Rechtsprechung
| BVerwG, 21.03.1958 - VII C 123.57 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Verfahrensgang
- OVG Nordrhein-Westfalen, 24.07.1956 - VII A 566/55
- BVerwG, 21.03.1958 - VII C 123.57
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (4)
- BVerwG, 31.01.1958 - VII C 119.57
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 21.03.1958 - VII C 123.57
Daß diese Bestimmung ebenso wie die übrigen Vorschriften des Namensänderungsgesetzes nach Art. 74 Ziff, 2, 125 GG Bundesrecht geworden sind und daß § 3 NÄG dem in Art. 2 GG gewährleisteten Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit grundsätzlich nicht widerspricht, ist durch die Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 7. Mai 1954 (BVerwGE 1, 138), vom 29. August 1957 (BVerwG II C 83.54 [NJW 1957, 1732, DÖV 1957, 916]) undvom 31. Januar 1958 (BVerwG VII C 119.57) mehrfach ausgesprochen.Das Bundesverwaltungsgericht hat in demUrteil vom 31. Januar 1958 - BVerwG VII C 119.57 - in Übereinstimmung mit der überwiegenden Meinung des Schrifttums die Auffassung vertreten, das Vorliegen eines unbestimmten Rechtsbegriffs sei grundsätzlich dann anzunehmen, wenn für die im Einzelfall zu treffende Entscheidung sich nicht verschiedene, der Auswahl durch die Verwaltungsbehörde zur Verfügung stehende Möglichkeiten anbieten, vielmehr nach dem Sinngehalt des Gesetzes, der gesellschaftlichen Anschauung und der allgemeinen Meinung nur eine bestimmte Entscheidung im bejahenden oder verneinenden Sinn ergehen kann (vgl. Bachof, Beurteilungsspielraum, Ermessen und unbestimmter Rechtsbegriff im Verwaltungsrecht [JZ 1955 S. 97]; Reuß, Der unbestimmte Rechtsbegriff [DVBl. 1953 S. 649]; Böhm, Ermessen und unbestimmte Rechtsbegriffe [BayVBl. 1955 S. 76, 110]).
- BVerwG, 07.05.1954 - II C 206.53
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 21.03.1958 - VII C 123.57
Daß diese Bestimmung ebenso wie die übrigen Vorschriften des Namensänderungsgesetzes nach Art. 74 Ziff, 2, 125 GG Bundesrecht geworden sind und daß § 3 NÄG dem in Art. 2 GG gewährleisteten Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit grundsätzlich nicht widerspricht, ist durch die Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 7. Mai 1954 (BVerwGE 1, 138), vom 29. August 1957 (BVerwG II C 83.54 [NJW 1957, 1732, DÖV 1957, 916]) undvom 31. Januar 1958 (BVerwG VII C 119.57) mehrfach ausgesprochen. - BVerwG, 29.08.1957 - II C 83.54
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 21.03.1958 - VII C 123.57
Daß diese Bestimmung ebenso wie die übrigen Vorschriften des Namensänderungsgesetzes nach Art. 74 Ziff, 2, 125 GG Bundesrecht geworden sind und daß § 3 NÄG dem in Art. 2 GG gewährleisteten Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit grundsätzlich nicht widerspricht, ist durch die Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 7. Mai 1954 (BVerwGE 1, 138), vom 29. August 1957 (BVerwG II C 83.54 [NJW 1957, 1732, DÖV 1957, 916]) undvom 31. Januar 1958 (BVerwG VII C 119.57) mehrfach ausgesprochen. - BVerwG, 16.05.1957 - II C 249.54
Auszug aus BVerwG, 21.03.1958 - VII C 123.57
Es hat deshalb ebenso wie schon in dem Urteil vom 16. Mai 1957 - BVerwGE 5, 79 - den Begriff des wichtigen Grundes in § 3 NÄG als einen unbestimmten Rechtsbegriff angesehen, weil die Frage, ob ein solcher Grund zu einer Namensänderung vorliegt, nicht mehrere nach dem subjektiven Empfinden der Verwaltungsbehörde mögliche richtige Lösungen zuläßt, vielmehr nur nach dem Vorliegen bestimmter objektiver Merkmale im positiven oder negativen Sinne beantwortet werden kann, ohne daß dabei der Behörde ein Spielraum für ihr Ermessen bliebe.
- BVerwG, 02.10.1970 - VII C 2.68
Rechtsmittel
Es sah in dem Begriff des wichtigen Grundes im Sinne des § 3 Abs. 1 des Gesetzes über die Änderung von Familiennamen und Vornamen vom 5. Januar 1938 (RGBl. I S. 9) einen unbestimmten Rechtsbegriff, dessen Anwendung in vollem Umfange der verwaltungsgerichtlichen Nachprüfung unterliegt (vgl. BVerwGE 15, 207 [208] mit weiteren Nachweisen; 22, 312 [313]; Urteil vom 21. März 1958 - BVerwG VII C 123.57 - [StAZ 1960, 42]).Davon ging bereits das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 21. März 1958 - BVerwG VII C 123, 57 - (StAZ 1960, 42) aus.
- BVerwG, 04.12.1970 - VII C 68.69
Änderung des Familiennamens aufgrund Vorliegens eines wichtigen Grundes zum …
Es sah in dem Begriff des wichtigen Grundes im Sinne des § 3 Abs. 1 des Gesetzes über die Änderung von Familiennamen und Vornamen vom 5. Januar 1938 (RGBl. I S. 9) einen unbestimmten Rechtsbegriff, dessen Anwendung in vollem Umfange der verwaltungsgerichtlichen Nachprüfung unterliegt, (vgl. BVerwGE 15, 207 [208]; 22, 312 [313]; Urteil vom 21. März 1958 - BVerwG VII C 123.57 - [StAZ 1960, 42]), und zog bei der Abwägung der Interessen des Klägers und derjenigen der Allgemeinheit (vgl. BVerwGE 15, 26, 183, 207; Urteil vom 16. Februar 1968 - BVerwG VII C 56.63 - [StAZ 1969, 74]; Urteil vom 31. Januar 1969 - BVerwG VII C 26.68 - [StAZ 1970, 57 = … - BVerwG, 16.05.1958 - VII C 142.57
Rechtsmittel
Diese Meinung steht in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte, insbesondere mit der Auffassung des Revisionsgerichts, wie sie u.a. in denEntscheidungen vom 31. Januar 1958 - BVerwG VII C 119.57 - undvom 21. März 1958 - BVerwG VII C 123.57 - zum Ausdruck gekommen ist.
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".