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Rechtsprechung
   BGH, 20.12.1966 - VI ZR 80/65   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1966,5721
BGH, 20.12.1966 - VI ZR 80/65 (https://dejure.org/1966,5721)
BGH, Entscheidung vom 20.12.1966 - VI ZR 80/65 (https://dejure.org/1966,5721)
BGH, Entscheidung vom 20. Dezember 1966 - VI ZR 80/65 (https://dejure.org/1966,5721)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Klage auf Schadensersatz aus einem Verkehrsunfall - Schaden eines Mitfahrers - Fahren unter Alkoholeinfluss - Vorliegen einer bewussten oder fahrlässigen Selbstgefährdung - Positive Kenntnis von der Fahruntüchtigkeit

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • VersR 1967, 288
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 14.03.1961 - VI ZR 189/59

    Einwilligung in Körperverletzung bei Mitfahrt mit einem als fahruntüchtig …

    Auszug aus BGH, 20.12.1966 - VI ZR 80/65
    Ob eine bewußte oder fahrlässige Selbstgefährdung des Geschädigten zu einem Wegfall der an sich gegebenen Schadensersatzansprüche führt oder eine bloße Minderung angemessen ist, beurteilt sich nach § 254 BGB (BGHZ 34, 355, 363 [BGH 14.03.1961 - VI ZR 189/59]; BGH Urteil vom 7. Juli 1964 - VI ZR 118/63 - VersR 1964, 1057 mit weiteren Nachweisen).

    Diese tatrichterliche Würdigung ist möglich und hält sich im Rahmen der in BGHZ 34, 355 gegebenen Rechtsgrundsätze.

  • BGH, 01.10.1964 - VII ZR 225/62
    Auszug aus BGH, 20.12.1966 - VI ZR 80/65
    Es lag nicht so wie in der von der Revision angezogenen Entscheidung (BGH Urteil vom 1. Oktober 1964 - VII ZR 225/62 - LM § 398 ZPO Nr. 3), daß andere Beweismittel als die Aussagen der Versicherten nicht zur Verfügung standen und daher alles auf die Beurteilung ihrer persönlichen Glaubwürdigkeit gestellt gewesen wäre (vgl. BGH Urteil vom 17. Mai 1966 - VI ZR 257/64 - Urteil vom 4. November 1966 - VI ZR 38/65).
  • BGH, 15.02.1966 - VI ZR 263/64

    Schadensersatzpflicht aus unerlaubter Handlung - Mitverschulden des Verletzten - …

    Auszug aus BGH, 20.12.1966 - VI ZR 80/65
    Das entspricht der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Senats, nach der gegen den Fahrgast dann ein Verschuldensvorwurf zu erheben ist, wenn er begründete Zweifel an der Fahrtüchtigkeit des Fahrers hatte oder haben mußte (BGH Urt. v. 15. Februar 1966 - VI ZR 263/64 - mit weiteren Nachweisen = VersR 1966, 565).
  • BGH, 29.11.1966 - VI ZR 38/65

    Fahrlässige Amtspflichtverletzung eines Notars durch Vornahme von Auszahlungen an …

    Auszug aus BGH, 20.12.1966 - VI ZR 80/65
    Es lag nicht so wie in der von der Revision angezogenen Entscheidung (BGH Urteil vom 1. Oktober 1964 - VII ZR 225/62 - LM § 398 ZPO Nr. 3), daß andere Beweismittel als die Aussagen der Versicherten nicht zur Verfügung standen und daher alles auf die Beurteilung ihrer persönlichen Glaubwürdigkeit gestellt gewesen wäre (vgl. BGH Urteil vom 17. Mai 1966 - VI ZR 257/64 - Urteil vom 4. November 1966 - VI ZR 38/65).
  • BGH, 07.07.1964 - VI ZR 118/63
    Auszug aus BGH, 20.12.1966 - VI ZR 80/65
    Ob eine bewußte oder fahrlässige Selbstgefährdung des Geschädigten zu einem Wegfall der an sich gegebenen Schadensersatzansprüche führt oder eine bloße Minderung angemessen ist, beurteilt sich nach § 254 BGB (BGHZ 34, 355, 363 [BGH 14.03.1961 - VI ZR 189/59]; BGH Urteil vom 7. Juli 1964 - VI ZR 118/63 - VersR 1964, 1057 mit weiteren Nachweisen).
  • BGH, 17.12.1952 - VI ZR 40/52
    Auszug aus BGH, 20.12.1966 - VI ZR 80/65
    Der Nachprüfung durch das Revisionsgericht unterliegt nur, ob alle Unterlagen ordnungsgemäß festgestellt, bei der Abwägung verwertet und nicht gegen die durch Denkgesetze und Erfahrungssätze dem Tatrichter gesetzten Grenzen der Entscheidung verstoßen ist (BGH Urteil vom 17. Dezember 1952 - VI ZR 40/52 - LM § 254 (G) BGB Nr. 2).
  • BGH, 06.03.1964 - VI ZR 8/63
    Auszug aus BGH, 20.12.1966 - VI ZR 80/65
    Diese Auffassung wird durch den Sinngehalt des § 827 Satz 2 BGB gestützt (vgl. auch BGH Urteil vom 6. März 1964 - VI ZR 8/63 - VersR 1964, 870).
  • BGH, 09.07.1985 - VI ZR 118/84

    Sorgfaltspflicht von Tiefbauunternehmern; Mitverantwortlichkeit des …

    Die nach freier tatrichterlicher Überzeugung (§ 287 ZPO ) vorgenommene Abwägung der von den Parteien zu verantwortenden Schadensursachen kann vom Revisionsgericht allein darauf nachgeprüft werden, ob das Berufungsgericht nicht alle wesentlichen Umstände berücksichtigt oder rechtsirrtümliche Erwägungen angestellt, insbesondere gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstoßen hat (BGHZ 51, 275, 279; Senatsurteile vom 20. Dezember 1966 - VI ZR 80/65 - VersR 1967, 288, 289 und vom 10. Dezember 1974 - VI ZR 105/73 VersR 1975, 373, 374; vgl. auch Senatsurteil vom 2. Dezember 1975 - VI ZR 79/74 - VersR 1976, 435, 437).
  • BGH, 10.07.1979 - VI ZR 223/78

    Feststellung der Verpflichtung zum Ersatz eines Schadens aus einem Verkehrsunfall …

    Der Kläger müßte sich vielmehr ein Mitverschulden nur dann entgegenhalten lassen, wenn die Beklagten vorbringen und nachweisen könnten, daß er die Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit des Erstbeklagten hätte erkennen oder sich ihm aus den Gesamtumständen insoweit zumindest begründete Zweifel hätten aufdrängen müssen (vgl. Senatsurteile vom 7. Juli 1964 - VI ZR 118/63 = VersR 1964, 1047, 1048; vom 15. Februar 1966 - VI ZR 263/64 = VersR 1966, 565, 566; vom 15. April 1966 - VI ZR 246/64 = VersR 1966, 693; vom 20. Dezember 1966 - VI ZR 80/65 = VersR 1967, 288; vom 4. Juli 1967 - VI ZR 38/66 = VersR 1967, 974; vom 28. November 1967 - VI ZR 97/66 = VersR 1968, 197, 198; vom 9. Februar 1971 - VI ZR 151/69 = VersR 1971, 473, 474;… zuletzt wieder Urt. vom 19. Juni 1979 - VI ZR 250/77 - demnächst in VersR).
  • OLG München, 21.06.1994 - 5 U 6414/93

    Geltendmachung übergegangener Ansprüche durch Träger der Sozialhilfe gegen …

    Denn der Beifahrer muß darüberhinaus sich auch ein Urteil bilden, ob der Fahrer etwa so betrunken ist, daß er fahruntüchtig ist (BGH VersR 67, 288).
  • BGH, 28.11.1967 - VI ZR 97/66

    Schadensersatzansprüche aus einem tödlichen Verkehrsunfall - Haftungsausschluss …

    Erforderlich ist vielmehr, daß er begründete Zweifel an dessen Fahrtüchtigkeit haben mußte (BGH Urteil vom 7. Juli 1964 - VI ZR 118/63 = VersR 1964, 1047/1048 mit weiteren Nachweisen; Urteil vom 15. Februar 1966 - VI ZR 263/64 = VersR 1966, 565; Urteil vom 20. Dezember 1966 - VI ZR 80/65 = VersR 1967, 288), was ihm nachzuweisen ist.
  • BGH, 06.02.1967 - VIII ZR 154/64

    Verschweigen eines schweren Unfalls eines Wagens bei Abschluss eines Kaufvertrags …

    Ob das Berufungsgericht verpflichtet war, die Zeugin Krämer erneut zu vernehmen, bevor es ihre Aussage anders würdigte als das Landgericht (vgl. hierzu Urt. des BGH vom 1. Oktober 1964 - VII ZR 225/62 = LM ZPO § 398 Nr. 3 und das bisher nicht veröffentlichte Urteil des BGH vom 20. Dezember 1966 - VI ZR 80/65 -), bedarf keiner Entscheidung, da das Berufungsurteil schon aus einem anderen Grunde aufgehoben werden muß.
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