mai 1971 - VI ZR 220/69 LM GG Art. 5 Nr. 33, einen nichtrechtsföhigen Verein betreffend).
  • BGH, 25.09.1980 - III ZR 74/78

    Ordentlicher Rechtsweg

    Dem Berufungsgericht ist zwar darin beizutreten, daß die Klägerinnen als juristische Personen im Rahmen ihrer satzungsmäßigen Funktionen als Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaften in ihrer Ehre als Teil ihres allgemeinen Persönlichkeitsrechts geschützt werden, wenn und soweit ihr sozialer Geltungsanspruch in ihrem Aufgabenbereich betroffen wird (vgl. BGH NJW 1971, 1655; 1974, 1762; 1975, 1882, 1884; BGH Urteil vom 8. Juli 1980 - VI ZR 177/78, zum Abdruck in BGHZ bestimmt; Leßmann AcP 170, 266, 288 f; Helle, Der Schutz der Persönlichkeit, der Ehre und des wirtschaftlichen Rufes im Privatrecht, 2. Aufl., S. 95 f; Hubmann, Das Persönlichkeitsrecht, 2. Aufl., S. 333 ff, insbes.
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